Reise zu den Sternen

24.02.2017 um 21:25 Uhr

Aufräumen ...

von: mijoni

Stimmung: Minimi 🤗

Mhh ... Wenn es schwierig wird, haue ich also ab? 🤔 ... ähm, nö. Ich hau nicht ab, weil es schwierig wird. Ich streich die Segel, wenn ich merke, das eine Situation von Stillstand geprägt ist und auf lange Sicht keine Veränderung herbei zu führen ist.

Ich bringe nichts zu Ende? Schon mal dran gedacht, das ICH es nicht zu Ende bringen muss, weil der Weg dafür für andere geebnet ist? Außerdem ... Wer bestimmt, wann etwas zu Ende ist? Scheint es so unmöglich, das es für MICH zu Ende ist, das man mir dies unterstellt? 

ICH bin nicht für Deine Erwartungen verantwortlich. Egal welcher Art sie auch sein mögen. Genau so, wie DU nicht für meine Probleme verantwortlich bist.

Spannend ... Denn mein Problem ist DEINE Kommunikation, die sehr ambivalent ist. Nicht immer, manchmal erscheint es mir als Mittel, Reaktionen zu provozieren.

In dem letzten Fall ist es gut gelungen. Ich bat darum, nicht an Sachen zu rühren, die nicht vorhersehbar sind.

Fakt ist, das was du sagst, passt nicht zu dem, was ich wahrnehme. Es kann auch kein Fehler in der Wahrnehmung an sich sein, den auch ICH beobachte dich. Also habe ich eine Diskrepanz in dem, was verbal vermittelt wird, zu dem, was mich nonverbal erreicht.

Bleiben wir weiter dabei, das der Fehler bei mir liegt. Dann habe ich jetzt zwei Möglichkeiten. Ich GLAUBE daran, das diese Diskrepanz normal ist und lerne damit zu leben. Was dazu führt, das ich falsche Aussagen als wahr und wahre Aussagen als falsch interpretiere. Oder ich HINTERFRAGE mich und dich. Mich habe ich hinterfragt und meine Motivation und mein Empfinden dabei erscheint mir plausibel, logisch, wenn auch abstrakt, aber möglich. Dir hingegen trau ich zu, mich damit bewusst in die Irre führen zu wollen. Oder es dient dir als Deckung oder was auch immer.

Fakt ist, das man schon mal Jahre damit zubrachte, mir zu erzählen, das das was ich fühle und wahrnehme "nicht" richtig sei, obwohl es offensichtlich doch so war. Mich macht das mißtrauisch und es verletzt mich. Denn es führt zu der Frage, warum?

Da man aber auf das "Warum" so gut wie nie eine zufrieden stellende Antwort bekommt, stell ich sie zum einem gar nicht mehr und zum anderen verweile ich nicht mehr dort. Es wird sicher Gründe geben, aber es sind DEINE Gründe und nicht meine, und damit ist es deine Entscheidung.

ICH hingegen kann nun für mich bestimmen, wie ich damit umgehe. Und das werde ich die nächste Zeit intensiv für mich herausfinden.

Ich sehe die Welt mit MEINEN Augen und das, was ich sehe, mag nicht immer bunt oder richtig sein, den der Schein trügt gar zu oft. Hingegen vertrau ich meinem Gefühl, auch wenn dies manchmal verkorkst ist, so ist die Erfolgsquote recht zufrieden stellend.

Hach ja, wer bin ich wirklich und was ist nur Show? Was ist echt und was ist dank dem Grinser nur eine Maske? Und gibt es ein wahres ICH? Neueste Forschungen und Studien verfolgen den Ansatz, das Menschen viele Rollen spielen, bzw. annehmen, je nachdem in welcher Gruppe oder Situation sie sich befinden. Es also gar kein "Ich" und damit ein Individuum gibt, weil wir nach dieser Theorie alle nur erlernte Masken tragen.

YEAHHH ... Ich las diesen Artikel mit Spannung, den es erscheint mir eine logische Erklärung für meine eigene Sammlung zu sein. Und es befreit mich von der Frage, wer ich bin ... Ich bin viele, die Summe meiner Masken.

