*Phantasie ist wichtiger als Wissen....*

27.02.2014 um 10:20 Uhr

Wer gab dir dieses Recht?

 

Ich hatte schon ziemlich lange nichts mehr zu sagen - Das lag vermutlich zum einem daran, dass ich in den letzten beiden Monaten immer auf Achse war oder einfach nichts zu berichten hatte. Das Leben, die Beziehung mit dem Informatiker ist eigentlich wundervoll. Wir machen so viel zusammen, gehen zB gemeinsam geocachen - was ich anfangs für total nerdig hielt und mich nun selbst total begeistert hat. Eigentlich können wir so ziemlich den ganzen Tag aufeinander hocken und sind nicht voneinander angepisst - okay, manchmal muss ich lernen, dass ich tatsächlich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte, aber das sind oft Kleinigkeiten, die dann geklärt werden und dann sind sie wieder aus der Welt. Zugegeben, manchmal gab es auch schon etwas größere Kleinigkeiten, aber auch das war nichts, worüber wir nicht miteinander reden und es aus der Welt schaffen konnten.

Doch nun ist etwas passiert, das mich zum Teil so sauer macht und auf der anderen Seite macht es mir auch so Angst. Ein bisschen Vorgeplänkel dazu: Momentan ist wieder Prüfungszeit und das ist ja nicht nur bei uns Tiermedizinern so, sondern bei allen anderen auch. Mein Informatiker kennt in München noch nicht wirklich so viele Leute, außer jene von der Arbeit und ein paar von meinen Freunden. Nun kam ihm schon des öfteren in den Sinn, dass wir ja alle gemeinsam was unternehmen könnten am Wochenende- sei es nun Cocktails trinken, Nachtflohmärkte oder etwas essen gehen. Leider hat aber kaum jemand von meinen Freunden für sowas Zeit, nicht, weil sie ihn nicht mögen, sondern ganz einfach, weil Prüfungsphase ist. Ich verbringe trotzdem gerne meine Zeit mit ihm, auch wenn ich dringend lernen müsste. Das ist auch nie etwas gewesen, was er eingefordert hat, sondern ich tu es einfach, weil ich es gerne mache und auch wirklich Zeit mit ihm verbringen will. Und nebenbei schreibe ich Klausuren und lerne für mündliche Prüfungen, vor denen ich solche Versagensangst habe. Dazu kommt auch noch, dass vom 2. Staatsexamen noch nicht ein Ergebnis da ist. Ich weiß also noch gar nicht, wie ich mich bisher so gemacht habe. Jedoch liegen alle Prüfungen, die zu 100% zählen, noch vor mir. Leider kommt auch noch dazu, dass ich Pharma im 2. Anlauf nicht gepackt habe und nun theoretisch nur noch eine Prüfung versemmeln darf. Da in naher Zukunft gleich zwei 100%-Prüfungen in einer Woche stattfinden werden, mit nur einem einzigen Tag dazwischen, weiß ich jetzt schon, dass ich nächste Woche zur 2. Prüfung krank sein werde. Damit hätte ich dann vielleicht noch einen Fuß in der Tür, sollte ich eine weitere Prüfung nicht bestehen und somit drei von denen, die zu 100% zählen, nicht auf Anhieb bestanden haben. Denn das Prroblem ist ja eigentlich, dass man von diesen Prüfungen nur zwei wirklich versemmeln darf, sonst wird man nicht zur Rotation zugelassen. Wenn ich nun aber bei einer krank war, bleibt mir dann vllt dennoch die Chance doch zugelassen zu werden.
Es lastet also enormer Druck auf meinen Schultern und ja, ich bin ein Langsamlerner und nein, ich setze mich nicht schon im Semester hin und schreibe Lernkarteikarten oder wiederhole jeden Abend den Stoff. Ich gehe auch nicht in jede Vorlesung, aber jedoch in jene für mich wichtig erscheinenden und ich habe dieses Semester ja auch schon einiges geändert und angefangen mitzuschreiben. Das habe ich auch durchgezogen. Warum ich das jetzt erzähle, bringt mich wieder zum Anfang der Geschichte.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein Kumpel aus dem Wohnheim seinen Geburtstag gefeiert und V. hat mich gefragt, ob ich dahin gehe. Da ich in letzter Zeit kaum noch Zeit für meine Freunde finde und ihr neulich schon absagte, bekam ich so langsam das Gefühl, eine schlechte Freundin zu werden und ihr Blick sagte schon alles, als ich im Begriff war, ihr auch da abzusagen. Ich hatte mich schon vorher mit meinem Freund darüber unterhalten und er sagte, wir können ja hingehen und dann gegen 21-22Uhr wieder gehen. Aber hier fangen Parties dann immer erst an und so früh zu gehen, ist ja auch mega doof. Er muss ja aber am nächsten Tag arbeiten, also verstehe ich auch ihn. Zuerst hatte ich dann also nicht vor, auf diese Party zu gehen, aber V.'s Blick machte mir ein schlechtes Gewissen. Auch die Ausrede, dass ich lernen muss, zog nicht. Immerhin ist die Party ja abends und wer lernt da schon noch? Und meinem Informatiker kann ich ja sagen, dass er mitkommen und aber früher gehen kann, sich schon mal bei mir ins Bett legen. Eigentlich wäre mir das die liebste Variante gewesen. Das schlug ich ihm auch vor, aber er wollte das nicht und beschloss dann, dass er bei sich zu Hause schläft.

