Roter Faden - The Central Seam

19.04.2015 um 22:06 Uhr

пэчворк

Beim Fremdsprachengooglen bin ich diesmal auf ein russisches Patchworkheft gestoßen. Was hab ich mich gefreut! Und so ein angenehmes Titelbild - weiß, mit etwas Farbe drin. Es war zu ordern und ich tat es.

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Es gibt mehrere Wörter, die im Russischen für Patchwork und Quilt stehen.
Der Titel dieses Burda Specialheftes ist vom Englischen transkribiert und heißt tatsächlich Patchwork.
Andere Wörter sind квилт (= Quilt) oder лоскутное шитьё,
wobei лоскут Flicken, Stoffrest heißt und шитьё nähen.

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Interessanterweise gibt es in dem Heft deutsche Werbung, was mich überrascht.

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Und neben der Pfaffmaschine gibt es Hahn oder Henne (петушок или курочка),
wobei das Wort für Hahn leicht mit dem für Patchwork verwechselt werden könnte. 

пэчворк oder петушок - welches ist nun das richtige Wort für Patchwork? ;)

Es ist Heft 1/1999.

12.04.2015 um 15:04 Uhr

Burda Patchwork Frühling 2015

Bevor es gar nichts mehr wird und das neue Heft ins Haus steht, will ich mal meine Durchsicht der Frühlings-Patchwork-Burda 2015 posten. Bilder - oder Links dazu - gibt es, wenn ich im Netz welche finde.

Von der russischen Patchworkausgabe der Frühjahrsburda gibt es jede Menge Bilder - nahezu jedes Modell ist abgebildet. Wobei einige Modelle schon in den deutschen Ausgaben zu finden waren und eines davon - Trio - habe ich sogar schon genäht. [Pashalusda]

***


Mit dem Einzug des Frühlings habe ich nun auch die Burda Patchwork Frühling durchgeblättert. Mit ihrem Türkis und Hellgrün erinnern die Farben des Covers schon an die aktuelle Jahreszeit, der Hintergrund zeigt eine zarte Shashiko-Stickerei.

Wieder hat sich der Inhalt ein wenig gewandelt – weg von den großen Decken, hin zu handlichen Wandbehängen.
Was mich zunächst ratlos zurückließ (möchte ich denn Wandbehänge?) offenbarte bald einen Vorteil – viele der Arbeiten in handwerklich unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bestechen durch phantasievolles, aber nicht überladenes Quilting, das man mit einer normalen Nähmaschine auch hinbekommen könnte. Und dies zu üben, kann für Manchen zu einem Übungsthema an den nächsten Arbeiten werden.

Es ist interessant, festzustellen, wie sich ein geometrischer Quilt durch passendes Quilten verändern kann! Tic tac toe und Tic tac toe 2 von Nathalie Legendre machen es vor. Es sind traditionelle Arbeiten aus Quadraten und Dreiecken, aber das Quilting lässt sie besonders lebhaft und freundlich wirken.

Auch der Kleine und der Große Nadelstar von Marijke van Hesse bestechen durch abwechslungsreiche Quiltlinien – zunächst zum Üben im Kleinformat und dann zum Vertiefen in einem großformatigen Quilt.

Mit Frühlingsromanze von Beatrix Laufens begegnet uns ein moderner Quilt aus selbstgefärbten Stoffen und sprudelndem Quilting. Seine Mitte ziert eine Blumensäule, an der eine offenkantig applizierte Clematis hochklettert. (2. Bild von oben)

Tokio
von Marie-Laure Lorimier ist ein liebreizender Wandbehang, ebenfalls mit Applikationen: acht zierliche Geishas in unterschiedlich bestickten Kimonos zieren den ein Meter großen Quilt. Die Farbgebung bewegt sich zwischen Kitt, Pistazie und Rosenholz, der Rand ist gewellt.


Auch bei Stratosphere von Emma Coutancier kann man sich nach Belieben dem Quilting hingeben. Die einfach zu nähende Arbeit aus Streifen geben ihm durch eingesetzte Quadrate ein geometrisches Aussehen.

Ein weiterer Quilt von Emma Coutancier ist Hüpfende Steine. Er besteht aus rechtwinkligen Dreiecken, die zu Streifen zusammengenäht sind und dann als diagonales Muster angeordnet werden. In blauen und grünen Tönen, abgesetzt mit reichlich Rot, sieht das Muster aus wie Kreise, die sich im Wasser ziehen, nachdem man einen Stein hineingeworfen hat.

Von Springtime gibt es ein Wandbild und ein Kissen. Für diesen Pineapple Quilt von Renate Pauly in blau-weiß-grün gibt es ein 2-teiliges Lineal, das die Anfertigung erleichtert.

Mit Blühende Balkone hat Ruth Müller einen geheimnisvollen Quilt geschaffen. Diese moderne Arbeit in Grün, kombiniert mit den Farben des Himmels und der Leuchtkraft der Blumen hat mir schon von Anbeginn an gefallen. Er ist abstrakt. Bei einem Wettbewerb zu diesem Thema wäre dies mein Favorit gewesen.

Einen einfachen Quilt aus Rosenstoffen haben sich Jana Köhler & Renate Pauly ausgedacht. Sein Quilting verläuft diagonal und verleiht so eine interessante Spannung, verschiedenfarbene Ränder sorgen für zusätzliche Wirkung.

Des Weiteren wird ein Kaleidoskopquilt gezeigt, der mit mittlerem Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet ist, und zwei Kinderquilts mit Häschen bzw. Häusern.

Zwei Kissen, ein Shopper-Duo im Stoffbeutel-Look (aus Kaffe Fasset-Stoffen), eine Kosmetiktasche und eine weitere Tasche plus Schultertuch für den Sommer werden ebenfalls zum Nachnähen angeboten.

Im Atelier der Quilterin wird das Mini-Bügelbrett 3 in 1 gezeigt, das in geschlossenem Zustand aus einer Bügelseite und im geöffneten aus einer Zuschneidematte sowie einer rutschfesten Seite zum Übertragen von Vorzeichnungen auf Stoff besteht.
Stoffdruck auf Bestellung von Fabfab wird vorgestellt und auch von Paula Nadelsterns Kollektion kann man ein paar Muster sehen. Sie wurden für ihre im vorliegenden Heft vorgestellten Quilts Kleiner und Großer Nadelstar verwendet.

