grenzwandel

11.04.2013 um 18:35 Uhr

elendiger mistscheißtag

von: grenzgaenger   Kategorie: alltägliches

 

was für ein blöder scheißtag heute. tag eins nach ende der wochenlangen famulatur, und ich hatte mir ihn eigentlich anders vorgestellt. ganz anders. ich wollte soviel machen, hatte so viel vor, produktives, endlich, nach all den wochen, in denen ich kaum zeit hatte, all das zu tun, was ich unter anderem heute anfangen/tun wollte.

und statt dessen? ging gefühlt alles in die hose und ich habe nichts gebacken bekommen: die verwaltung hat meine weiterbeschäftigungspapiere verschlampt, so dass ich heute einen wilden telefonmarathon hinter mich bringen musste, diesen papieren hinterher telefoniert habe wie eine irre und zeitweise sogar um meine aprilschichten fürchten musste. und morgen früh muss ich zu allem überfluss, weil die zu doof sind, nochmal antanzen, und den vertrag nochmal unterschreiben. vollidioten, bescheuerte. und auch bezüglich eines anderen "dings" lief heute irgendwie alles nicht so, wie ich es mich gewünscht hätte. im internet ums verrecken nicht zu findende, technische informationen (da gibts doch sonst jeden scheiß), ergo nur unsicherheit und verwirrung auf meiner seite, ein paar fehlende zentimeter und ein bescheuerter verkäufer, der mir 8000 euro einfach mal so aus der tasche ziehen wollte (sehe ich so reich aus, gottverdammt?).

so sitze ich also schon den ganzen tag mehr oder minder gefrustet am schreibtisch und habe nullkommagarnichts produktives gemacht. scheiße aber auch. das einzige, wozu ich lust hätte, wär ein kilo eis zu essen und es dann wieder auszuspucken. so sehr kotzt mich dieser tag gerade an. zudem hängen mir die letzten wochen immer noch in den knochen und hirnwindungen, noch immer bin ich unsicher, latent traurig, noch immer habe ich nicht alles kommuniziert, was ich kommunizieren wollte, weil ich mich nicht traue, bestimmte dinge anzusprechen oder nachzufragen. ich habe so angst vor bestimmten informationen und meine frustrationstoleranzgrenze ist so niedrig momentan, dass ich mir gerade nur wünsche, mit samthandschuhen angefasst zu werden. ich fühle mich wie die drei äffchen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. hauptsache irgendwie keine aufregung, hauptsache ruhe und hauptsache keine schlechten news.

und dann kommt zu allem überfluß auch noch eine körperliche erschöpfung hinzu, die keinerlei aussicht auf erholung hat. weil nämlich am montag das nächste beschissene semester anfängt. zu allem überfluss mit neurologie, worauf ich mich ja so waaaaaaaaaaahnsinnig freue *ironiemodusaus*. großes und schweres fach, und das mit all dem stress und der nicht vorhandenen regeneration der letzten wochen und vielen monate im rücken. ich habe keine ahnung, wie das werden soll.

ich geh mich jetzt vom niveau meines iq's auf das der tagestemperatur stürzen. vielleicht beendet ja ein solch drastischer schritt diesen unerträglichen tageszustand.

tschüß.

 

06.04.2013 um 12:39 Uhr

das ist einer...

von: grenzgaenger   Kategorie: lacher des tages

 

...der gründe, weswegen ich immer noch bei blogigo bin, trotz aller technischen mängel. wo sonst könnte man mit seinen lieblingsbloggern so viel spaß haben. was habe ich gelacht in den letzten tagen, und wäre dabei nicht selten fast vom stuhl gefallen. danke dafür, herr z.

ps: entstanden ist das ganze in den kommentaren unter herrn z.'s eintrag "ostern am ende".

 

grenzgaenger schreibt am 02.04.2013 um 21:02 Uhr:

friert der hase an den tatzen, muss er sich die eier kratzen.

Zebulon schreibt am 02.04.2013 um 21:16 Uhr:

Will er sie nicht selbst anfassen,
kann er sie auch kratzen lassen!

grenzgaenger schreibt am 03.04.2013 um 06:28 Uhr:

tuen sie der häsin schmecken,
lässt er sie auch gerne lecken...

Zebulon schreibt am 03.04.2013 um 07:24 Uhr:

Der Häsin wird ihr Fell besudelt,
wenn heraus das Eiweiß sprudelt.

grenzgaenger schreibt am 03.04.2013 um 19:44 Uhr:

verlieren tun sie schnell an leben,
wenn spermien im felle kleben.
 

schade um die kleinen häschen,
mit den süßen rosa näschen.

würden sie doch bald zu hasen,
die sittsam auf dem rasen grasen...

Zebulon schreibt am 04.04.2013 um 00:43 Uhr:

Die Trauer um verspritzte Hasen
hat ihm die Häsin weggeblasen! 

grenzgaenger schreibt am 04.04.2013 um 13:22 Uhr:

auf wolke 7 tun sie schweben,
es wird bald neue spritzer geben.

und falls der hase nicht mehr will,
landet er schnell auf dem grill.

rundrum brät der has' da braun,
und die häsin wird dumm schaun. 

