Lauras Veilchen

29.04.2007 um 08:55 Uhr

Frischer Sommerwind

von: Laurali   Kategorie: Frühling



Frischer Sommerwind
nur dein Schattenspiel im Sand
Himmel auf Erden

Hand
voll Muscheln
bringt Erinnerungen an
Sonne, Sand und Meer
zurück.

© Laura

29.04.2007 um 08:03 Uhr

Es ist so wichtig

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
 
 
 
Es ist so wichtig
zu sich selbst zu stehen,
denn wer mit sich
in Zwietracht lebt,
der findet keinen Frieden
und keine Zeit,
sich zu vereinigen
mit dem geheimen Sinn,
der jedes Leben speist.
Wer sich nicht liebt
und nicht vertraut,
wird immer auf der Flucht
vor seinem eigenen Wesen sein,
von einem Abweg
auf den anderen geraten
und in einer Öde enden,
in der nicht einmal er
sein Freund sein kann.

Hans Kruppa
(http://www.hans-kruppa.de)

27.04.2007 um 20:11 Uhr

Jeder malt ein andres Bild von mir

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
 
 
 
Jeder malt ein andres Bild von mir
und jeder sieht nur,
was er sehen will,
erkennt was er für richtig hält
und so bleibt jedes Bild
nur Spiegelung des Äußeren
verzerrt durch die Gefühle
einer fremden Innenwelt.

© Mario Hené

23.04.2007 um 07:41 Uhr

Wenn du ein Schiff bauen willst

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
 
 

    "Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Menschen zusammen,
     um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben
     und die Arbeit einzuteilen, sondern :-)
     lehre die Menschen
die Sehnsucht
nach dem weiten endlosen Meer .",

     Antoine de Saint-Exupéry 

20.04.2007 um 19:05 Uhr

Ein Duft

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

Von unseren fünf Sinnen
ist der Geruchssinn
sicher derjenige
der den besten Eindruck
der Unsterblichkeit vermittelt

Salvador Dali


Nichts ist so flüchtig wie eine Wolke von Duft,
ein Hauch, der vorüberweht.
Nichts ist so unsichtbar wie der Duft einer Rose
und doch berührt er tief unser Herz.


 
 
sternenschein schreibt

Der Duft, er ist so flüchtig,
lässt ein Bild in der Erinnerung erscheinen.
Ist er für die Sinne so wichtig.
Lässt uns unbewusst fast weinen.
Versetzt uns zurück zu Tagen,
an denen uns wurd versprochen,
aus vollem Herzen ohne zu Fragen,
doch wie oft wurd es gebrochen?

Wir können die Düfte nicht fassen,
nicht festhalten.
Wolken aus Duft
wir können uns nur dem
Zauber des Augenblicks hingeben,
wenn Schönheit und Vergänglichkeit
so eng zusammenliegen,
dann spiegeln sie sich in unserer Seele
und berühren diese tief.
Ein Sonnenstrahl auf einem Tautropfen,
ein Schmetterling,
der die Blumen schaukelt, ein Blick,
eine zarte Berührung,
der Duft einer Blume,
sie lehren uns die Schönheit des Moments
und der Veränderung.
Wir können loslassen und entdecken
die Kunst des Augenblicks,
der uns zeitlos geworden mit Heiterkeit erfüllt.

gelesen in Poesie der Düfte
 
 
 
* * *
 
 
 
Ein Duft muss die besten Augenblicke
des Lebens wieder wachrufen!",
Es sollte schön riechen,
an Schönes erinnern -
und damit schön machen.
Nur eines sollte man vermeiden:
die Übertreibung!

Karl Lagerfeld

20.04.2007 um 14:16 Uhr

Ist alles ganz kahl und still

von: Laurali   Kategorie: Frühling

Foto vom 19.März 2007
fast Frühlingsanfang!
Eine Woche später ging ein Schmunzeln über meine Runzeln!

 

Ist alles ganz kahl und still,
nicht mal im Grase sichs regen will,
steht alles geduckt,
klappert im Frost und muckt
mit dem Winter. Der putzt es mit Raureif auf,
aber keines gibt was drauf.
Doch im Garten
sagt einer: Ich kann warten.
Ist jemand, du kennst ihn wieder kaum,
so dünn ist er worden: der Kirschenbaum.
Schläft er nicht?
Trau einer dem Wicht!
Heute Mittag um eins
gabs mal ein Pröbchen Sonnenscheins:
Darin - ich habe
das deutlich gesehn -
mit seinen Knospen
fingerte der alte Knabe,
ein wenig vorsichtig und geziert,
wie man Badewasser probiert.
Und über seine Runzeln
ging ein Schmunzeln.

