*Phantasie ist wichtiger als Wissen....*

31.05.2006 um 21:06 Uhr

Noch einmal schlafen...

von: Muffin   Kategorie: Fun

Morgen

Ist

Kindertag!!!

30.05.2006 um 20:15 Uhr

Meine Haare plus Mitschüler reagieren zuuuu...

Hi Leutz,

also wie versprochen, erzähl ich euch jetze wat über die Reaktionen meiner Mitschüler.

ALSO:

Die Schule spaltet sich in 3 Nationen.

Die erste: Überwiegend Jungs, die so getan haben, als hätten sies gar nicht bemerkt und einfach nichts gesagt haben. Diese Jungens... haben einfach nich den Arsch in ner Hose mir ihre Meinung zusagen! Obwohl ich damit eigentlich auch ein wenig zufrieden bin. Sie können mir aber nicht erzählen, dass ihnen das nicht aufgefallen ist... Das is ja wohl nich zu übersehen

Die zweite: Die, die mir ehrlich ihre Meinung gesagt haben und zwar, dass es ihnen nicht gefalle -> überwiegend meine Freunde und Bekannten. Die haben mich dann in erster Linie ausgelacht... so wie ich das sonst immer mache, wenn die mit doofen Frisuren ankommen. Dann haben aber einige noch versucht, mir meinen Pony zurichten... so, dass mans einiger Maßen ertragen kann^^'

Die dritte: Die, die mir ehrlich ihre Meinung gesagt haben und zwar, dass es ihnen gefällt -> überwiegend meine Kumpels und Kumpelinen. Die haben dann gaaaaaaaaaaanz nett gesagt:,, So schlimm find ichs eigentlich gar nich, wirklich!" Allerdings war das die Minderheit -.-

Naja gut, soviel dazu... Ich geh jetzt NaWi lernen! Bis Morgen ihr Süßen

Eure Muffin

28.05.2006 um 21:54 Uhr

Bin mal gespannt...

wie meine Mitschüler auf meine "neue" Frisur reagieren... ich berichte dann zu gegebener zeit

Gute Nacht

Eure Muffin

28.05.2006 um 19:51 Uhr

Jeder Mensch hat Ängste...

Ich habe Angst vor Spinnen!

Ich habe Angst davor, jemanden zu gestehen, dass ich ihn liebe!

Ich habe Angst davor, zu sterben!

Ich habe Angst davor, erwachsen zu werden!

Ich habe Angst davor, dass mich niemand mehr leiden könnte!

Ich habe Angst davor, ganz allein zu sein!

Ich habe Angst davor,  zu versagen!

Ich habe Angst vor der Zukunft!

Ich habe Angst davor, dass ich in meinem Leben nichts erreiche!

Ich habe Angst davor, nicht mehr fröhlich sein zu können!

Ich habe Angst davor,  zum Zahnarzt zu gehen!

27.05.2006 um 22:41 Uhr

Sowas kommt von Sowas

So Leutz,

ich tu jetze beichten!!! Gestern hab ich toooooooootalen Mist verzapft. Eigentlich fing ja alles gut an, aber dann:

Also gestern früh hat mir meine große Schwester die Haare gefärbt, alles wie immer (black red von Schwarzkopf). Das sah dann auch relativ gut aus. Wie immer halt :)

Dann aber, stand ich so vorm Spiegel und habe meine Haare bewundert und da ist mir aufgefallen, dass mein Ponny schon wieder entschieden zu lange ist. Dann hab ich mich ans letzte Mal erinnert, als ich ihn mir selber geschnitten habe. Das sah eigentlich gut aus (alle fandens chic). Also habe ich kurzer Hand die Schere genommen und einfach drauf losgeschnitten. Ohne großartig weiter drüber nachzudenken. UND JETZT?!- Jetzt hab ich die Katastrophe :( Habt ihr schon mal so en frisch frisierten Pudel gesehen?- Ja?- Genau so seh ich jetzt aus. Mein Ponny is soooo kurz, dass man damit rein garnichts mehr machen kann. Ich ,,freue" mich schon auf die grinsenden, nein, lachenden Gesichter meiner Mitschüler....

Danke für euer offenes Ohr

...Ich könnt heulen!

