Anleitung zum Entlieben

23.04.2006 um 13:36 Uhr

Curd Rojk – erster Verlust

von: Lapared

Ich wollte ihn doch mur frische Söcjkchem anziehem… Ich wollte doch mnur, dass er keime Käsefüßchem bekommt... Ich hab es gut genmeimt, wirklich, ich wollte nur, dass seim Füßchem nicht stimkem.. ..

Image Hosted by ImageShack.us

Aber damm, al s ich seim Schüchchem ausziehem wollte simd sie eimfach abgesbrochem… krrrrz… krrzrzr… umd seim Ärmchem auch, erst das limke…Krrrrzzz… umd dann das rRecht... kkkrrzzrzrt… oh waia, ich glaub ich hab ihm umgebracht… meim eigm Jumior…

Image Hosted by ImageShack.us

Die kleim Schühcchme, ich weiß noch wie er seim erst Schrittchem damit machte... ach, wie stoltz unmd lücklich ich dananls war! Memorries …

Image Hosted by ImageShack.us

… like the cormers of ny nmind ..

Image Hosted by ImageShack.us

.. .nisty water-coloured nenories…

Image Hosted by ImageShack.us

. .of the way we wöre!

23.04.2006 um 13:06 Uhr

Fertig!

von: Lapared

War doch ganz einfach. Ein Klacks, ach… Kläckschen!

Jetzt muss ich erst mal ein bisschen schlafen. Um dann nachher, wenn ich aufwache, festzustellen, dass das alles Mist ist, was ich da geschrieben habe, zumindest... gar nicht richtig, richtig, richtig gut. Und nochmal von vorne anzufangen.

Aber davon will ich jetzt noch nichts wissen.

Gute Nacht.

22.04.2006 um 20:21 Uhr

Ganz kurz

von: Lapared

Heute muss ich mich wirklich kurz halten. Ich meine, wirklich kurz. Es ist wegen dieses Drehbuchs. Hab ich doch erzählt. Für Herrn O. wie die, wo waren wir stehengeblieben, na, sagen wir, wie die 1000 Oscars, die er mal gewinnen wird, und damit, versprochen, werde ich diesen schlappen, humpelnden, ach, rollstuhlgebundenen Running Gag auch endgültig zur Seite legen.

Na, jedenfalls. Das Drehbuch. Ich meine, es ist ja nur ein Kurzfilm. 15 bis 20 Minuten. Heißt 15 bis 20 Seiten, die schreibt ein erfahrener Lpunkt in drei Minuten, sollte man annehmen, und unter uns, Drehbuchseiten… Da steht doch nix drauf! Ein paar Regieanweisungen, ansonsten links Luft, rechts Luft und in der Mitte das bisschen Dialog, bitte!

Aber wie ich mich quäle…

Nicht, dass ich schon angefangen hätte. Das ist ja das Problem. Ich will, seit Tagen, aber … Lass mal so erklären. Ganz kurz, ich muss mich wirklich, wirklich kurz fassen. Es ist ein Studentenfilm. Heißt, ein Film, der nichts kosten darf. Und deshalb, ja deshalb, muss er richtig gut sein. Weil nämlich alle, alle, die dort mitmachen (WENN!) nur deshalb mitmachen, weil dieser Film richtig, richtig gut ist. Geld gibt´s ja nicht. Der Kameramann, die Schauspieler, der Beleuchter, der Kameramann, die Schauspieler... die alle machen diesen Film (WENN!!) umsonst. Die sehen nicht einen Euro. Die sind (WENN!!!) nur deshalb dabei, weil sie denken – sagte ich das schon? - dass dieser Film richtig, richtig, richtig gut wird.

Diese Verantwortung!

Man muss sich das so vorstellen. Ganz kurz. Herr O., von dem ja noch niemand weiß, dass es der Herr O. ist (der berühmte, legendäre 1001-fache Oscargewinner), wird das Drehbuch an Herrn Bleibtreu schicken, oder an Frau Jentsch oder an Frau Harfouch oder an… egal. Herr O. wie otal onbekannt schickt das Drehbuch also an wirklich namhafte Schauspieler. Und die sagen natürlich nein. Dann schickt er es an andere Schaupieler, wirklich gute Schauspieler, und die sagen wahrscheinlich auch nein. Aber selbst seine dritte Wahl, das sind immer noch recht renommierte Mimen, die können spielen, nicht nur Taxifahren, und damit die anbeißen, damit die sagen, kein Problem Herr O., ich arbeite gerne mal drei, vier Tage für Sie umsonst… dafür muss das Drehbuch richtig, richtig, richtig supergut sein.