Warum ich auf MEINEM Spielplatz keinen anderen haben will? Weil man mich zu oft verletzt hat? BULLSHIT ... Weil das teilen dieses Ortes dazu führt, das man Erwartungen erfüllen soll, gern in Form von Bitten dargereicht. Weil man früher oder später damit anfangen muss, sich darum zu kümmern und Verantwortung dafür zu übernehmen.

Wenn man zornig oder wütend Entscheidungen trifft, sind diese zum eigenen Nachteil? Kommt auf die Sicht an. Ich finde, sie sind dann sehr klar und vor allem frei von Rechtfertigungen.

Wer den Wind sät, wird den Sturm ernten. Und wer mit Feuer spielt, verbrennt sich die Finger.

Die "Gönnerhafte" hatte heute erstmal ihren letzten Auftritt. Die Welt und die Menschen wollen belogen und betrogen werden und sie schätzen nur, was unerreichbar oder gar teuer zu erstehen ist ...

 

 

20.02.2017 um 21:16 Uhr

Neue Sterne ...

von: mijoni

Stimmung: 🌗

Nein, wirklich neue Sterne gibt es nicht. Zumindest keine, die man mit bloßem Auge entdecken kann. Ich habe einen weiteren Stern mit einem Wunsch, einem Ziel behaftet? ... Kann man das so sagen? 🤔

Nee, das klingt dämlich 😂😂😂😂 ... Also noch mal von vorn. Ich habe mir einen weiteren Stern aufgehängt, Sinnbild für ein Ziel, einen Wunsch. Das klingt besser 😊

Ist schon ein merkwürdiges Gefühl. Ich brauch tatsächlich eine visuelle und auch eine verbale Hilfe, um mir Wünsche und Ziele bewusst zu machen und sie dann auch zu verfolgen.

Gedanken werden zu Worte, Worte werden zu Taten ... So ist es zumindest bei mir. Also werde ich das üben. Die symbolischen Sterne sind der erste Schritt, um mich auch immer wieder daran zu erinnern. 2 hängen nun dort.

Ich habe angefangen, den Mond zu beobachten. Vom Balkon aus habe ich durch den Berg, sorry, Erhebung 😉, ein wirklich schönes Panorama und komm in den Genuß, wirklich beeindruckende Mondaufgänge beobachten zu können. Dennoch glaube ich weiterhin nicht, das die Mondphasen wirklich großen Einfluß auf Menschen, Tiere und die Natur im allgemeinen hat.

Gut, bei Vollmond bin ich oft neben der Spur und werde von seltsamen, zum Teil skurrilen Träumen geplagt. Aber damit hat es sich dann auch schon. Ich schlafe nicht unbedingt schlechter, allerdings leichter, so das ich oft von Geräuschen geweckt werde.

Ob nun der Mond Einfluss hat oder nicht. Ich mag ihn trotzdem 😊

Bis zum Mond und zurück ... Mini ihr Ausspruch, übernommen von mir. Ich antworte, bis zur Unendlichkeit und einen Schritt weiter ...

Wie lange dauert für immer? Manchmal nur eine Sekunde ... Alice Wunderland ...

Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, ist der Weg egal ... Grinsekatze  

07.02.2017 um 21:11 Uhr

Fliegen ...

von: mijoni

Stimmung: Ausklingen...

Manchmal stell ich mir vor, ich könnte fliegen. Und dann versuch ich mir genau das vorzustellen, so wie ein Adler ... Ganz weit oben ... Die Luft, den Wind und darauf hinzugleiten ... 

Ich stell mir das atemberaubend vor. Grenzenlos ... Und ich lächel dann immer vergnügt vor mich hin.

Passt aber so gar nicht zu meiner Höhenangst 🤔 ... Die sorgt regelmäßig dafür, das mir richtig elend wird, schwummerig und weiche Knie. Wenn es ganz arg wird, schockstarr ... Nichts geht mehr.

Ich finde das richtig spannend, denn rational ist diese Angst vollkommen irrational, nichts von dem, was ich mir in diesen Momenten vorstelle, kann passieren und doch hilft dies Wissen so gar nicht.

Und doch ist da diese Sehnsucht zu fliegen ... verstehe einer dieses Wirrwarr 🤔 ...