JOblogt

31.05.2013 um 10:07 Uhr

Auf-regen-des Wetter

von: JOblogt

Musik: Raindrops keep falling on my head...

Eigentlich wollte ich so schnell nichts mehr über das Wetter schreiben. Doch ich muss einfach. Was für ein auf-regen-des Wetter heute! Nur noch Regen, Regen, Regen. Die Einen nennen es Dauerregen, die Anderen Merkelwetter. Vermutlich ist die Sonne längst ertrunken.

Solltet ihr liebe Leserinnen und Leser, heute trotz Dauerregens das Haus verlassen müssen, verzweifelt nicht. Wer im Regen steht, merkt schnell : So stark es auch regnet, das Meiste fällt immer daneben.

Für mich aber kommt stark regen heute nicht in die Tüte. Deshalb habe ich den geplanten Besuch im Fitness-Studio gestrichen und leg gleich noch mal für ein Stündchen die Füße hoch. Ich warte einfach ab, bis es 5 Minuten mal nicht regnet. Dann geh ich duschen.

30.05.2013 um 13:59 Uhr

Wonnegefühle

von: JOblogt

Der Wonnemonat Mai neigt sich dem Ende entgegen. „Wonnemonat"?  Fühlt der Mensch ein sehr großes Glücksgefühl bei etwas was ihm gut tut, spricht man von Wonne. Glücksgefühle hat dieser Mai uns nicht beschert. Ein Wonnemonat fühlt sich definitiv anders an.

Mai 2013: Temperaturen im einstelligen Bereich und jede Menge Regen. Das ist auch ein Rekord. Dieser Mai war der wärmste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Ehre wem Ehre gebührt. Vielleicht sollte man der Filmakademie in Los Angeles den „Mai 2013" für seine Hauptrolle als Herbst für einen Oscar vorschlagen.

Dieser Vorschlag hätte sicher gute Erfolgsaussichten. Schließlich hat der Deutsche Wetterdienst für Hessen in diesem Mai ganze 112 sonnige Stunden gezählt. Das sind mehr als 80 Stunden weniger als im langjährigen Durchschnitt. Ein sattes Plus gab es nur beim Regen. Die durchschnittliche Regenmenge pro Quadratmeter war um 21 Prozent höher als sonst. In nicht allzu ferner Zukunft wird man uns hoffentlich dafür danken, dass wir bereits im Mai 2013 Regen für das ganze Jahrzehnt entgegen genommen haben.

Der Mai 2013 ist übermorgen zu Ende. Was uns bleibt ist die Hoffnung, dass wir im Juni gleich zum Sommer durchstarten.

29.05.2013 um 15:12 Uhr

Feiertag

von: JOblogt

Morgen ist Fronleichnam. Wieder einmal heilloses Durcheinander in der ganzen Republik. Die Münchener und die Frankfurter haben beispielsweise morgen frei, die Berliner und die Hamburger müssen arbeiten. Wer blickt denn da noch durch?

Warum kommt denn keiner auf die Idee das Durcheinander zu entwirren. Es wäre doch viel einfacher bundesweit nur noch an den Wochentagen zu arbeiten, die nicht auf -tag enden. Meine ich wenigstens, aber auf mich hört ja mal wieder keiner.

28.05.2013 um 12:30 Uhr

Selbstversuch

von: JOblogt

Gerade im Selbstversuch festgestellt:

Es lohnt sich definitiv nicht, die Beine in die Hand zu nehmen.
Es ist ein Irrtum wenn man glaubt, man wäre dadurch schneller.
Außerdem sieht es definitiv bescheuert aus.

27.05.2013 um 13:32 Uhr

Finale in Wembley

von: JOblogt

Musik: We are the champions...

Am Samstagabend auch das Champions-League Finale aus Wembley verfolgt? Man konnte diesem Ereignis kaum entkommen. Schließlich gab es zuvor in den Medien tagelang Rummel, und das alles wegen so einer hässlichen silbernen Blumenvase. Auch unser „Superschalker" wird sicher den ganzen Wirbel nicht verstehen. Schließlich spielte am Samstag doch mit Dortmund nur die verbotene Stadt gegen Bayern das verbotene Bundesland.

