Anleitung zum Entlieben

19.10.2008 um 18:17 Uhr

Curd verstämdnislos

von: Lapared

   Ich wüsste zu germ, was schlimm daram wäre...

 ...falls idiotische eimgebildete KNALLKOPP wirklich nicht mit käme zu Hochzeit

 Mamchmal tut sie ja fast so...

 ...als hätte sie ihm genauso germ wie mich

19.10.2008 um 18:05 Uhr

Der Vermeintliche

von: Lapared

So von mir aus kann es losgehen. Jetzt nur noch zum Friseur und Zähne bleachen. Ich bin so aufgeregt, als wäre es meine eigene Hochzeit. Apropos...

Zu jeder guten Hochzeit gehört – auch das haben wir in „Der Vater der Braut“ gelernt – ein heftiger Streit im Vorfeld der Zeremonie. Normalerweise findet er zwischen den Brautleuten statt und entbrennt an einem Tischstaubsauger, zum Beispiel. In diesem Falle fand er zwischen der Schwester der Braut und ihrem vermeintlichen Tischherrn statt, der plötzlich arbeiten muss. („Ich arbeite in einem Heilberuf, nicht in der Unterhaltungsbranche!“) Für einen Arbeitgeber, der seinen Vertrag gerade nicht verlängert hat. („Eben, er wird mir bald ein Zeugnis schreiben!“) Die Schwester der Braut war not amused. Die Schwester der Braut hatte sich geschworen nie wieder mit einem Mann liiert zu sein, der sie alleine auf Familienfeiern fahren lässt („Das wüsstest du, wenn du dir nicht zu fein wärest für Unterhaltung, Seite 105 folgende!“). „Na komm, Liebling, es ist doch nicht unsere Hochzeit“, sagte der Vermeintliche irgendwann beschwichtigend. Und sie sagte natürlich nichts mehr, „unsere Hochzeit“ hörte sie nur und schmolz gerührt dahin. Aber ein gewisser Curd Rock im Hintergrund kreischte aufgebracht: „Natürlich nicht, warum sollte Lpumkt je so eim idiotischem, eimgebildetem KNALLKOPP heiratem?!“

Ding Ding Ding Grundsatzdiskussion!!!

WE hasst es, wenn ich mich hinter Curd verschanze, um ihm eine zu verbraten. Und davon abgesehen würde Curd niemals so was sagen, die beiden verstehen sich wirklich schon viel besser mittlerweile. Doch, wirklich. Inzwischen ist aber alles wieder gut. WE muss zwar immer noch arbeiten, möchte mich andererseits aber „in diesem Aufzug“ nirgendwo allein hingehen lassen (ich habe mich friedfertig entschlossen, das als Kompliment durchgehen zu lassen). Und meine Rede will er natürlich auch auf keinen Fall verpassen. Die wird ja auch der Hammer, ich rechne mit Tumulten. Fünfzehn Seiten, vor dem Hauptgang. Nie wieder, nie wieder wird mich jemand bitten, eine Rede zu halten, höm.

Ich werde berichten.