Warmduschers delight

24.10.2011 um 23:48 Uhr

Das heißt "en" oder "n" aber nicht "nen"!!! *argh*

von: Philip

Vielleicht hab ich's schon mal erwähnt, aber es brennt mir aktuell mal wieder unter den Nägeln. Es schaudert mich immer wieder, auf Facebook oder sonstwo im Internet Formulierungen mit "nen" zu lesen, wo eigentlich kein "nen" hingehört. Auch wenn's vielleicht gerade "in" ist, andauernd "nen" zu verwenden: Mir sträuben sich da beim Lesen die Nackenhaare!! Wütend *aaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggghhh* Fröhlich

19.10.2011 um 14:44 Uhr

In Zukunft Windows-Zwang?!?

von: Philip

Wenn es nach den Plänen von M$ geht, dann erhalten zukünftige PCs nur noch dann das Logo "Windows 8-kompatibel", wenn darauf de Fakto nichts anderes als Windows mehr läuft. Denn eine neue Hardwarespezifikation verbietet dann, dass unsignierte Betriebssysteme überhaupt starten können.

Wer sich zumindest theoretisch die Möglichkeit offen halten möchte, auch mal was anderes als den Einheitsbrei an Betriebssystem auszuprobieren, sollte seine Stimme erheben. Z.B. über die Unterschriftenliste der Free Software Foundation:

http://www.fsf.org/campaigns/secure-boot-vs-restricted-boot/statement

 

 

20.09.2011 um 14:42 Uhr

Frauen-Pron

von: Philip

Vielleicht sollte sich endlich mal eine emanzipierte Männergruppe bilden, die gegen solchen "Schund" ins Feld zieht:

http://www.cora.de/index.php/cat/c1204_leidenschaftliche-liebesromane.html

 

Man beachte die emotionale Ausbeutung der fiktiven männlichen Charaktere...

Fröhlich

 

P.S.: Vorsicht, Ironie... Fröhlich

08.09.2011 um 20:50 Uhr

Jahrgang 2011

von: Philip

Ich frage mich, ob man eigentlich guten Gewissens ein Kind hierzulande zu jetzigen Zeiten in die Welt setzen kann. Man stelle sich vor, man ist stolzes Elternteil von einem Kind, geboren 2011. Nach sechs Jahren, in denen sich das Kind schon früh an einen organisierten Tagesablauf gewöhnen musste, kommt es auf die Grundschule. Da wird ihm gesagt, dass nun „der Ernst des Lebens beginne“. Vier Jahre elementare Dinge wie Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen ist angesagt. Der natürliche Wissensdrang wird dabei spätestens ab dem zweiten Schuljahr von der Lernpflicht und der Routine eingeholt.


Nachdem die Grundschule geschafft ist, geht es dann vielleicht auf das Gymnasium. Denn die höchste weiterführende Schulform ist ja eh mittlerweile das Normalmaß. Da heißt es dann, die nächsten neun Jahre lernen, lernen und noch mal lernen, eventuell auch im Turbogang in nur acht Jahren. Nebenbei muss das Kind dann auch noch damit zurecht kommen, dass es erwachsen wird. Zum Abschluss dieser Jahre steht dann das ersehnte Abitur an. Dafür heißt es dann ein halbes Jahr lang noch emsiger zu büffeln und feierliche Erklärungen der Lehrer/innen zu hören, wie bedeutend diese Prüfung doch sei.


Nachdem der Jubelrausch über das bestanden Abitur und die neu gewonnene „Freiheit“ sich etwas gelegt hat, wird das nun erwachsene Kind wohl zu dem Entschluss kommen, etwas studieren zu wollen. Warum? Weil das mittlerweile alle tun. Auch das wird zur „Normalität“. Und weil man es für den gewünschten Beruf benötigt.


Dafür werden die nächsten vier oder fünf Jahre benötigt. Jahre, in denen man mittlerweile auch nicht mehr selbst die Geschwindigkeit seines eigenen Lernens bestimmt, sondern durch eine straffe Prüfungsordnung zu Anwesenheit und zügigem „Lernerfolg“ genötigt wird. Das Ziel heißt zunächst „Bachelor“. Spätestens nachdem das erreicht ist, nach Abschlussarbeit und Brimborium wird das Kind erkennen, dass dieser Abschluss alleine eventuell nicht ausreicht. Um die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, muss es dann auch noch der „Master“ sein. Das heißt, weitere Jahre lernen und Prüfungen bestehen.


Wenn denn dann endlich endlich auch noch der Master geschafft ist, dann steht das Kind vor dem Schritt ins Berufsleben. Was erwartet es dort? Ein Praktikum, eine Traineestelle, oder eine befristete Anstellung.


Ach ja, das Privatleben hat es in dern vielen zurückliegenden Jahren für das Kind ja auch gegeben. Vielleicht mag die Studienzeit ja ganz schön verlaufen sein, so im Privaten. Jetzt, mit dem Einstieg ins Berufsleben steht dann der Wunsch an, „was Festes“ einzugehen. Aber – nehmen wir an, es handelt sich um einen Jungen: Für den nun zum erwachsenen Mann gereiften Jungen stellt sich die Situation so dar:


Die Frauen in seinem Alter haben die Lernmühlen genauso wie er durchlaufen. Vielleicht auch mit mehr oder weniger Glück und Können. Aber sie sind zusätzlich beseelt von dem Gedanken der Emanzipation und der Selbstverwirklichung. Dazu gehört es für sie auch, einen möglichst angesehenen, möglichst gut verdienenden Kerl sich zu angeln. Den Master muss er also haben, und einen guten Job auch. Aber ist beides ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Jungen? Nein. Es gibt immer mehr von Leuten wie ihn. Die Messlatte liegt mittlerweile immens hoch. Vielleicht sollte er noch promovieren (=zusätzlicher Leistungszwang), aber vielleicht wird auch das demnächst „normal“ werden. Zumindest für „die Frau von Welt“.

 

Aber wenn das Kind beschließt, einfach "was Einfaches" im Berufsleben zu machen, wird es vom potentiellen Arbeitegeber dann gefragt, ob es denn dazu überhaupt die erforderliche Ausbildung habe...? Denn hierzulande muss man für jeden Sche*ß eine entsprechende, erfolgreich bestandene Ausbildung vorweisen können. Learning by doing ist nicht.

 

Ein Kind Jahrgang 2011 hat also keine andere Wahl, als zu lernen wie von Sinnen. Es ist zum Erfolg verdammt, ansonsten überkommt es früher oder später Resignation oder persönliche Komplexe. Von daher frage ich mich, ob es überhaupt fair ist, ein Kind in diese Turbowelt zu setzen.

18.08.2011 um 18:34 Uhr

eben noch hui, jetzt schon pfui

von: Philip

Eben im Radio: Zuvor hatten sie "Lasse redn" von den Ärzten gespielt. Gleich danach erzählt der Moderator irgend eine scheinbar wissenswerte, private Neuigkeit über Ashton Kutcher mit den Worten: "Ashton Kutcher, - nebenbei: der Partner von Demi Moore - hat ..."

Ah ja, sich eben noch mit dem Song der Ärzte sympathischer Weise von Klatsch und Tratsch distanzieren, danach selbigen gleich mal doppelt bedienen. Aber vielleicht muss man ja im Sender alle Zielgruppen möglichst immer zufrieden stellen. Fröhlich