Lauras Veilchen

30.09.2007 um 09:38 Uhr

Das Eichhörnchen

von: Laurali   Kategorie: Spaß




Das Eichhörnchen


Eichhörnchen kleiner Kobold
Springt von Ast zu Ast
Tarnfarbe ist rotgold
Kennt keine Ruh und Rast
Sucht Nüsse zum Verscharren
sollt Wintervorrat sein
Eichhörnchen lässt sich narren
Nuss um Nuss
ganz ohne Plan
kaum eine findet es wieder,
es ist der helle Wahn.
 
Laura

27.09.2007 um 19:53 Uhr

Der Schmetterling

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 


Der Schmetterling

Es war einmal ein buntes Ding,
ein so genannter Schmetterling,
der war ein Falter
recht sorglos für sein Alter.

Er nippte hier und nippte dort,
und war er satt, so flog er fort,
flog zu den Hyazinthen
und guckte nicht nach hinten.

Er dachte nämlich nicht daran,
dass was von hinten kommen kann.
So kam's, daß dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.

Heinz Erhardt

 


 


Nichts ist so flüchtig wie eine Wolke von Duft,
ein Hauch, der vorüberweht.
Nichts ist so unsichtbar wie der Duft einer Rose
und doch berührt er tief unser Herz.
Wir können die Düfte nicht fassen,
nicht festhalten.
Wolken aus Duft
wir können uns nur dem
Zauber des Augenblicks hingeben,
wenn Schönheit und Vergänglichkeit
so eng zusammenliegen,
dann spiegeln sie sich in unserer Seele
und berühren diese tief.
Ein Sonnenstrahl auf einem Tautropfen,
ein Schmetterling,
der die Blumen schaukelt, ein Blick,
eine zarte Berührung,
der Duft einer Blume,
sie lehren uns die Schönheit des Moments
und der Veränderung.
Wir können loslassen und entdecken
die Kunst des Augenblicks,
der uns zeitlos geworden mit Heiterkeit erfüllt.

gelesen in Poesie der Düfte

 

 

 

 

 

Schmetterlinge
wer schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie wolken schmecken.
der wird im mondschein, ungestört
von furcht, die nacht entdecken. ...
der wird zur pflanze,
wenn er will.
zum tier, zum narr, zum weisen.
und kann in einer stunde
durch das ganze weltall reisen. ...
der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
nur weiß er, was die anderen,
und auch er noch lernen müssen. ...
wer in sich fremde ufer spürt
und mut hat sich zu recken;
der wird allmählich, ungestört
von furcht, sich selbst entdecken.
abwärts zu den gipfeln seiner selbst
blickt er hinauf.
den kampf mit seiner unterwelt
nimmt er gelassen auf. ...
wer mit sich selbst in frieden lebt,
der wird genauso sterben:
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine erben.

(Novalis)

 

 



27.09.2007 um 19:36 Uhr

Rezept

von: Laurali   Kategorie: Spaß


Kakao sorgt für
ein entspanntes Gefühl und gute Laune.

Täglich 3 große Tassen Schokolade
Pro Portion 1 leicht gehäuften EL (10g) Kakaopulver (schwach entölt) nach und nach mit ¼ l kalter Magermilch anrühren, damit er nicht klumpt. Unter Rühren erhitzen. Reiner Kakao enthält mehr als 400 zum Teil sehr wertvolle und lebenswichtige Stoffe. Darunter viel blutbildendes Eisen. 25 g Kakao-Pulver decken bereits den Tagesbedarf.
Eine Tasse Schokolade bremst den Appetit bei den Mahlzeiten, macht durch seinen Theobromin-Gehalt munter und aktiv. Gleichzeitig lässt Schokolade den Serotoninspiegel im Gehirn steigen, das sorgt für ein entspanntes Gefühl und gute Laune.
Wichtig: Kakao Mischgetränke und Instant- Kakaoprodukte enthalten bis zu 90 % Zucker und haben nicht denselben Effekt wie reiner Kakao.

Ja, der Körper braucht Theobromin zum Glücklichsein, ist ja auch in Schokolade, das lässt den Serotoninspiegel im Gehirn steigen . Das sorgt für ein entspanntes Gefühl und gute Laune.

Man könnte noch Gewürze hinzufügen: z.B. eine Prise Cayennepfeffer, Zimt oder Vanillepulver, l Sternanis oder gepulverte Kardamonsamen im Kakao sorgen für zusätzliche Push-Effekte. Sie aktivieren den Kreislauf, der Stoffwechsel wird angekurbelt . Die Folge, der Körper verbrennt leichter Fett.
Wichtig Kakao Mischgetränke und Instant Kakaoprodukte enthalten bis zu 90 % Zucker und haben nicht denselben Effekt wie reiner Kakao.

17.09.2007 um 18:30 Uhr

Mein Meerestraum

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer




Mein Meerestraum

Versunken in des Meeres Brandung
sitz' ich am weiten Strand,
das Salz der Gischt auf meinen Lippen,
durch meine Finger rinnt der Sand.

Ich schließ' die Augen,
geh' ein in die Unendlichkeit,
es ist ein irres Sehnen,
bis hin zur Ewigkeit.

Ich hör' der Wellen Rauschen,
der Möwen rauen Schrei,
es klingt in meiner Seele,
so frei, so frei, so frei!