Das schaff ich nie!

Und als wäre das nicht schwer genug: Der Scheiß muss Montag fertig sein. Montag! Nicht das ganze fantastische, begeisternde Drehbuch, zum Glück, aber zumindest zwei, drei Szenen, die in diesem fantastischen, begeisternden Drehbuch vorkommen könnten. Zwei, drei Szenen, die das Fantastische, Begeisternde dieses Drehbuchs quasi subsummieren, vorwegnehmen, in sich tragen, oh Gott, ich muss also das, was sonst ein ganzes Drehbuch leistet, auf drei vier Seiten bringen, ich muss, ich muss… aufhören. Aufhören die Wäsche zu bügeln, aufhören die Fenster zu putzen, aufhören den Eisschrank abzutauen, aufhören, mir in die Hose zu scheißen.

Und anfangen. Endlich anfangen.

21.04.2006 um 20:35 Uhr

Karma oder... heute Schlauchboot, morgen Passagierschiff

von: Lapared

Im Leben bleibt nichts ungestraft. Nein, nein.

Etwa ein Jahr ist es her, aber ich sehe es vor mir, als wäre es gestern gewesen. Haben wir das nicht alle schon mal erlebt? Der Herbst schickt seine letzten Sonnenstrahlen, die reifen Früchte purzeln vom Baum, stellen wir uns so vor und bestellen im kleinen Straßencafé ein fettes Stück Pflaumenkuchen, weil das so hübsch in die Jahreszeit passt. Im Winter gibt es den zwar auch, und im Frühling, und im Sommer, aber nur im Herbst können wir uns einbilden, das bläuliche Gekrose unter den gezuckerten Sträuseln sei tatsächlich frisch. Wir beißen also hinein, zeitgleich mit einer Vespe, die vermutlich aus denselben Gründen Pflaumenkuchen will, unsere gleichgeschlechtliche Begleitung kennt nichts und saugt mit nachdenklich stimmendem Pathos öffentlich an unserer Lippe... nichts desto trotz, dreißig Sekunden später sehen wir aus wie ein Schlauchboot und denken, Zeit dass es Winter wird, auf Spekulatius fliegen die Biester nicht.

So, und nun stelle man sich Folgendes vor. Kein goldener Herbsttag, kein kleines Straßencafe, kein fettes Stück Pflaumenkuchen, kein gleichgeschlechtliches Geknutsche... und trotzdem eine aufs fünffache angeschwollene Unterlippe. DAS ist mir passiert, vor einem Jahr, aber was ist schon ein Jahr. Der Zahnarzthelferin war der Zahnsteinmeißel ausgerutscht. Ich werde es nie vergessen... Er baumelte noch in meiner Lippe, als sie mit schamhaft geröteten Wangen entschwebte wie eine Elfe („Hihi, ich hol mal den Doktor...“) während ich blutete wie ein Schwein („Hich hitte harun!“).

Eine schmerzhafte Geschichte, wohl wahr, und das Ende einer Zahnarzthelferinnenkarriere. Hätte man gedacht. Aber heute, bei meinem Zahnarztbesuch - bei einem anderen Zahnarzt natürlich, zu dem alten bin ich nie wieder hin - dieselbe Zahnarzthelferin. Meine Peinigerin. Und jetzt kommts: Dreißig Kilo schwerer, ein Hintern wie ein Passagierschiff. Ha! (Schon wieder Hintern, Lapareds Hinterntage!)

„Oh, ich sehe, Sie haben sich in den Zahnsteinmeißel gesetzt!“ möchte ich sagen, lächle stattdessen aber milde und denke, genau... im Leben bleibt nichts ungestraft.

Als zehn Minuten später der Zahnarzt das schwere Gerät ansetzt, die Blombe sprengt und mit seiner Wurzelbehandlung beginnt, frage ich mich, wen ich wohl schon alles verletzt habe.

21.04.2006 um 17:11 Uhr

Curd rock – Studemt

von: Lapared

Zurück am die Arbeit. Ich glaube,. ich studierem mal die hollämdischen Meister... .

Image Hosted by ImageShack.us

Faszimieremd. ..

Image Hosted by ImageShack.us

Insprieremd .. .

