Königin der S@L@THERZEN

25.03.2015 um 13:33 Uhr

#4U9525

Gestern, am 24.02.2015 brach um 10:53 Uhr der Kontakt zum Flugzeug der German Wings Flugnummer 4U9525 ab.

 

Wir betrauern sehr viele Kollegen und trauern auch mit allen anderen

Familien, Freunden, Verwandten, Bekannten aus deren Mitte ein Mensch

gerissen wurde.

Ein weiterer Kollege wurde gestern Abend von der Search and Rescue

(SAR) berufen, die örtlichen Rettungskräfte als Spezialist zu

unterstützen.

Er wird auch nicht so wiederkommen, wie er gegangen ist.

 

Ich bin tief betroffen und fassungslos.

 

#indeepsorrow

 

 

(Ich möchte auch hier auf die vielen SMS, Kurznachrichten, Private Mails et cetera an mich eingehen: Ich bin sehr oft an Bord eines Flugzeuges zu sehr unterschiedlichen Destinationen. Mein Heimatflughafen ist Frankfurt, von Düsseldorf bin ich beruflich zur Zeit eher etwas weiter entfernt. Trotzdem hat es mich sehr angefasst, dass sich einige doch sehr gesorgt haben und mich in der Nähe dieses Unglückes wähnten. Tatsächlich habe  ich gestern über sechs Stunden auf einem Flughafen festgesessen und habe die Umstände, dass Flüge ausfielen und Menschen nicht weiter- oder heimkamen sehr nahe mit bekommen. Geballt war der Zustand der Angst zu spüren. Vor dem Durchdrehen haben mich unter anderem ein paar Mädels von Blogigo bewahrt. Danke dafür.)

 

 

 

17.02.2015 um 16:05 Uhr

Schreien müsst ich!

Wir haben uns nichts mehr zu sagen, der Meinige und ich. Schon seit Weihnachten nicht mehr. Er sitzt da, sagt etwas und ich verstehe ihn einfach nicht mehr. Nichts, was aus ihm rauskommt, kommt in irgendeiner Art und Weise bei mir an. Müsste ich etwas zu ihm sagen, würde ich am liebsten schreien. Ganz laut. Habe ich aber keine Lust mehr drauf. Auch er spricht mich nicht mehr an. Wird immer weniger, sagt garnichts mehr…..

 

Und woran liegts? An meinem KNALLNEUEN MP3-Player, den ich von ihm zu Weihnachten bekommen habe. Hahaha! Zufällig der Beste UHUUUUUUND der absolut lauteste auf dem Markt. Kleener Terrorzwerg. *freu*  Und den mache ich mir auf die Ohren und singe, tanze und jodele durchs komplette Haus. Großartig.

 

Wie kommts? (Jetzt kommt wieder sonne schaißendrecklange Vorgeschichte….*gähn*…..Schipse holen gehen, büdde.)

 

Es war einmal…

 

…der fünfzigste Geburtstag eines sehr, sehr, sehr guten Freundes. Da wollte er ein Brunch geben. Okay. In Hamburg. Öhm…wo nochmal? Joar, in Hamburg. Wann? Samstags Morgens bis Nachmittags halt. Solange wie es eben dauert, ne? Aha. Gut, bleibe ich halt noch bisl in Hamburg, was gibt es dolleres, als Freitag Abends im Hotel zu hocken? War es mir dieser Freund wert? Jupp, aber sowas von. Der Meinige wollte auch dazu stoßen, also flugs noch ein Ticket gekauft und auf ihn gewartet und dann fröhliches brunchen. Jo, denkste…

 

Dieses Datum war nämlich genau das gleiche Datum, an dem sich Schwiegervatterns Geburtstag zum 80. Mal jährte. Also moins auf den Fuffzichsten in Hamburg und abends auf den 80. weit, weit hinter Frankfurt. Im Dezember, wo ja echt nüscht los is. Aber sind wir Ninjas? Bluten wir nach innen? Tun wir.