Merkwürdig auch das ganze Drumherum. Als Angela Merkel vor dem Spiel gefragt wurde, wer das Spiel heute gewinnen würde antwortete sie, wie aus der Pistole geschossen: „Deutschland". 
Frau Bundeskanzlerin hat eben Ahnung vom Fußball. Sicher weiß sie auch, dass Deutschland am kommenden Wochenende so gut wie sicher DFB-Pokal Sieger ist.

Zur Einstimmung auf das Finale gab es dann noch eine schwachsinnige Inszenierung von Braveheart mit Paul Breitner in der Hauptrolle. Geht es Euch auch so wie mir? Ich wünsche mir die guten alten Fußballzeiten zurück. Ihr könnt Euch hoffentlich noch daran erinnern, wie es war, als Fußball einfach Fußball war, ganz ohne diesen albernen Killefitz.

Das Spiel lässt sich leicht zusammenfassen: Zwei Mannschaften liefern sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Am Ende muss ein Holländer Bayern retten und entscheidet die CL. Was für eine Schmach! Der Pott ist jetzt in Bayern; das klingt ganz schön paradox.

Der Sieg war hart erkämpft. Das wundert nicht. Denn Deutsche hatten es immer schon schwer in Wembley. Ihr erinnert euch, einer der da mal dieses Wembley-Dings gewonnen hat, wurde später in so einer Besenkammer erwischt. Nach diesem Finale stellt sich die Frage: Passen elf Bayern-Spieler eigentlich in eine Besenkammer?

Wie dem auch sei, jedenfalls durfte nach dem Spiel Philipp Lahm den Pott entgegennehmen. Er stemmte in zugleich mit beiden Händen hoch in den Londoner Abendhimmel. Eine beachtenswerte Leistung, des Mannschaftskapitäns der Bayern, die nicht genug gewürdigt werden kann. Schließlich ist Lahm nur 40 cm größer als der Pott. Als die Bilder von der Siegerehrung über den Schirm flimmerten, dachte sicher nicht nur ich: „Mensch, Philipp, gib den Pott nur nicht dem Uli Hoeneß, der schafft das Ding bestimmt in die Schweiz.".

Den Bayern-Boss Uli Hoeness sahen wir Fernsehzuschauer indessen jubelnd auf der Ehrentribüne. Selbst Angela Merkel schüttelte dem „Ehrenmann", von dem sie vor Wochen noch „sehr enttäuscht war", die Hand. In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Leute kommen fürs Schwarzfahren in den Knast und die Bundeskanzlerin streckt einem Steuerkriminellen freudig ihre Hand entgegen. Ganz nach dem Motto:

Mia san Mia - Steuern zahlt nur ihr!

Ich saß derweil kopfschüttelnd in meinem Fernsehsessel und wünschte, dass der Kommentator uns mitteilt: „Uli Hoeneß ist auf dem Weg in den Strafraum". Das wäre mal eine gute Nachricht gewesen.

25.05.2013 um 13:10 Uhr

Keine Macht den Drohnen

von: JOblogt

Die Drohne, bereits 2004 wurde vermutet, dass eine Zulassung voraussichtlich unmöglich sei. Aber das scherte unsere Experten im Verteidigungsministerium nicht. Im Jahre 2007 wurde der Kauf in die Wege geleitet, 2011 warnte der Bundesrechnungshof vergebens. Jetzt wurde bekannt, die Drohne der Schöpfung bekommt keine Fluggenehmigung. Als Adler angepriesen landet sie, wie es im Bruche steht, als Suppenhuhn. Damit sind für fluguntaugliches Altmetall mindestens 0,66 Mrd. Steuergeld verbrannt.

Wieder einmal, wird durch Fehlentscheidungen bei einem Großprojekt haufenweise Geld in den Sand gesetzt. Nicht wenige Bürger fragen, droht jemandem, der mehr als eine halbe Milliarde Steuern verschwendet eigentlich auch Gefängnis, oder ist das nur Steuerhinterziehern vorbehalten?

