Da ist etwas an dir, das mich berührt. Deine Art zuzuhören, still und konzentriert, definitiv auch deutlich interessiert. Deine Antworten auf mein Gesagtes, wie du mich sanft wieder erdest und zu mir führst. Deine tröstenden Gesten, eingesetzt, wenn du es für nötig hälst und dein Verständnis für mich und meine Art.
Wenn man das so liest könnte man denken ich würde dich liebe dich. Vielleicht aber auch, dass ich dich benutze?
Weil ich dich ja nur im Verhältnis zu mir sehe und das was du für mich tust. Weil ich nichts über dich sagen könnte, über dich persönlich. Weil mir nicht zusteht dich persönliches zu fragen. Mehr als das oben Erwähnte gibt es für mich nicht. Nicht von dir für mich. Manchmal habe ich Angst ich würde das sowieso nicht aushalten, wenn es denn so wäre. Ich weiss nur, dass ich ungern auf dich verzichten würde. Das ich die vorhandene Grenze akzeptiere, weil ich dich respektiere. Vielleicht sollte ich sagen, dass ich normalerweisse schon versuche Grenzen auszuloten bzw. zu verschieben, wenn ich an mein Ziel gelangen will. Bei dir mache ich das nicht, eben weil ich dich respektiere und auch weil ich dich weiterhin in meinem Leben wissen möchte. Trotz aller Distanz gibst du mir ein Gefühl verbindlicher Nähe, das ich nicht missen möchte, genauso wenig wie dich