Anleitung zum Entlieben

14.10.2005 um 23:59 Uhr

Currd Gorbi Rock

von: Lapared

Heute hattem wir Besuch. Lchems große Schwester. Hat mi,r eimen Lutscher aus weißrer Schokolade mitgebraucht.Irgemdwie fimde ich sie s´ympathisch.

Die beidem haben im der Küche gesessem umd über andere Mämmer gesprohcen. Stunden! Ich hab damenben gesessen umd so getam alsi ob ich eime Zeitschritf lese.Umd alles mitgehört. Puhh.. Mir glühme jetzt noch die Ohrem!

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Aber mein Mumd ist versiegelt, Curd Rock kamn schweigem...

(P.S. Der Fleck auf meime Stirn ist keim Wachs somderm meime Reminiszend an Gorbi Gorbatschow amläßlichh 20 Jahre Perestroika, mh-mh.)

14.10.2005 um 00:24 Uhr

Dirty Gesimse

von: Lapared

Scheiße. Also, wenn daraus jemals, jemals was werden soll...

Eins muss ich ihn unbedingt bitten zu unterlassen („eins muss ich ihm abgewöhnen“ klänge vielleicht erfolgversprechender, aber ich bin einfach nicht der „eins muss ich ihm abgewöhnen"-Typ): Dieses I want to feel your soft skin... et cetera... and so on... and the rest-Gesimse. Nee! Very flattering, aber lass mal...

In diesem Zusammenhang ausnahmsweise eine dezidierte Stellungnahme: Ich finde, es gibt kaum etwas Abtörnenderes als die verbale Beschreibung sexueller Handlungen. Der Boom der Telefonsex-Branche ist für mich eines der ganz großen Mysterien dieses und des vergangenen Jahrhunderts. Erotische Literatur? Nach drei Sätzen bin ich weg. Und beim Sex gibt es für mich nur eine goldene Regel: „Einfach mal die Fresse halten!“ Von „fick mich!“ (sicher, was sonst, das ist der Anlass unserer Zusammenkunft) bis „steck dein Lingam in meine Yoni“ (und noch vorrangig: Stöpsel in Ohri) erscheint mir jede Form der Instruktion oder aktionsbegleitenden Kommentierung gleichermaßen überflüssig und lächerlich.

(Obwohl ich – wo wir vorhin bei „Sex and the City“ waren – die Folge, in der dirty-talk-Novizin Miranda im Bett die sausage von Mr. Frühlingsrolle preist, wirklich sensationell komisch finde!)

Na, wahrscheinlich sollte ich das alles besser IHM so deutlich sagen. Aber auf die Art hab ich´s wenigstens schon mal geübt...

13.10.2005 um 22:38 Uhr

The new Yankee

von: Lapared

„Nobody rebounds with the new Yankee!“

... sagt Miranda voller Empörung zu Carrie, als die sich nach der Trennung von Big (der ersten) ausgerechnet New Yorks Schnittchen Nummer 1 – eben den „new Yankee“ – schnappt, um „back in the game“ zu kommen.*

Wir sind in Folge eins der zweiten Season, seit Ende der ersten hat Carrie still für sich gelitten, und nun geht es um „break-up rules“, darum also, wie man eine Trennung überlebt. (Die most important break-up rule laut Carrie - "No matter who broke your heart and how long it takes to heal, you´ll never get through it without your friends!" - habe ich heute einmal mehr strikt befolgt... und ein paar Stücke Käsetorte um mich gesellt.)