Ferdinand Avenarius

Das Lachen ist ein wetterleuchtendes
Aufblitzen der Seelenfreude,
ein Aufzucken des Lichtes
nach draußen,
so wie es innen strahlt.

Dante Aligheri

Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
Das Gestern ist Vergangenheit
und das Morgen eine Vision.
Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.

(Christiane Marloth)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.04.2007 um 10:37 Uhr

Das Segel

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer



Das Segel

Weiß glänzt auf blauer Wasserwüste
ein Segel fern am Himmelsrand.
Was sucht es an der fremden Küste?
Was ließ es an der Heimat Strand?

Schrill pfeift der Wind, die Wellen schäumen,
und knarrend biegt sich Mast und Spriet.
Es jagt nicht nach des Glückes Träumen,
nicht Glück ist es, wovor es flieht.

Hoch über ihm der Sonne Gluten,
und unter ihm rauscht blau das Meer,
doch trotzig sucht es Sturm und Fluten,
als ob in Stürmen Ruhe wär'.


Michail Lermontow 1832

18.04.2007 um 19:06 Uhr

Monterey Bay Aquarium

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

Wenn man auf der Route1 von San Francisco
Richtung Los Angeles fährt, kommt man nach etwa 1/4 der Fahrtstrecke
nach Monterey. Dort findet man in der Bucht von Monterey
das weitum bekannte "Monterey Bay Aquarium".

Das ist der Angler und Bildermacher persönlich:












 
 
Ja, was hat die Natur für Wunder zu bieten

18.04.2007 um 10:14 Uhr

ein knallrotes Gummiboot

von: Laurali   Kategorie: Spaß



das sang Wencke Myhre:

Er hat ein knallrotes Gummiboot
mit diesem Gummiboot fahren wir hinaus
er hat ein knallrotes Gummiboot
und erst im Abenrot kommen wir nach Haus

18.04.2007 um 07:28 Uhr

Das gehört zu den besten Sachen

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Das gehört zu den besten Sachen
Mit Verstand von Herzen lachen!
Mit viel Gefühl den Kopf verrenken,
Um sich was Schönes auszudenken!

Cop. Hans-Jürgen Murer


17.04.2007 um 14:31 Uhr

Achte auf deine Gedanken

von: Laurali   Kategorie: Weisheit



Du spürst wie die Blumen
ihre köstlichen Düfte versenden,
und grübelst,
wie aus so winzigem Ort dieser Duftstrom
mag kommen - begreif,
dass in solcher Mitte die Ewigkeit
ihre vergänglichen Tore öffnet.


William Blake

 

 

 

 

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal. -

Aus dem Talmud -

16.04.2007 um 20:07 Uhr

Flackernde Kerze

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


Flackernde Kerze
Am Horizont des Meeres
Wasser schäumt blau-grün
 

Tanz im schillernden Gewand
Vergessenes Paradies

© Laura

 

 

Brennendes Feuer
Tanzender Wind im Gesicht
Kraft der Gedanken

 

Die Handflächen zum Himmel
Mit offenen Armen am Meer

© Laura

 

16.04.2007 um 19:47 Uhr

Wer Gedichte veröffentlicht

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 
 
 
 
 
"Wer Gedichte veröffentlicht,
wirft ein Rosenblatt
in den Grand Canyon
und wartet auf das Echo."

Donald Marquis

16.04.2007 um 19:20 Uhr

Wunschlos

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

Vielleicht
Sage nie: Dann soll`s geschehen!
Öffne dir ein Hinterpförtchen
Durch "Vielleicht", das nette Wörtchen,
Oder sag: Ich will mal sehen
Denk an des Geschickes Walten.
Wie die Schiffer auf den Plänen
Ihrer Fahrten stets erwähnen:
Wind und Wetter vorbehalten!
 
W.Busch
 
 
 
 
 
 

WUNSCHLOS

Wo die Stille
hörbar ist
ein einziger Laut
den Raum ausfüllt
wo der Wind
singend streicht
durch dürre Zweige
über heißen Sand
dort in der Wüste
verwehen alle Wünsche.


(KHI 01/93)

 

16.04.2007 um 18:03 Uhr

Marienkäfer

von: Laurali   Kategorie: Frühling


 
 
Hinter den Bergen
von Simsalabimm
und westöstlich
von Hokuspokus
gibt es allerhand
Bezauberndes
zu entdecken
und zu bestaunen. 
 
verf. unbek. 

