Erquy
An unserem zweiten Tag in der Bretagne ging es nach Erquy, wo in den Räumen von Mme Martine Jardin die eingereichten Quilts der letzten Ausschreibung zu besichtigen waren.
Das Haus mit den gelben Fensterläden war das gesuchte Domizil.
In dem Lädchen von Mme Jardin hingen Quilts, die man bereits aus BURDA kennt; wir gingen hindruch und gelangten in das schmale Nähzimmer.Dort hingen - an zwei gegenüberliegenden Wänden - die Ausschreibungsquilts. Es waren sehr interessante Arbeiten dabei, gegenständliche und moderne Darstellungen, deren Geheimnisse man auf den ersten Blick gar nicht sah. Bewundernswert finde ich immer wieder, wie manche aus zusammengesetzen und applizierten Stoffen 'richtige' Bilder schaffen können. Der Wolf, der den Mond anheult (hinten neben dem Fenster) oder der Mond, der sich im Wasser spiegelt, sind Beispiele dafür.
Auf der Kommode finden sich die dreidimensionalen Werke, von denen eins den Preis für besonderen Mut (Encouragement) bekam. Es ist aus vliesähnlichem Gewebe geflochten.
Unter den etwa 30 eingereichten Werken wurden insgesamt fünf Preise vergeben. Die Gewinnerinnen kann man auf Martine Jardins Homepage nachlesen.
Wir hatten übrigens gerade noch Glück, die Quilts zu sehen, denn Mme Jardin war gerade dabei, welche abzunehmen, um sie einzuschicken. Burda hatte die Bilder gesehen und wollte die Originale vor Ort haben. Seien wir also gespannt auf die nächsten Ausgaben! Ein paar bereits abgenommen Wandbehänge durften wir dann noch 'durchblättern'. Das war toll!
Martine Jardin lobte die Orginalität und Kreativität der Werke und würdigte die Stickereien, die Mischung der Techniken und den Mut zur Überschreitung der Patchworkregeln.Ich habe sie als herzliche und liebenswürdige Künstlerin kennengelernt.
Nach dem Besuch saßen wir noch eine Weile am Strand von Erquy, um das Erlebte wirken zu lassen. Wir wären gerne noch einmal in den Laden zurückgekehrt, aber am nächsten Markttag war er geschlossen. Dann hätte ich noch eine Materialpackung gekauft, für die ich mich so spontan nicht hatte entscheiden können.
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Zu Essen gab es an diesem Tag...
geräucherten Lachs und...
...Salat mit geräuchertem Lachs.
Es ist nicht so einfach, französische Speisekarten zu interpretieren.
Das war in St. Brieuc, einer bretonischen Stadt mit alter Kathedrale und hypermoderner Innenstadtgestaltung, wo wir uns mit Geschenken eindeckten.
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On our second holi-day in Brittany we went to Erquy to visit Mme Martine Jardin and to watch the quilts submitted to the last competition. My quilt was there hanging too.
The grey house with the yellow shutters is the shop of the artist. There you could see her quilts already shown in Burda, many silken fabrics and kits to buy. The quilts hung inthe sewing room.







So, wie du erzählst und zeigst, kann man das sehr gut nachempfinden,
danke schön :)
Dafür hab ich Martine Jardin die Hand geschüttelt ;).
Meine Festplatte ist übrigens kaputt, und ich schreibe vom Läppi meines Mannes aus.
Danke für dein Interesse. :)