Es geht in dieser Folge außerdem um Lückenbüßer, sprich, die Übergangs-Menschen, in die wir uns genug verlieben, um uns mit ihrer Hilfe aus einer alten Beziehung zu lösen, aber zu wenig, um mit ihnen ernsthaft eine neue einzugehen. Nicht – und das ist das Tragische - weil diese Übergangslieben nicht gut genug wären (der „new Yankee“ war meiner Meinung nach einer der objektiv best aussehensten Männer der Serie, und auch wenn er Symptome einer intellektuellen Erdnuss erkennen ließ, war sein Part insgesamt zu klein, um die Möglichkeit eines Gehirns endgültig auszuschließen), sondern einfach, weil sie bzw. wir das Pech haben, dass zum Zeitpunkt unserer Begegnung gerade eine dieser historisch seltenen 3-minütigen Phasen unseres Leben stattfindet, in der wir nicht jedem hübschen Hintern unser Herz im hohen Bogen hinterher werfen.

Wie ich darauf komme? Naja... Gestern in der warmen goldenen Herbstsonne meines stillen Freibads hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mich vielleicht in Dick verliebt habe (leises Tä-tä!). Wahrscheinlich, weil es dort so zum Verlieben herrlich schön war... und dazu seine nicht anderes als „süß“ (ein Wort, das ich sonst streng für Hundewelpen, Curd und sehr tief schlafende Kleinkinder reserviert halte) zu bezeichnende SMS: „Buying black chocolate in case you ever visit me... enough for a life-time“. (C.R.: Chocolate for a leifetine?!Serh gut, höm.. )

Aber natürlich kann ich nicht immer dort in meinem wunderschönen Freibad sitzen. Und wieder zuhause in meiner klaren weißen Villa Kunter komme ich nicht umhin, mich zu fragen: Ist Dick mein „new Yankee“? In einem anderen Leben vielleicht eine große Liebe, aber in diesem jemand, der nur zum Ent-lieben taugt? Ein Lückenbüßer? Ein Übergangsmann?

Ich hoffe nicht. Ich finde eigentlich... dieser Dick... dieser Ex-Flipper, Ex-Vincent Carell, Ex-Tulpenmann (hab ich ihn noch irgendwie abwertend benannt?)... ich finde, dieser kleine geile Arsch ist eigentlich viel zu schade zum Übergehen.

*Quasi-Übersetzung für Nicht-Sex-and-the-City-Kundige:
"Niemand benutzt Dr. Behrens als Trostpflaster!" sagt Schwester Heidi voller Empörung zu Schwester Lisa, als die sich nach der Trennung von Pflegedienstleiter Wulf-Peter ausgerechnet den begehrtesten Jung-Anästhesisten der Klinik schnappt, um darüber hinweg zu kommen.

12.10.2005 um 23:39 Uhr

Tschüss altes Wasser

von: Lapared

Welch schöner Tag. Ich war, genau... im Freibad. Meinem Freibad. Wenn man ein Entenstilschwimmer ist, muss man nicht unbedingt in ein Schwimmbad, das beschwimmbar ist.

Die letzten zwei, drei Wochen haben das Bad verändert. Das Wasser ist trüber und träger geworden und seine Farbe inzwischen eher grün als blau. Die Bäume sind kahler und gelber, die Sonne dicker und sanfter. Ich saß am Beckenrand, sah in das Wasser, das eigentlich ja immer noch dasselbe war, und dachte, vielleicht wird es mit meinen Gefühlen für 119 genauso sein. Vielleicht werden sie einfach mit der Zeit trüber und träger... und irgendwann sind sie dann bräunlich-grün und abgestanden, sodass man, wenn man sie anschaut, froh ist, dass man nicht hinaus muss. Nichts Verlockendes wird dann mehr daran sein, nichts von einem türkisblau glitzernden David Hockney Pool, nur noch Erinnerung an einen vergangenen Sommer.

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(Tshcüss altes Wasser, ich habe jetzt meim eigem Bad und meim eigemen Wasserhahm!)

