grenzwandel

25.03.2013 um 21:49 Uhr

hellgelb

 

ich habe so viele worte, sätze, bilder und bedeutungen im kopf, die nach draußen drängen, die raum brauchen, die gehört, gesehen und wahrgenommen werden wollen.

genau genommen sind es es gefühle.

gefühle, die ich nicht immer nur beim namen nennen, sondern sie leben möchte. ich möchte dir nicht immer nur sagen, wie sehr ich dich liebe, ich möchte es dir zeigen. ich möchte dir nicht immer nur erklären, dass ich für dich da bin, auch wenn es schwierig wird, ich möchte es dir beweisen. ich möchte dir unsere realität nicht immer nur in schillernden farben ausmalen, ich möchte dich an die hand nehmen, und sie mit dir entdecken. ich möchte dir meine tränen nicht immer nur beschreiben, ich möchte, dass du sie siehst. ich möchte meine traurigkeit nicht immer nur in worte fassen, ich möchte, dass du sie fühlst. mit deiner hand auf meinem herzen und deinem blick in meinen augen.

fang endlich an, deine wünsche, träume und bedürfnisse zu leben. nur dann können sie wahrgenommen und akzeptiert werden. solange sie theoretische konstrukte sind, lassen sie sich blendend ignorieren. ein kleines störfeuer im familienverbund, aber nichts, mit dem man sich auseinandersetzen müsste. hab endlich den mut, dich zu bewegen. hab endlich den mut, auch auf meine bedürfnisse einzugehen. hab endlich den mut, ein bisschen mehr risiko mit in deine rechnung einzubeziehen. hab endlich den mut, im jetzt zu leben.

hab endlich den mut, mich zu lieben.

 

23.03.2013 um 13:06 Uhr

wellenbewegungen

von: grenzgaenger   Kategorie: blick nach vorne

 

ich mag tage wie diesen nicht. ich hänge in den seilen, bin müde, kaputt und traurig, das wetter ist jenseits von gut und böse und ich fühle mich einsam. alle meine freunde sind mit ihren freunden oder freundinnen zugange und dementsprechend nicht wirklich erreich-, bzw. einplanbar und ich hänge hier und trauere einer noch nicht dagewesenen normalität nach.

die lady ist im urlaub und zwei wochen nicht erreichbar, und auch wenn sie da wäre, wäre nicht alles so, wie ich es mir wünschen würde. und verdient hätte. warum kann bei mir diesbezüglich nicht einfach mal alles normal und eben nicht maximal kompliziert sein? warum? ich bin doch weiß gott kein überanspruchsvoller mensch, aber warum kriege ich noch nicht einmal meine basisbedürfnisse befriedigt? das einzige, was ich will, ist meine beiden beine auf dem boden zu haben, und zwar stabil. beruflich habe ich das mittlerweile geschafft, aber das berufsleben ist eben nur das halbe leben. ich möchte einfach nur unaufgeregte und stabile ruhe in meinem privatleben, also sprich in (m)einer beziehung haben, ein glückliches miteinander, und frieden. ohne angst, dass doch noch etwas kaputt gehen oder in die falsche richtung laufen könnte, ohne meine nicht befriedigten bedürfnisse immer wieder zu kommunizieren und dann doch wieder im zaum halten und  mich immer wieder an dem hochziehen zu müssen, was bereits vergangenheit ist und ohne permanent mit rahmenbedingungen konfrontiert zu sein, die ich nicht mitgestaltet habe.

ich bin da, und ich werde da bleiben, bis auch das letzte hindernis der vergangenheit angehört. das steht nicht zur debatte. aber ich wünsche mir, dass du mich und meine wenigen bedürfnisse für den rest der wegstrecke noch ein bisschen fester an die hand nimmst, als du es bisher getan hast. ich werde es brauchen.

 

13.03.2013 um 08:54 Uhr

Heute kann es regnen, stürmen oder schnein'

von: Phil_Sophie   Kategorie: meldung des tages   Stichwörter: Geburtstag

Musik: Happy birthday to you

 
 
Ich wünsche dir alles alles Gute zu deinem ganz besonderen Tag. Bleibe gesund, zufrieden und glücklich. Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen :-)
 
Das Mädchen von nebenan

09.03.2013 um 11:51 Uhr

hell yes

 

gosh, never in earth's history has anyone been driven more crazy by a single lady than me currently...

 

05.03.2013 um 14:42 Uhr

farühling!

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

wun-der-volles wetter. blauer himmel, sonne, 13 grad. es tut. so. gut. es könnte gerade nicht schöner sein. nur die knöpfchen funktionieren nicht ganz so, wie sie sollen. aber die mechanikerin ist schon dran und schraubt und tut und macht, dreht die knöpfchen hin und dreht sie her, begutachtet sie von hinten und von vorne, drückt und zieht. das wird, lady, das wird. halt durch.

ich bin albern. meine hormone spielen frühlingsverrückt und ich kann nicht aufhören zu lachen.

 

02.03.2013 um 14:40 Uhr

indisku-tag

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

wo, bitte schön, kann man angebrochene, nicht mehr gebrauchte tage recyclen?

ich hatte einen nachtdienst und bin totmüde. aber schlafen? nö, nicht im entferntesten daran zu denken. man macht also die not zur tugend und will die wohnung saugen. leider entschloss sich mein staubsauger spontan, den staub nicht nur einzusaugen, sondern ihn mir gleichzeitig durch den filter wieder ins gesicht zu blasen, um dann mit einem trockenen bumms gleich ganz seinen werten geist aufzugeben. nunja, das bett musste eh mal wieder frisch bezogen werden. alternative zum saugen? klar, einkaufen. der volksbänkliche geldautomat um die ecke hatte allerdings einen clown gefrühstückt. ratter ratter ratter...ratterratter...ratterratterratterratter..."lieber kunde, sie arme sau. ich habe ein technisches problem und kriege das maul nicht auf. deswegen können sie ihr geld nicht entnehmen. ich habe es also wieder gefressen. gehen sie woanders hin."...spätestens jetzt ahnt man, dass etwas ganz, ganz schief läuft. furchtbar schief. einkaufen muss ich aber trotzdem. dringend. also zum geldautomaten in bahnhofsnähe. dem himmel sei dank, im gegensatz zu seinem kollegen funktionierte der. beim bäcker nebenan lachte mir der käsekuchen ins gesicht und meine geschundene seele konnte und wollte dem verlockenden zuckerschock nicht wiederstehen. ein stück. sollte reichen. just in diesem moment, indem ich die tüte entgegen nahm, rempelte mich von hinten jemand an, die tüte beschrieb eine formvollendete parabelflugbahn, konnte der erdanziehungskraft nicht wiederstehen und landete vor den füßen eines weitgereisten...den seine zugfahrt wohl so ermüdet hatte, dass man seine reaktionsfähigkeit nur noch als kaum mehr vorhanden beschreiben konnte...tapp...schlurrppppp...landete sein rechter fuß mitten in meinem käsekuchen...mein entsetzes "halt..." quittierte er mir einem mitleidigen schulterzucken, von dem ich mir KEIN neues stück käsekuchen kaufen konnte. aber zu diesem zeitpunkt hatte ich nase und hals gestrichen voll, strich das einkaufen kurzerhand aus dem programm, schnappte mir mein auto und fuhr frustriert wieder nach hause. jetzt sitze ich hier, habe hunger, hasse diesen tag und werde wohl noch einen letzten versuch starten, zu meinem wohlverdienten schlaf zu kommen....du kannst mich mal, du tag du.

wo war nochmal dieser recyclinghof für täglichen sondermüll?