ich geh dann mal schäfchen zählen ...
acht. eindeutig!
... denn sie ist wohlbehalten bei eulchen angekommen :)
Also tadaaaaaa .... - es handelte sich um den kleinen engel samuel - schutzengel der eulen, der seine beste Freundin, die perleneule, mitgebracht hat. und da jeder schutzengel seine eigene geschichte hat, habe ich sie eulchen aufgeschrieben, ganz so, wie sie mir der kleine Samuel erzählt hat ...
nun seht selbst ...Â
Musik: lauras stern
Heute bekam ich die Anweisung von ... ja wenn ich wüsste von wem ... egal ... ich sollte also einen Elchinger entwerfen und als Kugeltier ausführen. Gesagt getan, ich hab die frühen Morgenstunden genutzt, als krankes Sohnimann noch geschlafen hat und habe erst mal einigermaßen passenden Stoff suchen müssen.
Dann Skizzenpapier dazu und losgekritzelt :)
und herausgekommen ist dann dieses Kerlchen:
Seit gestern Abend haben wir unseren Hund hier ... er ist ein kleiner Mischling, man möchte meinen, dass sogar ein wenig Wolf in ihm steckt, zumindest vom Aussehen her, aber auch in seinem sozialen Wesen ist da einiges an Wolf drinnen ... naja, da ich Wölfe liebe, hab ich ihn natürlich gleich ins Herz geschlossen und mit seinem Welpenblick kann er einen ganz schön um den Finger wickeln ;)
Kobold - so hat ihn Männe getauft - ist stubenrein, sehr, sehr liebensgewürzig und hört aufs Wort ... vorallem das Kommando SITZ beherrscht er schon perfekt *g*
Schade, dass dieses kleine süße Fellbüschel nur auf der Durchreise bei uns ist ... den könnt ich mir glattweg immer in unserem Hause vorstellen ...
Â
Â
Können diese Augen lügen???
Â
nein, das sind wir noch nicht, aber bald, denn ich bin gerade dabei, endlich den Hund für gaston zu entwerfen. Zeit wird es ja, denn Aachen liegt nun schon eine Weile zurück und Weihnachten steht vor der Tür!
Also, ihr dürft gespannt sein, denn vielleicht hab ich ihn morgen schon fertig :)Â
Stimmung: müde
Musik: Shakira - Oral Fixation vol.2
Als erste werden die Beine rechts auf rechts zusammen genäht. Vor dem
Wenden die Nahtzugabe (NZ) an den Füßen entweder einschneiden oder aber
ziemlich weit zurückschneiden - letzteres hab ich aus Faulheit gemacht
Dann die Beine ausstopfen, aber nicht zu fest, denn man sollte am
Schluß die Watte noch ein wenig zusammenschieben können, um erstens die
Beine in den Körper nähen zu können und zweitens der Giraffe später eine Art Gelenk verpassen zu können, so dass sie die Beine zum Beispiel über eine Ecke hängen lassen kann.

Dann kommt der Körper dran. Hier zuerst den Abnäher absteppen. Von der
Spitze des Abnähers zum Rand hin nähen. Dann die beiden Körperhälften
rechts auf rechts so aufeinander legen, dass sich die Abnäher
übereinander befinden. Mit einer Nadel die Mitte des noch zu nähenden
Körpers gegenüber der Abnäher befinden.

Jetzt rechts und links der Markierungsnadel die Beine einlegen. darauf
achten, dass sie ein wenig überstehen, denn beim Nähen flutschen sie
gern mal raus und man hat dann nur eine Seite des Beins gefasst.

