Maries Welt - oder: Verlag, wo bist du???

28.12.2007 um 11:00 Uhr

Sorry an alle - Maries Irrwege!

von: Pietjen

Liebe Leute,

ivh bitte tausendmal um Entschuldigung für die ewig lange Pause, die meine Marie eingelegt hat - gezwungenermaßen, den die Ärmste kann sich schlecht gegen meine Vernachlässigung wehren... Mea culpa!! Wir hatten zunächst ein wochenlanges PC-Problem, ich konnte mich nirgends mehr einloggen, wurde sofort wieder rauskatapultiert (hegte schon den Gedanken, dass eine automatische Güteklassenhürde eingebaut wurde, die jeden als unter Niveau eingestuften Schreiberling gnadenlos eliminiert, so auch mich!!!Fröhlich). Hat sich dann aber IRGENDWANN als anderes Problem herausgestellt. puh, schwitz. 

Dann habe ich aber Anfang Dezember eine neue Arbeitsstelle angetreten, die mich vollends mit Beschlag belegt, auch zu Hause bin ich noch permanent damit beschäftigt und finde kaum Zeit zum Luftholen, geschweige denn zum bloggen. Ich hoffe, dass es sich ab sofort besser einspielt und ich wieder regelmäßig einstellen kann - fester Vorsatz für´s neue Jahr!

Ich hoffe, dass Ihr Verständnis habt und meiner Marie weiterhin treu bleibt!

 Liebe Grüße von Pietjen

19.10.2007 um 11:30 Uhr

Adrenalin - eine der schönsten Sachen der Welt!

von: Pietjen

Hallo Leute, 

wann merkt Ihr eigentlich am intensivsten, dass Ihr LEBT, so richtig mit jeder Faser Eures Körpers? Ja, klar, DABEI merkt man´s auch besonders gut, aber das meine ich jetzt nicht Fröhlich, sondern mehr so im täglichen Alltagsleben. Wenn es Euch nur annähernd so geht wie mir, fällt Euch vielleicht spontan "Achterbahnfahrt" ein - und klar, das ist wirklich ein intensiver Lebemoment, wenn man in so ´ner Bahn auf und ab donnert. Kann man allerdings auch zu Hause haben, wusstet Ihr das schon?

   Also, bei mir war es gestern wieder mal soweit. Ich hatte vor Monaten mit einer Kurzgeschichte an einem Literaturwettbewerb des LIteraturbüros Ruhr teilgenommen. Die Preisverleihung soll im November sein, also dachte ich mir, ao ab September könnte die Nachricht so langsam eintrudeln, dass ich gewonnen habe (wer in diesem Metier nicht an sich glaubt, hat bereits verloren - schon klar, oder?) Nun habe ich immer irgendwelche Wettbewerbe am Laufen, aber dieser lag mir doch ziemlich am Herzen! Nun ist es für gewöhnlich aber so, müsst Ihr wissen, dass keine Rückmeldung kommt, wenn man nicht gewonnen hat. Man erfährt das dann halt dadurch, dass man nichts erfährt, und kann sich dann irgendwann im Internet die Fotos der Preisverleihung antun oder auch nicht.