Die Gewinner des Wettbewerbs „Mein geheimer Garten“ werden vorgestellt, wobei romantische Seelen möglicherweise eine andere Auswahl getroffen hätten. Der Gewinner ist farblich gewöhnungsbedürftig, allenfalls die Scheren, die die Hecken schneiden und die als Blüten- oder Samenstände aufgenähten „Garnrollen“ mögen da ein wenig versöhnen und den Bezug zwischen der „Pflege eines Gartens durch Zuschneiden“ und „Formgebung der Stoffe durch die Schere“ herstellen. Weitere vier Gewinnerquilts werden im Heft gezeigt und auf der Facebook-Seite gibt es noch weitere zu sehen.

Ein vierseitiger Bericht handelt von der dritten Dimension der Textilkunst, dem Maschinenquilten und davon, dass „Textilkünstler, die ihr Handwerk beherrschen wohl die Zukunft des Patchworks und der Textilkunst darstellen“. Das Talent eines Künstlers „könne man nicht nur an seiner Kreativität, sondern auch an der Beherrschung der zur Umsetzung notwenigen Technik ablesen“. Das stimmt ja, und ich bewundere die QuilterInnen, die diese Fähigkeiten in sich vereinen und großartige Kunstwerke schaffen. Für mich selbst endet der Weg dorthin aber gleich hier an dieser Stelle, da mir zu der Zeit auch die Übung fehlt, die zu diesem Können führen würde. Ein Satz fällt mir dazu ein und lässt mich immer wieder schmunzeln: Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, denn sonst hieße es ja Wunst.

Ausstellungen, Wettbewerbe, neue Inspiration in Form von Büchern und der Ausblick auf die Sommerausgabe beenden die Durchsicht des Heftes. Die nächste Ausgabe erscheint am 13. Mai 2015.

04.10.2014 um 17:51 Uhr

Patchwork Professional 3/2014

Seit einiger Zeit kaufe ich mir die Patchwork Professional, weil ich vermute, dass sich in jeder Ausgabe ein Thema findet, das mich interessiert, oder das sich sonstwie lohnt, archiviert zu werden. Infos im Web sammeln alleine ist nämlich auch nicht ausreichend, höchstens ergänzend; undFortgeschrittenen-Kenntnisse sind nicht im Überfluss zu finden.

Die letzten Tage habe ich deshalb nochmal im Heft geblättert. Es lohnt sich wegen vielerlei Dingen, aufgehoben zu werden. Das Straight-Line Quilting, erklärt von Jacquie Gering, ist da schon mal ein interessanter Anfang. Nahezu jeder Quilter hat schon moderne Quilts gesehen, ob ihrer klaren Formen und Sachlichkeit gestaunt und sich über die engen Quiltlinien gewundert. In einem zweiseitigen Workshop wird im Heft erklärt, wie diese Linien zustande kommen.

Das Drucken mit der Gelli-Platte hingegen interessiert mich nicht so sehr. Ich denke, das ist etwas für fortgeschrittene Quilter oder für jene, die sich auf moderne Quilts spezialisiert haben.

Tula Pink entwirft und kombiniert farbenfrohe Stoffe. Ein Foto mit einer Bleistifzeichnung und dem fertigen Farbentwurf zeigt, wie sie vorgeht. Ihre fertigen Quilts sind heiter und schön anzusehen. Einen Wandbehang mit Farbkreis kann man nacharbeiten. Wer das probieren will, kann sich sicher durch die spartanische Anleitung pfriemeln - von einer echten Quilterin kann man das schon erwarten Fröhlich.

Interessanter für mich, weil die Technik leichter zu erkennen ist, ist SAIL AWAY von Cornelia Janke. Der Workshop befasst sich mit dezentralen Log Cabins, und was das ist, wissen wir spätestens seit der Lektüre von Burda Patchwork Herbst 2014 - wenn die Stoffstreifen zweier Log Cabin-Seiten breiter sind als die Streifen der beiden anderen Seiten, ist die Mitte des Blockes nicht mehr mittig, sondern de-zentral. Aus blauen, türkisen und grünen Blöcken entstand im vorliegenden Fall ein wogender Meeres-Quilt.
Sympathisch auch die Wegbeschreibung zum Atelier der Künstlerin und die Info für nicht quiltende Mitreisende - Ausfahrt Haar (bei München) und der Tegernsee ist auch nur 35 Minuten entfernt.

In einem weiteren Bericht wird Karen Rips vorgestellt. Sie erzählt, wie sie dazu gekommen ist, abstrakte Quilts zu kreieren und zeigt ihre Reisetagebücher, in denen sie Seiten bestickt.

Eine Tasche mit Falteneinsatz wird auf den nächsten Seiten gezeigt - eine Mitarbeiterin des Münchener Patchworkladens Quilt & Textilkunst zeichnet dafür verantwortlich. Auch hier wird auf charmante Wiese der Weg zum Laden in der Innenstadt beschrieben - Ausfahrt München-Stadtmitte.

Leider komme ich nicht dazu, das Heft so ausführlich zu beschreiben, wie ich es wert finde. Aber das do-it-yourself von Martina Winter-Daut möchte ich noch erwähnen. Sie bietet einen modernen Läufer mit Platzsets und eine Decke mit Kissen zum Nacharbeiten an. Ihr kreativer Nähladen liegt im Einzugsbereich Nürnberg, Ausfahrt Nürnberg-Nord. Öffnungszeiten sind dienstags von 10 - 20 Uhr oder außerhalb dieser Zeit nach persönlicher Vereinbarung.

Das nächste Heft erscheint am 11. Oktober 2014

30.08.2014 um 17:37 Uhr

Mit zwei Büchern am Start

Amüsant finde ich, dass ich zwei Bücher, die ich im Mai letzten Jahres zusammen gekauft habe, diesen Sommer benutze.

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Das ist einmal Wandern am Wasser in den Bayerischen Alpen, aus dem wir - ungeplant - drei Wanderungen machten.

Die einzige geplante Wanderung wurde vertagt.

Und From Daisy to Paisley, ein Buch zum Erlernen des Freihandquilten, mit dem ich auch in diesem Monat begann.

Die Rechnung, die in einem der Bücher lag, verriet den gemeinsamen Kauf.

Wahrscheinlich hatte ich damals im Mai einfach einen guten Riecher.

06.05.2014 um 22:10 Uhr

Patchwork Professional 2/2014

Auf die neue Patchwork Professional hab ich mich diesmal gefreut, da zu erwarten war, dass wieder Techniken zum Nacharbeiten enthalten sind. Im letzten Heft 1/2014 war mir das noch nicht so richtig aufgefallen und ich musste schon genau hinsehen, um bestätigen zu können, dass zumindest Hinweise auf Vorgehensweisen vorhanden waren.

Das Heft 2/2014 ist da schon anleitungsfreudiger und von den vorgestellten Themen haben mir einige sehr gefallen.

Anke Wechsung klärt zum Beispiel ein Stück weit über Schatten auf und gibt mit Shoreline Shadows Hinweise zum Nähen eines ansprechenden Wandbehangs.