 

Da der Meinige sich tüchtig verflogen hat, durfte ich eine glatte Stunde länger am Flughafen hocken und auf ihn warten , dann eilten wir in den hohen Norden von Hamburg, kloppten uns drei Teller eines herrlichen Buffets rein, kletterten wieder in den Bus, düsten zurück zum Flughafen, flogen nach Frankfurt, fuhren von dort mit der S-Bahn heim, schnappten uns unseren Wagen und donnerten weiter in die Ostprovinzen schräg hinter Frankfurt. Dort hat uns kein Mensch geglaubt, das wir gerade aus Hamburg kamen (Was mir sowas von egal ist!) und man verschleppte uns in die Kneipe des Turn- und Sportvereins Rot-Blau, wo der Jugoslaw alles in die Friteuse wandern lässt, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Alles. *würg* Alle Jahre wieder….bäh…..

 

Was zwischendurch geschah:

1. Da fliegt der Angetraute EINMAL nach Hamburg und darf über dem Hafen (An einem hellen sonnigen, wundervollen Tag!!!) eine Ehrenrunde drehen. Gnarf…


2. Wir waren in absolut bezaubernder Gesellschaft auf dem Brunch und wären

sehr gerne länger geblieben. Essen top, Gesprächsthemen gut, liebe Tischnachbarn. Und wir nur kurz den Fuß in der Tür. Gnarf… Zwei der Tischnachbarinnen von mir, waren echt verdattert, dass wir (Naja, eigentlich nur der Meinige) extra von Frankfurt eingeflogen kämen??? (Negro: Für den Höllentrip bekomme ich eine Rabarber-Limo!) Ich erzählte, dass ich in Hamburg arbeite und wie sonderbar genervt ich von der Fliegerei bin. Ich werde ja nur –wie ein Paket- hin und hertransportiert. Aktiv bin ich da nicht. Ich hock im Zubringerbus, am Gate, im Flieger, in der Bushaltestelle, wieder im Bus. Ich sitze die meiste Zeit doof rum! Und trotzdem bin ich so genervt und leider auch völlig schachmatt von dieser Pendelei, das es mir echt richtig auf die Nüße geht…..Gnarf….

Der Lärm, sagt Dame Nummer Eins. Japp, sagt die Zwote, der Krach. Genau das würde mich so fertig machen. Das es da immer ständig überall laut ist. Aha… Was soll ich sagen? Sie haben Recht. Hockt man da so doof rum und achtet mal wirklich darauf, dann ist man ehrlich gesagt platt, WIE laut es überall ist. Mal ganz davon ab, dass ich mir Abends im Hotel nicht zwingend den Fernsehsender vom Nachbarzimmer anhören muss.

Also mache ich mir meinen eigenen Krach. Gerade mal so laut, dass ich die Umgebungsgeräusche nicht mehr höre. Drehe ich den voll auf, ist mein Hirn nach ´ner Viertelstunde Brei. Was manchmal auch nicht das Schlechteste wäre.

 

Ergo: Kauftipp. Fünf Daumen.

 

Wer wissen will, was das für ein Ding ist, PN an mich. So richtig öffentlich Werbung mache ich für den nicht.

 

 

13.01.2015 um 12:18 Uhr

E-Book Reader

von: Pelegrina   Kategorie: PeleBooks

 

 

Ihr Lieben: Wer kann mir (Außer dem kindle) einen guten E-Book Reader

empfehlen? Der kindle kann ja nur ein Format.

 

Und wer mag mir oben drauf nette Bücher empfehlen?

 

09.12.2014 um 16:29 Uhr

Hello?