Image Hosted by ImageShack.us

Diese Hollämder!

20.04.2006 um 23:05 Uhr

Curd Rcok – für seim special friemd G.

von: Lapared

Komfuzius sagt: Liebe ist wie eim Blümchen. Wumderschöm.. . abe r auch erschreckemd groooß. (Hat er jawohl gesaggt!)

Image Hosted by ImageShack.us

Umd der mnutige, heldemhafte Curd Rock möchte himzufügem: Acuh wemm es größer ist als wir, es ISTt eim Blümchen.

Schöm festhaltem, Gchem!.

Image Hosted by ImageShack.us

20.04.2006 um 22:09 Uhr

Noch ein Kreis ums Gesäß

von: Lapared

Dick meint, ich sei ein gesegneter Mensch. Oder vielleicht sollte ich anders beginnen. Vielleicht noch mal mit seinem Hintern. Ein Hintern ist immer ein guter Anfang.

Dick hat einen Propeller im Hintern. Meine ich. Er ist wirklich den ganzen Tag in Bewegung. Wenn man bei ihm zuhause ist, so wie ich in den vergangen anderthalb Wochen, hört man ihn durch die Stockwerke brummen wie eine freundliche alte Stubenfliege. Manchmal, für wenige Augenblicke, wird es plötzlich ganz still, dann sitzt er irgendwo an einer Scheibe, schaut in die Wolken und macht einen Plan. Für den nächsten Ausflug natürlich. Aber nur ganz kurz, dann brummt er neu beseelt weiter. Dreht eine Runde durch die Küche, durchs Schlafzimmer, und wenn die Tür der Veranda offen steht auch durch den Garten, mit einer Extrarunde übers Blumenbeet. Selbst wenn er zuhause ist, ist Dick den ganzen Tag unterwegs.

Ich hingegen... na, das muss ich nicht mehr sagen. Ich bin ein Stubenhocker. Sitze so da, schaue höchstens mal auf, hinaus aus dem Fenster, und bin heilfroh, dass ich drinnen bin.

Dick, vermutlich weil meine Art so fremd für ihn ist, bewundert das. Und meint, wie gesagt, das sei im Prinzip ein großer Segen. Denn mir drohe in dieser Welt keine Strafe. Selbst dann nicht, wenn ich, wonach mir heute deutlich wäre, Frau Vino umlegen würde, meine Steuerberaterin, die eine Flasche Bormelunder ans Finanzamt geschickt und meine Steuerunterlagen in ihr Eisfach gelegt hat (vermute ich, denn die Unterlagen sind – wie ich dem nachösterlichen, unverzüglich bearbeiteten Posthaufen entnommen habe – beim Finanzamt nie eingegangen). Selbst bei einem eiskalten Tötungsdelikt also, würde mir, begeistert sich Dick, keine wirkliche Strafe drohen, sondern im Gegenteil: die staatlich finanzierte - sofern Vorsatz nachgewiesen werden kann - sogar lebenslängliche Sicherung meines präferierten Lebensstils: dem Aufenthalt in einem geschlossenen Raum. Sitzend, genau genommen einsitzend, auf meinem propellerlosen, bleischweren Hintern.

Hübsch, wie sich der Kreis dieses ansonsten schmucklosen Tagesberichts mit dem Arsch wieder schließt, gell?

20.04.2006 um 18:26 Uhr

Crud Rock – great Lover

von: Lapared

Ich hab meim Eierchem wirklich geliebt. sehr. Jetz versteh ichg auch warun es heißt: Liebe geht durch dem Magemm hö,m.... .

Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us

Irgemdwie wird mir so komisch. irgemdwas passierzt im meim Bauch.. . .

... . .oh.. . oh weh .. .. ..- .oooohhhhhhho-ho-hoooo o

PLATZZ DA!!! !! !! ! !

19.04.2006 um 23:37 Uhr

Curd Rock – eim Mamm fürs Leibliche

von: Lapared

Ach ja, das war eim schöme Zeit mit meim kleim Eierchem. Gemeimsam habm wir im Grümen gessessem....

Image Hosted by ImageShack.us

im hellem Sommenscheim....

Image Hosted by ImageShack.us

aber Curd Rock ist keim Mamm für Semtimentalimtäten,. .

Image Hosted by ImageShack.us

RÜöLPS!