Beharrlich schwirren die Drohnen um den Mittelscheitel von Bundesminister Thomas de Maizière. Er wird sie einfach nicht los. Mit der Drohnen-Affäre gewinnt der Begriff "Verteidigungsminister" wieder an zutreffender Bedeutung. Noch hofft der Verteidigungsminister, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ihm nicht ihr vollstes Vertrauen ausspricht. Schließlich, so ist aus dem Verteidigungsministerium zu hören, sei de Maizière eines der besten Pferde im schwarz-gelben Kabinettsstall. Wo andere ganze Mannschaften brauchen, versenkt der Minister Milliarden im Alleingang. Außerdem sei die Versenkung von 0,66 Mrd. für eine unbrauchbare Drohne, auch ein Beitrag zur Gefahrenabwehr. Würde das Geld in Bildung investiert, wäre der Regierung Merkel das Volk zu schlau geworden.

24.05.2013 um 11:25 Uhr

Radler

von: JOblogt

Musik: Bicycle Race

Immer wieder hört man, dass Radler angefahren werden. Ja, hören denn die Unfälle mit alkoholischen Getränken nie auf? Die Innenminister erwägen deshalb, dem Justizminister eine deutlich niedrigere Alkoholgrenze für Radler zu empfehlen.

Diese Maßnahme geht Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer aber offensichtlich noch nicht weit genug. Ginge es nach dem Verkehrsminister, dürfte Radler bald nur noch mit Helm getrunken werden. Ginge es nach mir, würde Radler ganz verboten und stattdessen nur noch Alsterwasser ausgeschenkt werden. Aber mich fragt ja wieder mal keiner.

23.05.2013 um 18:29 Uhr

*fröstel*

von: JOblogt

Wer ist denn dafür verantwortlich? Trotz Temperaturen, wie zu Weihnachten 2012, sind im Supermarkt keine Lebkuchen im Angebot.

Bei für die Jahreszeit grenzwertigen 6,5 Grad *fröstel* erwartet ganz Deutschland, dass am Wochenende endlich die Weihnachtsmärkte wieder eröffnet werden. Es ist beste Glühweinwetter. Mal ganz ehrlich, die Sommerpause der Bundesliga hab ich mir anders vorgestellt.

22.05.2013 um 17:45 Uhr

Vorgestern - Gestern - Heute - Morgen -Übermorgen

von: JOblogt

Musik: Time

Übermorgen wird Morgen bereits Gestern sein.

Aber das ist noch nichts alles:
In zwei Tagen und einem Jahr werdet ihr sagen:
"Vorgestern vor einem Jahr war der Tag, als ich bei JOblogt diesen faszinierenden Beitrag gelesen habe".

Denkt mal darüber nach, oder lasst es einfach sein.

21.05.2013 um 15:11 Uhr

Der Geist zu Pfingsten

von: JOblogt

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Pfingstsamstag im Vatikan eine Privataudienz bei ihrem Koalitionswunschpartner. Heute wird heftig darüber spekuliert, ob die aktuellen Äußerungen von Joachim Kardinal Meisner ein Ergebnis dieser Audienz sind.

Jedenfalls hat gleich nach dieser Privataudienz der Kölner Statdhalter von Papst Franziskus für die CDU-Herdprämie geworben. Kardinal Meisner will, dass Frauen zu Hause bleiben um drei oder vier Kinder zu bekommen. Nicht wenige Menschen warten jetzt darauf, dass Kardinal Meisners und seine Frau mit gutem Beispiel vorangehen.

Ob der Oberkatoliban, der sich bisher zu den Besamungsverweigerern bekannte, dazu seinen Beitrag noch leisten kann, darf bezweifelt werden. Schließlich geht der betagte Kölner Erzbischof bereits auf die Achtzig zu. Aber immerhin wissen wir jetzt, über wen sich der Heilige Geist zu Pfingsten nicht ausgeschüttet hat.

20.05.2013 um 16:33 Uhr

Platz 21

von: JOblogt

Deutschland 2013: Wir waren Papst, wir sind Champions League, aber wir sind nicht Jurowoxhensongkontest.

Immerhin sind wir unter die ersten 26 gekommen. Trotzdem ist die Katerstimmung im Deutschen Lager groß, denn Deutschland war die FDP beim ESC. Sogar der Rumänische Draculaverschnitt mit den abgeklemmten Eiern hatte mehr Stimmen als Cascada. Und das zu Recht! Ich wage die Vorhersage: der deutsche Beitrag der beim ESC 2013 auf Platz 21 gelandet ist, wird in etwa die gleiche Halbwertzeit haben wie ein Furz im Orkan.