Stimmung: Lionel Richie *träller*

So, das habe ich also davon, dass ich mich vor drei Monaten von meinem Saftladen wegbewerben musste. Der Sportverein nennt mich Karrieregeil und ich verbringe mehr Zeit im Flugzeug als zu Lande. Gerächt hat sich das, denn so habe  ich auch anderthalb Hosengrößen in Flughöhe 10.000 gelassen und bin nun Star einer neuen Werbekampagne der Firma. Unfreiwilligerweise. Wohlgemerkt. Ich wurde gelinkt. Und nun pflastern große Plakatwände mit meinem Konterfei Mitteleuropa das Firmengelände. Sehr zur Freude der Kollegen, wer den Schaden hat und so weiter und so fort. Übertrieben hat es eine Kollegin aus der Kantine, mit der ich jeden Morgen ein paar lose Witzlein tausche und ein Ründchen fein rumlästere. Das kann sie gut. Nun hängt die sich aber letzte Woche an meinem Arm und brüllt:

 

Ich möchte ein Autogramm von Dir, darf ich einen

Fanclub gründen? Bitte gib mir ein Autogramm!!!!

 

Alle starren mich an: Ist das nicht die, von der neuen Plakataktion? DAS neue Werbegesicht? Komische Situation. Öhm… Aber diese Kollegin…tz! Heute Mittag in der Kantine: Ich als Halbtagsvegetarier, renne ja immer hunderte Mal die Essensausgaben ab. Zwölf an der Zahl. Aber nix findet so ernsthaft meine Zustimmung. Die Damen hinter den Ausgaben bieten ihre Speisen feil, wie auf dem orientalischen Basar, ist es doch mittlerweile ein Spielchen geworden, bei wem ich mir was zum futtern hole. Ich mag die eben alle und quatsch immer bisl mit ihnen. Und wir dutzen auch wild rum, während die meisten meiner lieben Kollegen ziemliche Schnösel sind und die mit dem Popo nicht anschauen.

 

Während ich sehr nachdenklich den trockenen Fisch betrachte, kommt die Fanclub-Kollegin mit einem vollen heißen Tablett aus der Küche, welches sie gegen das leere aus dem dampfenden Heißwasserbecken tauschen möchte. Aber irgendwie weichen die beiden anderen Damen nicht, sind sie doch gerade so schön im Plausch mit meiner Wenigkeit. Ich nehme mal an, das Tablett ist heiß und schwer, denn irgendwann brüllt sie: „HELLO????“ und das mit so einer komischen Betonung, das sich meine linke Gehirnhälfte auf den Weg macht und ich –ohne vorher gefragt zu werden!- zurück singe:

 

 

“Is it me your´re looking for?”

 

 

Laut, selbstbewusst und voll in der Melodie. Lionel Richie läßt grüßen! Tschakka!

 

Die Kollegin bekommt einen dunkellila Kopf und nennt mich „Blöde Kuh!“, die anderen Damen an der Ausgabe fangen an zu gröhlen und da packe ich ein dreckiges Lachen drauf. Die Menschen an der Salatbar klatschen spontan und irgendwann lacht die komplette Bude, inklusive der Fan-Kollegin.

 

 

So geht Flashmop. Muahahaha.

 

 

Die P.S.chen dazu:

 

Ich kann garnicht singen. Aber so richtig laut und aus tiefster Überzeugung klang das mördergut.

 

Ich habe keinen Grund zur Heiterkeit, ich bin ein Wrack und führe von meinem neuen Dienstsitz in Hamburg aus folgende Gespräche:

Icke: „Chef ich habe 46 Grad Fieber, mir brummt so die Birne, dass ich eh

nicht mehr denken kann. Hol mich heim! *mimimimimi*

Scheff: Die Vertragsairline bestreikt aber die Mittel- und Kurzstrecke!

Icke: ???

Scheff: Fliegste halt über Santiago de Chile heim, wir suchen sowieso

jemanden, der da was abholt.

Icke: Ey!

Scheff: Wir sind hier nicht bei „Wünsch Dir was!“, wir sind hier bei „JA, Chef!“

Icke: Jaja, Leben ist keine Ponyschlecken….

Scheff:[…]

 

Öhm, jaaaaa. Der Rest geht also in Hysterie und knallharter Panik unter. Ich werds überleben….vielleicht….

 

 

10.11.2014 um 14:14 Uhr

Two Things!

von: Pelegrina   Kategorie: Two Things!