Ich wiederum beschloss, dass ich nicht so lange auf der Party bleiben würde, um am nächsten Tag wieder lernen zu können und wenn die Leute noch irgendwo anders hingehen würden, ich nicht mitkäme. Doch sie blieben die ganze Nacht hier und ich war schon so lange nicht mehr feiern, dass ich schon von wenigen Mengen Alkohol ziemlich betrunken war. V. wollte ursprünglich auch mit der letzten Bahn fahren und dann wurde die erste nach 4 Uhr daraus und die Stimmung dort war total lustig, sodass ich auch länger blieb. Irgendwann waren dann nur noch der Gastgeber und seine Freundin, irgendein Typ und ich noch da und dann gingen auch die ersten beiden und wir waren nur noch zu Zweit. Ich hab mich eigentlich noch recht nett mit dem Typen unterhalten und mir absolut nichts schlimmes dabei gedacht, naiv wie ich bin. Doch als er dann versucht hat, mich anzugraben, bin ich gegangen. Ich hab ihm vielleicht keine geknallt, aber ich sagte, dass ich das nicht wollen würde und jetzt dann doch lieber gehe. Er wollte, dass ich bleibe und ich bin gegangen. Ich war zu keiner Zeit versucht, Blödsinn zu treiben. Ich weiß an wessen Seite ich gehöre und auf wen ich mich am meisten freue, vom wem ich mich am liebsten verführen lasse und bei wem einzig und allein mein Herz höher schlägt. Ich habe mir also absolut nichts vorzuwerfen gehabt.

Als ich dann nach Hause kam, war es bereits halb sieben in der Früh. Solange hatte ich tatsächlich nicht vorgehabt, zu bleiben, aber halb so wild - jetzt ein paar Mützen Schlaf und dann wird trotzdem gelernt. Mein Informatiker war bereits wieder wach und schrieb schon um sechs "Guten Morgen" und ich sagte dann wizigerweise "Gute Nacht", als ich wieder in meiner Wohnung war. Er sprang gleich darauf an und fragte, ob ich jetzt erst nach Hause gekommen sei und ich bestätigte und sagte noch dazu "in der guten Absicht, keine Dummheiten zu machen." Vielleicht hätte ich mir diesen Satz sparen sollen, obwohl er doch der Wahrheit entsprach und zu keinem Zeitpunkt böse gemeint war oder etwas falsches suggerieren sollten. Er sollte doch eigentlich nur sagen, dass ich eben keine Dummheiten gemacht habe und vorher wieder nach Hause gegangen bin. Doch irgendwas muss der Informatiker daran falsch aufgefasst haben, denn es hat anscheinend irgendetwas in ihm ausgelöst, dass ihn extrem sauer machte.
Er hat mir aber, noch bevor wir uns richtig kannten, gesagt, er sei kein eifersüchtiger Mensch. Ich bin mittlerweile vom ganzen Gegenteil überzeugt, aber er hat seine Wut oder Angst oder was auch immer, dann auf einen ziemlich wunden Punkt übertragen - mein Studium.