16.04.2007 um 17:37 Uhr

Frühling

von: Laurali   Kategorie: Frühling

Frühlingssonnenlicht
lässt das Herz erbeben,
macht die Sehnsucht wach.

©Lemmie


 
 
Foto: aus dem Internet
 
 
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
das Bächlein rauscht zu Tal,
es grünt die Saat, es blinkt der See
im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
und auch der Kuckuck bald.
Nun jauchzet alles weit und breit,
da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

(Annette von Droste - Hülshoff)



16.04.2007 um 10:12 Uhr

Wissen macht Spaß

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

Aus Wissen macht Spaß
Hirschgraben-Verlag
habe ich folgenden Artikel gefunden:


Die ersten Menschen betreten den Mond


Am 16.Juli 1969 startet die Saturn-Rakete mit der Raumkapsel Apollo 11 an der Spitze.
Die Astronauten Armstrong, Aldrin, Collins sitzen in ihren Weltraumanzügen vor den vielen Messinstrumenten. Schon 3 Minuten nach dem Start wird die Rettungsrakete abgeworfen. Der Start ist geglückt. In einem großen Bogen umfliegt das Raumschiff die Erde.
Nach 2 Stunden und 50 Minuten wird die dritte Stufe der Antriebsrakete gezündet.
Das Raumschiff schießt aus seiner Umlaufbahn um die Erde heraus zum Mond Die dritte Raketenstufe wird abgelöst. In ihr steckt das Mondboot „Eagle".
Die Kommandokapsel „Columbia zieht das Mondboot aus der abgetrennten Raketenstufe und koppelt es an seiner Spitze fest.
Fast 60 Stunden dauert der Flug zum Mond.
Am Abend des 19.Juli 1969 schwenken die Astronauten in die Umlaufbahn um den Mond ein.
Am Nachmittag des 20. Juli 1969 klettern Aldrin und Armstrong von der „Columbia" in das Mondboot. Dann trennt sich „Eagle" von der Kommandokapsel und schwenkt in die Landesbahn zum Mond ein.
Etwas mehr als 2 Stunden dauert der Abstieg zum Mond. Collins steuert das Mutterschiff weiter um den Mond herum. Das Mondboot landet sicher im vorgesehenen Zielgebiet. Die Astronauten

Armstrong und Aldrin


betreten als erste Menschen den Mond, Sie führen zwei Stunden lang viele wissenschaftliche Experimente durch.
Rund 22 Stunden nach der Landung hebt sich die Mondfähre wieder vom Mond ab. Nach knapp 4 Stunden ist das Mutterschiff „Columbia" erreicht. Die Mondfähre wird an das Mutterschiff angekoppelt, Armstrong und Aldrin klettern zurück in die Kommandokapsel zu Collins. Jetzt wird das Mondboot abgestoßen. Das Hauptbetriebwerk des Raumschiffes schießt die „Columbia" aus der Mondumlaufbahn heraus zurück zur Erde. Nach insgesamt 195 Flugstunden landen die Astronauten glücklich im Pazifik.

15.04.2007 um 20:02 Uhr

Als ich mir endlich die Zeit nahm

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 


Als ich mir endlich die Zeit nahm
in das Herz einer Blume zu blicken,
öffnete sich mir eine ganz neue Welt...
als wäre ein Fenster geöffnet worden,
um die Sonne herein zu lassen.

Prinzessin Grazia von Monaco

15.04.2007 um 19:48 Uhr

ungeduldig

von: Laurali   Kategorie: Frühling


 
Ungeduldig
Manchmal dauert es viel zu lange
bis Kalender verkünden,
es sei endlich Mai

Ich jedenfalls
will schon heute helles Leinen
an nackten Beinen spüren
will mir kurze Nächte um die Ohren schlagen
und mich in blasses Birkengrün verlieben.
Will einfach vergessen,
dass mein Herz voller April ist.

Ingrid Möller

15.04.2007 um 10:39 Uhr

Zwischen Blau und Lilagrün

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer





Zwischen Blau
und Lilagrün
leuchten helle Sterne,
schimmert das Wasser
so zauberhaft in der weißen Ferne.
Schaukeln Schiffe
still am Steg,
nur mit leichten Fesseln,
gaukeln Falter
bunt am Weg
über goldne Nesseln.

Und der Himmel
spielt sein Spiel
mit dem blanken Spiegel,
drückt mit seinem
blauen Mund in des
Wassers Dämmergrund
tief sein Wolkensiegel.

Erika Striffeler