Schon wieder eine neue Kategorie. Ächz….

 

Madame Chouchou hat mich drauf gehoben. Ich war neulich auf einem Lehrgang, ging um Mitarbeiter Motivation. Es wurde einstimmig festgestellt, dass man sich Abends hinstellen kann und stun-den-lang über den Mist lamentieren kann, der einem so tagsüber widerfahren ist. Theoretisch laufen um uns herum nur Blödmänner und Idioten herum. Der Leiter spornte uns an, Abends MINDESTENS zwei Sachen aufzuschreiben, die schön oder lustig waren. Ein positiv Tagebuch. Er meinte auch, man würde erstaunlich schnell die schönen, netten, lustigen Sachen vergessen. Die Doofen hätte man noch eine Woche später parat. Wir sind beschämt, er hat Recht.

Seitdem denke ich jeden Tag Abends an die schönen Sachen, die so passiert sind und siehe da, ich muss lächeln und habe noch gute Laune genug, um die Spülmaschine leerzuräumen, die Steuer zu machen und mal eben den Garten umzugraben. Das mit dem Garten stimmt nicht. Nächster Schritt: Aufschreiben. Muss ja wohl mal möglich sein, zwei schöne Sachen am Tag zu finden, wa?

 

=>Ich sitze im Flugzeug, wir rollen schon langsam los. Die Stewardessen fangen mit dem Luftballett an, keiner schaut. Das stimmt mich traurig, ich schaue IMMER und auch AUFMERKSAM, was anderes haben die nicht verdient. Und alles andere finde ich auch sehr unverschämt. Alle anderen dallern auf ihren Notebooks, Handys, Tablets. Pele schaut. (Und ich rette die anderen nicht, wenn wir zwischen Hamburg und Frankfurt ins Meer fallen!) Notausgänge, Lämpchen am Boden, die Sauerstoffmasken plumpsen hier heraus, dann zieht man sie zu sich, stülpt sie sich über Mund und Nase und den Gummi über den Kopf. Sie deutet das alles hübsch an und beim überstülpen macht es –batsch- der Gummi reißt und die Maske knallt ihr an den Kopf. Scheint nicht weh getan zu haben, sie muss kichern, unterdrückt es aber. Ich bin froh, dass sie sich nichts getan hat und muss drüber kichern, wie sie versucht das Lachen zu unterdrücken. Sie schaut sich um, scheint keiner bemerkt zu haben, alle viel zu beschäftigt, bis sie meinen Blick auffängt. Wir fangen auf Kommando an zu lachen und prusten wild los. Und keiner hat geschnallt, was mit uns los war. Witzig war das und schön. Und auch keine Schadenfreude, weil wir wirklich so herrlich miteinander kichern konnten.

 

=>Gehe mit den Kollegen in die Kantine, entscheide mich für das einzig fischige, was feilgeboten wird: Fischstäbchen. Die sind aus Bio-Fisch und MSC und haste nicht gesehen. Noch viel toller, die machen die Remouladensoße selbst, leider lecker. Sehr lecker. Setze mich zu den Kollegen an den Tisch und sage ganz begeistert: „Fischstäbchen! Die habe ich mit zwölf Jahren das letzte Mal gegessen!“ Meint der Kollege gegenüber: „Also gestern!“

 

=>Hamburg, Sicherheitskontrolle. Ich fliege immer von Frankfurt los, also schmeiße ich schicksalsergeben alles von mir, die zerlegen einen sowieso in Einzelteile. Also die Frankfurter. Die sind auch gerne sehr muffelig, also bin ich brav und freundlich. Sonst werden die noch muffeliger. Gürtel ab, Handtasche auf, Laptop extra, Halstuch ab und wenn ich einen schlechten Tag habe: Schuhe aus. Trotzdem haben die Frankfurter ihre Apparate auf Krieg (Nervenkrieg!) gestellt, ich piepse fast immer, darf in eine Einzelkabine und muss noch mehr abwerfen. Mache ich also auch brav an anderen Flughäfen auch: Alles runter, ab und aus. Durch die elektrische Sicherheitsschleuse, nüscht. Ich piepe mal nicht! Der junge Mann, der hinter der Kontrolle steht, ruft mir zu: „Heute machen wir nur Gesichtskontrolle, da kommen sie locker durch!“ Solche Tage….. *lächel*

 

Okay, waren jetzt drei Sachen, aber wenigstens habe ich mal angefangen...