Millionen Jahre decken meine Hände,
ich träume meinen Traum zu Ende,
ein Irgendwann,
ein Irgendwo,
ein Irgendwie,
das Meer verliert den Zauber nie!

©Fritz Rubin
http://www.fritz-rubin.de/

 

 *   *   *

Himmel im Wasser
von Hans Carossa

Was für Wolken zogen da vorüber,
graue, tief gekerbt wie Eichenblätter
und mit einem Saum von blauem Licht!

 

* * *

 

Die bittersten Worte,

die Menschen einander sagen,
wirken selten so entzweiend
wie die ungesprochenen,
die der eine vom anderen vergeblich erwartet.

von Hans Carossa

 

14.09.2007 um 07:24 Uhr

Der Wind

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


Die Sehnsucht ist wie ein Wind
der über die Kräuter weht,
und wie Tau der auf die Gräser träufelt
und wie die Regenluft die wachsen macht
genauso ströme der Mensch sein Wohlwollen
aus auf alle die da Sehnsucht tragen.

Hildegard von Bingen 1098 - 1179


Einst liebte der Wind
ein Wolkenkind.
Weiß, duftig und zart,
nach Wolkenart,
zog es über den Himmel geschwind.
„Komm mit mir auf die große Reise!
Ich zeig dir die Welt auf meine Weise!"
lockte der Wind
das Wolkenkind.
„Ich zeige dir Wälder,
Wiesen und Felder,
grüne Steppen mit wilden Pferden,
Rinderherden,
Wolkenkratzer und einsame Wüsten,
hohe Berge und steile Küsten.
Ich zeige dir Schiffe,
Korallenriffe,
und bringe dich, ganz ohne Geld,
rund um die Welt." Da seufzte das Wölkchen tief
Und rief:
„Ich kann nicht mit dir geh'n,
auf Wiederseh'n!
Schön war es dir zu begegnen,
aber jetzt muss ich leider regnen!"

© Sigrid Heuck

Der Wind heult ums Haus
Der Wind, das himmlische Kind
Beifall klatscht die Tür

Laura

 

 

Die tiefste Nacht
des Lebens bricht herein.
Der Mond gibt nicht mehr
seinen kargen Schein.
Die Sterne stehn so arm
wie nie am Firmament.
Wohl dem, der seine Straße
noch im Dunkeln kennt.

Dr. Carl Peter Fröhling


* * *


Der Himmel erhellt sich:

ich hoffe doch das er uns viele
schöne stunden bringt..
wetter wie im märchenbuch,
also ganz viel sonnenschein..
ganz viel freude im herzen
und ganz liebe begegnungen..
durch die drehtür huschend
und in den himmel lächelnd..
wünsch ich alles liebe
und das sich erfüllt
was du magst..

 

©Carola

 

14.09.2007 um 07:13 Uhr

Geschenktes Lächeln

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Ich weiß das graue und nasse Wetter
wird nicht anhalten
die Sonne hat sich nur
hinter den Wolken versteckt

Laura 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Heut will ich einmal traurig sein.
Heut hab ich keine Lust zu lachen.
Heut bleib ich bloß mit mir allein,
heut will ich keine Witze machen.

Und wer mich tröstet, ist gemein,
der kann gleich wieder gehen.
Ich will heut einfach traurig sein,
das wird man doch verstehen.

Ich will nur mit dem Hut am Kopf
in einer finstern Ecke hocken,
will drehn an meinem Hosenknopf,
will schmollen, mürrisch sein und bocken.

Und wer mich tröstet, ist gemein,
der kann gleich wieder gehen.
Ich will heut einfach traurig sein,
das wird man doch verstehen.

Will nicht an roten Rosen riechen,
will keinem lieben Freund begegnen.
Ich will mich nur in mich verkriechen
und draußen soll es regnen!

Und wer mich tröstet, ist gemein,
der kann gleich wieder gehen.
Ich will heut einfach traurig sein,
das wird man doch verstehen.

Anonymus


Traumwunsch

Manchmal wünsch ich mir
Ein paar Flügel
Wie ein kleiner Schmetterling
Oder stolz der alte Condor
Schweben über uns dahin
Und die Leute schauen dumm
Wenn ich mit den Armen schlage
Träum des Nachts und nicht am Tage
Wann werd ich endlich Flügel haben
Oder sollt ich ewig hoffen
Immer nur ein Tänzer sein
Fliegt für mich ihr Schmetterlinge
Fliegt, ich werde für euch träumen
Ulrich P. Hinz

 

 

 

Geschenktes Lächeln
Nachhaltiger Sonnenstrahl
Sehnsuchtsmelodie

11.09.2007 um 07:12 Uhr

Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut.

von: Laurali   Kategorie: Weisheit


 

 


Glück findest du nicht,
wenn du es suchst,
sondern es findet dich
wenn du es zulässt!

 

* * *


"Glück ist, was lächeln macht,
was Angst, Sorge, Ungewissheit vertreibt
und inneren Frieden schenkt."


Albert Einstein

 

* * *



Konfuzius sagt:


"Jede noch so lange Reise
beginnt immer mit dem ersten Schritt".

 



* * *

Tue erst das Notwendigste,
dann das Mögliche -
und plötzlich
schaffst du das Unmögliche.

 

 

* * *

"Wie geschickt verdeckt die Erde
jede Falte ihres unvorstellbar hohen Alters
unter Rosen."

Ralph Waldo Emerson