Später kam dann noch mein Freund, der popolose alte Handwerker. Wieder in seiner zerschlissenen aber frisch gebügelten Uniform (diesmal trug er auch die Jacke). Er scheint so etwas zu sein wie das Bad-Faktotum. Komisch, im Sommer hab ich ihn nie gesehen. Sicher hat er da öfter die verstopften Duschabgüsse gereinigt oder die weißen Sonnenliegen repariert. Und seine Aufgabe jetzt ist es, das Bad gut durch den Winter zu bringen.

Heute hat er an einer Treppe des Schwimmbeckens ein langes Brett angebracht, das nun wie eine Rampe schräg ins Wasser ragt. Bestimmt zwei Stunden war er damit beschäftigt. Erst hat er an dem einen Ende des Brettes einen großen leeren weißen Kanister mit einem dünnen Tau sturmflutsicher verschnürt (der sollte das Brett später im Wasser tragen), dann hat er das andere Brettende oben an der Treppe fest gemacht.

Als er damit schon fast fertig war, fing Mr. Popolos plötzlich an zu sprechen. Sprechen ist zuviel gesagt, er artikulierte vier Buchstaben, er sagte: „K T R B“. Und als ich nicht sofort reagierte noch mal lauter: „K T R B!“. Ich verstand, er hatte nicht mit sich selbst gesprochen, nach zwei Stunden friedlich schweigenden Nebeneinanders lief es nun rasant auf Kommnikation hinaus. „K T R B?“ fragte ich also, durch die Milde des Nachmittags gewillt mitzuspielen. „Klein-tier-rettungs-brücke“, sagte er stolz. Ich nickte, und er fügte hinzu: „Manchmal fallen Kaninchen rein!“ – „Kaninchen?!“, lächelte ich, „das ist nett, dass sie an die Kaninchen denken.“ Er kratzte sich am Kopf, er schien ein bisschen verlegen. „Und Sie passen hier auf das Bad auf?“ fragte ich. Er nickte, und nach einer Weile, „... da bin ich wohl nicht der Einzige“. Sprachs und schlurfte ab. Dabei grinste er wieder so, und grüßte ohne zu mir hin zu sehen. Ich finde ihn hinreißend.

Als er weg war, sah ich mir die K T R B genauer an. Ich weiß nicht, ob sie einem Nichtschwimmer-Kaninchen das Leben retten wird, ehrlich gesagt denke ich, das sie eher als Kleintierrutsche taugt, denn als Notausstieg. Aber ich finde es eine feine Geste. Vielleicht sollte ich in meinen 119-Gefühlspool auch eine solche Rettungsbrücke legen, eine Kleinteilrettungsbrücke für die unvorsichtigen kleinen Teile von mir, die manchmal noch aus Versehen hinein fallen, Kleinteile nicht größer als ein Herz oder ein Curd Rock.

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(KTRB – fimd ich gut!)

Dann hatte ich plötzlich den dringenden Impuls eine SMS zu schreiben: „Sit where we met... glad that we did.“ Und für einen Moment war ich es auch, so glücklich, Dick getroffen zu haben. Und vielleicht, wer weiß, nächstes Jahr, wenn das Wasser neu und hellblau ist, hier mit ihm zu schwimmen.

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(Näcjstem Sommer brauche ich eime Badehose...)

Kitschig? Ja nun... ich bin halt doch ein scheiß Romantiker.

12.10.2005 um 01:21 Uhr

Curd Carrie Rock

von: Lapared

Heute morgen ist mir wieder eingefallem, dass ich ja traurig bim. Das Badem hatte mich ganz abgelenkt.Aber jetzt bim ich wieder schöm traurig. All die unglücklichem Vögelchme, die gefangemen Käuzchems, die flugunfähigem Curd Rocks...

L.,hab ich gesagt, wemm ich nicht fleigem kann, bekomme ich dann bitte Schuhe? Schöme Schuhe für meime shcöme kleime Füßchem? Bitte..

Und L. hat mir sSchuhe gekauft. Feime Riemchensandalen in Cornichoms-Größe, gemau passend.