 

 

 

 

 

 

28.10.2014 um 13:57 Uhr

Neue Kategorie!

von: Pelegrina   Kategorie: Wollte ich schon immer haben. (Nicht!)   Stichwörter: Du, hast, die, Haare, schön, lalala

Ich musste leider eine neue Kategorie anlegen. Sachen, die man unbedingt haben sollte…..oder eben nicht. In letzter Zeit habe ich mich nämlich immer wieder über so manches Ding furchtbar gefreut oder aber tierisch geärgert. Und damit freuen wir uns auf:  „Wollte ich schon immer haben. (Nicht!)“


Anbei mein neuester Liebling: Eine Entwirrbürste. Hört sich erst einmal nach nüscht an, aber einfach genial. Da isse:


http://www.dm.de/de_homepage/ebelin_home/produkte/ebelin_produkte_hair/ebelin_produkte_hair_buersten/306246/ebelin-entwirrbuerste.html


Bin ich in der Drogerie drüber gefallen, kostete 4,95 Euro. Zuerst war ich skeptisch. Bin ich doch mit langen Haaren ungefähr bis zur Mitte des Rückens gesegnet, die nicht nur wellig sind, sondern (Danke auch!) über eine erstklassige Naturkrause verfügen. Örgs. In der Praxis heißt das, ich habe zum Shampoo meines absoluten Vertrauens gefunden, aber je wilder ich die Haare anschließend trocken rubbel, desto vorsichtiger muss ich anschließend mit dem Lockenkamm gaaaaaanz langsam, von unten nach oben durchgehen. Gerne strähnchenweise, damit ich nicht anschließend zwei Hände voller Haare rausgerissen habe.


Mit dem Ding: *wirbeldiekatz* Durchgefahren, durchgekämmt. Genial. Die Zinken sehen aus wie Blitze, haben also Knicke, sind aus antistatischen Kunststoffborsten und siehe da (Frau Hedera! Hihi…) die Bürste ist sogar vegan. Ähm….ja.


Sie ist größer, als unsere „normale“ Bürste, hilft mir also nicht unbedingt beim stylen, aber bis dahin –tata- ist die Mähne ja schon durchgekämmt.


Mädels: 5 von 5 Sternen.


Schalten sie auch morgen wieder ein, wenn ich mich über das Vogelhaus ärgere….gnaaa…..

 

 

 

 

 

Achsoja, mal so neben bei: Ich wechsele wahrscheinlich die Blog-Plattform. Nüscht mehr los hier….

   

17.10.2014 um 12:45 Uhr

Doofe Frage ? Doofe Antwort!

So einfach ist das!



Nein, ich hab nix gegen BaWüler. Aber der Spruch ist top! :-)

15.10.2014 um 13:57 Uhr

Das große Stricken

 

Eine schöne Idee -wie ich finde- und darum möchte ich sie auch weitergeben.

Und natürlich selbst mitmachen.


http://www.innocentdrinks.de/dasgrossestricken2014/index.php


Das große Stricken ist eine Initiative des Smoothie Herstellers, von dem ich

derzeit ein paar Fläschchen weghaue, wegen Vitamin C und so.Nein, ich bin

keine Werbeträgerin von denen.


Worum geht es?


Kleine Mützen häkeln oder stricken. Sie sollten auf deren Fläschchen passen

und genau da kommen sie auch hin.

Denen das Mützchen schicken, die setzen es den Flaschen auf und stellen die

dann in den Supermarkt.

Und von jeder verkauften Flasche gehen 20 Cent an das Rote Kreuz, die damit

älteren Menschen helfen.