Interessant ist das Stimmverhalten der Teilnehmerländer. Für deutsche Beiträge gab es meist wenig Stimmen aus Osteuropa. Aber dieses Jahr gab es für Deutschland auch aus Italien, Spanien, der Schweiz und Österreich kaum Punkte. Jetzt fragen sich die Programmverantwortlichen bereits: War das Europas Rache an Angela Merkel? Die Bundeskanzlerin versucht zu beschwichtigen und erklärt: „Ich spreche Cascada mein vollstes Vertrauen aus.".

Mein absoluter Favorit hat leider nur Platz 6 erreicht. Der griechische Beitrag „Alcohol is free" hat das Zeug für einen Ohrwurm. Irgendwas muss da in der Jury nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung „Freibier für alle" ist mehrheitsfähig.

18.05.2013 um 13:45 Uhr

Malmöer Schlagerwettstreit oder so....

von: JOblogt

Musik: Ein Lied geht um die Welt...

Künstler aus 26 Nationen wetteifern heute Abend im schwedischen Malmö um die Krone im europäischen Musikgeschaft. Warum Europas größter Musikwettbewerb seit einigen Jahren "Jurowoxhensongkontest" und nicht mehr "Grangpriedölaschangsong" heißt, hab ich nie so richtig verstanden. Liegt bestimmt daran, dass ich der Generation "Old School" angehöre. 

Das ist wohl auch der Grund, warum ich nicht Mitglied der deutschen Fachjury bin, die die Wertungen aus Deutschland verkünden darf. Das ist gut so. Schließlich bin ich mir nicht sicher ob „Liebe Malmöer, liebe Malmösen" die korrekte Anrede für die einheimische Bevölkerung ist.

17.05.2013 um 15:21 Uhr

Das erste Leben der Angela M

von: JOblogt

Eine Biografie mit dem Titel „Das erste Leben der Angela M" sorgt seit Tagen für reichlich Gesprächstoff. Wie das Buch enthüllt, hat nicht nur Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht sondern überraschenderweise auch Angela Merkel bereits vor dem Mauerfall ein Leben geführt.

Viele Bürger nahmen bisher an, das Leben der heutigen Bundeskanzlerin habe erst im November 1989 begonnen. Ein Irrtum! Angela Merkel war einst sogar ein junges Mädchen mit wichtiger Funktion in der DDR-Jugendbewegung. Das sollte aber kein Grund sein, sich dafür schämen zu müssen. Schließlich war Merkel nie in der FDP, sondern nur in der FDJ gewesen.

16.05.2013 um 09:44 Uhr

Fragen, die der Mensch nicht braucht

von: JOblogt

Die Standardabfrage der Kassiererin an der Kasse des Supermarkts:
„Haben sie eine Kundenkarte?". 
Ihr kennt das?

Meine Standardantwort
„Genauso wenig, wie sie vermutlich noch Bock haben, diesen Satz zu sagen."

Meine Erfahrung:
Als Dank für das gezeigte Mitgefühl zaubert diese Antwort bei den meisten Kassiererinen ein Lächeln ins Gesicht. 100 Prozent Reingewinn.

15.05.2013 um 19:58 Uhr

Gipfelmania

von: JOblogt

Wer tatenlos ist, versucht gern dies mit Aktionismus einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Nach dieser Regel inszeniert die Bundesregierung ein Gipfel nach dem anderen um dem Wahlvolk tatkräftiges Handeln zu suggerieren. Es gab IT-Gipfel, Energiegipfel, Elektroautogipfel, Benzingipfel, Solargipfel, Familiengipfel, Integrationsgipfel, Zukunfstgipfel, Pflegegipfel, und diese Woche den Demografiegipfel. Die Gipfel waren zahllos, aber immer ergebnislos.  

Trotzdem, die Gipfelmanie der Bundeskanzlerin kennt keine Grenzen. In 45 Monaten hat Merkel sage und schreibe 45 Gipfel zu 17 Themen veranstaltet. Wann endlich wird Angela Merkel für ihre Gipfeleien mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Alpenvereins ausgezeichnet?

14.05.2013 um 09:38 Uhr

Die weiteren Aussichten

von: JOblogt

Wer seine Blickrichtung ändert und nicht auf den Bildschirm sondern mal kurz aus dem Fenster schaut, wird es fast nicht glauben wollen: In nur 37 Tagen ist Sommeranfang.