Schuhe machen dier Welt nicht besser. Abr sie kömmen es einem auf dem Bodem der Realität ein bisschme angenehmer machen. Müssem ja nicht gleich Manolos seim.

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11.10.2005 um 23:37 Uhr

Dick Dick Dick

von: Lapared

Heute habe ich dasselbe gemacht, wie Curd Rock gestern. Das Waschbecken geputzt. Und auch den Rest meines Etablissements - Dick nennt es die „Villa Kunter“ (das „bunt“ lässt er weg, weil ich bunt erklärtermaßen scheiße finde...). Danach bin ich dann baden gegangen. In einem dieser Hallenbäder, in denen man auch draußen schwimmen kann – Tipp von Dick, er kennt die Schwimm- und Kunsthallen sämtlicher europäischen und außereuropäischen Metropolen (und deren Toiletten, fürchte ich). Ich persönlich kann eigentlich nicht schwimmen, nicht im strengen Sinne, was ich im Wasser tue, nennt man in Fachkreisen korrekt „den Kopf verzweifelt über Wasser halten“ - Dick bezeichnete es seinerzeit übrigens charmant als „perfect duck-style“. Und was ich erzählen wollte: Ich habe heute eine ganze Stunde geduckstyled! Ja. Im Gegensatz zu Dick, der jeden Tag zwei Stunden trainiert (zusammen mit den Nationalschwimmern seiner kleinen freundlichen Tulpennation, sagt er, und ich sage darauf, dass er sicher nur gleichzeitig mit denen im Becken ist, bei der gelenkschonenden Aquagymnastik einer Rheuma- & Arthrose–Gruppe im Nichtschwimmerbereich - süß, gell, wie wir uns necken!). Ich durchtuckere also entenlike das Schwimmbecken, die Sonne scheint, das Wasser glitzert... und um nicht vor Langeweile einzuschlafen (was ist das bitte für eine Sportart, bei der man nicht gleichzeitig Videos gucken kann?!) denke ich ein bisschen nach. Über Quantentheorie, den Wahrheitsbegriff in der Postmoderne, den Descartes´schen Dualismusbegriff, worüber man so nachdenkt – zack, fällt mir ein, dass Descartes den größten Teil seines Lebens in Holland verbracht hat, und ich bin schon wieder bei Dick! Dick... Selbst auf den Descartes´schen Substanzdualismus kann ich mich nicht mehr konzentrieren... Dick, Dick, Dick... He´s in my mind.

Aber: Das heißt nichts! Gar nichts. Denn my mind ist zeitgemäß open und von Haus aus aufnahmefähig, da flutscht so ein hübscher kluger Holländer durch wie nichts. In my heart musst Du rein, kleiner Tulpenmann, hopp, das kann doch nicht so schwer sein... Dann wär doch alles gut.

11.10.2005 um 01:52 Uhr

Curd´s Day

von: Lapared

Ich schreibe mit meime kleime nach Perwoll duftemde, endlich wider trockeme Füßchem. Aber nru ganz krzuz, weil ich so eimen anstrmgemden Tag hatte.

Gesterm Nacht bin ich bei m Kühlschrmak versackt. L. hat sehr geshcimpft. "Ich hab nur versucht, mich mit dme Altem Käse anzufruemden", hab ich gesagt, "wie du!"

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"Komm Czrd," hat L. da gesagt, "Du bruahctst erstmal iem Bad"...

Und damm hat sie mich ims Badzimmer genommen - Freumde, das war eim Spaß!!! (Morgem Nahct leg ich mich wieder im den Käse, hömhömhöm)

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(Miem erstes Bad!!! - G. , ich ahtte ja keime Ahnumg,wie gut das tut!)

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(... gegem Nackemverspammungen)

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(... gegem Nasemverspammungen)

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(Erstaumlich - ich seh eimfach immer gut aus.. )

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(AAuf dme Curd-Rock-Trockner)

Nee, what a day!!!