Dann erst mal nur die Beine einnähen, den Rest des Körpers noch offen
lassen. Das ist wichtig, damit man nochmal richtig kontrollieren kann,
ob die Beine wirklich fest eingenäht wurden. Ist das alles okay, dann
wird der Körper festgesteckt und bis auf die gerade Seite (da wo die
Abnäher sind) abgesteppt.
Achtung: Beim Nähen den Körper der Giraffe
so halten, dass er sich nach oben biegt! Langsam nähen und immer wieder
kontrollieren, dass sich die untere NZ nicht einrollt, denn sonst war
alles umsonst und ihr dürft nochmal absteppen.
Und gleichzeitig die untere Stofflage ein wenigstraffen, sonst kommt es
ganz schnell zu "Verwerfungen" und ihr näht noch mehr mit ein!!!
Ich zeig euch jetzt mal, wie schnell das passieren kann:


tjaja, so sieht das dann aus, wenn man nicht gesteckt hat und dachte, es wird schon schiefgehen *g*
Also wieder trennen, stecken und dann endgültig den Körper absteppen ...


Dann den Körper wenden und mit einem Granualt befüllen, damit die Giraffe dann genügend Sitzfestigkeit hat.
Dies war bei den anderen Kugeltieren nicht notwendig, aber Ghalyela hat
doch eine etwas andere Eigendynamik aufgrund ihrer langen Füße.
Dann entscheiden, welche Seite der Bauch wird und welche der Rücken.
Das Granulat vorangig auf die Bauchseite verteilen und den Rest mit Bastelwatte ausstopfen.
Anschließend einen gedoppelten Faden oben entlang der noch offenen
Kanten einziehen (in kleineres und gleichmäßigen Abständen), dann
vorsichtig zusammenziehen und verknoten.

Tschacka ... der Körper ist somit erst mal fertig!
Jetzt kommt der schönste Teil - der Kopf!
Als erste die Stoffe für die Ohren rechts auf rechts legen und an den abgerundeten Seiten absteppen, die NZ wieder so weit es geht zurück- oder einschneiden ... dann wenden und eine Seite (die etwas breitere, runde) einklappen und feststecken.
Das eingeklappte Ohr so am Kopf feststecken, dass es an der Schräge
unterhalb der Hörner sitzt und darauf achten, dass beide Ohren in die
selbe Richtung zeigen!!!
Zur Kontrolle, wie das spätere Ohr aussehen wird, einfach mal umklappen.
Jetzt erst mal wieder nur die Ohren annähen, bevor der gesamte Kopf
zusammengenäht wird. Beim Zusammennähen an einer Seite des Mauls
beginnen und an dieser Seite eine Öffnung zum Wenden lassen.
Bei den Hörnern hab ich dann die NZ schon beim Nähen verkleinert, damit
die Röhren dann nicht zu schmal sind und man die Bommeln noch hindurch
bekommt. Beim Wenden ist es hilfreich eine große Pinzette (wie die von
den Overlocks) zu verwenden, da mann so den Stoff vorsichtig durch den
schmalen Tunnel der Hörner schieben kann.
So, jetzt habt ihr schon den wichtigsten Teil geschafft am Kopf, denn
jetzt wird gestopft. Mit der Pinzette lassen sich wunderbar die
Wattebäusche in die Hörnchen schieben - die müssen übrgens etwas fester
gesopft werden, damit sie genügend Halt haben. Anschließend des Rest
ausstopfen und die NZ der Wendeöffnung nach innen klappen. Mit
Stecknadeln fixieren und von Hand schließen.
Und schon ist der Kopf fertig und schaut so aus:
Dann die NZ der Wendeöffnung nach innen legen, stecken und anschließend per Hand vernähen.
Als nächstes wird an den Hals der Langhaarplüsch genäht ...
gewendet schaut das dann so aus ...
Wenn ihr den dann richtig fest ausgestopft habt - das muss sein, damit er genügend Stand hat - dann näht ihr ihn oben an den Kopf an. Hier ist es wieder gut, ihn vorab mal mit Stecknadeln zu finxieren, um zu sehen, wie er wirkt ... so kann man noch gut die Position verändern.
Dann den Hals genauso an den Körper nähen. Als nächsten werden die Vorderbeine mittig gestekt und nochmal auf den richtigen Sitz kontrolliert.
Zum Schluß noch einen schmalen Streifen für den Schwanz zuschneiden, ein Resttückchen Fellstoff daran nähen und dann der Giraffe an den Popo bringen :) Auf den Kopf dann mit Stickgarn Augen und Nase aufsticken (die ganz Handfaulen können es vorher mit der Maschine aufsticken ;) ) und schon ist Ghalyela fertig!!!
So, nachdem ich nun schon so lange versprochen hatte, das Schnittmuster für die Giraffe einzustellen, will ich heute nach meinem Frust wenigstens allen Hobbyschneiderlein etwas Gutes tun und somit geht Ghalyela jetzt online.
Alle Teile zuschneiden und für den Hals dann noch einen Streifen Langhaarplüsch in Länge des Halses und ca. 2 cm breit zuschneiden. Den Streifen dann beim Nähen des Halses so einstecken, dass die Haare nach aussen schauen und nach dem Stopfen die Haare zurückschneiden.
Die Hinterbeine werden beim Zusammennähen des Körpers mittig eingesetzt, die Vorderbeine werden nach dem Ausstopfen und Annähen von Kopf und Hals platziert.
Für die Ohren schneidet ihr ein Mal den Giraffenstoff zu und die andere mit einem farblich passendem Stoff - ich hatte hier beigen Pannesamt da. Die Ohren leicht einklappen und dann beim Zusammennähen des Kopfes mit einsetzen. Dabei darauf achten, dass sie beide in die gleiche Richtung schauen.
Viele Spaß beim Nähen!
Stimmung: es ist zuuuuuuuuu warm!!!
Musik: werbung läuft grad