19.04.2006 um 22:30 Uhr

Die Last der Liebe oder Gestatten, Furzkissen

von: Lapared

Endlich wieder allein. Ich habe schneller in meinen natürlichen Zustand zurückgefunden, als ein Furzkissen, von dem sich ein Gesäß erhebt. Erleichtert seufzend fülle ich mich vollautomatisch mit Luft, um das nächste Mal wieder geräuschvoll loszustänkern, wenn mich jemand drückt. Das ist mein Wesen, nicht schön, ich bin ein Furzkissen, ach je. Und D., sollte er dies jemals lesen, möge mir verzeihen, dass er in diesem Bild der Hintern ist. Ein ganz entzückender Hintern, das wenigstens sei bei der Gelegenheit erwähnt.

Und dabei war es wunderbar warm und geborgen unterm Po. Fast fühlte ich mich nicht wie ein fieses grünes Furzkissen, sondern wie ein zufrieden brummendes Entenei, das liebevoll begluckt wird. Liebevoll und sehr behutsam, damit es nicht zerbricht. Aber ich bin kein Ei, nein, nein, ich bin ein Furzkissen.

Beinahe hätte Popo D. das schon wieder zu spüren bekommen. Eben, als ich mich noch mal bedanken wollte für die wirklich schöne Zeit und das warme Willkommensein in seinem nach Waffeln duftenden Haus. Darauf meinte er nämlich, ich würde dasselbe sicher bald auch für ihn tun. Bei mir zuhaus. Und schon hätte ich am liebsten gleich wieder losgepupst. Und gesagt, is nicht. Vergiss es. Hier gibt´s keine Waffeln, nicht mal Toastbrot. Drück nicht, ich bin ein Furzkissen.

Ich will kein Furzkissen mehr sein, sagte das Furzkissen und blickte sehnsüchtig rüber zu der Schublade mit den Wollresten und den kleinen, bunten Garnröllchen und dem Maßband und den... Stecknadeln! Aber hat jemand je ein Furzkissen eine Schublade öffnen sehen?

18.04.2006 um 22:30 Uhr

Mythos Weichohren

von: Lapared

Wieder allein. Ohne Endlich. Und das ist bemerkenswert, denn wenn es einen Satz gäbe, der das wahrlich komplexe, verdrehte und verwinkelte Laparedsche Wesen bzw. Unwesen auf den Punkt bringt, dann wäre es der: Endlich wieder allein. Jetzt noch einen Tränendrüsendrücker auf die hängenden Weichohren*, ich sach mal „Fair“ von Remy Zero, ein mehr oder weniger kapitales Eierlikörchen dazu und ich katapultiere mich mit Lichtgeschwindigkeit in jenen haltlosen Zustand, den man gemeinhin wohl Scheiß Sehnsucht nennt.

Das kommt nämlich dabei raus. Keine neun Tage und man fühlt sich allein allein.

*Ein Wort zu Weichohren. Jener mir aus rein kommerziellen Absichten nachgesagten Körpermissbildung. Als meine Schwester irgendwann entdeckt hatte, dass meine Ohren im Gegensatz zu ihren erstaunlich knautschbar sind, demonstrierte sie Interessierten ebenso wie weniger Interessierten mit Vorliebe die angeblich abnorme Beweglichkeit meiner äußeren Lauschgeräte, indem sie meine Ohren zwischen Daumen und Zeigenfinger nahm und Ohrmuscheln und Ohrlappen mit einem von ihr selbst beigesteuerten quietschenden Geräusch aufeinanderpresste, was in der Tat ohne nennenwerte Brutalität möglich war, und verlangte von jedem Zeugen dieser faszinierenden Vorführung fünf Pfennig, die sie dann gewichtbringend in kleine rote Kirschlutscher investierte. Ich möchte all jenen, die damals bezahlt haben, postum offenlegen, dass – wie sich inzwischen erwiesen hat - nicht meine Ohren abnorm weich sind, sondern die meiner Schwester kriminell hart und biete, falls sich tatsächlich Betroffene unter den Lesern befinden, die Rückzahlung des Eintrittspreises dieser spektakulären Vorführung an.

Und was den Besuch bei meinen Eltern angeht. Aus „Garden State“ stammt der bemerkenswerte Satz: „Maybe that´s all a family really is; a group of people who miss the same imaginary place.“ Gestern Abend im Schein der Küchenlampe, in einer durch meine Mitbringsel aus einem echt holländischen Souvenirladen (von Einheimischen „Coffeeshop“ genannt) begünstigten Atmosphäre sind wir diesem imaginary place familienhistorisch nahe gekommen. Schade, dass Hartohr nicht dabei war.

