Naturseele

07.02.2018 um 19:17 Uhr

Geld

Stimmung: normal
Musik: keine


Was ist wichtig im Leben, wenn man alles verloren hat?

Auf jeden Fall kein Geld!

Geld regiert die Welt und richtet die Menschen zugrunde! Geld macht abhängig und schafft Sklaven! Geld alleine macht nicht glücklich - eher unglücklich! Mit Geld kann man sich keine Freunde kaufen!

Was ist auf der Welt die beste Währung?

Ein Lächeln, denn das kommt sofort zu Dir zurück!

Was ist auf der Welt das beste Geschenk?

Die Zeit, die man mit lustigen Mitmenschen verbringt und das Lächeln vervielfältigt wird - das macht uns alle zu Millionären!

Glücklich kann man auch sein, wenn man ohne viel Geld durch Gottes schöne Natur wandert, über die Felder, durch die Wälder, bergauf und bergab, am rauschenden Meer entlang - das sind neben dem Lächeln die Fremdwährungen! Sonne, Mond, Sterne und Sauerstoff gewähren uns unendlichen Kredit!

Wenn man mit einem Rucksack durch die Welt zieht findet man immer wieder Menschen, die sich darüber freuen Fremdwährungen gegen ihr Lächeln einzutauschen! Das heißt, auf Deinem Wege hast Du viel erlebt in der Natur und am Meer und genügend Dinge zu erzählen, die anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubert! Sonne, Mond und Sterne tun ihr Übriges! Sie sorgen für eine gesunde Ausstrahlung, vom Weißbrötchen zum kleinen Braunen! Dies ist der zusätzliche Kredit, der uns neben dem Lächeln und den Fremdwährungen zur Verfügung steht!

Manche denken, das mammonistische Geld wäre alles - und sind unzufrieden mit ihren Leben - sie sind es gewohnt in Großraumbüros zu sitzen, immer den schönsten Blick aufzusetzen - aber es ist nicht das Lächeln, das wertvoll ist! Weil es nicht aufrichtig ist - es soll nur dem Arbeitgeber zeigen - ich funktioniere noch! Deswegen merkt man oft den Unterschied zwischen funktionierenden Menschen und Herzensmenschen! Das schließt unseren Kreis zur Anekdote von Heinrich Böll - die uns bereits den Unterschied von Glück und Zufriedenheit, von Gier aus Unzufriedenheit dargestellt hat!

Auch wenn ich wüßte, daß ich alles verlieren müsste - ich würde zur Errettung meine Ehre nicht aufgeben!

Freundschaft bewährt sich in der Not!

Auf in die Wanderschaft!

Naturseele

07.02.2018 um 12:41 Uhr

Hermann Löns´ früher Text vom späteren "Engelland-Lied"

Stimmung: normal
Musik: keine

Engeland-Lied

Heute wollen wir ein Liedlein singen,
trinken wollen wir den kühlen Wein,
und die Gläser sollen dazu klingen,
denn es muß, es muß geschieden sein.


Gib' mir deine Hand, deine weiße Hand,
leb' wohl, mein Schatz, leb' wohl, mein Schatz,
leb' wohl, lebe wohl;
denn wir fahren, denn wir fahren,

denn wir fahren gegen Engeland, Engeland!


Unsre Flagge, und die wehet auf dem Maste.
Sie verkündet unsres Reiches Macht;
denn wir wollen es nicht länger leiden,
daß der Englischmann darüber lacht.


Gib' mir deine Hand, deine weiße Hand,
leb' wohl, mein Schatz, leb' wohl, mein Schatz,
leb' wohl, lebe wohl;
denn wir fahren, denn wir fahren,

denn wir fahren gegen Engeland, Engeland!


Kommt die Kunde, daß ich bin gefallen,
daß ich schlafe in der Meeresflut;
weine nicht um mich, mein Schatz, und denke:
Für das Vaterland, da floß sein Blut.


Gib' mir deine Hand, deine weiße Hand,
leb' wohl, mein Schatz, leb' wohl, mein Schatz,
leb' wohl, lebe wohl;
denn wir fahren, denn wir fahren,

denn wir fahren gegen Engeland, Engeland!
(Ahoi!)

