soviel dazu
liebe welt, liebes leben,
man hat mich nicht gefragt, damals, als es darum ging gezeugt zu werden. denn hätte man das getan, ich hätte es verweigert, hätte den vertrag niemals unterschrieben.
da ich aber nun mal da bin, werdet ihr mich ganz bestimmt nicht so schnell wieder los. das kann ich euch sagen. möge kommen, was wolle.
euch werde ich es zeigen.
verstimmte grüße,
die grenzgängerin

das leben hat doch eigentlich schon ziemlich viel schönes zu bieten, auch wenn wir manchmal im nebel wandern, oder? unerwartete momente, überraschungen, liebe worte, jemanden, der einem die hand reicht, hinhört, hinschaut, da ist, hilft.
ich werde stehenbleiben und hinschauen, und genau diesen schönen moment, diese momente festhalten, und das etwas ramponiert aussehende gute-momente-gerüst wieder aufbauen.
danke.
Aber die Auffassung vom Leben als Kampf ist sehr populär.
Muß man denn jeden Blödsinn mitmachen? ;-)
nee, muss man nicht, und sie schon gar nicht. hat sie nie getan, ist immer gegen den strom gerannt, aus was oder wem auch immer der strom bestand. oft allein aus prinzip. ein strom? muss man dagegen rennen. das leben? ein strom...dagegen. wie ne wilde (...), blind oftmals, ohne dem fließen zu lauschen....dem fließen des lebens, das unglaublich sanft und schön und beruhigend sein kann. vielleicht will ihr das leben ja das sagen, ja.
ich bin auch so...schon aus prinzip...kein mitläufer...das schwarze schaf in der herde...doch ab und zu...da kann man sich treiben lassen und es schadet nichts...
du schaffst das....ich glaub an dich und wie du siehst noch viele andere ;-)
ich bin dafür, wenn es mir hilft dafür zu sein und dagegen, wenn ich meine dagegen sein zu müssen - bin ich immer gut mit gefahren...
das leben ist zwar grausam, aber ich denke, das meint es nicht persönlich...
"Trotz! [...] ich werde mich von diesem beschissenen leben nicht! unterkriegen lassen."
großartiger satz, der mir schon seit tagen im kopf herumschwirrt. in der tat wut macht sich breit.
da kann man nur ganz banal sagen:
Fick Dich, ich steh sowieso wieder auf. Das hast Du nun davon.
auch wenn es mir natüüüüürlich ob meiner auchsoguten erziehung niemals über die lippen kommen würde (...), schließe ich mich deinem letzten satz aus tiefstem herzen an. jawoll. das hat es nun davon. und mit einem breiten grinsen entschwebte sie gen balkon, um die restsonne zu genießen.
Hol dir bloß keinen Sonnenbrand im Gesicht. Denkt doch sonst morgen die Männerwelt, das du wegen ihr Rot geworden bist. *lach*
da geh ich mit