24.05.2006 um 21:49 Uhr

Nur mal so... zum durchlesen^^

von: Muffin

Studie: Wie Männer und Frauen auf Seitensprünge reagieren

 

 

Eine Studie von Leipziger und Hamburger Wissenschaftlern ist zu der Erkenntnis gekommen, das Männer und Frauen Seitensprünge der Partner unterschiedlich verarbeiten. Frauen fühlen sich vor allem vom eigenen Partner verletzt, bei ihnen herrscht das Problem des Vertrauensverlustes vor. Sie durchsuchen oft die Taschen, Post und Mobiltelefone, um einer weiteren seelischen Verletzungen durch den Mann vorzubeugen. Männer hingegen finden schneller zum Vertrauen in die Partnerin zurück, sie leiden eher an Depressionen und sehen als den Schuldigen eher den Nebenbuhler, der die Frau ausgestochen hat, oder sich selber, weil sie sie nicht halten konnten.
  Quelle:  www.rp-online.de

24.05.2006 um 20:34 Uhr

Ein Song (durft ich mir von sugar klauen^^)

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

1. Ein Song... aus deiner frühesten Kindheit:

hmm... da fällt mir sospontan gar keiner ein... obwohl, wie wärs mit: Die Affen rasen durch den Wald... kennt ihr das?^^

2. Ein Song... den du mit deiner großen Liebe assoziierst:

Shakira- Underneath your Closes

3. Ein Song... der dich an einen Urlaub erinnert:

Die Ärzte- Langweilig ... im Urlaub, da binsch ümmer bei meiner Oma und wenn mir langweilig ist, leg ich die RRR ein und hör dat Lied, dann gehts mir gleich besser :)

4. Ein Song... von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zu geben möchtest, dass du ihn magst:

Ich bin eigentlich ne ehrliche Haut und für peinliche Aktionen bekannt, von daher ist mir auch selten was peinlich!

5. Ein Song... der dich- geplagt von Liebeskummer- begleitet hat:

Farin Urlaub- OK hab ich, als ich Liebeskummer hatte rauf und runter gehört, weil ich da nämlich auch ganz dolle sauer war

6. Ein Song... den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast:

So ziemlich allet wat die Ärzte je gemacht haben ;)

7. Ein Song... der dein liebstes Instrumental ist:

Ähm jaaa, versteh ich nich *gg*

8. Ein Song... der eine deiner liebsten Bands repräsentiert:

Punk ist von Die Ärzte *lol*

9. Ein Song... in dem du dich selbst wieder findest oder in dem du dich auf eine gewisse Art zu und Weise verstanden fühlst:

Avril Lavigne- My Happy Ending

10. Ein Song... der dich an eine spezielle Gegebenheit erinnert (& welche das ist):

Ice Ice Baby, der letzte Song beim Jungendkarneval und meine letzte Chance (die ich nich genutzt habe) den süßen Typen anzusprechen

11. Ein Song... bei dem du am besten entspannen kannst:

Keine Ahnung, also zumindest im Moment nich...

12. Ein Song... der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht:

Da gibts bestimmt einige, mir fällt nur grad keiner ein xD

13. Ein Song... der momentan dein Lieblingssong ist:

Bela B.- Versuchs doch mal mit mir

14. Ein Song... den du deinem besten Freund widmen würdest:

Naja mein bester Freund ist schwul und  deswegen würde ich ihm wahrscheinlich Relax widmen, obwohl das ziemlich fies ist, aber der liest dat hier ja eh nicht *gg*

15. Ein Song... bei dem du das Gefühl hast, das ihn außer dir niemand gerne hört:

Wo bist du mein Sonnenlicht ihr wisst schon von wem... ich mag das Lied zwar nicht wirklich, aber ich eier mich dabei immer voll wech =)

16. Ein Song... den du vor allem auf Grund seiner Lyric magst:

The Verve- The Bittersweet Symphony

17. Ein Song... der weder deutsch noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt:

Lady Marmalade *gg*

18. Ein Song... bei dem du dich bestens abreagieren kannst:

Farin Urlaub- Lieber Staat und Bela B.- Wiehr thind sssuper

19. Ein Song... der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte:

Highway to Hell

20. Ein Song... den du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest:

Pink Floyd- Another Brick in the Wall

 

 

22.05.2006 um 18:11 Uhr

Meine Hasuaufgabe für morgen.... bitte interpretieren Sie! *kotz*

 