17.04.2006 um 13:07 Uhr

Curd Rocl- om the road agaim

von: Lapared

Himter der Gremze. Erste Rast. Emdlich wieder eim gutes deuzschtes Brötchem!

Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us

Ihc verdaue...

Image Hosted by ImageShack.us

17.04.2006 um 10:17 Uhr

Alte Eier

von: Lapared

Als Papa gestern am Telefon erzählt hat, dass sie den Osterstrauch mit den ausgeblasenen Eiern geschmückt haben, die meine Schwester und ich als Kinder gemalt haben, wurde mir ganz anders. Da sitzen sie nun, Ostern, mit 35 Jahre alten Eiern. Ich sehe es richtig vor mir, Papa, wie er unsere Frühwerke in seinen alten Händen unter die Küchenlampe hält, damit er sie noch mal bewundern kann, solange noch Licht in seine rasant trüber werdende Augen fällt. Wie er die Brille mit den Glasbausteinen hin und hergeschoben hat und wie er schließlich auf einem der Eier, dass zweifellos von mir stammen muss, die österliche Botschaft entdeckt hat: RIKE (meine Schwester) IST DOOF.

Jedenfalls, als Papa mir gestern von dieser Entdeckung erzählt hat, hat er dabei wohl Tränen gelacht. Jedenfalls musste er sich schnäuzen. Und ich habe gedacht, dass ich heute vielleicht, statt nach Hause, bei meinen Eltern vorbeifahre. Sonst wird es ja doch wieder Weihnachten.

17.04.2006 um 00:20 Uhr

Curd Rock - rausgeworfme!

von: Lapared

Die letze Nacht im Haus vom Dick. Ausgerechnet jetzt, ausgerechnet wo ich hier emdlich nicht mehr alleim bim, soll Curd Röckchem wieder fahrm...

Image Hosted by ImageShack.us

Aber. ... nicht ohm meim Eierchem.

16.04.2006 um 19:41 Uhr

Curd Rock – Reisemmotizem iV

von: Lapared

Umd auch Curd Rock nöchte siem Pariszyklus natürlich noch schmell zuemde brimgem...

Kappirtell 4: Die Sehemswürdigkeitem

Milliömcchen, das ist shmell erzähtl. Zu shem gibt es nicht viel im Paris. Ich hab wirklich überall nahcgeschaut , ...

Image Hosted by ImageShack.us

Irgemdwo soll es ja auch eim Flüsschem gebem im Paris... . amgeblich (ihc seh nihcts)..

Image Hosted by ImageShack.us

Aber was soll´, Curd Astaire Rock hat eim bisschem getamzt...

Image Hosted by ImageShack.us

Umd sich gesagt: drauf geschiffem, wer braucht eim Sehemswürdigkeit?

Image Hosted by ImageShack.us

Adieu, mon amour... adieu Paris!

16.04.2006 um 17:53 Uhr

Paris? Nie gewesen...

von: Lapared

Vielleicht liegt es an Mary Callas, vielleicht am Geruch der dicken, warmen Waffeln, der aus der Küche strömt, aber mir wird ganz schwer ums Herz bei dem Gedanken, dass es morgen schon wieder vorbei ist. So lange darauf gewartet, so darauf gefreut, so davor gefürchtet auch. Und schon vorbei. D. hat Pläne (und das ist gut so!), ich muss fahren (schon?). So ist sie, Madame Lapared, liebt heiß, liebt innig - sofern es nur nicht verfügbar ist.

Und ganz abgesehen davon, war noch nie jemand so gut zu mir wie Dick in dieser Woche.

16.04.2006 um 16:09 Uhr

Frohem Osterm, leibe Miilliömchen

von: Lapared

Icg hab was gefumden... eim Schatz!

Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us

Ich glaub, ich auch.

