Lauras Veilchen

08.03.2008 um 07:00 Uhr

Lob des Frühlings

von: Laurali   Kategorie: Frühling

Der große Reichtum unseres
Lebens
sind die kleinen
Sonnenstrahlen
die jeden Tag auf
unseren Weg fallen.

(Hans Christian Andersen)

 

 

 

 

Lob des Frühlings

Saatengrün, Veilchenduft,
Lerchenwirbel, Amselschlag,
Sonnenregen, linde Luft!
Wenn ich solche Worte singe,
Braucht es dann noch große Dinge,
Dich zu preisen, Frühlingstag!
Ludwig Uhland

 

08.03.2008 um 06:25 Uhr

Zwitschern

von: Laurali   Kategorie: Frühling



„Zwitschern, seufzen, lachen, singen,
Girren, stöhnen, gurren, klingen,
Locken, schmeicheln, pfeifen, zucken,
Flöten, schlagen, zischen, glucken
Ist der holden Nachtigall
Wunderbar gemischter Schall."

Barthold Heinrich Brockes (1680-1747)

08.03.2008 um 06:20 Uhr

Im Grunde des Herzens

von: Laurali   Kategorie: Frühling

"Im Grunde des Herzens
eines jeden Winters
liegt ein Frühlingsahnen,
und hinter dem
Schleier jeder Nacht
verbirgt sich ein
lächelnder Morgen"

Autor.: Khalil Gibran (*1883 - 1931)

 

 

 

 

Lächeln umarmt
den Nächsten,
die Welt
und den Lächelnden.


Else Pannek

 

 

 


 

Mögest du Ruhe finden,
wenn der Tag sich neigt und
deine Gedanken noch einmal
die Orte aufsuchen,
an denen du heute

Gutes erfahren hast.
Auf dass die Erinnerung
dich wärmt
und gute Träume
deinen Schlaf begleiten.

Irischer Segenspruch

 

 

04.03.2008 um 09:05 Uhr

Lauras Veilchen

von: Laurali

 
 


Ein Hauch Veilchenduft
Bringt den Monat März auf Trab
Aufbruch der Natur

© Laura

02.03.2008 um 10:14 Uhr

Viola

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 

 



Viola

Eine Legende erzählt,
dass das Stiefmütterchen
einst verlockenden, sinnlichen Duft hatte.
Die Menschen, die daran riechen wollten,
trampelten dabei das Getreide
rund um die Pflanze kaputt.
Da bat das Stiefmütterchen Gott,
ihm den Duft doch zu nehmen -
seitdem duftet es nicht mehr...

im Internet unter Viola gefunden

01.03.2008 um 11:36 Uhr

Was für einen Sinn

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
 
 
 
 
 
 
Alle Jahre wieder 
 
.....den Winter beschwatzen,
dass er endlich geht.
Aber alle Jahre wieder
Spaziert er eitel in Reifröcken
Quer durch den Februar
Hüllt sich in bleiches Gewölk
Schaut mit eisgrauen Augen
Dem Fastnachtstreiben zu
Und wirft statt Kamellen
Späte Hagelkörner in die Menge.
Alle Jahre wieder
Unsere vergebliche Hoffnung,
Dass er endlich mit dem Januar anbandelt
Und Arm in Arm mit ihm
übers Meer verschwindet.
Auf Nimmerwiedersehen...

Ingrid Möller





Zeit, vom Faden genommen
Die Zeit, sie eilt, sie steht, sie geht.
Ach wirklich?
Sind nicht wir es einfach,
die wir eilen statt verweilen?
Weil unsre Wurzeln noch nicht greifen,
stehen wir nicht still.
Die Zeit, wie wir sie verstehen,
ist nur gedacht:
Ein Faden für unseren Verstand,
den beschränkten,
als Abfolge unserer Taten -
und unserer Unterlassungen.
Die Zeit ist flüchtiges Bewusstsein.
Wir wollen sie messen und geben ihr eine Dimension.
Aber eben nur eine.
Dabei ist das Endlose der Zeit nicht bedrohlich.
Sondern ein Trost.
Es war alles schon da und es kommt alles wieder.
Verändert, neu und doch vertraut.
Wie der Baum, der steht, und Wurzeln bildet.
Und blüht wenn er soll und welkt, wenn er gewesen sein soll.
Die Würde, die wir im Baum erkennen,
ist die Würde des Einklangs mit seiner Zeit.

Thinkabout
 
 
 
 
 

 

 


 

 

Was für einen Sinn hat es,
Über etwas unglücklich zu sein,
das behoben werden kann?
Und wenn etwas nicht behoben werden kann,
Dann gibt es immer noch keinen Grund,
unglücklich zu sein.

Shantideva
indischer Meister