Er fing damit an, dass er sagte "so viel also zum lernen, Stress und keine Zeit in der Prüfungsphase. Da weiß ich nun Bescheid." Ich ließ ihn wissen, dass es ja bei Weitem nicht so geplant war und auch nicht abzusehen und er meinte, dass er nichts anderes erwartet habe und ich meine Andeutungen mit Dummheiten lassen solle. Wenn ich wen anderes fi**en wollen würde, dann sollte ichs doch tun. Ich erwiderte, dass ich trotzdem Stress habe und lernen müsse und es in ein paar Stunden mit Sicherheit bereuhen würde, dass ich solange geblieben bin und dass ich das, was er andeuetete, ganz sicher nicht will. Ich weiß zu wem ich gehöre und gehoren will und dass er so etwas besser nicht leichtfertig und aus Trotz sagen sollte. Er meinte, er könnte es nicht verhindern, aber er würde mich dann umgehend verlassen. Schlimm genug, dass ich Andeutungen in diese Richtung machen würde - und dann fing er an, seine Wut auf mein Studium zu übertragen, sagte, ich solle es ernster nehmen, disziplinierter lernen, mehr Routine und Ordnung in mein Leben bringen, dann würde ich nicht so in Lernstress geraten und wichtige Prüfungen vergeigen.

Ich habe also keine Ordnung in meinem Leben, weil ich einmal feiern war? Weil ich nicht einer dieser Überflieger bin und so ein Streber, dass ich schon während des Semesters kein Leben mehr habe? Ich fand das anmaßend und fies, sagte jedooch nur: "Cool, dass du das so siehst..." und dann griff er den Punkt an, dass meine Freunde und ich während der Prüfungsphase für nichts Zeit haben und sagte, ich brauch ihm auch nicht mehr mit der Ausrede kommen, dass ich keine Zeit für ihn oder Unternehmungen habe, weil ich lernen muss. Dann wollte er das Gespräch beenden und sagte, wir würden uns Samstag sehen, er müsse jetzt arbeiten.
Eigentlich wollten wir uns gestern sehen, aber das hat er dann wohl so auf Eis gelegt und hatte wohl keine große Lust mehr darauf. Ich war über seinen Ärger verwundert und fragte ihn, was er denn jetzt so abartig böse und gemein zu mir wäre. Er wäre nur ehrlich - Er habe nicht den Eindruck, dass mir mein Studium was bedeuten würde. Ich ehre nicht, dass ich studieren könne bzw. dürfe. Ich fragte: "Weil ich heute feiern war?", denn ich habe diese Überreaktion einfach nicht verstanden.
Ihm gegenüber würde ich große Reden schwingen, aber würde feiern bis in die Puppen, anstatt zu lernen. Es wäre mein Studium, nicht seins und es sind meine Noten und mein Stress. Ja genau, so ist es ja auch - Warum sagt er dann sowas zu mir? Wer gab ihm das Recht, sich das herauszunehmen, über mich und mein Studium zu urteilen? Ich sagte nur, dass er gerade mega fies sei und er antwortete, dass er mir nur hoffentlich die Augen öffne und fragte, wo die Muffin hin sei, die ein 1er Abi geschrieben hat. Das war echt ein Schlag ins Gesicht. Ich selbst lieferte ihm das Messer, dass er mir da gerade in den Rücken rammte, denn ich selbst hatte solche Zweifel ihm gegenüber schon erwähnt. Es wurmt mich - im Abi war ich so gut und jetzt bin ich teilweise nicht einmal mehr mittelmäßig, sondern echt schlecht und ja, das weckt enorme Selbstzweifel in mir. Doch mir jetzt damit zu kommen, das hat mich so verletzt. Also sagte ich, dass er mir in Bezug auf sich die Augen ohne jeden Zweifel öffnete.