16.04.2006 um 00:01 Uhr

Land unterhalb des Meeresspiegels

von: Lapared

Und noch etwas Gutes hatte Paris... D. weiß jetzt, wie das bei mir ist. Er weiß, dass ich ihn manchmal, ziemlich oft, liebe, und manchmal, nach einer Nacht im Aschenbecher zum Beispiel in einer Filmkulisse ohne Streichorchester, nicht. Er weiß auch, dass es mir leichter fällt, jemand zu lieben, der mich nicht liebt, als jemanden, der mich liebt. Er weiß, dass er vielleicht nie das von mir bekommen wird, was er von mir will („Alles!“) und muss selbst entscheiden, ob das, was er bekommt („Ich bin da! Schon sieben Tage, ununterbrochen...“), ihm genügt.

Aber hat er eine Wahl? Genau wie ich selbst vor nicht allzu langer Zeit wird er sich sagen: wenig ist besser als nichts. Wird nehmen, was er kriegt. Wird den Status Quo akzeptieren. Ist nett. Erstmal. Solange bis sich die Wogen geglättet haben, bis sein Schiffchen wieder in ruhiger See segelt, bis er es wagen kann, einen neuerlichen Vorstoß zu starten. Dann wird er mir mehr oder weniger deutlich zeigen, wie unglücklich er ist. Wie weh ich ihm tue. Wird hinter der Freundlichkeit seine Kränkung durchblicken lassen. Und ich werde eine Zeit lang so tun, als ob ich es nicht bemerke. Er wird also deutlicher, dann muss geredet werden, und wahrscheinlich werde ich ihm nachgeben. Erstmal. Ich rede nicht gern. Und genauso wahrscheinlich nehme ich, was ich nachgegeben habe, bald wieder zurück. Allerdings: nicht alles, nicht vollständig, alles bis auf ein kleines Stückchen. Und so, auf diese mühsame Weise wird Dick versuchen, behutsam, Stückchen für Stückchen, Territorium zu gewinnen. Ach Dick...

Woher nimmt er nur die Zuversicht? Weil er ein Mann und Landnahme männlich ist? Weil er Löwe ist? Und, nicht zu vergessen: Holländer?!

Die Holländer haben das ja drauf. Sie können das. Sie mussten das, um satt zu werden. Einem anderen Element, zum Beispiel dem Meer, stückchenweise Territorium abringen. Rund ein Viertel ihres Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels. Die Holländer haben den Dreh raus, seelenruhig hinter den Deichen zu leben, in bestem Gottvertrauen, dass nichts passiert.

In Moment ist die See in der Tat sehr friedlich. Sehr. Glitzert leise in der Abendsonne als könnte sie gar nichts anderes. Wir sitzen in der Küche und malen – ziemlich bekifft, zum Soundtrack von Garden State – Ostereier an.

Ich hab mich nie wohler gefühlt. Ich glaub, ich kann wirklich nicht anders...

15.04.2006 um 22:12 Uhr

Curd Rock – Reisemmotizem IiI

von: Lapared

Liebe Millieömchem, umd hietr...

Kappirtell3: Die Metro

Hinter diesen tiefem, sehr berumruhigemden dumklem ErdLöcher, heißt es, fährt eim Zug. Die sogemammte Metro. Die Metro, leibe Milliömchen, ist das primituive Fortbewegumgsmittel im Paris. Sie wird mnur vom gemeimen Pariser bemutzt.

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Berühntheitem wie der gweltberühnte Dihcter, Maler, Bildhauerm (… … ,.… … … .,.. . .. .. .. .) Curd vam Rock kriechem natrülich nicht im solchm dumkle Löcher. Weltberühntheitm fahrem auch nicht mit den Zug des Pöbels, Weltbühntheitem habem eim Limmo.,.gukc:

Image Hosted by ImageShack.us

15.04.2006 um 16:39 Uhr

Zwei Touristen mit weißem Tisch

von: Lapared

Aber das Gute an Paris war... wir haben den Tisch bekommen. Zu einem sehr erfreulichen Preis. D. war der einzige Bieter.

Sachen wurden da versteigert, mon dieu! Möbelklassiker, die Kennern die Tränen in die Augen treiben. Ich bin kein Kenner, zum Glück. Tränen gab´s auch so genug.

In der Rückschau ist vieles ja auch wieder komisch. Wie wir da mit unserem George Nelson Tisch vom renommierten Auktionshaus Tajan durch halb Paris getigert sind. Das Wasser lief uns am Körper herab. Und dann in die Metro. Durch die schmalen Schranken. In den überfüllten Wagon. Es war Freitag, es war 18 Uhr, tout Paris wollte nach Hause. Tout Paris und zwei Touristen mit einem weißen Tisch. Maße 170 x 60 cm...