   Aber gestern, gestern lag ein Brief im Postkasten mit dem Absender LITERATURBÜRO RUHR!!!  Ja, was meint denn Ihr, mit welcher Affengeschwindigkeit das Adrenalin durch meine Blutbahn peitschte und mich auf den höchsten Gipfel katapultierte? ENDLICH hatte ich mal gewonnen - superspitzenoberaffengeil (ich weiß, völlig megaout, aber das war´s nun mal, was ich dachte!) Drei Sekunden überlegte ich, ob ich den Brief jetzt gaaanz langsam neben mein Bügelbrett lege und ihn mir zwei Stunden lang beim Bügeln ansehen soll - der pure Genuss wäre das, oder? Zwei Stunden auf dem höchsten Punkt der Achterbahn, mit dem berühmten Kribbeln im Bauch - wow! Aber natürlich wollten meine Finger nichts davon wissen und rissen ihn einfach auf.  Und - Schuss, ging´s ab ins Tal, mit halsbrecherischer Geschwindigkeit. Bla.bla, leider nicht zu den Preisträgern, blah, blah, laden wir Sie trotzdem herzlich zur Preisverleihung ein, blah, blah, blah, mit freundlichen Grüßen. Das Arenalin verpuffte so schnell, dass ich es gar nicht mehr fragen konnte, ob und wann es denn wiederkommen würde. DU LEBST, schrie es mir noch im letzten Moment zu, IST DAS NICHT HERRLICH? Ächz. Ja. Doch. Irgendwie schon. 

08.10.2007 um 14:51 Uhr

Marie zieht aus - und wieder ein

von: Pietjen

 

Jawoll, heute habe ich mich entschlossen, aus dem HUMOR aus- und in die LIEBE UND EMOTIONEN einzuziehen;  sowohl mit MARIES WELT als auch mit GUTE NACHT, MARIE! Da Marie nichts anderes will als Liebe von ihrem John und bei mir die Emotionen auf meinem beschwerlichen Weg der Verlagssuche ständig Purzelbäume schlagen, denke ich, dass wir hier gut aufgehoben sind, Marie und ich! Der Humor darf/soll/muss uns dabei aber weiterhin begleiten, keine Frage...Fröhlich

LG Pietjen

05.10.2007 um 10:17 Uhr

Maries Geburt

von: Pietjen

Heute will ich Euch erzählen von Maries Schwangerschaft und Geburt - also wie und wann mein Roman "Gute Nacht, Marie!" entstand. Seit mehreren Jahren schreibe ich ja nun schon intensiv - erst während meines Belletristik-Fernstudiums, danach ging es dann "richtig" los (dass es RICHTIG losgeht, darauf warte ich ja, wie Ihr wisst, sehnsüchtig!). Ich schrieb meinen ersten Roman, der in das Genre `Psychologischer Spannungsroman`gehört, so in Richtung Charlotte Link. Nein, danke der vermuteten Nachfrage, einen Verlag habe ich dafür auch noch nicht. Auf ca. 1000 unverlangt eingesandte Manuskripte kommt rein statistisch gesehen EIN Buch, das veröffentlicht wird, grummel, seufz..

Aber bedeutet das, dass die anderen 999 schlecht sind und es nicht wert sind, veröffentlicht zu werden? Okay, geschenkt, es wird mit Sicherheit einiger Müll dabeisein. Nur - die Entscheidung, ob etwas Müll ist oder nicht, wird mit Sicherheit von unterschiedlichen Personen unterschiedlich getroffen! Denkt an Harry Potter; das Manuskript wurde von verschiedenen Verlagen abgelehnt. Genauso erging es Pippi Langstrumpf, Im Westen nichts Neues von Remarque, und, und, und... Ich habe jetzt gelesen, dass - unglaublich! - sogar Goethe und ich glaube Schiller zumindest einige ihrer Werke im Selbstverlag herausgebracht haben, weil sie niemand verlegen wollte. Tja, dann befinde ich mich wohl in bester Gesellschaft... *ggg*