Find ich prima. Ich frage mich sowieso, was ich mit den Resten anstellen soll

und vielleicht finde ich ja auch eine Flasche mit Hut im Supermarkt.

06.10.2014 um 17:10 Uhr

Endkrass....

von: Pelegrina   Kategorie: Chantalismus

Ich stehe an der Bushaltestelle und ein Auto aus Friedberg fährt vorbei.

Kennzeichen: FB-XX-123.


Mit mir an der Bushaltestelle stehen zwei Mädels. Irgendwas zwischen 13 und

18* und die eine sagt:


„Ey, gugg ma –endkrass- Facebook baut jetzt auch Karren.“


Und mit so etwas teile ich den Planeten. *headdesk*


*Ganz im Ernst? Ich kann das nicht mehr schätzen. Die haben alle zero Size Größen, sind geschminkt, wie Popstars und tragen alle die gleichen Klamotten.

Ich wollte heute keine Jugendliche mehr sein. Und auch keine Zwanzig mehr. Dreißig? Hm….

26.09.2014 um 16:21 Uhr

Der König und die Blase

Theoretisch, bin ich viel zu müde, um fassungslos auszusehen, aber irgendetwas in meinem Gesicht, verrät dem Apfel-Mann, das ich mich kein einziges Millimeterchen rühren werde, um mich der Hälfte von Modern T*lking zu nähern. Nö. Pfft! Also kommt der auf halbem Wege wieder zurück und sagt, war nurn Spaß, das sei das Double von Dieta. Und während bei mir echt so langsam garnichts mehr ankommt, faselt der was von Auftritten in der Disko und …“hat sich sogar extra die Zähne bleichen lassen!“ und was der alles mit seinen Haaren veranstaltet hat und überhaupt. MUSS DAS SEIN? Muss mir so etwas zweimal am Tag passieren? Und müssen das dann zwei Gestalten sein, wo ich massiv Blutdruck bekomme??? Ich bin völlig erledigt und überlege, mich in eine Tischdecke zu wickeln und einfach in die Ecke zu legen…


Ein Telekomiker erlöst mich und fragt, ob ich noch etwas trinken möchte und wir wandern zur weiteren Cola Aufnahme ans Büfett. Hach, er müsse mir ja noch ein witziges Anekdötchen erzählen! Ganz im ernst, von so etwas habe ich echt langsam den Hals voll. Übervoll. Der kann sich sein Anekdötchen sonst wohin….da plappert der schon los.

Und zwar, wäre der König von D*bai gerade im Haus. Der König? Häh? Das ist doch ein Scheich, nein? Ein Emir? Ein Emir-Scheich? Seit wann haben die denn einen König? Will der mich veräppeln? Nee, der meint das schon ernst und plappert weiter. So und der König (Das verwirrt mich aber jetzt…) hätte mitbekommen, dass sie die Deutschland Premiere von dem Telefon hätten. Und da hätte der König (Kann der das mal lassen?) morgens angerufen und gesagt: Bringt doch mal eben zehn von den Dingern hoch in die Suite. Haha, lacht der Telekomiker. Sie hätten aber selbst nur 2 große und fünf kleine normale iPhone 6. So! Standense da. Blöderweise gehört das Hotel ZU-FÄ-LLIG dem *hust* König und die waren natürlich auf eine Lösung aus, wie dieser Herr Könich an die Telefone kommt…. Die haben sich die Azubis geschnappt und in die Schlange vom Megastore verfrachtet. So und wie andere Leute Pizza bestellen, bekommt der zehn Kartons mit einem sündhaft teuren Smartphone an die Hoteltür gebracht und zählt mal gerade so die Scheinchen ab. Aha. Ich bin irgendwo in meinem Leben scheinbar falsch abgebogen.


