Reise zu den Sternen

09.11.2017 um 04:57 Uhr

Lange Tage, kurze Nächte

von: mijoni   Stichwörter: IstDochKeinSommer, Dämliches

Stimmung: Minimi ....

Ich hab keine Stimmung zur Zeit, zumindest keine, die ich zuordnen oder benennen könnte. Derzeit ist das täglich alles unterwegs, eine Achterbahnfahrt an Emotionen. Ziemlich nervig. Wie so alles.

Andere fallen in Winterschlaf oder verfallen der Depression und ich würde gern in Winterschlaf fallen und plage mich statt dessen mit ... Mit was eigentlich genau? Einem wirren Durcheinander.

Gespräche bringen nichts. Nichts außer, wozu habe ich jetzt was gesagt? Mit vielen Antworten kann ich nichts anfangen. Oder ich kenn sie schon, weil selber zu dieser Erkenntnis gekommen. Aber was sinnvolles, um etwas draus zu machen? Eine konstruktive Antwort, wie "Mhh, ich an deiner Stelle ...", Fehlanzeige.

Mir fehlt ein Lösungsansatz und wenn ich nach so etwas frage, geht es mir nicht darum, das ich mir die Lösung verspreche. Viel mehr ist es eine Idee. Eine Möglichkeit über die man nachdenken kann.

Aber gut, ist halt so. Wie so vieles auch. Ist so.

Mein Schlafrythmus ist auch völlig für den Arsch. Ein, zwei Nächte, da weckt mich irgendwas lange vor meiner Zeit und ich bin dann wirklich wach. Spätestens nach der zweiten Nacht, fall ich abends um kurz nach acht ins Bett, oder aufs Sofa und schlaf wie im Koma 8 oder 9 Stunden ... 

Gibt es einen Unterschied zwischen sich mit etwas abfinden und etwas anzunehmen? Vielleicht. Minimal. Und im Kern scheint es keinen Unterschied zu machen. Das eine passiert, wenn die Situation nicht veränderbar ist, momentan und kein wirklicher Handlungsspielraum besteht. Das andere ist so, gut oder schlecht, aber man stellt es nicht Frage. Oder zieht überhaupt eine Änderung in Betracht.

Einiges werde ich auf die "Finde ich mich ab." - Schiene. Nicht weil ich das wirklich will, aber es fehlt derzeit an so vielem, um da etwas wirklich zu ändern. An erster Stelle an dem, was man Einigkeit nennt.

Oder noch besser. Ist mir egal. Manchmal hilft auch das, lästige Dinge loszuwerden. Sachen, mit denen ich mich gar nicht auseinander setzen will oder deren Klärung momentan noch zu schmerzhaft, anstrengend und kraftraubend ist.

Im Winter früh wach zu sein, ist Mist. Dunkel, still und kalt. Das ist wie Tod, nur mit atmen. Und ist mir egal, ob eigentlich noch Herbst ist. Für mich ist schon Winter.

Wäre auch eine Möglichkeit. Im Inneren in Winterschlaf zu gehen ... 🤔 ... Alle schlafen schicken, die da momentan rumgeisternrn und ungefragt ihren Senf dazu geben. Vielleicht hilft das, wieder in die Spur zu kommen.

Wenn der Druck im Kessel zu hoch wird, platzt er. Wenn man nichts unternimmt. Spannendes Experiment. Aber für wen? Und welche Rolle nimmt man dabei ein? Der Kessel? Oder der, der den Druck erhöht?

Mhh ...  

 


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