Aber ich schweife ab. Eines Tages, es wird im März 2006 gewesen sein, entdeckte ich einen Literaturwettbewerb des Eichborn-Verlages im Internet. Anlässlich ihres 26jährigen Jubiläums (das 25. feiern ja alle, deswegen die unorthodoxe Zahl!) suchten sie einen Roman, der, so verstand ich es jedenfalls, kurzweilig, pfiffig, unterhaltsam sein sollte. Einsendeschluss war - natürlich- wiederum ein 26., nämlich der 26.Mai. Fand ich witzig, die Ausschreibung, und ich wusste sofort, dass ich da unbedingt mitmachen wollte. Allerdings war ja nun wirklich nicht mehr viel Zeit, einen ganzen Roman zu fabrizieren, aber das motivierte mich nur zusätzlich. Heissa, da flogen die Gedanken aber durch die Gehirnwindungen, kann ich Euch sagen. Während unseres Skiurlaubs in Damüls entwarf ich das Konzept des Romans, konstruierte die Handlung und entwarf Exposés, also Inhaltsangaben der einzelnen Kapitel. In diesen Tagen und Wochen beschäftigte mich Marie vierundzwanzig Stunden am Tag, sie war präsent, egal was ich sonst tat. Es ist unglaublich faszinierend und inspirierend, sich so intensiv in die Handlung eines Romans hineinzudenken, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen...

Natürlich ändert sich vieles im Verlauf dieses Prozesses, vieles wird verworfen, wird durch Neues ersetzt - bis man eines Tages das Gefühl hat: Isch habe fertig. Viel Zeit blieb mir ja auch nicht mehr für das reine Schreiben - also nun mal hopp! Im Rückblick habe ich fast das Gefühl, ich hätte rund um die Uhr geschrieben - was mit Sicherheit nicht sein kann, denn ich bin weder verhungert noch verdurstet noch verlaust, außerdem habe ich zwei tolle Kinder, einen Göttergatten, einen superlieben Wuff, ein Haus und einen Garten (okay, zugegeben, den macht mehr mein GG) versorgt - und alle haben´s ohne bleibende Schäden überlebt, schön, oder? Aber die Kinder haben schon intensivst Anteil genommen an meinem Schaffensprozess - ich hörte einmal, wie der Jüngere vor meiner Arbeitszimmertür zum Älteren sagte: "So ist das also, wenn Mama RICHTIG arbeitet!"

Und dann kam der Tag der Geburt: Am 26.Mai 2006 erblickte "Gute Nacht, Marie!" am späteren Nachmittag das Licht meines Arbeitszimmers - gerade noch rechtzeitig, um drei Sekunden vor Toresschluss bei der Post abgegeben werden zu können und sich mit der magischen Zahl 26 auf dem Poststempel auf den Weg in die große weite Welt zu machen, genauer gesagt zum Eichborn-Verlag (dem mit der Fliege!) nach Frankfurt.

Es war für Marie nicht die rechte Zeit und nicht der rechte Ort, wie Ihr Euch denken könnt - bei 1600 Einsendungen muss auch schon wirklich ALLES passen, damit man der oder die eine ist, nicht wahr? Aber der Tag wird kommen, an dem ALLES passt!

Seitdem habe ich schon wieder viele, viele Kurzgeschichten geschrieben, an meinem ersten (dem psychologischen) Roman herumgefeilt, an Literaturwettbewerben teilgenommen - aber keine literarische Figur ist mir so ans Herz gewachsen wie meine Marie, mit Sicherheit deswegen, weil sie mir am ähnlichsten ist....

Aktuell arbeite ich an dem Konzept für den zweiten Marie-Roman "Träum weiter, Marie!"; zum Schluss soll "Auch schon wach, Marie?" folgen - sofern Ihr mir auf meinem Weg folgt, weil Euch gefällt, was ich schreibe!?!

Liebe Grüße,

Pietjen

 

 

03.10.2007 um 21:00 Uhr

Sachen gibt´s, die gibt´s gar nicht!