„Ist der noch da?“, frage ich den völlig aufgelösten Telefonmenschen, der mir das furchtbar aufgeregt und schnellatmig erzählt hat. Und der sehr glücklich erscheint, wie sie das so toll gelöst haben. Hachja…

„Wer?“

Es mag mir nicht richtig über die Lippen kommen, weil der STÄNDIG was von König faselt und ich mir völlig sicher bin, dass es den so nicht gibt, egal. Ich antworte: „Ei, der Könich!“

Jaja, klar. Der wäre noch da, zum shoppen und so und blablabla…

„Gut, dann geh ich jetzt mal zu dem“, unterbreche ich ihn.

„Was? Wieso?“

„Ich werd dem Vogel mal erklären, dass der einen guten Controller nötig hat, wenn der meint, er müsse vor dem Frühstück schon 10.000 Euro ausgeben.“

„Und was wollen Sie dem sagen?“ Der Telemensch ist ein kecker, frecher, aufgeweckter. Der hat drei Witze platziert und da wusste er, wie weit er gehen kann. Und ich auch, also blödeln wir uns durch den Nachmittag.

„Hab ich doch gesagt, ich wird den fragen, wieso der moins soviel Kohle auffen Kopp haut, aber mittags noch im Nachthemd – wenn er den Thawb trägt…- durch die Gegend läuft! Hm? HM???“

„Trauensesichnich!“, lacht der.

Tza, so ist das, wenn man jemanden gerade kennengelernt hat. Man unterschätzt ihn  leicht…. Ich drehe mich auf dem Absatz rum und marschiere Richtung Suite. Is ja ausgeschildert, wa? Der hinter mir her. Ich spekuliere drauf, dass der König mir eines seiner WischDinger schenkt,  weil ich um seine Finanzen so besorgt bin, hmja! Oder mich vom Fleck weg einstellt und dann wohnen wir das ganze Jahr im Warmen. Toll, wäre das!

Er hält mich auf. „Sie werden an Seiner Security nicht vorbei kommen….“

Vor mir flammen Säbelschwerter und Krummdolche auf. Irgendwie isses mir das gerade in dem Augenblick nicht wert. Der König wird warten müssen. Tza, nehme ich halt das Schätzchen mit, das ich gerade in der Hand halte, hm? „Akku fast leer, lohnt sich nich.“, meint Telemensch. Wie Recht er doch hat. Man kann eben nicht alles haben…


Und der Rest:

Ich muss Abends der Nachbarschaft Bericht liefern, bin froh wieder zu Hause zu sein und als wir mal glücklich in Rumschlumpf Klamotten auf der eigenen Couch sitzen, behandele ich die Blase –siehe Kapitel „Wie alles begann“- ordentlich, die ist schon schick rot und die Haut baumelt in Fetzen runter. So und jetzt der Clou. Mir ging es in den letzten Monaten echt dreckig. Ich durfte nur Handlangerdienste ausführen, wurde von dem Mädel echt mies behandelt und hab Dreck gefressen. Es war auf Zeit, absehbar, schnell vorbei und trotzdem. Darauf noch die ehemaligen Vermieter, mit denen es final –ganz miese Story- fast zu einer Schlägerei kam und ich hab die Welt echt nicht mehr kapiert. Wir sind echt liebe Leute, hilfsbereit und super nett und dann in der Firma an ´nen Arsch geraten und privat auch? Kommt halt manchmal vieles zusammen und ich ging –tschulldigung- gong echt am Stock. Hatte ich mal eine kleine Verletzung, dauerte das EWIG bis das verheilt war. Das nässte, entzündete sich, wurde richtig schlimm und eklig. In Ruhe lassen hat nix gebracht, behandeln hat nichts gebracht.

So und nun laufe ich mir donnerstags eine derbe Blase und Sonntagsabends ist die verheilt? Wie geil ist das denn? Und ich gestehe: Ich bin glücklich. Das mein Geist gearbeitet hat und auf Spannung war, habe ich bei den Grübeleien immer wieder gemerkt, aber das mein Körper auf das bisschen Glück gleich so reagiert? Einfach nur einen lieben Vermieter und tolle Kollegen. Wahnsinn. Und das warse auch schon…die ganze Geschichte. Pele hatte eine Blase. *lächel*