Hermann Löns

 


Hermann Löns:

Hermann Löns, der so viele schöne Naturgeschichten über die Tiere und Landschaften seiner Heimat Deutschland schöpfte, ließ im Ersten Weltkrieg sein Leben für sein deutsches Vaterland!

Er war auch derjenige Dichter, der die Urfassung, des im Zweiten Weltkrieg so beliebten deutschen Soldatenliedes, welches in den heute so politisch korrekten Zeiten wohl mit Schimpf und Schande durch die Gutmenschen bespieen wird, die mittlerweile gar kein gutes Haar mehr an der Geschichtsepoche vor 1945 lassen! Sowohl im Ersten, als auch im Zweiten Weltkrieg ließen die Väter und Söhne ihrer Zeit ihr Leben an allen Fronten, wie Hermann Löns, der viel zu jung sein schöpferisches Schaffen aufgrund seines frühen Todes im Feld der Ehre, während des ersten Kriegsjahres in der Nähe von Reims, beenden musste!

Meine Interpretation:

Man sieht in der Urfassung schon einen kleinen Unterschied zum späteren Text der deutschen Wehrmacht - Vers eins und zwei wurden beinahe originalgetreu übernommen, während der letzte Vers aus der Feder von Hermann Löns, sicher aufgrund des wenig motivierenden Inhalts weggelassen wurde!

Am Anfang des Liedes ist von der Freude der Soldaten zu erfahren, welche in den Krieg zogen - damals natürlich mit dem Bezug zum Ersten Weltkrieg und zum Deutschen Kaiserreich - um ihre Nation, ihre Familien, Frau und Kind gegen drohende Gefahr durch den Feind zu beschützen und von der Pflicht, dem Dienst an Volk und Vaterland, welche es zu erfüllen gab!

Der Kehrreim besingt den Abschied von der Ehefrau oder Geliebten, ohne davor Furcht zu haben, in den Tod zu gehen - die Worte lassen nur einen Abschied auf Zeit vermuten und die Hoffnung auf ein baldiges und gesundes Wiedersehen!

Der zweite Vers spricht vom Vertrauen auf die eigenen Kräfte, von Vaterlandsliebe, Stolz und dem Willen, dem Gegner zu trotzen! Feindliche Schmähungen und Hohn sollen mit der angemessenen Erwiderung bedacht werden!

Der dritte Vers wurde im Nachfolgelied des Zweiten Weltkriegs weggelassen, da er auf die Soldaten der späteren Zeit, die wohl eine bessere Ausbildung, eine bessere Motivation hatten, hinsichtlich des Inhaltes nicht mehr zutraf! Er spricht von einem angenommenen Tod, sei es auf dem Schlachtfeld oder zur See und der daraus hervorgehende Wunsch des Soldaten, daß seine Liebste nicht um ihn weinen möge, da er seiner Pflicht gegenüber seinem Volke und Vaterlande genüge getan und das Schicksal ihn derart ungünstig gestimmt war - jedoch süß und ehrenvoll ist der Tod für´s Vaterland!


Mahlzeit!

Naturseele



 

07.02.2018 um 07:45 Uhr

Der Vatikan

Stimmung: müde
Musik: keine

 

Manchmal findet man doch interessante Wissenssplitter, welche der Allgemeinheit nicht so bekannt sein dürften, wie zum Beispiel, daß

Benito Mussolini am 07. Februar 1929 dem Vatikan seine Eigenständigkeit, sprich Souveränität, zurückgab - wer hätte das dem, als so böse verschrienen Diktator zutrauen können!

Deswegen bin ich immer vorsichtig, all das zu glauben, was man über die Vergangenheit und deren Staatsmänner, welche manches taten, was nur die Wirkung dessen war, was ihnen ihre Widersacher zumuteten!

Schlaue Grüße,

Naturseele


Quellen:


unter Wikipedia/Vatikan/Geschichte

5. Absatz - letzter Satz


https://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt


Kalenderblatt

1929


http://www.wissen-digital.de/Kalenderblatt