Im Spiegel


Margret Steefatt

   „Du kannst nichts", sagten sie, „du machst nichts", „aus dir wird nichts". Nichts. Nichts. Nichts.
   Was war das für ein NICHTS, von dem sie redeten und vor dem sie offensichtlich Angst hatten, fragte sich Achim, unter Decke und Kissen vergraben.
   Mit lautem Knall schlug die Tür hinter ihnen zu.
   Achim schob sich halb aus dem Bett. Fünf nach eins. Wieder mal zu spät. Er starrte gegen die Zimmerdecke. – Weiß. Nichts. Ein unbeschriebenes Blatt Papier, ein ungemaltes Bild, eine tonlose Melodie, ein ungesagtes Wort, ungelebtes Leben.
   Eine halbe Körperdrehung nach rechts, ein Fingerdruck auf den Einschaltknopf seiner Anlage. Manchmal brachte Musik ihn hoch.
   Er robbte zur Wand, zu dem großen Spiegel, der beim Fenster aufgestellt war, kniete sich davor und betrachtete sich: lang, knochig, grauen Augen im blassen Gesicht, hellbraune Haare, glanzlos. „Dead Keenedys" sangen: „Weil sie dich verplant haben, kannst du nichts anderes tun als aussteigen und nachdenken".
   Achim wandte sich ab, erhob sich, ging zum Fenster und schaute hinaus. Straßen, Häuser, Läden, Autos, Passaten, immer dasselbe. Zurück zum Spiegel, näher heran, so nahe, daß er glaubte, das Glas zwischen sich und seinem Spiegelbild durchdringen zu können. Er legte seine Handflächen gegen sein Gesicht im Spiegel, ließ seine Finger sanft über Wangen, Augen, Stirn und Schläfen kreisen, Streichelte, fühlte nichts als Glätte und Kälte.
   Ihm fiel ein, daß in dem Holzkasten, wo er seinen Kram aufbewahrte, noch Schminke herumliegen mußte. Er faßte unters Bett, wühlte in den Sachen im Kasten herum und zog die Pappschachtel heraus, in der sich einige zerdrückte Tuben fanden. Von der schwarzen Farbe war noch ein Rest vorhanden. Achim baute sich vor dem Spiegel auf und malte zwei dicke Striche auf das Glas, genau dahin, wo sich seine Augenbrauen im Spiegel zeigten. Weiß besaß er reichlich. Er drückte eine Tube aus, fing die weiche ölige Masse in seinem Händen auf, verteilte sie auf dem Spiegel über Kinn, Wangen und Nase und begann, sie langsam und sorgfältig zu verstreichen. Dabei durfte er sich nicht bewegen, sonst verschob sich seine Malerei. Schwarz und weiß sehen gut aus, dachte er, fehlt noch Blau. Achim grinste seinem Bild zu, holte sich das Blau aus dem Kasten und färbte noch die Spiegelstellen über Stirn und Augenbilder. Eine Weile verharrte er vor dem bunten Gesicht, dann rückte er ein Stück zur Seite, und wie ein Spuck tauchte sein farbloses Gesicht im Spiegel wieder auf, daneben eine aufgemalte Spiegelmaske.
   Er trat einen Schritt zurück, holte mit dem Arm weit aus und ließ seine Faust in die Spiegelscheibe krachen. Glasteile fielen hinunter, Splitter verletzten ihn, seine Hand fing an zu bluten. Warm rann ihm das Blut über den Arm und tröpfelte zu Boden. Achim legte seinen Mund auf die Wunden und leckte das Blut ab. Dabei wurde sein Gesicht rotverschmiert.
   Der Spiegel war kaputt. Achim suchte Zeug zusammen und kleidete sich an. Er wollte runtergehen und irgendwo seine Leute treffen.

20.05.2006 um 09:24 Uhr

Ich mochte die Alte ja noch nie... aber jetzt?- Tja, da bleibt nur zu sagen:,,Ab auf die stille Treppe!"^^

Professoren entsetzt über RTLs „Super Nanny“:

"Wie sie hilft, ist seit 50 Jahren überholt"

 

     

 

  

 

Schadet die "Super Nanny" von RTL mehr als sie nützt? Zwei namhafte deutsche Wissenschafter sehen in den Einsätzen der TV-Pädagogin Katharina "Katia" Saalfrank (34) eine beträchtliche Gefahr für Familien mit Erziehungsproblemen. Sie werfen der RTL-Therapeutin und Mutter von vier Söhnen leere Versprechungen und völlig veraltete pädagogische Praktiken vor.