Dann versuchte er schon wieder aus dem Gespräch zu fliehen und forderte mich auf, jetzt schlafen zu gehen. Wir könnten ja dann später reden, wenn ich nicht lernen muss... Ich ließ ihn wissen, wie diese Situation auf mich wirkte, dass er sauer auf mich sei und das auf mein Studium schiebt - dies sei weder fair, noch nett. Er sagte, er wäre nicht sauer, sondern enttäuscht. In meinen Kopf tauchte eine Bridget-Jones-Szene auf, in der sie zu Mark sagt, dass enttäuscht ja noch viel schlimmer sei, als sauer - womit sie ja auch Recht behält.
Und noch einmal fragte ich "Weil ich feiern war?" und der Informatiker setzte zur nächsten Runde im virtuellen Boxkampf an - Er sei enttäuscht, weil ich so disziplinlos wäre und mein Studium nicht so ernst nehme, wie ich andauernd sage. Ich ehre meine Studium nicht, lerne erst auf den letzten Drücker, dann auch fast nur alte Klausuren. Wie will ich so eine gute Veterinärmedizinerin werden? - BÄBÄM - metaphorisch gesehen hat er mir damit den entscheidenden K.O.-Schlag verpasst. Auf dem "Boden liegend" holte ich noch einmal zum Gegenangriff aus und fragte noch einmal nach, weil ich den Auslöser für diese Vorwürfe einfach nicht verstand: "Weil ich länger feiern war, bin ich disziplinlos und nehme mein Studium nicht ernst?" - Nicht deswegen, es wäre derzeit einfach die Krönung. Ich sagte ihm, dass es schön sei, dass er mir auf diese Art und Weise sagt, was er von mir halte.
Aber er hat es nicht gelassen, sagte noch, dass er nichts anderes von dieser Feier erwartet habe und für einen Nachtflohmarkt oder Cocktails habe ich keine Zeit und sonst ja auch niemand - alle seien so im Lernstress - und schickte einen laut lachenden Smiley. Ich fragte ihn, ob er schon wisse, dass er sich gerade total arschlochmäßig verhalten würde. Er antworte darauf nur "Wenn du das so sehen willst...". Ich sagte, es wäre so. Wenn er meine, sich so verhalten zu müssen, dann herzlichen Glückwunsch. Dann solle er sich aber nicht wundern, wenn er mich darüber verliert. So jemanden brauche ich nicht an meiner Seite. Aber schön zu wissen, was er so von mir hält und denkt. Ich hoffe, er fühle sich jetzt gut und frei, denn unterm Strich scheint er das ja sein zu wollen, denn er provoziere das gerade ziemlich und dass es vielleicht wirklich besser sei, wenn wir nichts voneinander hören die nächsten Tage, auch nicht Samstag oder Sonntag.

 