10.10.2005 um 22:36 Uhr

Die Sex-Lüge

von: Lapared

Dieser Geschlechtsverkehr war ein Meilenstein.

Ja, das war er definitv. Gar nicht mal so, was die Qualität der praktischen Ausführung angeht (mein „so hallelujah“ beschreibt eher eine Tendenz und basiert nebenbei auf meinem Glauben an das Prinzip positiver Verstärkung) na, jedenfalls, das Meilensteinige daran ist... das hier! Dass das hier steht!

Vielleicht ist das jetzt ein Fehler. Vielleicht wird es mich auf ewig die Glaubwürdigkeit kosten und das Interesse. Aber... dingelingeling, I have a confession to make. Es war gar nicht das erste Mal, dass ich mit dem Tulpenmann Sex hatte. Es war „nur“ das erste Mal, dass ich mich getraut habe, es zu schreiben.

Oh nein, nicht, nicht weil ich die Welle moralischer Empörung gefürchtet hätte (die zweifellos gekommen wäre, mein Blog soll ja gerade im Vatikan ein Renner sein). Oder die Zerstörung der reinen tragischen Romantik meiner enttäuschten unsterblichen Liebe. Lass mal. Ich erwähnte schon, ich bin entschieden „männlich“, was das angeht: Ich kann Sex und Liebe problemlos trennen.

Der Grund, warum ich den Erst-Sex mit Dick um Nichts in der Welt zugeben wollte, war ein anderer. Irgendwann habe ich 119 mal gefragt, wie das für ihn wäre, wenn ich mit anderen Männern schlafen würde. Schließlich sei „überragende Qualität nicht immer eine befriedigende Entschädigung für fehlende Quantität“ - so habe ich es ausgedrückt, das weiß ich noch ganz genau, denn ich hatte viel Zeit gehabt, mir die Worte genau zu überlegen, weil 119 vorher wieder mal wochenlang „abgetaucht“ gewesen war. Naja, und da hat er geantwortet, wenn ich was mit einem anderen gehabt hätte, dann sei für ihn definitiv Schluss. Damit käme er nicht klar.

Deshalb habe ich den früheren Tulpensex so engagiert verleugnet: Ich hatte Schiss davor, was passieren würde, wenn 119 eines Tages durch irgendeinen blöden Zufall das Alles hier vielleicht zu lesen bekäme. Ich hatte Angst, dass dann definitiv Schluss wäre. Dann wirklich. Dass es dann keinen Weg zurück mehr geben würde. Aber als Dick am Sonntagabend wieder gefahren war, hatte ich davor plötzlich keine Angst mehr. Na, ist das ein Meilensteinchen?

Und noch zu meiner Glaubwürdigkeit: Die „Sex-Lüge“ (wie die BILD-Zeitung so was wohl nennen würde) ging mir wohl auch deshalb so elegant von der Hand, weil es vor Sonntag nur ein Mal passiert war, ganz am Anfang, und weil ich dabei so sternhagelvoll war, dass in meinem Kopf in der Tat keine Erinnerung daran existiert. Na egal, ich will´s nicht schön reden. Sorry.

Ach ja, und von Curd soll ich grüßen. Seine „kleime Füßchem“ müssen erst getrocknet sein, bevor er wieder damit tippen kann. Er hatte einen turbulenten Tag, heute Morgen lag er... na, das soll er selbst erzählen. Wenn er es erzählen möchte.

10.10.2005 um 02:22 Uhr

Gewidnet meimem Ex-Freumd

von: Lapared

Wemm ich mich nachts manchmal ein bisshcme depremiert fühle, gehe ich zu meimen Freumd, dem Kühlschramk. Dort finde ich Trost - auch eim Curd Rock kamm nicht immer mur stark sein.