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Ramona Conconi schreibt darüber, wie man improvisiert und erklärt genau ihre Vorgehensweise beim freien Entwerfen bzw. Arbeiten eines Quilts.

Pojagi (koreanisches Patchwork) wird vorgestellt, das hat mich besonders gefreut, weil ich das schon ausprobiert habe und mich über weitere Inspiration dazu freue. Auch hier gibt es Tipps zum Nacharbeiten des vorgestellten Projektes.

Weitere Stile und Techniken werden vorgestellt und wechseln sich ab mit Künstlerportraits und einem Bericht über einen Sammler alter Quilts. Ein gewisses Können und Einfühlen in die Techniken wird jedoch schon vorausgesetzt.

Erwerbenswert machen dieses Heft u.a. ein Workshop zu einer interessanten Arbeit mit Soluvlies ebenso wie ein Bericht zum Verarbeiten von Leinen und eine relativ genaue Erklärung zum Umgang mit Paintsticks.

Unter "Für Sie entdeckt und gelesen" gibt es Bücher über Sticken, Bloggen, Kochen in verschiedenen Farben (ja, richtig gelesen!), Fotografieren und einiges mehr. Ein Bericht über das Privatmuseum Hotel Schwanen in Haigerloch mit seinen lebensgroßen genähten Puppen rundet das Heft ab. Ein Arbeitsbogen ist natürlich auch enthalten.

Was will man mehr von einem Heft für die moderne Quilterin!

 

07.04.2014 um 14:29 Uhr

Neues Buch

von: Bloomsbury   Kategorie: Zeitschriften und Bücher   Stichwörter: Meshwork, Buch

Ich habe mir ein neues Buch bestellt zu einer Technik, die ich auf der Patchworkmesse in Erding das erste Mal gesehen habe. Und meist findet man Bücher zu ungewöhnlichen Techniken auf japanisch, aber dieses ergatterte ich in einer Sprache, deren Wortschatz ich mir wenigstens erschließen kann.

Ein Foto kommt vielleicht noch. Bis dahin kann man das Buch hier sehen – amazon hat sein stock (Lager) aufgefüllt. Ich brauche zwar keine solche Tasche(n), aber mit Patchworkaugen betrachtet, kann ich den Mustern einfach nicht widerstehen.

Mittlerweile tun sich auch viele Bilder auf, wenn man nach Meshwork googled. Ist das erst so, seit ich das Buch bei amazon bestellt habe? Vorher war da doch nichts – da kamen unter diesem Stichwort Bilder, die ich in keinerlei Zusammenhang setzen konnte. Dadurch war mir auch das Schreiben vergangen, und hätte ich mir nicht vorher ein paar handschriftliche Notizen gemacht, wüsste ich gar nichts zu sagen. Ich fühle mich manipuliert vom Internet.

28.01.2014 um 20:45 Uhr

Patchwork SPEZIAL 2/2014 - Frühlingsideen

Normalerweise greife ich ja nicht zu Heften, die wie hausbackene Patchworkmagazine daherkommen. Aber wenn verschiedene Hefte untereinander verglichen werden sollen, muss ja mal eins ins Haus und durchgeblättert werden.

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Ein Quilt, der mir schon durch seinen Titel im Inhaltverzeichnis aufgefallen (man darf raten, warum) ist, ist 'Allways Blooming'. Ein Panel (mit Bestellangabe) ist weiterveredelt und wird in zweierlei Ausführung vorgestellt. Nun ja, Ideen zur Panelverarbeitung kann man immer brauchen, wenn sie denn den Geschmack treffen. Die Idee kommt aus Heidelberg, da war ich immerhin schon mal.

Auch an den Orten, die die nächsten beiden Ideen liefern, war ich schon (Nürnberg und Schwaig). Allerdings würde ich mir für diese Ergebnisse nicht die erforderliche Arbeit machen. Vier (teils verschiedene) Platzset-Tops werden gevierteilt, neu angeordnet und dann zusammengenäht. Zwar bringen es die lebendigen Farben und applizierten Prilblumen zu einem freundlichen Ergebnis, aber diese Art von Patchwork 'spricht' doch nicht zu mir.

Auch der Tischläufer 'Zen Garten' ist  durch die gegenläufig gearbeiteten Konen einfach zu arbeiten. Aber jeglicher Schmuck oder Pfiff fehlt (noch). Schade!

Ein paar fröhliche Mug Rugs aus Kaffe Fassett-Stoffen in Grün, Pink und Orange locken endlich mein Interesse. 'New York Beauty', 'Manhattan', 'Hexagon Log Cabin' und 'Flying Geese' (irgendwie erinnern mich einige Namen an Burda Fröhlich) sind ein Feuerwerk an Farben und Mustern - nur die Anleitung der Flying Geese versteh ich nicht, obwohl ich die doch eigentlich KANN. Aah, eine Schnellnähtechnik! Doch interessant als nächstes Oster-Präsent-Geschenk!

Einige globige Stickereien im Heft gefallen mir nicht, die feineren sind aber für Stickerinnen sicher interessant.

Es gibt Ostereier als Platzsets, die nach genauerer Betrachtung auch recht schnuckelig aussehen, und sich in kleinerer Ausführung auch als Topflappen eigenen würden. Die 'Blumenwiese' ist ein großer leuchtender Quilt aus dem Hamburger Quilthouse. Auch nette Topflappenhäuschen gibt es nachzuarbeiten; dafür kann man Stoffreste verwenden und ich könnte sie mir außerdem gut als Mug Rugs vorstellen.

Alles in Allem zeigt das Patchwork Spezial etliche umsetzbare, praktische Geschenkartikelchen, auch Zierstiche von Nähmaschinen nutzend, die mir zwar nicht alle in ihrer Ausführung gefallen, aber zeigen, dass der gute Wille da ist.                                                                                     

04.01.2014 um 20:09 Uhr

Etappe

An einer weiteren Etappe im Leben einer Quilterin möchte ich euch teilhaben lassen. Heute bekam ich einen Anruf einer Bekannten mit der Anfrage, ob sie zusammen mit ihrer Schwester innerhalb von zwei Monaten einen Quilt für ihre Nichte nähen könnte und ob ich ihr Muster zeige. Klar mach ich das! Wir haben einen Termin vereinbart und ich habe anschließend ein paar Hefte und Bücher mit geeigneten Projekten herausgesucht.

Dabei habe ich gemerkt, dass pro Burda Patchwork ungefähr EIN Quilt für Anfänger abgebildet ist, ein zweiter ist dann aus besonderen Stoffen genäht, an die man nicht so leicht rankommt und der Rest sind schwierigere Arbeiten oder Homedeko und ähnliches.