"Die Super Nanny zielt darauf ab, den Willen eines Kindes zu brechen und das Kind zum Weinen zu bringen", kritisiert Professor Peter Bünder (56) von der Fachhochschule Düsseldorf in der jüngsten Ausgabe der Fernsehzeitschrift "Gong". "Die Methoden von Frau Saalfrank sind seit 50 Jahren überholt. Heute bezieht man Kinder in Entscheidungen mit ein und behandelt sie nicht wie Objekte", urteilt Professor Roland Merten von der Universität Jena (Lehrstuhl für Sozialpädagogik), Vorstand des Kinderschutzbundes in Sachsen-Anhalt.

Pfarrers-Tochter Katharina "Katia" Saalfrank aus Wiesbaden, die heute in Berlin lebt, lockt bis zu 5,6 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Handelt die Nothelferin von RTL mehr zum Wohle der Quote als im Interesse von Problemkindern? "Die Sendung unterschlägt Fakten und lässt wichtige Hintergründe außer acht", erforschte Professor Bünder. "Wenn man, wie die Super Nanny, nur kurzfristig an einer einzigen Stellschraube dreht, pendelt sich das ganze System Familie schnell wieder in seinen alten Zustand", unterstreicht Professor Merten in der Fernsehzeitschrift "Gong".

Beide Erziehungswissenschaftler haben sich ausführlich mit Inhalten und Methoden der "Super Nanny" beschäftigt. Sie sind zu dem Schluss gekommen: "Nach dem Einsatz der TV-Expertin fangen in Familien oft die Probleme erst richtig an".

"Kleiner Pascha: Alles tanzt nach meiner Pfeife!". So wurde Marcel (11) aus Essen im Fernsehen vorgeführt. "Nach dem Besuch der Super Nanny ist alles schlimmer geworden. Marcel soll jetzt bei einer Pflegefamilie untergebracht werden", sagt seine Mutter Marion (30). Seit Katharina "Katia" Saalfrank ihr und ihrer Familie geholfen hat, bedarf sie ärztlicher Behandlung und benötigt sie Medikamente gegen ihre Depressionen.

Die möglichen Ursachen, warum Marcel tobt, schreit und nicht zu bändigen ist, hat RTL verschwiegen: "Mein zweiter Mann hat mich vor den Augen des Jungen geschlagen. Marcel kam dann in eine Kinder-Wohngruppe, wo er sexuelle missbraucht wurde", schildert Marion, die dreifache Mutter, und verlässt sich in Zukunft mehr auf das Jugendamt Essen.

Bei Jennifer (13) aus Nürnberg musste die "Super Nanny" ein zweites Mal in Aktion treten. Denn nach den ersten Hilfsmaßnahmen war das Mädchen auf die schiefe Bahn geraten und hatte die Mutter gepeinigt.

RTL und Katharina "Katia" Saalfrank haben es gegenüber der "Gong"
abgelehnt, sich zu den Vorwürfen zu äußern.

Quelle: Redaktion ,,Gong"

16.05.2006 um 18:03 Uhr

Der Spruch hängt in einen unserer Bio-Räume...

"Gott hat den

Menschen

erschaffen, weil er

vom Affen

enttäuscht war.

Danach hat er auf

weitere Experimente

 

 verzichtet."

Mark Twain

15.05.2006 um 19:01 Uhr

Kurzgeschichte

von: Muffin   Kategorie: Sonstiges&Anderes

Die Probe

 von Herbert Malecha

 

 Redluff sah, das schrille Quietschen der Bremsen noch in den Ohren, wie sich das Gesicht des Fahrers ärgerlich verzog. Mit zwei taumeligen Schritten war er wieder auf dem Gehweg. "Hat es Ihnen was gemacht?" Er fühlte sich am Ellbogen angefasst. Mit einer fast brüsken Bewegung machte er sich frei. "Nein, nein, schon gut. Danke", sagte er noch, beinah schon über die Schulter, als er merkte, dass ihm der Alte nachstarrte.


Eine Welle von Schwäche stieg von seinen Knien auf, wurde fast zur Übelkeit. Das hätte ihm gerade gefehlt, angefahren auf der Straße liegen, eine gaffende Menge und dann die Polizei. Er durfte jetzt nicht schwach werden, nur weiterlaufen, unauffällig weiterlaufen zwischen den vielen auf der hellen Straße. Langsam ließ das Klopfen im Halse nach. Seit drei Monaten war er zum ersten Mal wieder in der Stadt, zum ersten Mal wieder unter so vielen Menschen. Ewig konnte er in dem Loch sich ja nicht verkriechen, er musste einmal wieder raus, wieder Kontakt aufnehmen mit dem Leben, überhaupt raus aus allem. Ein Schiff musste sich finden lassen, möglichst noch, bevor es Winter wurde. Seine Hand fuhr leicht über die linke Brustseite seines Jacketts, er spürte den Pass, der in der Innentasche steckte; gute Arbeit war dieser Pass, er hatte auch nicht schlecht dafür bezahlt.