Heute war wiedre so eime Nacht. Dieses gamze Vögelprorblem hat mich intekletuell und köprerlich an meime Grenzem gebracht. Ich krabbel also zu meimen Freund und hoffe auf eim Rest Käsekuhcem oder ein Scheibchen Aufschmitt. Aber. .. auch er hat mich verratem, der blödem Arsch. Was muss ich findem...

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Umfassbar. Frauem sind so kalt umd gefühllolos. Bim ich demm der Einzige mit eimen Herz im der Brust? Wie kamm L. die lecker Schimkemfleishcwurst nur so eimfach gegem altem hollämdischem Käse ersetzen...

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09.10.2005 um 21:37 Uhr

Flieger und Philosophen

von: Lapared

Dick ist eben gefahren. Aber ich denke, er wird bald wieder kommen. Es würde mich... freuen.

Ich weiß nicht, ob Vögel von der Auferstehung auf einer Luftmatratze träumen. Wahrscheinlich. Aber ganz sicher sind ihre Träume genauso relevant wie unsere. Gar nicht. Was offenkundig ist: Vögel fliegen, solange sie leben. Und das versuche ich jetzt auch. (As a wise commentator once commented: Von Vögeln lernen, heißt vögeln lernen.)

P.S. Um philosophische Fragen wie die, ob der Himmel auch das Paradies ist, wenn er quasi die Couch ist, oder die, wie man das Problem tierischer Sehnsucht löst, kümmert sich bis auf Weiteres gewissenhaft Curd Rock.

09.10.2005 um 21:32 Uhr

Ich kanm gra nicht fliegem

von: Lapared

... alles nur Bindfädem. Kaum war ich zum Femster raus, simd sie gerissem und ich bim hingefallem. Ich hab mri ganz schöm weh getam.

L. versucht micht zu tröstem (ja, ja, jetzt wo Tulpmemann wieder weg ist, psielt sie die Besorgte), sie sagt , ihr wäre das auch schom passiert (Quatsch, ich hab SIE nie so elegam´t durchs Wohnzimmer fliegem sehen! ) "Curdchen", sgat sie, "was willste überhaupt im Himmnel, da ist es kalt und windig, die Wölkchem sehen zwar aus wie weiche Kissen, aber wenn Du Dich reimsettzt, fällst Du durch sie durch und schläggst untem ganz hart auf." - "Du meimst, meime Curd Rock-Couch ist komfrotabler?" - "Deime Curd-Rock- Couch ist eim Traum!" - "Aber meime Curd Rock-Couch hab ich dochh schom, die kann kiem Traum sein!" (Also echt L., denk doch mal nach!) - "Curd", sagt sie und tätscheld meime Empfänger."das ist ja der Trcik, was hab ich Dir von den Vögelchem und Dustim Hoffmann erzähtl... " - "Ich hab eben versucht, das Vöglechenproblem zu lösem, (milde lächlmed).. . aber Hauptsache, Du hattest eimen schömen Nachmittag!" (Ich hasse sie, wemm sie so klug tut.) - "Ja, Curdchen, hatte ich!"

Ich bim s0 eimsam. Ich will zu 119!!!

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09.10.2005 um 18:52 Uhr

Sunday Afternoon

von: Lapared

Dick: Wie war ich?
Ich: Drei bis vier.
Dick: Means what?
Ich: Befriedigend bis ausreichend.
Dick: Du hättest mit mir ins Bett gehen sollen, da bin ich gut.
Ich: Du bist Künstler, ich dachte, wenn wir ins Museum gehen, wird es sehr gut.
Dick: Nur, wenn wir im Museum ins Bett gehen.
Ich: Komm mir nicht wieder mit der Toilette.
Dick: Wir können es auch hier tun und sagen, es ist Kunst.
Ich: Wir können es auch lassen... Und zu mir fahren.
Dick: Halleluja!!!
Ich: Das wird sich zeigen...
...