Auch hat das Magazin sich gewandelt und ist übersichtlicher geworden, die Quilts dabei praktischer und nachahmenswerter. Aber Vieles hast sich auch nicht durchgesetzt und von manchen Bücheren und Techniken hab ich nie mehr gehört (aber gut, ich bin auch keine Künstlerin, deren Quilts um die Erde gehen).

Im Lauf des Jahres 2009 war dann so ein Schnitt, der das Erscheinungsbild des Magazins veränderte und das Thema "Atelier der Quilterin" endlich als Störfaktor unter den Quiltpräsentationen entfernte und weiter nach hinten verschob.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Unter meinen Heften und Büchern habe ich dann einige mit geeigneten Anleitungen gefunden und der Bekannten vorbeigebracht. Ich machte sie auf einen schönen bunten Sternenquilt, einen Ninepatch und einfaches Quadrate-in-Reihe-nähen aufmerksam. Das sind Arbeiten, mit denen ich Erfahrung habe, und die mich nicht zu gewagten Luftsprüngen verführen werden.

Mal sehen, für welches Projekt sie sich entscheiden.

30.06.2013 um 04:36 Uhr

Stricken für den Sommer

Da der Sommer dieses Jahr ja wirklich auf sich warten lässt und es in den Geschäften nix Wärmendes zu kaufen gibt, muss halt mal wieder die gute alte Strickzeitschrift ran. Und was früher Carina oder Nicole waren sind heute… ja, was?

Mit viel Glück - wie ich glaube – habe ich jetzt eine Rebecca ergattert (April-August). Außerdem hat mich Stricken – Häkeln - Nähen inspiriert (ein Sonderheft von Zuhause Wohnen) und auch die EASY Stricken ist bei mir angekommen.

Die anderen Strickzeitschriften in den Läden waren entweder nur niedlich anzuschauen oder richtige Groschenheftchen.

In der Rebecca findet sich zwar auch viel Nichtssagendes und Dünnes und etliche ziemlich hüftbetonende Modelle, die aber niedliche Musterchen haben und so zumindest eine freundliche Stimmung beim Betrachter/mir auslösen. Der Herrenpullover Seite 25 scheint dann auch ein taugliches Modell zu sein, bis auf den Kragen, aber den mach ich dann anders oder trotzdem so, ganz egal. Wichtig ist, dass die Wolle nicht kratzt und das Muster ansprechend ist.

Zum Reinschauen:

http://issuu.com/rebecca-online/docs/rebecca-54?e=1387252/1766897

Das Sonderheft von Zuhause Wohnen hat gleich einige ansprechende Teile, wie zB Decke vom Titelbild, die aussieht wie ein Kaffe Fasset-Modell, aber keines ist. Das Heft enthält einige Nähanleitungen für praktisches Zubehör, das ich alles nicht nähen möchte, es aber beruhigend finde zu wissen, dass es so etwas gibt – für schlechte Zeiten.

Die Decke vom Titel ist aus leichtem Tweed gestrickt und etwas für Könner; das sieht man ihr gar nicht an. Aah, es ist eine Madrasdecke und in Intarsientechnik gestrickt. Und sie wird tatsächlich in einem Stück gestrickt, wie umständlich. Wo verstaut man denn da die unzähligen Farbknäuelchen, 33 an der Zahl in der Hälfte aller Reihen? Ein zufälliger Blick auf das verwendete Garn (70% Seide, 30 % Baumwolle; das ist Tweed???) enthüllt auch die Herkunft – es ist Rowan, und somit also doch eine Kaffe Fasset-Decke.

Dieses Highlight schmälert dann auch die Bedeutung der weiteren Angebote – wasserfeste Kulturbeutel aus Neopren; meine Güte! Kann man so etwas nicht kaufen (und sich bei Handarbeiten auf die wirklich schönen Dinge konzentrieren)? Wirklich, wirklich, allerhand Praktisches zum Nachnähen, auch Dinge, die an Stoffauswahl und Design an Karin-Madhatter erinnern. Ob es ihre Modelle sind?

Gekauft habe ich das Heft wegen dem Quilt aus pastellfarbenen Stofftaschentüchern, obwohl schon beim Lesen im Geschäft festzustellen war, dass die Taschentücher lediglich auf eine gekaufte, waschbare Steppdecke getackert... ähm genäht sind. Schade. Ich hätte auch noch so viele Taschentücher, zu meinen Kinderzeiten sammelte man die. (und jetzt wären sie ein Fall für einen Erinnerungsquilt)

Es folgen weiter schöne, praktische und auch unnütze Sachen, unter anderem eine Tischdecke mit aufgestickten Platzdeckchen, was ich schon immer ganz reizend fand, wenn man denn weiß, wie viele Gäste bei Tisch sitzen werden und wie sie sich genau verteilen. Aber immerhin – schön! Allerdings fehlt mir dazu die Stickmaschine, oder ist das handgestickt? Ja, handgestickt.

Gehäkelte Geschirrtücher verleihen Finca-Feeling – aha. Überhaupt ist dies ein inspirierendes Heft mit mehreren Quilt- und Strickdecken*, allerlei nützlichem Zubehör, verständlichen Anleitungen und TATSÄCHLICH EINTRETENDEM URLAUBSFEELING!

ON Y VA!

Oder so.

*zum Beispiel: 4 Strick- und 2 Häkeldecken, 6 Strand- und sonstige Decken, 4 Quilts Taschen, Beutel, Kissen, Tisch- und Küchenwäsche...

Hier sieht man ein bisschen mehr:

http://www.pressekatalog.de/Zuhause+Wohnen+Sonderheft+-+epaper-ebinr_2108795.html?PT=SCROLL&Ausgabe=00002&Jahr=2013&PDFC=1

 

In EASY Stricken – Stricken leicht gemacht, auch für Anfänger (für knapp 10 Euro) ist klar, dass da viel sein muss. Ob aber alles so anfängertauglich ist wage ich zu bezweifeln. Zumindest der gewickelte Pullover, wegen dem ich das Heft kaufte, scheint ganz schön happig zu sein. Ich bin mir noch nicht sicher, ob die Anleitung alle nötigen Details enthält. Die Mengenangabe für’s Garn habe ich zumindest schon mal hinten im Heft entdeckt.