Die Autos auf der Straße waren zu einer langen Kette aufgefahren. Nur stockend schoben sie sich vorwärts. Menschen gingen an ihm vorbei, kamen ihm entgegen; er achtete darauf, dass sie ihn nicht streiften. Einem Platzregen von Gesichtern war er ausgesetzt, fahle Ovale, die sich mit dem wechselnden Reklamelicht verfärbten. Redluff strengte sich an, den Schritt der vielen anzunehmen, mitzuschwimmen in dem Strom. Stimmen, abgerissene Gesprächsfetzen schlugen an sein Ohr, jemand lachte. Für eine Sekunde haftete sein Blick an dem Gesicht einer Frau, ihr offener, bemalter Mund sah schwarzgerändert aus. Die Autos fuhren jetzt an, ihre Motoren summten auf. Eine Straßenbahn schrammte vorbei. Und wieder Menschen, Menschen, ein Strom flutender Gesichter. Sprechen und hundertfache Schritte. Redluff fuhr unwillkürlich mit der Hand an seinen Kragen. An seinem Hals merkte er, dass seine Finger kalt und schweißig waren.


Wovor hab ich denn eigentlich Angst, verdammte Einbildung, wer soll mich denn schon erkennen in dieser Menge, sagte er sich. Aber er spürte nur zu genau, dass er in ihr nicht eintauchen konnte, dass er wie ein Kork auf dem Wasser tanzte, abgestoßen und weitergetrieben. Ihn fror plötzlich. Nichts wie verdammte Einbildung, sagte er sich wieder. Vor drei Monaten war das ja noch anders, da stand sein Name schwarz auf rotem Papier auf jeder Anschlagsäule zu lesen, Jens Redluff; nur gut, dass das Foto so schlecht war. Der Name stand damals fett in den Schlagzeilen der Blätter, wurde dann klein und kleiner, auch das Fragezeichen dahinter, rutschte in die letzten Spalten und verschwand bald ganz.
Redluff war jetzt in eine Seitenstraße abgebogen, der Menschenstrom wurde dünner, noch ein paar Abbiegungen, und die Rinnsale lösten sich auf, zerfielen in einzelne Gestalten, einzelne Schritte. Hier war es dunkler. Er konnte den Kragen öffnen und die Krawatte nachlassen. Der Wind brachte einen brackigen Lufthauch vom Hafen her. Ihn fröstelte.


Ein breites Lichtband fiel quer vor ihm über die Straße, jemand kam aus dem kleinen Lokal, mit ihm ein Dunst nach Bier, Qualm und Essen. Redluff ging hinein. Die kleine, als Café aufgetakelte Kneipe war fast leer, ein paar Soldaten saßen herum, grelle Damen in ihrer Gesellschaft. Auf den kleinen Tischen standen Lämpchen mit pathetisch roten Schirmen. Ein Musikautomat begann aus der Ecke zu hämmern. Hinter der Theke lehnte ein dicker Bursche mit bloßen Armen. Er schaute nur flüchtig auf.


"Kognak, doppelt", sagte Redluff zu dem Kellner. Er merkte, dass er seinen Hut noch in der Hand hielt und legte ihn auf den leeren Stuhl neben sich. Er steckte sich eine Zigarette an, die ersten tiefen Züge machten ihn leicht benommen. Schön warm war es hier, er streckte seine Füße lang aus. Die Musik hatte gewechselt. Über gezogen jaulenden Gitarretönen hörte er halblautes Sprechen, ein spitzes Lachen vom Nachbartisch. Gut saß es sich hier.