Stimmung: ein bisschen Wehmut liegt in der Luft
Musik: Rosenstolz
Da die Lieblingserzieherin meiner Kids die Gruppe gewechselt hat, habe ich ihr eine kleine Glückshexe gezaubert. Vorlage gab´s von Tone Finnanger ...
Es hat echt Spaß gemacht, die kleine Hexe zu zaubern und ich hoffe, dass sie Grit viel, viel Glück bringt!
Â
Â
So, nach den Schafen hab ich nun jede Menge andere Viechies produziert und hier sind sie:
Nr. 1 - Mr. Frog
Â
Nr. 2 - Miss Muuuuuuuuuuuuuuuuh
Â
Nr. 3 - Miss ElephanTina
Nr. 4 - Mr. Kitten
Nr. 5 - Ghalyela, die Langbeingiraffe
Nr.6 - Määäääh
mhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ... lecka und weil im Geschäft noch zu teuer, nähen wir uns Erdbeeren selber ;)
Guten Appetit!
... denn ich hab die Oster"körbchen" für meine Jungs fertig.
Nicht ganz uneigennützig geb ich zu, denn sie können die später zum Einkaufen mitnehmen und mir beim Tragen helfen *g*
... da ich diese Kugelschafe so liebgewonnen habe und ja gern ein wenig expermentiere - à la learning by doing - möcht ich euch heute meinen Weg zeigen.
Dies soll den Tierliebhabern mit wenig Selbstherstellungserfahrung helfen, soll aber keine Garantie für die perfekte Entstehung geben. Ganz im Gegenteil - ich hoffe auf einen regen Mäh-Austausch mit erfahrenen Schafszüchtern zur "Perfektionierung" dieser Schafsgeburt :)
Also los geht´s :)
Mäh braucht ca. 20 x 50 cm Fellstoff (Fellimitate oder auch Frottee), und ca. 13 x 45 cm Stoff für Kopf und Füße (ich habe hier Bomull von IKEA genommen, der von der Farbe her sehr gut passt).
Zuerst die Vorlage auf eine Pappe aufzeichnen, die dann auf dem Stoff einfach umzeichnet werden kann. Anhand der Linie kann ich bei den Kurven genauer arbeiten, als wenn ich versuche, genau zur NZ zu arbeiten. So den Kopf bis auf die obere Wölbung (wo später das Fell aufgesetzt wird) zusammennähen. Ebenso die Füße bis auf die obere gerade Kante absteppen.
Hier gibt es die Vorlage:Â Â Kugelschaf (pattern of the sheep)
Übrigens gibt´s hier noch mehr: Kugeltiere (some more ball animals)
Dank der Zickzack-Klinge beim Rollschneider schneide ich die NZ recht weit zurück, damit die beim Wenden leichter umzulegen gehen. Wenn ihr keine Zickzack-Schere oder - klinge habt, dann schneidet die NZ in kleineren Abständen ein, damit sie sich ordentlich "anschmiegt". Besonders bei den Ecken der Füße ordentlich an der Seite wegschneiden, damit sich die Ecken dann gut ausformen lassen ...
Diese Teile wenden und dann mit Watte ausstopfen, die auch beim Anfertigen von Stoffpuppen verwendet wird. Den Kopf anschließend oben zunähen und dabei so weit es geht, einen kleinen Bogen nähen, damit der Kopf oben nicht so platt wird.