Und abgesehen von dem süßen ‚müden Häschen’ lohnt sich alles andere eigentlich nicht.

http://www.bpa-sportpresse.de/easy-stricken-sonderheft-01-2013.html

Aber sehenswert: https://www.facebook.com/SimplyStricken

09.06.2013 um 20:09 Uhr

Maurice

Alec kam als erster, nicht mehr in Cordhosen, sondern in einem neuen blauen Anzug und mit einem Bowler - Teil seiner Ausstattung für Argentinien. Er entstammte - genau wie er geprahlt hatte - einer ehrbaren Familie: Gastwirte, kleine Händler - es war eher dem Zufall zuzuschreiben gewesen, dass er den Eindruck eines ungezähmten Sohnes der Wälder hervorgerufen hatte. [...] Als das Opfer auftauchte, wurde er halb grausam, halb ängstlich. Gentlemen kannte er, Gleichgestellte auch; was für ein Mensch war dieser Mr. Hall, der zu ihm sagte: "Nenn mich Maurice"?

[...]

Maurice begann den gefährlichsten Tag seines Lebens ohne einen Plan, dennoch war sein Verstand dauernd in Bewegung, wie Muskeln unter einer gesunden Haut. Er flüchtete nicht in Überheblichkeit, aber er fühlte sich fit, begierig darauf, das Spiel zu spielen, und er hoffte, wie es einem Engländer geziemt, dass sein Widersacher sich ebenfalls fit fühlte. [...]Als er Alecs Gesicht in der schmutzigen Londoner Luft leuchten sah, zuckte seines leicht, und er beschloss, nicht zu schlagen, bevor er nicht geschlagen wurde. "Da bist du ja", sagte er [...]

"Was ist das überhaupt für ein Gebäude?" fragte Alec.

"Alles alte Sachen, die der Nation gehören." In dem Flügel der römischen Kaiser bleiben sie stehen. "Ja, das Wetter ist schlecht, es gab nur zwei schöne Tage. Und eine schöne Nacht", fügte er spitzbübisch hinzu, selbst darüber überrascht.

Aber Alec ging nicht darauf ein. Es war nicht die Eröffnung, wie er sie sich gewünscht hatte. Er wartete auf ein Anzeichen von Angst, so dass die niedriggesinnte Seite in ihm losschlagen könne.

E.M. Forster: Maurice - Kapitel 43

19.11.2012 um 10:57 Uhr

Burda Patchwork Winter 2012

Der Blick auf die Vorschau-Seite der neuen Burda Patchwork (E038) mit den großformatigen Quilts auf kleinen Abbildungen erweckt fast den Eindruck, als handle es sich um feine orientalische Fliesenmuster. Und genau so geht es in diesem Heft unter anderem auch zu – orientalisch.

 

Die Reihe der Quilts, Deckchen und Kissen beginnt mit einem schmalen Wandbehang von Andrea Röpcke. Er basiert auf dem Kindergedicht „Fünfter sein“  und zeigt in sechs aneinander gereihten Bildern die Situation in einem Wartezimmer auf, mit gekauften Sorgenpüppchen als Patienten. Die witzige Arbeit ist mit drei Sternen gekennzeichnet, sieht aber leicht nachzuarbeiten aus.

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"Fünfter sein" und "Schmuckstück"

Der Eindruck fernöstlicher Mosaiken entsteht erstmals beim Betrachten des „Schmuckstückes“ von Dolly Malfoy, der mit Schwierigkeitsstufe 3 gekennzeichnet ist. Der 150 x 140 große Quilt in herbstlichen Farben ist nach der englischen Methode mit der Hand genäht und gequiltet.

„Pies and tarts“ nennt sich der nächst große Quilt von Sue Daley. Hier erfährt man in der Beschreibung, dass mit der englischen Methode das Lieseln gemeint ist. Dreieckige ‚Tortenstücke‘ werden zu einem Kreis zusammengenäht und per Hand auf  einen Untergrundblock appliziert. Mit 2 Sternen ist dieser Gebrauchsquilt gekennzeichnet, für den man die Stoffe bestellen, aber auch wunderbar Stoffreste verwenden kann.

Der nächste in sich gemusterte Quilt trägt ein Sternchen für Schwierigkeitsgrad ‚leicht‘ und nennt sich „Fundstücke“. Gudrun Engelmann hat ihn in schneller Manier aus 144 Blöcken zusammengenäht, indem sie pro Block immer nur zwei Stoffquadrate verwendete und immer eins davon wieder aufschnitt. Eine interessante Schnellschneide-Nähmethode!

Für das „Quilthouse“ von Margit Siposné Cseh gibt es diesmal das Wohnzimmer zum Nachnähen. Es ist das letzte Zimmer, das im Heft vorgestellt wird, die übrigen Anleitungen gibt es zum Bestellen. Ein Stern steht für leichtes Nachnähen dieser Handarbeit.

„Jahrhundertquilt“ nennt sich die nächste Arbeit von Veronika Kaminski, und genauso gediegen sieht er aus. Erdige Braun- und Beigetöne verleihen diesem präzise gearbeiteten Wandquilt eine gewisse Seriösität. Inspiriert sind die Blöcke von Yoko Saito, die auch die Stoffe entworfen hat.

In kürzester Zeit zusammengenäht ist die Hand- oder Umhängetasche „Delia“ von Franziska Jermann. Die abgesetzten Beige- und Grautöne ergeben einen bestechenden Kontrast gegenüber der freihandgequilteten Vorder- und Rückseite. Zwei Sterne stehen für mittleren Schwierigkeitsgrad.

„Nanouk“ von Florence Cathala ist ein schlicht gearbeitetes Eisbärenbild, das hauptsächlich aus alten Stoffen genäht wurde und nach seiner Fertigstellung auf einen Holzrahmen getackert wird. Verspielt und leicht.


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„La vie en rose“ von Beatrix Laufens ist bereits auf dem Titelbild zu sehen. Der fliedergraue Untergrund ist in schiefe Blöcke geschnitten und lädt zum Vertauschen der unterschiedlich kräftig gefärbten Streifen ein. Die Rose besteht aus verschiedenfarbigen ‚Tortenvierteln‘, die ihrer Kreisrundung folgend, in weitere fünf Teile geschnitten und ebenso farblich durchgemischt werden. Dieser Wandquilt bietet sich zum Üben zweier moderner Techniken an. Zwei Sterne sagen aus, dass er für QuilterInnen mit Kenntnissen geeignet ist.

Der nächste Wandbehang stellt flackernde Kerzenlichter in der Dunkelheit dar und ist von einem „Lichterfest“ inspiriert. Aus dunkelblauem Stoff und bunten Rauten sieht die mittelschwere Arbeit jedoch in der Anleitung leicht nachzunähen aus. Durch kreisförmiges Quilten auf den geometrisch geschnittenen Scraps ist Sylvie Pomeret eine interessante Spannung gelungen.