Zebulon schreibt am 04.04.2013 um 13:32 Uhr:

Die Häsin lässt den Hasen sein
und führt sich eine Möhre ein. 

grenzgaenger schreibt am 04.04.2013 um 15:30 Uhr:

die möhre, denkt die häsin keck,
tut gut und macht auch keinen fleck. 

Zebulon schreibt am 04.04.2013 um 17:02 Uhr:

Und hat der Höhepunkt geklappt,
dann ist die Möhre glattgeschrappt. 

grenzgaenger schreibt am 04.04.2013 um 17:43 Uhr:

die häsin beißt genüßlich rein,
und mümmelt ach, was schmeckt das fein.

zufrieden legt das tier sich nieder,
und denkt, das mach ich morgen wieder. 

Zebulon schreibt am 04.04.2013 um 18:16 Uhr:

Im Schlaf da träumt sie ganz verrucht
von einer strengen Möhren-Zucht. 

grenzgaenger schreibt am 04.04.2013 um 18:26 Uhr:

gerade solln sie sein, und dick,
sonst macht kein spaß der möhren-fick. 

Zebulon schreibt am 04.04.2013 um 19:08 Uhr:

In Längsrichtung noch drei, vier Noppen
steigern die Lust beim Möhren-Poppen! 

grenzgaenger schreibt am 04.04.2013 um 20:18 Uhr:

fehlt jedoch gleitgel im bau,
schreit die häsin ganz schnell au! 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 00:42 Uhr:

Mit Gleitgel schiebt das Hasilein
sich auch schon mal 'nen Radi rein. 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 07:56 Uhr:

versucht sie's mir der littfaßsäule,
hat häsins muschi schnell ne beule.

da war die häsin ach zu mutig,
statt ei-weiß ist das fell jetzt blutig. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 09:53 Uhr:

Beim Hoppeln ist das unbequem,
da hilft auch nicht Niveacreme.

Keine Häsin gerne rennt,
wenn die Möhrenröhre brennt. 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 11:26 Uhr:

so liegt sie stöhnend da im stroh,
und wird des lebens nicht mehr froh.

der gatte braun, die muschi rot,
ach, denk die häsin, wär ich doch tot. 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 11:30 Uhr:

da kommt vorbei der nachbar haso,
er ist bekannt, liebt sado-maso. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 12:36 Uhr:

Die Häsin denkt "perverser Bengel",
er zeigt ihr seinen Lederschwengel. 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 13:43 Uhr:

die häsin flüstert: intressant,
das war mir so noch nicht bekannt. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 14:05 Uhr:

Noch eh sie halblaut "Mach's mir!" stammelt,
hat er schon lustig losgerammelt! 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 14:46 Uhr:

von hinten packt er sie jetzt grob,
und erntet dafür stöhnend lob. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 15:06 Uhr:

Mit hundert Stößen pro Minute
beglückt er nun die Hasenstute.
 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 18:16 Uhr:

ein seil schlingt er um häsins kehle,
mach weiter, keucht die zarte seele. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 18:32 Uhr:

Im Lustkrampf quetscht sie ihm den Riemen,
er zieht ihr mir der Tatze Striemen. 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 20:57 Uhr:

die latexpeitsche knallt und kracht,
wobei die häsin dreckig lacht. 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 21:18 Uhr:

Jetzt stößt es ihn gar sauer auf:
Den Magen traf ihr Hinterlauf!

Dann reisst die Häsin mit der Hand
den Eierschneider von der Wand ... 

grenzgaenger schreibt am 05.04.2013 um 21:24 Uhr:

klemmt sich haso zwi-schen die knie
und er denk noch: das macht die nie... 

Zebulon schreibt am 05.04.2013 um 22:06 Uhr:

Achgott, achgott, ohjemineh!!
Der Eierschneider, der tut weh! 

grenzgaenger schreibt am 06.04.2013 um 07:13 Uhr:

fies grinsend sagt sie: schnipp schnipp schnapp,
ist dein erstes ei schon ab.

das war nur dein erster schrei,
folgt sogleich das zweite ei. 

Zebulon schreibt am 06.04.2013 um 11:23 Uhr:

Dann dekoriert sie still und leise
des Hasen Eier scheibchenweise

und fügt ein Minzeblättchen zu,
jetzt hat die liebe Seele Ruh'. 

grenzgaenger schreibt am 06.04.2013 um 11:45 Uhr:

die häsin zieht befreit von dannen,
verschwindet leis' zwi-schen den tannen.

und wenn man zebulon und grenzi kennt,
ist klar, wir sind hiermit am end. 

Zebulon schreibt am 06.04.2013 um 12:09 Uhr:

Im Tannenwald, so ist's der Brauch,
leben andere Hasen auch.

Das Hasenluder findet bald
'nen neuen Rammler dort im Wald ...