Diese Aussicht wird vermutlich heute auch nicht zur Aufheiterung beitragen. Schließlich, und das ist amtlich, wird der Sommer 2013 dann in wiederum nur 93 Tagen vorbei sein wird.

13.05.2013 um 13:59 Uhr

Trau keiner Statistik...

von: JOblogt

Musik: Das Böse ist immer und überall

Das war zu erwarten: Frankfurt bleibt die gefährlichste Stadt Deutschlands. Erneut trägt die Stadt am Main den inoffiziellen Titel „Hauptstadt des Verbrechens". Bei den vielen Bankern dort kein Wunder.

Dagegen soll München Deutschlands sicherste Großstadt sein. Die bayrische Landeshauptstadt, ist die Stadt mit der niedrigsten Verbrechensrate, behauptet zumindest die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2012. Glaube dieser Statistik, wer will, ich jedenfalls habe erhebliche Zweifel. Bestimmt wurde in Bayern Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und die CSU nicht mitgezählt.

10.05.2013 um 11:22 Uhr

Aphrodisiakum

von: JOblogt

Musik: Der Mai ist gekommen...

Ganz schön gerissen die Frau Maikäfer. Sie weiß genau, was Herrn Maikäfer in Wallung bringt. Ob sich dieses Forschungsergebnis auch auf den Menschen übertragen lässt, ist unklar. Jedenfalls gibt es noch keine wissenschaftlich gesicherte Untersuchung, ob Frauen, die nach Alkohol duften, auf Männer anturnend wirken.

Jedoch hat ein amerikanischer Geruchsforscher herausgefunden, dass der Geruch von handelsüblichem Popcorn auf den Blutfluss im Penis deutlich anregender wirkt, als Chanel No. 5. Damit ist zumindest nachgewiesen: Teure Parfums sind reine Geldverschwendung.

08.05.2013 um 10:47 Uhr

Nicht vergessen...

von: JOblogt

Morgen ist Vatertag.

     Das BIER entscheidet.

06.05.2013 um 13:06 Uhr

Mindesthohn

von: JOblogt

Wer hätte das gedacht. Die FDP ist jetzt auch für so was, das sich immerhin wie Mindestlohn anhört. Rund 57 Prozent der Delegierten des FDP Parteitages, der am Wochenende in Nürnberg stattfand, stimmten für eine sogenannte „differenzierte Lohnuntergrenze". Besser jedoch wäre gewesen, die FDP würde ihr Vorhaben "Hohnuntergrenze" nennen.

Denn einen einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn von mindestens 8.50 lehnen die Parteigänger von Milchbubi Phillip Rösler natürlich ab. Das Parteichefchen stellte ausdrücklich fest: „Wir sind gegen einen allgemeinen flächendeckenden Mindestlohn. Jetzt und in aller Zukunft."

Da müssen dann schon mal Hungerlöhne um vier Euro ausreichen. Wo kämen wir denn da auch hin, wenn die im Friseursalon Beschäftigten sich erdreisten, von ihrem Lohn auch noch leben zu wollen. Und ab drei Euro Stundenlohn kann man schließlich damit rechnen, dass chinesische Konzerne ihre Produktion in strukturschwache deutsche Regionen verlagern.

FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüllerle macht unmissverständlich klar, dass nur ein Staat, der sich beschränkt, seinen Bürgern auch etwas zurückgeben kann. Wer dem zustimmt, der versucht bestimmt auch, weniger Sprit in den Tank seines Autos zu füllen, um damit weiter zu fahren.

Weniger zurückhaltend dagegen ist die FDP, wenn es darum geht, die eigenen Taschen und dir ihrer Klientel zu füllen. Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel hat, Medienberichte zu Folge, seit seinem Amtsantritt mehr als 40 FDP-Parteifreunde, in seinem Ministerium eingestellt. Vergessen wir dabei nicht, dass er diese Versorgungsanstalt eigentlich abschaffen wollte.

Immerhin, meine Einstellung zur FDP hat sich nach diesem Parteitag verändert: Früher dachte ich, die FDP ist eine Klientelpartei für egoistische deutsche Spitzenverdiener. Heute jedoch hat sich meine Meinung verschlechtert.