Mit den nächsten drei Modellen kommt  nun orientalisches Weihnachtsambiente mit Bordüren, goldfarbenen Arabesken und großgemusterten Stoffen. Sie zeigen ein rundes Sitzkissen in Artischockentechnik, eine achteckige Tischdecke mit Sägezahn-Stern und ein kleineres Sternendeckchen. Entworfen sind die leichten bis mittelschweren Modelle von Viviane Kaluske.

Einen fröhlichen Weihnachtswald stellt der nächste Wandbehang mit 24 Tannenbäumchen aus kleinen Hexagonen dar. Karin Lehmann hat ihn sich ausgedacht und man kann ihn auch zum Adventskalender umfunktionieren kann. Eine anschauliche Anleitung erleichtert das Nacharbeiten; die Stoffe sind zum Bestellen.

***

Unter dem Motto „American Christmas“ gibt es von Franziska Jermann einen Wandbehang und ein Kissen nachzuarbeiten, die in ihrer Anforderung Anfängern Wissen und Übung vermitteln können.

„Weihnachten, traditionell“ heißt es bei den nächsten drei Modellen von Viviane Kaluske. Die beiden sechseckigen Sternedecken und der Tischläufer sind aus Stoffen von Frowein genäht und im klassisch-strengen Stil gehalten. Sie sind leicht nachzuarbeiten.

Ein naives Stick- und Applizierbild zeigt Marie-Laure Lorimier mit ihrem Wandquilt „Pretty Birdhouse“. Die sanften Töne und feinen Striche erinnern an Kinderbuchillustrationen. Mit etwas Geduld kann es auch von Anfängern nachgearbeitet werden.

Wie ein einziger Log Cabin, aber in groß,  gibt sich das Plaid „Winterblumen“, in dem ein zentrales Blumenmotiv mit verschieden langen Streifen umrandet ist. Margot Häring hat es aus weichen Stoffen in kräftigen Farben angefertigt und mit der Maschine genäht. Auch ein  Anfänger tut sich damit leicht, aber einen größeren Lerneffekt verspricht dieses Plaid nicht.

Zum Schluss gibt es mit den „Vier Elementen“ von Ursula Kaltenborn noch ein paar handliche Quilt-Bilder in unterschiedlicher Farbabstufung. Diese Blöcke kann man nach der Methode des Foundation Piecing mit der Maschine oder auf traditionelle Weise als Log Cabin zusammensetzen. Ein Stern spricht auch für Anfängertauglichkeit dieses auffälligen, geometrisch wirkenden Musters.

***

In der Retrospektive des Heftes gibt es Blicke auf das Patchworkfestival im Val d’Argent zu Themen wie Zeichen der Zeit, initiert von Gudrun Heinz, Schriftbilder von Francoise Marchadier und Miniaturen von Kumiko Frydl. Viele weitere anziehende und beeindruckende Arbeiten sind abgebildet und man kommt einmal mehr zu dem Schluss, dass es sich lohnen würde, auch Ausstellungen im Auslang zu besuchen.

Außerdem lädt ein neuer Wettbewerb von Burda dazu ein, ein Thema oder eine bestimmte Technik vorzuschlagen. In der Februar-Ausgabe haben Leser dann die Möglichkeit abzustimmen und in der Mai-Ausgabe wird das Wettbewerbsthema bekanntgegeben. Einsendeschluss für die Arbeiten wird der Dezember 2013 sein.

Somit war die Burda Patchwork wieder eine inspirierende Bilder-Lektüre.

01.09.2012 um 21:17 Uhr

Burda Patchwork Herbst 2012

Passend zum Beginn des Herbstes habe ich heute die Burda Patchwork durchgeblättert. Sie gibt sich diesmal rot, braun und grau.

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Die roten Seiten - das Magentarot dieses Sommers - zeigen sich in 'Indian Summer' von Monika Löhnert, 'Farbfacetten' von Vera Tessereau, 'Bengalore' von Emma Coutancier und 'Zickzack' von Madlen Zipfel. Nun muss man dieses Rot mögen - mir gelang nur ein flüchtiger Blick über die Modelle.

  • Indian Summer ist einfach gearbeitet und lenkt den Blick auf die gemusterten Elefanten, die die Mitte zieren. Sie sind mit farblich passendem Muster abgesetzt und werden mit mehreren Stoffstreifen umrandet. Diese Stoffstreifen sind nicht in Log Cabin-Manier angeordnet, sondern es ist je ein Streifen rechts und links, und dann Querbalken oben und unten angefügt. Diese mehrmalige Wiederholung bildet den Rahmen für die verspielte Mitte.
  • Farbfacetten ist da schon schwieriger zu durchschauen. Rechtecke und Dreiecke vermischen sich zu einem fröhlichen Muster und der Wandbehang ähnlich in der Anordnung der Blöcke einem Harlekin. Auch dieser Quilt zeigt mit einem Stern *, dass er leicht nachzuarbeiten ist. Hilfreicher als die Erklärung beim Bild wäre allerdings das Studium auf diesem Blog (http...), das die geschickte Auswahl von hell und dunkel zeigt.
  • Bengalore ist das gleiche wie Indian Summer, nur in Indienmanier (Wortspiel). Es wird rundherum genäht und in der Mitte befindet sich eine Applikation bzw aufgeklebte Plastikfolie.
  • Zickzack ist ein Wandbehang aus Rechtecken, die - aus schräg geschnittenen Streifenstoffen - einen Diamanten-Effekt vorspiegelt.

Es folgen: Symphonie von Janet Page Kessler und Sternenhimmel von Toby Lischko, beide in blau/grau, einmal auffallend durch Wirkung der Stoffe, das andere Mal bestechend durch aufwändige Arbeit. Gut... schwierig ist Sternenhimmel nicht (die Anleitung trägt zwei Sterne), aber einigermaßen genaues Arbeiten erfordert er doch mit den vier kleineren Sternen pro Block und den kreuzförmig angelegten Quadraten im anderen Block.

  • Blütentanz von Margit Siposné Cseh ist ein Wandquilt mit einer quadratischen Mitte aus vielen kleinen Quadraten. Diese Mitte ist bestickt mit Rittersporn und Margeriten aus Bändchengarn. Nach einer schmalen Umrandung folgt eine breite, mit Blüten und Blättern applizierte Bordüre, die in einem gewagten, schwungvollen Abschluss endet. Interessant und... für Königsräume.
  • Mystery verfolgt die Idee des Geheimnisses, bei dem man nicht weiß, was herauskommt, bevor der Quilt vollendet ist. Dieser Quilt ist eine Idee des 'Handarbeitshauses mit Museum' und erinnert in seiner Struktur und Lebendigkeit an 'Storm at the Sea'. Die Farbgebung ists zurückhaltend in Beige, Grün, Gelb und wenigen Rottönen. Die Kreateurin ist Renate Pauly.
  • Romance von Emma Coutancier besteht hauptsächlich aus vorhandenen Rosenstoffen, in denen sich vor allem Rosa, Rot, Weiß und Eierschalenfarbe wiederfindet. Durch die braunen Gitter zwischen den Quadraten wirkt der Wandbehang etwas zergliedert. Geschmackssache.