von: Pietjen

Also nee,

was mir heute passiert ist, ist an Symbolik nicht mehr zu überbieten! Gestern war ich irgendwie traurig, fragte mich, ob dieser Weg der richtige ist. Und was passiert? Am Abend verliere ich beim Gassiradeln im Dunklen etwas ziemlich Wertvolles, etwas, was jeden, der es findet, laut aufjubeln lässt - einen ziemlich großen Geldschein (fragt mich nicht, wieso und warum - denkt daran, dass ich eine Marie bin, da sind solche Fragen überflüssig!). Als ich es im Geschäft bemerke, fahre ich natürlich die entsprechenden Wege noch mit Taschenlampe ab, bis die Batterien den Geist aufgeben - das letzte Stück hatte ich also nicht mehr geschafft gestern abend. Also nehme ich mir vor, heute morgen früh loszufahren mit Hund und Rad und weiterzusuchen. Und das mir, an einem Feiertag! Aber was muss, das muss. Also ich um viertel vor acht rauf aufs Rad und mit Hundi die ganzen Wege wieder abgefahren. Hoffnung hatte ich nicht wirklich, das Geld wiederzufinden - auf den Wegen sind sehr viele Leute mit Hunden unterwegs, Autos dürfen da nicht fahren, nur Radfahrer und Fußgänger, die meistens joggend oder walkend daherkommen. Also fast null Chance, dass keiner es auf dem Weg oder am Wegesrand liegend gefunden hat.

Und was soll ich Euch sagen? Gerade, als ich das Geld abgeschrieben hatte, völlig geknickt wegen meines neuerlichen Chaosanfalls. und genau an der Stelle umdrehen will, wo ich auch gestern abend umgedreht war, sehe ich das Geld an der Seite liegen, nur einmal gefaltet, auf brauner Erde weithin sichtbar!!! Ich habe wirklich mindestens zehn Sekunden einfach nur mit weitgeöffnetem Mund dagestanden, völlig verblüfft - muss hochintelligent ausgesehen haben! WARUM HAT DAS DENN DA NIEMAND GESEHEN? Es waren doch mit Sicherheit schon reichlich Leute dort vorbeigekommen - gerade als ich den Schein glücksstrahlend aufgehoben hatte, kam ein Jogger mit seinem Wuff vorbei... Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder? Aber nicht heute, an diesem wunderbaren Feiertag, hurra!!! Die Symbolik dieses Ereignisses ist doch unglaublich, oder? Wäre ich nur wenige Meter vorher umgedreht, weil ich die Hoffnung ja schon aufgegeben hatte, hätte ich den Schein nicht gefunden... Wäre ich nicht, ganz gegen meine Natur, so früh losgezogen, hätte ihn mit Sicherheit jemand anderes gefunden... und das nach diesem Frust-Tag von gestern! Also heißt das für mich: durchhalten bis zum (glücklichen) Ende, zielstrebig sein, immer wieder einen neuen Versuch wagen. Zu hoch gegriffen, zuviel hineininterpretiert? Ach was, ich glaube an solche positiven Verstärkungen, lasse mich gerne davon motivieren. Und ich bin wieder happy - so ist es eben als Marie, gestern unten, heute oben, morgen - wer weiß? Fröhlich

Liebe Grüße von

Pietjen

02.10.2007 um 18:35 Uhr

So´n bisschen melancholisch...

von: Pietjen

Hallo Ihr alle,

ja, irgendwie bin ich heute melancholisch angehaucht - weiß auch nicht wieso. Frage mich, ob dieser Weg hier der richtige ist. Ob ich es schaffe, mit Euch in Kontakt zu kommen. Ob Ihr mich und ich Euch verstehe. Ob meine Marie ihren Weg gehen wird. Seufz.

Das geht mir gerade durch den Kopf:

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.

Achte auf deine Taten, denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!

(aus dem Talmud)

01.10.2007 um 12:13 Uhr

Marie proudly presents: Unsere Fussballheldinnen!

von: Pietjen

Mensch Leute,

das ist ein Hammer, oder? Da werden unsere Fussballmädels zum zweiten Mal hintereinander Weltmeisterinnen!!! Ich bin kein wirklicher Fussballfan, aber so eine tolle Leistung muss doch jeden begeistern, meint Ihr nicht auch?

