Reise zu den Sternen

03.12.2017 um 01:29 Uhr

Und nun, Fr. H., was machen wir jetzt?

von: mijoni   Stichwörter: Langweilig, ImNebelRumirren

Stimmung: Minimi .... 🦄

Diese Frage stellte ich mir die Tage vorm Spiegel ... Aber statt einer Antwort erntete ich einen Blick der erwartungsvoll/neugierig war.

Mir ist langweilig. Mich ödet dies monotone Einerlei furchtbar an und ich finde nichts, was mich momentan begeistern könnte oder in der Lage ist mich langfristig zu begeistern. Mich ermüdet das Gefühl ein Spielball in einen unbegrenzten Spielfeld zu sein.

Alles von A bis Z zu durchdenken und mit keiner der Ideen oder Möglichkeiten zufrieden zu sein, weil ... Das, auf das es hinausläuft gefällt mir nicht. All die variablen lassen sich prima kombinieren, weil ich da im Grunde flexibel bin, also Arbeit, Wohnort. Auch die Konstante, die Kinder, passt dort hinein. Nur dies andere Stück, Teilchen ... Es passt nicht. Nehme ich es als Konstante bin ich in den anderen Dingen nicht mehr flexibel, weil die Konstante nicht konstant sein will. Entscheide ich mich dazu, es als variablen Punkt zu betrachten, fühlt es sich für mich wie Verlust an, weil es dann austauschbar wird. Zudem fällt es schwer zu verzichten, weil es hohes Suchtpotential hat.

Ich wĂĽrde gern glauben, das es kein Verlust ist, weil ich mich und die Kontrolle wieder zurĂĽck bekommen wĂĽrde ... Aber ... Es erscheint mir so sinnlos, vernĂĽnftig zu sein. Andrerseits bringt mich das jetzige nicht wirklich weiter ...

Es macht mich verrückt, das ich mich dazu gedrängt sehe, mich für etwas entscheiden zu müssen. Es fällt mir schon schwer, diesen Zustand überhaupt verständlich zu machen. 

Letztlich läuft es darauf hinaus, das mir dies unbegrenzte alle Energie raubt. Es mich zermürbt auszuhalten. Das, was ich habe, ist das, was ich mal als wünschenswert ansah. Jetzt aber fühle ich mich darin gefangen ...

Und nu, Fr. H.? 


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