Im Nähatelier vom Quilthouse (Margit Siposné Cseh) kann man diesmal das Nähzimmer nacharbeiten. Es ist das vorletzte Zimmer des Hauses, das in der Burda präsentiert wird. Will man die restlichen Zimmer nacharbeiten, gibt es Fertigpackungen bei Foltvilág zu erwerben.

Mit zwergenhaften Gebäuden und Gegenständen stellt uns Marie-Laure Lorimier wieder einen Quilt vor. Er nennt sich Auf der Alm und zeigt neben dem Rand aus dem jahresüblichen Magentarot auch Weiß- und dunkle Beigetöne. Die Applikationen verrate ich diesmal nicht.

Das 12. Exemplar schließlich ist eine Tasche, die mit drei Sternen gekennzeichnet ist (höchster Schwierigkeitsgrad). Wieder hat Margit Siposne Cseh sie entworfen, sie nennt sich Blütenzauber, ist im Fünfziger Jahre-Stil geschnitten und besteht u.a. aus Hexagonen. Eine bilderreiche Anleitung soll das Nacharbeiten erleichtern.

Im zweiten Teil des Heftes - nach den Anleitungen - gibt es einen Tischläufer von Ursula Kaltenborn. Er hängt an der Wand und sieht Klasse aus! Vielleicht mach ich so einen (aus vorhandenen Stoffen) für meine Schwester. Die darauf befindlichen Dreiecke, Vierecke und Sterne sind sparsam und plakativ auf hellem Grund angeordnet. 3-Sterne-Tisch wird er genannt.

  • Auch Auf nach Kalifornien von Nathalie Delarge ist ein Quilt mit Spannung. Es ist eine 150 x 150 cm große Decke aus rot-weißen, feingemusterten Stoffen, versetzt mit beigen und schlammfarbenen Mustern. Die diagnole Anordnung der weißen Streifen bietet eine angenehme Farbabstufung. Das sparsame Quilting ist eine schöne und auch für Anfänger nachvollziehbare Idee. Als Schwierigkeitsgrad sind zwei Sterne angegeben.
  • Von Sylvie Pomeret gibt es Täschchen mit Blumenmuster und Federmäppchen nachzuarbeiten.
  • Wenn Ecken sich im Kreise drehen gibt es als Quiltdecke von Barbara Schwarz. Sie besteht aus Quadraten und Dreiecken, angeordnet zu Kreisen, die ähnlich wie beim Weddingring ineinander übergehen. In kontrastierenden hellen und dunklen Tönen, die eine gewisse Herbststimmung hervorrufen. Schönes, nachvollziehbares Quilting. 2 Sterne. 
  • Unter dem Titel Safari gibt es einen Wandbehang, Kissen und Topflappen von Franziska Janata. Der Name kommt von der Farbgebung der Stoffe, die über hell-, mittel- und dunkelbeige von mittleren zu dunklen Brauntönen rangieren. Das Muster selbst ist das Tanzende Quadrat, das hier, durch sanfte Führungeinen gewissen Schwung erhält. Ein großes *Like* von mir und 2 Sterne von Burda für den Schwierigkeitsgrad.
  • Licht und Schatten von Steffi Ehnert besteht aus Rechtecken, die zu Quadraten vernäht sind, und wieder von Rechtecken umrandet sind (nein, nicht Log Cabin, aber so ähnlich). Bestechend ist er durch seine Farbgebung, die die ganze Bandbreite von hell und dunkel, leuchtend und gedämpft wiedergibt. Mit einem Stern gilt der Quilt als einfach, aber von guter Wirkung. Das Quilting ist sparsam und überschaubar.

Im Anhang wird Quiltkunst von Modern Movement und Kunstwerke zu Kino, Film und Regisseuren gezeigt. Spannend!

Titelbild:  http://burda-bladen.com/actueel/tijdschriften/patchwork-h-2012/burda-patchwork-herfst-2012.html

 

18.05.2011 um 10:05 Uhr

Bücher

Ich habe dieses Stöckchen bei Jari entdeckt und mache es interessehalber einmal. Aber die Überschrift ändere ich in

"Welche von diesen Büchern hast du bereits gelesen".

 

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien

2. Die Bibel (Teile davon)

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry 

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross 

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende (Ein schweres Buch, meiner Meinung nach, aber sehr gut)

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco (Film gesehen, einer meiner Lieblingsfilme)

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse (habe ich als Film gesehen, tue es mir als Buch nicht an)

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende (Aaah, ein märchenhaftes Buch)

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz (habe ich in der Jugend gelesen, tolle Eindrücke und Bilder)

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch (den Film mochte ich gerne)

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny (interessanter Titel, langweiliger Film)

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera (auch interessanter Titel, langweiliger Film)

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving (den Film fand ich vor einigen Jahren gut, nicht ganz unproblematisch, weil er sehr viel anspricht)

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass (Film des Öfteren angesehen)

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson (kann das überhaupt jemand lesen? Es sind 5 Bände!)

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren (als Kind)

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell (toller zweiteiliger skandinavischer Film)

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann (Film gesehen)

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt (Film gesehen)

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel (Das war ein tolles Buch zur damaligen Zeit!)

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig (Stefan Zweig hab ich in der Jugend gelesen, er schreibt ausführlich, teilweise langatmig, ob die Schachnovelle dabei war, daran erinnere ich mich nicht)

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi (TV-Serie zwei Mal gesehen)

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Mit 14 Büchern von 100 liege ich also zwei Bücher hinter Jari *gg*. Die zuletzt gelesenen Bücher aus dieser Liste waren Jane Eyre, Stolz und Vorurteil und Geisterhaus.

Wer will, kann's Stöckchen mitnehmen und seine eigene Leseliste erstellen. Viel Spaß dabei!

Interessant wäre es auch, eine eigene Bücherliste zu erstellen. Die sähe nämlich ganz anders aus. Das wäre eine Liste aus Büchern, die man die letzten Jahre gelesen hat, die man noch lesen will und die noch ungelesen im Bücherregal stehen.

10.03.2011 um 21:48 Uhr

Apropos Blutkuchen

Beim Bucheinkauf heute ist mir tatsächlich ein schönes neues Kochbuch in die Hände gefallen. Es ist geschrieben von einer Schwedin mit marokkanischen Wurzeln, die eine der populärsten Köchinnen Schwedens ist. Sie entwickelt ihre Rezepte selbst, arbeitete in renommierten Restaurants und wurde einmal zur besten Köchin Schwedens und ein andermal zum TV-Koch des Jahres gewählt.