MÄDELS, WIR SIND STOLZ AUF EUCH!Fröhlich

Herzlichen Glückwunsch!!!!!!!!!!!!!!!!Fröhlich

26.09.2007 um 14:45 Uhr

Heissa!

von: Pietjen

Also wirklich, es geht doch nichts über ein funktionierendes Sozialsystem, das auch die Schwächsten mit durchzieht - nicht wahr, liebe/r après? Ein wunderbares Gefühl, das es einem warm ums Herz werden lässt und die Kopfhaut vor Wohlbehagen zum Kribbeln bringt. In diesem Fall bin ich mal das schwächste Glied, aber ich schwöre Stein und Bein, dass ich ebenfalls ein äußerst sozial eingestellter Mensch bin, der, wenn er in der glücklichen Lage ist durchzuziehen, kräftig durchzieht, in der Hoffnung, dass es auch bei anderen wärmt und kribbelt...

Liebste Grüße,

Pietjen 

24.09.2007 um 15:48 Uhr

Hmpf!

von: Pietjen

 

Schon gut, vergesst es - schäm´!!!Fröhlich Nennt mich Marie-Marie, und denkt dran: schlimmer geht immer!

24.09.2007 um 14:32 Uhr

Von dem Frust, eine Marie zu sein... Help!!!

von: Pietjen

Liebe Leute,

wißt Ihr was? Manchmal habe ich die Nase gestrichen voll davon, eine Marie zu sein!!! Was eine Marie denn so auszeichnet? Ihr werdet in meinem Blog "Gute Nacht, Marie!" ja noch viel davon erfahren, wie es einer Marie so ergeht, und ich sage Euch, seitdem ich diese Romanfigur erfunden habe, läuft mein Leben exakt genauso chaotisch ab wie bei meiner Marie, zumindest was die Ausgestaltung des Alltags anbelangt. Oder ist meine Buch-Marie nur genau so geworden, wie ich schon immer war? Nach außen hin wirkt alles wunderbar - verheiratet, zwei Kinder, Haus und Hund, gutbürgerlich eben. Aber ich kann Euch sagen, dass ich mich jeden Tag selber darüber wundere, dass hier nicht alles zusammenbricht bei dem Chaos, was ich immer verbreite. Dabei meine ich nicht Chaos im Sinne von Unordnung im Haus, da ist alles bestens. Aber es gibt noch eine Art von Chaos, die mindestens ebenso schlimm ist: Mir geht alles schief, was nur schiefgehen kann. Es passieren die unmöglichsten Dinge, und ich weiß nicht, warum, und erst recht nicht, wie ich sie verhindern kann...:-(((

Aktuell brauche ich gerade mal Eure Hilfe als Neuling hier. Bei "Gute Nacht, Marie!" ist der erste Eintrag nicht mehr auf der Seite zu lesen. Nach der ersten Schrecksekunde vermutete ich ihn im Archiv, pfiffig, wie ich nun mal bin. ;-) Nee, da war er nicht, ach doch, beim nächsten Anklicken auf einmal doch, und dann doch wieder nicht, und wieder nicht... HERR, SCHMEISS NERVEN!!! Was mache ich denn jetzt schon wieder falsch? Mein Göttergatte beliebt in solchen Momenten zu sagen, dass es für alles eine logische Erklärung gibt. Nun denn, nur immer her damit! Erbarmt sich eine mitleidige Seele meiner und klärt mich auf (nein, nicht SOOO, dafür ist´s zu spät, ich meinte lediglich in Bezug auf mein Blog-Problem!Fröhlich)

Vielen Dank,

liebste Grüße von Pietjen 

21.09.2007 um 16:10 Uhr

Maries Rück-, Ein - und Ausblicke

von: Pietjen

Tja, wo komme ich her, wo will ich hin? Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es zu tun habt, gebe ich zunächst mal einige Rück-, Ein- und Ausblicke, natürlich kurz und knackig, wie es sich gehört...

