kaum der rede wert
fußball ist einfach nichts für mich. weder es selbst zu spielen, noch es anzuschauen. und erst recht ist es nichts für mich, mit fußballspielenden mädels, die zudem noch unmengen alkohol konsumieren, fußball zu gucken. und schon gleich gar nicht dann, wenn die hälfte schweizerinnen sind. das war dann wohl ein eher mißlungener sozialkontakte- auflebenlass-auftakt, zumal eine gewisse madame m. sich nicht ignorieren ließ. höchst penetrant, die ganze angelegenheit. zudem kommt noch verungünstigend hinzu, dass ich bei der letzten em noch in vancouver war, das endspiel - da mein vermieter grieche war bzw. immer noch ist, also er ist noch grieche aber nicht mehr mein vermieter, weil ich ja jetzt wieder hier bin - im griechischen viertel der stadt gesehen und einen bislang nicht übertroffenen heidenspaß hatte. das waren noch zeiten, wehmütig stimmende erinnerungen, allein deswegen sollte ich die em und das drumrum tunlichst meiden. nunja. was habe ich gelernt? *amkopfkratz*. sozialkontakte-untauglich? oder nach monatelanger, dissertations- endspurt-bedingter menschen-abstinenz nur entwöhnt? wer weiß das schon. ich für meinen teil habe beschlossen, dass dies die ersten und letzten spiele waren, die ich gesehen habe, öffentlich, und da ich (höchst freiwillig) nicht im besitz eines fernsehers bin, wohl auch privat. nun gut. wenn ich es dann noch schaffe, mir schlecht übersetzte bücher vom leib zu halten, kann nichts mehr schief gehen.
gute nacht.