Und daraufhin sagte er nichts mehr. Bis jetzt nicht. Das Gespräch hatten wir, wie erwähnt, irgendwann gestern morgen zwischen sieben und acht - und seitdem hat er einfach nicht mehr geschrieben. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass wir nicht gute Nacht zueinander gesagt haben. Ich will mich nicht streiten, beim besten Willen nicht. Ich habe meinen Informatiker so gerne. Aber ich habe auch meinen Stolz. Ich bin vor allem kein Mensch, den man damit anspornt, indem man ihm sowas sagt wie "Du schaffst es eh nicht.". Ich bin ein Mensch, der andere Menschen braucht, die an ihn glauben - auch wenn es Rückschläge gibt. Wenn ich selbst am wenigsten an mich glaube, dann brauche und will ich nicht noch jemanden an meiner Seite haben, der mich noch weiter nach unten zieht. Und woher nimmt er sich überhaupt das Recht, so mit mir zu reden? Er kennt mich seit Januar und meint, er könne über mein Leben und mein Studium Bescheid wissen? Hat er meine Schuhe an? Ist er meinen Weg gelaufen? Hat er nicht selbst sein Studium abgebrochen? Habe ich darüber je geurteilt? Ich fühle mich so ein bisschen wie dieses Model aus dem Dschungelcamp - Vielleicht bin ich nicht die beste in meinem Studium und ja, vielleicht verkacke ich viele Prüfungen, weil ich vielleicht zu wenig dafür mache, aber ich bin noch nie auf die Idee gekommen, aufzugeben. Und würde ich über sein Studium urteilen, dann würde ich sagen, er hat aufgegeben. Ich weiß auch, dass er ganz andere Gründe hatte. Seine Noten waren ihm selber zu schlecht und das wollte er nicht, dafür war er zu ehrgeizig. Sein eigener Ehrgeiz hat ihn dazu gebracht, sein Studium abzubrechen und trotzdem - er ist nicht den Weg geangen, den ich mühsam gelaufen bin. Ich habe darüber eine Gallenblase verloren. Ich war mehr als einmal ganz unten und habe selbst schon so sehr an mir gezweifelt und trotzdem bin ich hier. Ich bin auch davon überzeugt, dass man es nicht von irgendwelchen Prüfungen abhängig machen kann, ob jemand ein guter Tierarzt wird, oder nicht. Ich weiß, was ich kann. Ich habe ein Jahr lang in der Klinik gearbeitet und ich weiß, dass ich ganz bestimmt mal ein guter Tierarzt werden kann und er kennt mich seit dem 6. Januar persönlich und maßt es sich an, mich zu fragen, wie ich so ein guter Tierarzt werden will? Was soll das? Woher hat er nur das Recht, sich das rauszunehmen? Das frage ich mich immer wieder.

Aber ja, hier schwingt auch die Angst mit, dass es das jetzt war. Wir hatten schon mal einen etwas größeren Streit, da habe ich mich nicht bei ihm gemeldet, weil ich so sauer war. Aber das hielt ich ungefähr einen halben Tag aus und außerdem kam er auf mich zu und als wir das geklärt hatten, fragte er mich, ob er öfter damit rechnen müsse, wenn ich sauer bin, dass ich dann so reagiere und mich nicht melde. Ich bejahte das und er entgegenete, dass, wenn er sich mal mehrere Tage nicht melden würde, ich davon ausgehen könnte, dass es das war, die Beziehung dann schon so gut, wie gelaufen wäre.
Und ja dieser Gedanke ging mir durch den Kopf und er macht mir solche Angst. Ich habe mir doch eigentlich gar nichts vorzuwerfen.

 

Gerade hat mir auch noch meine Mama geschrieben, dass sie jetzt in die alte Heimat fahren muss. Bei meiner Oma wurde ein Herzinfarkt festgestellt und sie muss sofort ins Krankenhaus. Es ist meine Oma, die mir nicht so nahe steht, aber es ist trotzdem meine Oma. Eigentlich brauche ich jetzt mehr denn je, jemanden, der an meiner Seite steht, jemanden, der mich aufbaut und nicht runter zieht. Ich habe überlegt, dem Informatiker zu schreiben, werde es aber nicht tun, denn neulich, als ich einen Streit mit dem, dessen Name nicht genannt werden darf, hatte, erwähnte dieser auch, dass sein Opa im Krankenhaus liegen würde und er mich doch eigentlich gerade dringend brauchen würde und der Informatiker nahm an, dass mein Ex diese Situation ausnutzen würde und mich somit irgendwie versucht, unter Druck zu setzen. Daran musste ich gerade denken, also werde ich ihm nicht schreiben. 

Wie soll ich so nur einen freien Kopf fürs Lernen kriegen, mit all diesen Gedanken und Gefühlen - Ängsten- in meinem Kopf?