Photobucket

Die Rede ist von Leila Lindholm und ihrem Buch 'Backen mit Leila - Lieblingsrezepte für Brot, Kuchen, Torten und Gebäck'. Es enthält neben Leckereien für die Keksdose und den Kuchenteller auch Cupcakes und Muffins, Torten und Biskuits mit Grundrezepten und Abwandlungen, Hefeteilchen, Brote aus verschiedenen Ländern und Cremes, Marmeladen und Säfte.

Besonders ansprechend finde ich die 'Lavendelträume' (Plätzchen mit selbstgemachtem Lavendelzucker), die 'unverschämt guten Müslibrötchen' und den 'Weltbesten Karottenkuchen' Fröhlich. Das Buch lebt aber nicht nur von diesen liebevollen Übertreibungen sondern vor allem von den einfach erklärten Rezepten der deutschen, französischen, italienischen, schwedischen, britischen und amerikanischen Küche, die trotz weniger exotischer Zutaten ungewöhnlich und phantasievoll wirken.

26.05.2010 um 22:13 Uhr

For Present

*English below* 

Nicht immer gibt es Geschenke, seien es nun Quilts, wirklich seltene Bücher oder anderes Lebenswichtiges...

Weihnachts-Neujahrsquilt

...aber diesmal gab es sie: zwei der berüchtigten Elm Creek-Quiltbücher von Jennifer Chiaverini wechselten den Besitzer und damit ihren Standort. Berüchtigt, weil sie eher so dahinplätschern mit Nichtig- und Belanglosigkeiten, fragwürdigem Stil und unstimmigen Einsichten. Aber nun - sie sind mein!

***

Usually I don't get presents very often, presents like... quilts, really rare books or other essential things. But this time I did: two of the most infamous Elm Creek Quilt Novels by Jennifer Chiaverini have changed their ownership and with it their place of location. Infamous just because they are dragging with voidness and pettiness, shady phrasing and dissonant narration. But well- they're mine!

13.01.2010 um 20:05 Uhr

Handarbeitsgespräche um 1801


Jane an Cassandra

Mittwoch, den 21. - Donnerstag, den 22. Januar

[...]  Unsere Gesellschaft gestern verlief ruhig und angenehm. Heute fallen wir alle in Ash Park ein, und morgen speise ich wieder in Deane. Was für eine ereignisreiche Woche! - Eliza hat eine Botschaft für Dich hinterlassen, die ich mit großem Vergnügen weitergebe: Sie wird Dir schreiben und Dir am nächsten Sonntag Dein Geld schicken. Auch Mary hat eine Nachricht für Dich. Sie wäre Dir sehr verbunden, wenn Du ihr das Muster für die Jacke und Hose, oder was es war, geben könntest, die Elizabeths Jungen tragen, wenn sie das erste Mal in Hosen gesteckt werden; oder wenn Du ihr überhaupt solch einen alten Anzug mitbringen könntest, wäre sie sehr froh, doch das wird wohl, wie ich vermute, kaum machbar sein.    Jane Austen

Boy in Dress

 

 

 

06.02.2009 um 10:50 Uhr

Bücherliste

von: Bloomsbury   Kategorie: Zeitschriften und Bücher   Stichwörter: Bücherliste, 2008, 2009

Buch lesen

 

Urlaubslesebuch: liegt immer parat; zwei gute Geschichten von Michael Krüger und Julia Franck gelesen

Diane Setterfield: Die dreizehnte Geschichte (ein Kapitel gelesen, Autorin ist zu jung)

Christoph André: Unvollkommen, glücklich und frei (es muss der gelbe Umschlag gewesen sein, der mich veranlasst hat, es zu kaufen)

Whitney Otto: Quilt (ungelesen)

Thich Nhat Hanh: Fünf Wege zum Glück (von Freundin geliehen bekommen; nicht schlecht)

Michael Winterhoff: Warum unsere Kinder Tyrannen werden (fast durch, ich halte es für ein gutes Buch,  auch wenn keine Umsetzungsvorschläge darin angeboten werden. Aber man findet sich bestätigt)

Angeline Bauer: Heilende Märchen (warum hab ich das gekauft?)

Marion Bünsch-Kauke: Psychologie des Kinderhumors (Fehlkauf)

Louise Fitzhugh: Harriet the Spy: witziges Kinderbuch in englisch, my favourite one 

Ursula Nuber: Lass mir mein Geheimnis; Büchereibuch, aufschlussreich

 

 

 

13.08.2008 um 20:27 Uhr

Apologies to any prospective only-english-speaking visitors

I haven't started blogging in English yet. Sooooorrrrry!!!

 

Sonstige

20.06.2008 um 13:41 Uhr

Zum Wochenende

WENN

ich mein Leben noch einmal leben dürfte, würde ich viel mehr Fehler machen.

Ich würde entspannen.

Ich würde viel verrückter sein als in diesem Leben.

Ich wüsste nur wenige Dinge, die ich wirklich sehr ernst nehmen würde.

Ich würde mehr Risiko eingehen.

       Edit: Dieses zum Beispiel: ;)

Risiken

Ich würde mehr reisen.

Ich würde mehr Berge besteigen, mehr Flüsse durchschwimmen und mehr Sonnenuntergänge betrachten.

 

Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.

 

Ich hätte mehr echte Probleme und weniger eingebildete.

 

Sehen Sie, ich bin einer dieser Menschen, die immer vorausschauend und vernünftig leben, Stunde um Stunde, Tag für Tag.

O ja, es gab schöne Momente, und wenn ich noch einmal leben dürfte, hätte ich mehr davon. Ich würde eigentlich nur noch welche haben. Nur schöne, einen nach dem anderen.


Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte,

würde ich bei den ersten Frühlingsstrahlen barfuß gehen und vor dem Spätherbst nicht damit aufhören.

Ich würde vieles einfach schwänzen.

Ich würde mehr Achterbahn fahren.

Ich würde öfter in der Sonne liegen.

Als Geschenkbüchlein erhältlich, veröffentlicht von Heike Held
Ich tu' es!

11.06.2008 um 12:02 Uhr

Praktisch

von: Bloomsbury   Kategorie: Zeitschriften und Bücher   Stichwörter: Conni, Lubek, Anleitung, Entlieben

Jetzt ist es da. Auch auf dem Land. Das Buch "Anleitung zum Entlieben" von Lapared . Wem das Lesen eines Blogs also zu anstrengend ist, kann sich jetzt bequem mit dem Buch zurücklehnen ;).