Anleitung zum Entlieben

01.03.2006 um 21:57 Uhr

Widerruf

von: Lapared

Eben bekomme ich eine SMS: „Am WE komme ich und koche für Dich, Du musst gesünder essen...“ Diesem alten Gouda redet man nichts mehr ein.

Ich schreibe zurück: „Nein, Danke, ganz lieb. Aber mach den kleinen Pappaufsteller doch mit einem klitzekleinen Salateller in die Hand!“ Und meine 54 Quadratmeter-Füße werden auch durch Reden nicht kleiner.

01.03.2006 um 21:42 Uhr

Reden

von: Lapared

Ich sag immer… reden, reden, reden. Reden hilft. Die meisten Beziehungsprobleme lösen sich wie von selbst, wenn man mal ganz in Ruhe offen und ehrlich darüber redet. (Wie lange kennen wir uns jetzt? Nein, das ist natürlich NICHT mein Ernst!)

Aber irgendwie kam das Gespräch am Wochenende doch darauf. Auf mein gorilladamenmäßiges Revierverhalten, meine zweiraumwohnunggroßen Füße, meine Erstickungsnot, sobald ein Dritter unsere heiligen Hallen betritt. Curd Rocks und meine...

„Tja, was machen wir denn da?“ sagt Dick. Und ich: „Wir müssen uns woanders treffen. Meine Schwester meint, irgendwie würden wir das in Deinen Goudaschädel schon reinkriegen!“ – „Wir?“ – „Ja, das Problem können wir natürlich nur gemeinsam lösen.“ – „Wir könnten auch versuchen, Dich an meine Anwesenheit in Deiner Wohnung zu gewöhnen.“ – „Davon hat meine Schwester nichts gesagt.“ – „Vielleicht, indem wir Dir einen Pappaufsteller von mir bauen!“ – „Hm…“ – „Ich, lebensgroß, aus Pappe… und dann stellst Du mich ins Wohnzimmer!“ – „Lebensgroß? Können wir nicht erst mal mit einem Miniaturmodell anfangen? – „Können wir auch, so ein Meter, wäre das okay?“ – „Ein bisschen kleiner, vielleicht… ein Zentimeter?“ Dick seufzt: „Wir haben noch einen verdammt langen Weg vor uns, was?!“ Ich grinse: „Oder wir treffen uns einfach woanders.“ – „Und kriegen das irgendwie in meinen Goudaschädel, stimmt´s?“ – „Stimmt genau.“

Also war es DOCH gut, dass wir darüber geredet haben. Ich denke, damit ist das Thema Hausbesuche vorerst vom Tisch. Und unter uns…welche Frau will schon einen ein Zentimeter großen Dick in der guten Stube, nicht wahr?