Der Dicke hinter der Theke drehte jetzt seinen Kopf nach der Tür. Draußen fiel eine Wagentür schlagend zu. Gleich darauf kamen zwei Männer herein, klein und stockig der eine davon. Er blieb in der Mitte stehen, der andere, im langen Ledermantel, steuerte auf den Nachbartisch zu. Keiner von beiden nahm seinen Hut ab. Redluff versuchte hinüberzuschielen, es durchfuhr ihn. Er sah, wie der Große sich über den Tisch beugte, kurz etwas Blinkendes in der Hand hielt. Die Musik hatte ausgesetzt. "What's he want?", hörte er den Neger vom Nebentisch sagen. "What's he want?" Er sah seine wulstigen Lippen sich bewegen. Das Mädchen kramte eine bunte Karte aus ihrer Handtasche. "What's he want?", sagte der Neger eigensinnig. Der Mann war schon zum nächsten Tisch gegangen. Redluff klammerte sich mit der einen Hand an die Tischkante. Er sah, wie die Fingernägel sich entfärbten. Der rauchige Raum schien ganz leicht zu schwanken, ganz leicht. Ihm war, als müsste er auf dem sich neigenden Boden jetzt langsam samt Tisch und Stuhl auf die andere Seite rutschen. Der Große hatte seine Runde beendet und ging auf den anderen zu, der immer noch mitten im Raum stand, die Hände in den Manteltaschen. Redluff sah, wie er zu dem Großen etwas sagte. Er konnte es nicht verstehen. Dann kam er geradewegs auf ihn zu.


"Sie entschuldigen", sagte er, "Ihren Ausweis, bitte!" Redluff schaute erst gar nicht auf das runde Metall in seiner Hand. Er drückte seine Zigarette aus und war plötzlich völlig ruhig. Er wusste es selbst nicht, was ihn mit einmal so ruhig machte, aber seine Hand, die in die Innentasche seines Jacketts fuhr, fühlte den Stoff nicht, den sie berührte, sie war wie von Holz. Der Mann blätterte langsam in dem Pass, hob ihn besser in das Licht. Redluff sah die Falten auf der gerunzelten Stirn, eins, zwei, drei. Der Mann gab ihm den Pass zurück. "Danke, Herr Wolters", sagte er. Aus seiner unnatürlichen Ruhe heraus hörte Redluff sich selber sprechen. "Das hat man gern, so kontrolliert werden wie ?" , er zögerte etwas, "ein Verbrecher!" Seine Stimme stand spröde im Raum. Er hatte doch gar nicht so laut gesprochen. "Man sieht manchmal jemand ähnlich", sagte der Mann, grinste, als hätte er einen feinen Witz gemacht. "Feuer?" Er fingerte eine halbe Zigarre aus der Manteltasche. Redluff schob seine Hand mit dem brennenden Streichholz längs der Tischkante ihm entgegen. Die beiden gingen.


Redluff lehnte sich in seinen Stuhl zurück. Die Spannung in ihm zerbröckelte, die eisige Ruhe schmolz. Er hätte jubeln können. Das war es, das war die Probe und er hatte sie bestanden. Triumphierend setzte der Musikautomat wieder ein. "He, Sie vergessen Ihren Hut", sagte der Dicke hinter der Theke. Draußen atmete er tief, seine Schritte schwangen weit aus, am liebsten hätte er gesungen.
Langsam kam er wieder in belebtere Straßen, die Lichter nahmen zu, die Läden, die Leuchtzeichen an den Wänden. Aus einem Kino kam ein Knäuel Menschen, sie lachten und schwatzten, er mitten unter ihnen. Es tat ihm wohl, wenn sie ihn streiften. "Hans", hörte er eine Frauenstimme hinter sich, jemand fasste seinen Arm. "Tut mir leid", sagte er und lächelte in das enttäuschte Gesicht. Verdammt hübsch, sagte er sich. Im Weitergehen nestelte er an seiner Krawatte. Dunkelglänzende Wagen sangen über den blanken Asphalt, Kaskaden wechselnden Lichts ergossen sich von den Fassaden, Zeitungsverkäufer riefen die Abendausgaben aus. Hinter einer großen, leicht beschlagenen Spiegelglasscheibe sah er undeutlich tanzende Paare; pulsierend drang die Musik abgedämpft bis auf die Straße. Ihm war wie nach Sekt. Ewig hätte er so gehen können, so wie jetzt. Er gehörte wieder dazu, er hatte den Schritt der vielen, es machte ihm keine Mühe mehr. Im Sog der Menge ging er über den großen Platz auf die große Halle zu mit ihren Ketten von Glühlampen und riesigen Transparenten.

 Um die Kassen vor dem Einlass drängten sich die Menschen. Von irgendwoher flutete Lautsprechermusik. Stand dort nicht das Mädchen von vorhin? Redluff stellte sich hinter sie in die Reihe. Sie wandte den Kopf, er spürte den Hauch von Parfüm. Dicht hinter ihr zwängte er sich durch den Einlass. Immer noch flutete die Musik, er hörte ein Gewirr von Hunderten von Stimmen. Ein paar Polizisten suchten etwas Ordnung in das Gedränge zu bringen. Ein Mann in einer Art Portiersuniform nahm ihm seine Einlasskarte ab. "Der, der!", rief er auf einmal und deutete aufgeregt hinter ihm her.