(eine Stunde später)

Dick: Wie war ich?
Ich: Och, so... halleluja...
Dick: See! And now, Pippilein... where´s the toilet?
...

(Fortsetzung folgt)

09.10.2005 um 17:11 Uhr

Test flight to heaven

von: Lapared

L. kommt nich wieder. Ich bim ganz alleim. Aber ich kamm ja jetzt fleigen, ich mache eimen Ausflug... Huuuuuuuuuuuuuuiiiiiiiiii... , .. .,, ,. . .

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09.10.2005 um 13:22 Uhr

Luftamtarazen für alle!

von: Lapared

L. ist beim Tulpemmann. Gesterm war er ja hier bei ums („Aber die Tulpemkäpfer lässt du druaßen!“ hab ich gesagt, hat er dann auch gemahct - man muss nru wissen, wie man mit den Leuten redem muss.) Uns jetzt ist L. beim ihm. Hat mich nicht mtigenommen. Hmpf. Aber ich habe sowieso zu tum.

Das Porblem mit dem Vögeln lässtm mir keim Ruh. Was fürr Idioten, habem dem Himmel und wollem lieber Luftamtrazem. Aber ich, Curd Rock, habe eime Lösumg: Jedr Vogel bekömmnt eimfach eime Luftamtaraze! (Oder wahlwseis, je nach Glaubensrichtugn, eimeFernsehcouch,). Damit jeder Vogel mekrt, wie lamgwielig das dadrauf ist,und dass der Himmtel viel interessamter ist - kömmen Sie mir noch folgen???.

UUND JETTZS KOMMTS : Dafür müssem aber auch alle, die eime Couch haben (wie ich zm Beosipiel, höm) auch einem Himmel bekömnem!!! Wenn ich e i m Mal in dme Himmel fliegm könnte, eim einziges Mal, würde ich, wenn ich sterbfe , vielleicht gar nihcht merh in den Himmnel wollen. Dann wäre vielleicht meinm Couch mein Paradies. Das wär doch schöm,

Auf jedm Fall werde ich schom aml ein bisschem Fleigem übem. Erst mal hier zuhause. Und wemm ich es gut gemug kann, dann guck ich mir dme Himmel an.,

Curd Rock traineirt für eimen Aufklärungsflug in den Hömmel.:.. .

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...erstmal in Wohnzimmer

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...jetzt beim offemem Fenster...

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... huhuuuu!!!! ist das tiief!!!

09.10.2005 um 01:12 Uhr

Wo sich Kauz und Fuchs Gute Nacht sagen...

von: Lapared

Er übernachtet übrigens im Zelt.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht gezeltet. Ich bin unbedingt der Hoteltyp. Schon wegen meiner Spinnenphobie. Die bedauerlicherweise auf alle Existenzformen unterhalb einer Mindestschulterhöhe von gut sichtbaren, aus gebührender Entfernung klar auszumachenden 30 Zentimetern generalisiert ist. Alles Kriechende, Krabbelnde, Schleimende, Schängelnde zu Land, Luft und Wasser ist mir zuwider.

Ich sage das nur, weil... Wenn ich – wie momentan der Fall - erwäge, ihm und seinem holländischen Zeltchen einen freundlichen Überraschungsbesuch abzustatten, ist das - schon insofern - gar nicht hoch genug zu bewerten...