Beim Körper als erstes die Abnäher nähen. Dann die Fellteile rechts auf rechts legen und die Beine um die untere Mitte herum zwischen die Fellstofflagen legen und die Rundung des Körpers nähen, so dass die Beine mit eingefasst werden.
Beim Zusammennähen des Körpers diesen nach untern auswölben. Das ist wichtig, denn wölbt der sich nach oben, kann es passieren, dass sich bei dem dicken Fellimitat die untere NZ umklappt und man dann nur fleißig auf der oberen Stofflage näht (nur so als Tip, das ist mir nämlich heute passiert :) ) Dann den Körper wenden und schauen, dass die Füße auch ordentlich mitgefasst wurden. Jetzt schon mal ausstopfen, um die Wölbung der Abnäher zu prüfen. Die fand ich nämlich viel zu eckig und habe sie nochmal zum Pops des Schafes hin flacher auslaufen lassen, um eine schönere Rundung hinzubekommen ...
Dann könnt ihr schon mal die Handarbeitsnadeln holen und einfädeln, denn jetzt geht´s ans Leben einhauchen und da wird es euer ganz persönliches Määähäääh :)
Einen doppelten Faden nehmen und als Heftfaden oben an der Wendeöffnung des Körpers einziehen, um dort dann den Stoff zusammen raffen zu können. Fest zusammenziehen, verknoten und den Restfaden verstechen.
Die Füße habe ich nur im Innenbereich bis zu den Nadeln per Hand angenäht, damit sie sich nicht wie der Kugelbauch wölben, sondern gerade bleiben und dem Schaf genügend Standfestigkeit verleihen (erspart mir das Einfüllen des teuren Pupengranulates zum Beschweren).
Als nächstes ein Reststück des Felles hernehmen und so zurecht schneiden, dass es den Abnäher oben auf dem Kopf verdeckt. Dieses Fell annähen und dann den Kopf an dem Körper so anbringen, das die ehemalige Wendeöffnung des Körpers abgedeckt wird.
Und jetzt wird´s spannend, denn Mäh bekommt ein Gesicht ... tataaaaaa :)
Hab´s mit einem Zauberstift aufgezeichnet, was mir Korrekturen erlaubt. Aber es würde auch mit nem Bleistift gehen, bei den man ja auch korrigieren kann.
Â
Und nun diese Gesichtszüge mit Stickgarn ausarbeiten ... ja ich weiß, dass tut unserem Schäfchen mal kurz weh, aber ihr wisst ja: Wer schön sein will, muss leiden ;)
Zum Schluß bekommt Määähäääh noch ein schickes Halstuch und trärääääh ... fertig ist Määähäääh!!!
Viel Spaß bei der Schafzucht und dem Schafe hüten (und das mein ich ernst, denn meine ersten beiden hab ich schon an zwei kleinen Süßen abtreten müssen *seufz*)!
Liebe Grüße, Katja
PS:Â Hab jetzt noch eins mit angesetzten Ohren gefertigt ... schaut ja nochmal viel besser aus ...