Gesichter wandten sich, jemand im schwarzen Anzug kam auf ihn zu, ein blitzendes Ding in der Hand. Gleißendes Scheinwerferlicht übergoss ihn. Jemand drückte ihm einen Riesenblumenstrauß in die Hände. Zwei strahlend lächelnde Mädchen hakten ihn rechts und links unter. Fotoblitze zuckten. Und zu allem dröhnte eine geölte Stimme, die von innerer Freudigkeit fast zu bersten schien: "Ich darf Ihnen im Namen der Direktion von ganzem Herzen gratulieren. Sie sind der hunderttausendste Besucher der Ausstellung!" Redluff stand wie betäubt. "Und jetzt sagen Sie uns Ihren werten Namen", schmalzte die Stimme unwiderstehlich weiter. "Redluff, Jens Redluff", sagte er, noch ehe er wusste, was er sagte, und schon hatten es die Lautsprecher dröhnend bis in den letzten Winkel der riesigen Halle getragen.
Der Kordon der Polizisten, der eben noch die applaudierende Menge zurückgehalten hatte, löste sich langsam auf. Sie kamen auf ihn zu.

...Ach eine Geschichte ohne richtiges Ende... jetzt war das ganze lesen umsonst *gg*

14.05.2006 um 19:49 Uhr

Angst-Check

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

Angst-Check
Was fürchten Sie wirklich?

Angst

Ergebnis:
45 % Angst vor dem Stillstand 25 % Angst vor Veränderung 20 % Angst vor der Hingabe 10 % Angst vor der Selbstwerdung
ANGST VOR DEM STILLSTAND

Sie sind ein wahres Energiebündel, leben stets am Puls der Zeit. Trends erkennen Sie meist vor allen anderen. Sie sind stets auf der Suche nach neuen Abenteuern und Herausforderungen, denn nichts ist Ihnen mehr zuwider als fader Alltag. Sie sind spontan und für jeden Spaß zu haben, besitzen zudem die Fähigkeit andere zu begeistern.

Hinter all Ihrer Energie verbirgt sich die Angst vor dem Stillstand. Deshalb sind Sie auch nicht gut im Planen, lieber entscheiden Sie ganz spontan und aus dem Bauch heraus, wonach Ihnen gerade der Sinn steht. Das macht Sie zu einem beliebten, weil stets für Spannung sorgenden Zeitgenossen, wenngleich Sie wenig gute Freunde haben. Ihre Freiheit ist Ihnen eben wichtiger, als jede zwischenmenschliche Bindung, und sämtliche damit verbundenen Konventionen sind Ihnen lästig. Sie können Stunden zu spät kommen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Über wichtige Entscheidungen denken Sie nie lange nach, denn das Grübeln liegt Ihnen einfach nicht – schließlich würde das bedeuten, dass Sie sich festlegen müssen.

Dadurch geraten Sie jedoch immer wieder in unangenehme Situationen, nämlich genau dann, wenn reifliche Überlegung sinnvoll wäre. Wenn Sie in die Klemme geraten, suchen Sie die Schuld jedoch lieber bei anderen.
Wahrscheinlich stecken Sie meist in finanziellen Nöten, denn auch Sparen ist nicht Ihre Stärke: Wenn Sie etwas sehen, dann möchten Sie es sofort haben. Sie geben Ihr Geld gerne für die schönen Dinge des Lebens aus, besonders für das, was Ihnen das Gefühl von Jugendlichkeit beschert. „Man ist so alt, wie man sich fühlt“ ist Ihr Motto, das Sie wahrscheinlich noch mit 75 zu einer Weltumseglung oder mit 50 zu einem Face-Lift drängt – denn Schein ist Ihnen im Grunde wichtiger als das Sein.
Wenn Sie trotz all des Spaßes manchmal den Eindruck haben, dass es Ihrem Leben an Sinn und Ihrer Partnerschaft an Tiefe fehlt, sollten Sie sich Ihre Angst bewusst machen, um sich letztendlich von Ihr lösen zu können.

Selber testen!


10.05.2006 um 21:52 Uhr

Wie lange hast DU wohl noch zu leben?