08.10.2005 um 23:47 Uhr

Himmel

von: Lapared

„Wollem Vögel, wenn sie gestorbfen sind, auch in den Himmel komnem?*“ fragte Curd vorhin, nachdem er zuvor lange Zeit ein Foto von Monty Pythons Dead Parrot betrachtet hatte. "Nein, Curd", sage ich, "Vögel wollen, wenn sie gestorben sind, wie Dustin Hoffman in Reifeprüfung auf einer Luftmatratze träge über einen türkisgrünen kalifornischen David Hockney-Pool dümpeln oder – das kommt auf die Glaubensrichtung an, der sie anhängen – sie stellen sich das Paradies als Fernsehcouch vor, mit Bierchen und Sportschau.“ - „Aha“, sagt Curd, „damn ist der Himmnel für Vögel also nicht der Himmnel somdern das, was eim Vogel nicht haben kamm?!“ – „So ist das, Curd“, sage ich. – „Also,,,“ sagt Curd, „wenn man den Himmnel auf Erdem hat, stellt mam sich das Paradies als Lupftmatratze oder Femsehcouch vor!?“ - „Zum Beispiel!“ sage ich. “Oder... wenn man in den trainierten Schwimmer-Armen eines hübschen schlauen herrlich duftenden Mannes liegt, denkt man an einen dünnen gestörten Kauz.“ - „Versthe ioch nicht“, sagt Curd. „Verstehe ich auch nicht“, sage ich.

*Anm.: Curd hat sich angewöhnt, so zu sprechen, wie er schreibt, und er vertritt die These, dass es, wenn es übereinstimmt, nicht falsch sein kann...

08.10.2005 um 16:02 Uhr

Seventh sense again

von: Lapared

Mail von 119. Ein Foto. Das arme, in seinem Käfig gefangene Käuzchen...

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Was für ein Super-Fuchs!!!

08.10.2005 um 13:12 Uhr

On the road

von: Lapared

SMS Dick: I started the engine, dear!
SMS ich: Me too. Die geile Gehirnmaschine da oben rattert. Soll ich Dir noch absagen oder nicht?
SMS Dick: Tricky... let´s decide together... when I´m there.

Was ein Fuchs.

07.10.2005 um 20:27 Uhr

CONTRRA COUCH

von: Lapared

Ich hab NIChTS damit zu tum!!!

Im Gegenmteil. L., hab ich gesagt, Bett ist puper. Hauptsache ich hab die kleimen holländischem Tulfpenkaäfer nicht auf meine Couch.

07.10.2005 um 20:07 Uhr

Noch ´ne Jungfrau

von: Lapared

Was mach ich denn nun mit Dick? Soll er kommen? Soll er nicht kommen? Und wenn, lasse ich ihn hier schlafen oder setze ich ihn nach der Audienz mit seinem Zelt raus an die Luft (soll ja mild bleiben)?
Ich weiß, ich weiß. Aber ich MUSS diese Überlegungen anstellen, ich bin Jungfrau, auf meinen Tierkreis-Zuckerstückchen steht unter Ungünstige Eigenschaften „Kontrollsucht“ nicht „Planlose Pflaume“. Eine Liste. In Zeiten emotionaler Unentschiedenheit hilft nur eins: eine Liste.

PRO ZELT
1. Dick ist von eher zarter Konstitution - wenn ich ihn zu mir ins Bett nähme, bestünde die Gefahr, dass ich ihn nachts überrolle (ich hatte in den vergangenen zwei Tagen 6 Stück Käsetorte, davon 2 mit Sahne.)
2. Er selbst hat mal gesagt: „In Deutschland ist alles groß, big houses, big Mercedes... In Holland we are Sony, Lego-Land, wie sagt man bei Euch... Ministeck?!“ – Ministeck, hm, wie kam ich in diesem Zusammenhang noch gleich darauf...?
3. Nichts kann für zart keimende Gefühle tödlicher sein als verfrühter Sex. Wenn er gut ist, hat man - Yip! - einen neuen Fuck-Buddy und vernachlässigt darüber die emotionale Pflänzchenpflege. Wenn er schlecht ist (womöglich allzu Ministeck) kann man die Sache gleich knicken.
4. Trotz der routinierten Entsorgung seiner Wurst: Wenn ich mit einem anderen schlafen würde, hätte ich immer noch das Gefühl, 119 betrügen.

PRO BETT
1. Vielleicht wäre es ja schön.

Tja, vier zu eins. Wie gut, dass es Listen gibt.