Noch einmal: das Pantheon
Eine morgendliche Blogreise brachte mich dieses Mal zu einem Bericht über Rom und erinnerte mich an das großartige Pantheon. Ich muss noch einmal davon erzählen.
Würde man die Halbkugel der Kuppel des Pantheons spiegeln, dann wäre diese Kirche eine riesige Kugel. Was wohl den Baumeister damals bewegt hat! Das neun Meter breite Loch in der Kuppel lässt das Licht ein. Es ist offen, weil es damals noch kein Glas gab.
"Was machen die bei Regen?"
"Ach, in diesem Breitengrad regnet es nicht so viel."
"Irgendwann regnet es doch und einen Winter gibt es auch!"
"-.-"
Früher, so erfahre ich später, war unter dem Loch ein Becken, das das Wasser auffing. Jetzt sind in den Marmorfußboden Fünf-Mark-Stück große Löcher eingebohrt, damit das Wasser ablaufen kann.
Die Wände in rotem, grünem, beigem, vielleicht auch blauen Marmor wirken anheimelnd. Das war ein angehmer Aufenthalt.