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

Die Todesuhr

 

Mein Datum ist der 1 Juli 2069 ... Naja da bleibt mir ja noch n bissl Zeit^^

07.05.2006 um 11:43 Uhr

Was für ein Test

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

Reaktionstest

 

also mein bestes war irgendwo bei 4 sekunden noch was *schäm* aber ich werds weiter probieren!^^

 

:::Edit: Bestzeit jetzt bei 11, 67 Sekunden^^

06.05.2006 um 20:13 Uhr

Test it

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

Liebestest^^

04.05.2006 um 21:23 Uhr

Hehe... hab mal wiedaaaa geklaut *schääääm*

von: Muffin   Kategorie: Stöckchen&Tests

1. Greife das Buch, das dir am nächten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4 :

"Wen wundert es, dass auch Kaiser Karl der Große (geboren am 2. April 742) Widder war.

>>> aus dem Buch "Dieser Hund passt zu mir" von Karsten Evers

2. Strecke deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was greifst du?)

Das Telefon *gg*

3. Was hast du als letztes im Fernsehen gesehen?

Hmm... mal überlegen, glaube das war Verliebt in Berlin

4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?

Den Straßenverkehr

5. Wann hast du den letzten Schritt nach draußen getan?

Vorhin in der Werbung von ViB, um mein Hasilein wieder in seinen Käfig zu setzen.

6. Was hast du gerade getan, als du den Fragebogen begonnen hast?

Tja, da war ich gerade fertig mit Haare waschen

7. Was hast du gerade an?

Ne Jogginghose (wenn mans so nennen will) und n T-Shirt

 

8. Hast du letzte Nacht geträumt?

Das weiß ich doch JETZT nicht mehr!... Aber bestimmt, weil man träumt ja eigentlich ümmer, gell?!

 

9. Wann hast du das letzte Mal gelacht?

Vor 5 Minuten?- Tja ich bin nun mal ein Mensch der ständig lacht.

 

10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem du dich gerade befindest? 

 Paneelen; braune

 

11. Hast du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?

Ja heute früh erst, das war mein Spiegelbild^^ und später dann die Lehrer. Die sind auch immer wieder aufs neue Sonderbar!

 

12. Was hältst du von diesem Quiz?

Recht unterhaltsam^^

 

13. Was war der letzte Film, den du gesehen hast?

Die Wolke, da wir mit unserer Klasse erst am Dienstag im Kino waren.

 

14. Was würdest du kaufen, wenn du plötzlich Multimillionär wärst?

Wahrscheinlich erst mal jeeeeeeeeeeede Menge Kosmetikkrams^^

 

15. Sag' etwas über dich, was ich bisher nicht wusste.

Tja was soll ich da erzählen? Ich kaue an meinen Fingernägeln und das extrem- wusste das schon jemand?

 

16. Wenn du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?

Nur eine Sache? das is aber gemein... naguuut, also ich würde den Spargel abschaffen (auch im Sinne meiner Mitmenschen)

 

17. Tanzt du gerne?

Wie hat einmal ein weißer, alter Mann gesagt?:

,,..Es gibt Leute, die könn' tanzen

Ich gehöre nicht dazu...."

18. George Bush?

iiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhhh!!!! *mich umdreh* HAT MAL JEMAND INSEKTENSPRAY????

19. Stell dir vor, dein 1. Kind wäre ein Mädchen. Wie würde es heißen?

Vielleicht Phoebe?

20. Und ein Junge?

Dann bestimmt Chris

21. Würdest du in Erwägung ziehen, auszuwandern?

Auf jeden Fall...

nicht, dass ich unbedingt will, aber machen würd ichs schon.

22. Was würdest du Gott sagen, wenn du das Himmelstor erreichst?

Ey Alter, bin ich hier nicht irgendwie falsch?

23. Fünf Leute, die das hier auch ausfüllen sollen :

Mir egal, tut was ihr nicht lassen könnt^^... habs ja auch nur von Niedels geklaut... aber psst^^

01.05.2006 um 21:18 Uhr

Morgen wieder Schule *bah*

Hoi Leutz,

jahaaaaaaaa morgen ist wieder Schule- nix mehr mit ersten Mai, neeeeheeeeeeee da is dann nämlich schon der zweite (was fürn Zufall)!

Aber was solls, eigentlich hab ich morgen nämlich nur eine Stunde und zwar Physik. Da schreiben wir auch direkt mal ne Arbeit und dann gehts gleich ab ins Kino. Da guggn wir dann "Die Wolke". Weiß nich ob ihr davon schon mal was gehört habt? Gibts n Buch davon.

Naja das solls gewesen sein für heute.

Muffin