Eigentlich bin ich Grundschullehrerin, aber aus verschiedenen privaten Gründen schon seit Jahren nicht im Dienst. Stattdessen folge ich meiner Berufung und schreibe, was die Finger hergeben. Kurzgeschichten und Romane. "Gelernt" habe ich das in einem viersemestrigen Belletristik-Studium an der Axel Andersson Akademie in Hamburg, denn wenn auch grundsätzlich das Talent zum Schreiben vorhanden sein muss, so gibt es doch ganz viel Rüstzeug, das einem während dieser Ausbildung beigebracht wird. Stellt es Euch so ähnlich vor wie eine Kunst- oder Musikakademie, auch da kommt es ja nicht nur auf Begabung, sondern mindestens genauso auf Technik und Übung, Übung, Übung an!

Meine Lieblingsromanfigur ist die Marie, drei Bücher habe ich über sie geplant, das zweite ist in Arbeit. Nach "Gute Nacht, Marie!" folgt "Träum weiter, Marie!", das letzte ist dann "Auch schon wach, Marie?"

Was ich suche und brauche, sind Menschen, die einen ähnlichen Humor haben wie ich, die über meine Marie lachen können und idealerweise einen Verlag kennen (oder haben!?!), der Interesse an meinem Buch hat... :-)))

Die Marie-Bücher sollen unterhaltsam sein, witzig und mitreißend, sie sollen Euch ein verregnetes Herbstwochenende lang aufheitern oder von Euch an den Stränden Europas lachend von Sandburg zu Sandburg weitergegeben werden.

Das ist mein Traum, und wenn Ihr miterleben wollt, wie er Realität wird, solltet Ihr immer mal wieder vorbeischauen - bis zum glücklichen Ende!

Liebe Grüße,

Pietjen

19.09.2007 um 18:57 Uhr

Gestatten, Marie!

von: Pietjen

 

Hallo an alle,

nu isses passiert. Ganz spontan, ohne lange zu überlegen. Ausgelöst durch ein Ereignis, von dem ich hier (noch) nicht berichten kann, die Enttäuschung sitzt noch zu tief. Aber ich wäre nicht "Marie", wenn mich so ein Erlebnis nicht wieder auf andere schräge Gedanken bringen würde... optimistisch, chaotisch, unerschütterlich, wie ich nun einmal bin. WAS denn passiert ist, wollt Ihr wissen? Also, nun schreibe ich das mal ganz langsam, weil ich´s selber noch nicht so richtig glauben kann - bin halt ein Opfer meiner Spontanität, wie so oft! Jetzt kommt´s, aufgepasst (meine Güte, bin ich aufgeregt): ICH STELLE MEIN BUCH "GUTE NACHT,MARIE!" ONLINE. Ja, ganz im Ernst, Ihr dürft es alle lesen, wenn Ihr wollt, was ich doch schwer hoffe. Geht vorsichtig und liebevoll mit meinem Baby um, bitte! Und natürlich wünsche ich Euch bei der täglichen Lektüre gaaanz viel Spaß!

Im richtigen Leben heiße ich natürlich nicht Marie, aber mittlerweile ist er zu einem meiner Spitznamen geworden, denn die Erlebnisse der Marie aus meinem Buch sind sehr oft an reale Begebenheiten aus meinem Alltagsleben angelehnt - vielleicht erzähle ich Euch später, viel später einmal, welche...;-)) Natürlich sind sie entsprechend literarisch aufbereitet, ein guter Koch pampt das Essen ja auch nicht einfach so auf einen Teller, sondern dekoriert es kunstvoll, oder?

Das war übrigens eine der ersten Lektionen während meines Belletristik-Fernstudiums an einer renommierten Hamburger Akademie: Schreibe über das, was Du kennst!

Und genau das tue ich und hoffe, dass es Euch gefällt!

Liebe Grüße von

Pietjen