S.F... wie in Science Fiction

25.05.2016 um 21:10 Uhr

Da fehlte doch so einiges...

von: SweetFreedom   Kategorie: Muß nicht sein

Hmmm... Na gut, ich bleibe dem Vorsatz treu, auch wenn das bedeutet, daß ich hier heute nicht viel Gutes schreiben kann.

"Terminus" ist ein australischer Film, der in den USA spielt. Soweit, so blöd. Man merkt es leider, daß da was nicht stimmt. 

Eigentlich soll das ganze in Kriegszeiten spielen, nur fehlen komplett die Beweise dafür. Ah, da ist ein Veteranenheim in der Stadt? Oha.

Nee... und dann die Personencharakterisierung! Das kann ja RTLII besser.

Anfangs dachte ich noch: O.k., laß den Streifen mal sich langsam entwickeln, vielleicht ist das ne Perle... Aber dann wurde der Film von Minute zu Minute schlechter und war leider sehr vorhersehbar. 

Wenn man nur drei Euro für den ganzen Science-Fiction-Film hat, ist es ungünstig, wenn man mit 10 Cent die Spezialeffekte veranschlagt. Brrr... zum Glück hat das Schauen auch nur drei Euro plus Lebenszeit von 90 Minuten gekostet. 

Ich kann an dem ganzen Film nur ein gutes Haar lassen: Die Macher haben sich bemüht. Sie hatten gar keine so schlechte Idee. Leider braucht man tatsächlich mehr als drei Euro, um einen guten Sci-Fi-Film zu machen. Selbst wenn man so gut wie keine CGI einbaut, muß doch die Atmosphäre stimmen und das Setting stimmig sein. 

Doch, die Idee war gut. Ich spüre auch bei dem Ende (das so AUSSAH als sei es dem "geliebten" "Skyline" entnommen!), daß das Herz am rechten Fleck sitzt. Nur leider reicht das nicht. Nicht heutzutage, wo wir alle alles schon gesehen haben und doch immer wieder nach etwas Neuem suchen.

Die Idee, diese kleine Prämisse, die ist genial. Aber das war es dann leider schon. Weder die Schauspieler, noch Kameraführung oder Musik können hier etwas ausrichten. Dieses Low-Budget-Werk muß man sich nicht antun.

Nächster Perlentauchgang: "Synchronicity". Bei imdb wird der auch verrissen. "Mal schauen!"

13.05.2016 um 21:07 Uhr

Alleinstellungsmerkmal

Ich will dazu übergehen, nicht nur Filme und Serien hier aufzulisten, die ich für uneingeschränkt empfehlenswert halte, sondern den Blog auch als Gedankenstütze für mich zu nutzen. Ich vergesse einfach zu schnell, was ich alles schon gesehen habe.

 

Vor ein paar Tagen habe ich mir die ersten zwei Staffeln von "Orphan Black" angeschaut.

Es war eine seltsame Erfahrung. Auf der einen Seite finde ich diese Serie grandios und wirklich einzigartig. Es gibt etwas, das hatte ich vorher SO noch nicht gesehen - da ziehe ich den Hut vor den technischen Meisterleistungen, aber eben auch vor den schauspielerischen Leistungen.

Dann muß ich aber auch zugeben, daß mich manches anwiderte. Also spulte ich ab und zu vor. Eindrucksvoll waren z.B. manche Toneffekte, da bin ich empfindlich. Ich brauche auch keine zu 100 % plausible Geschichte, aber manchmal kann ich die Märchen, die man ab und an über unsere Physiologie erzählt, nicht ertragen. Ab und an würde ein Mediziner unter den Drehbuchschreibern oder am Set nicht schaden, sagen wir es mal so. 

Ich werde mir keine weitere Staffel mehr ansehen, obwohl ich davon überzeugt bin, daß es eindrucksvoll weitergehen wird. Die Geschichte hat mich nicht traumatisiert, aber ich verspüre keinen Drang, noch weiter mitzudenken. Die Macher haben innerhalb der zwei Staffeln selbst die Richtung etwas geändert und das Ende der zweiten Staffel hätte ich mir weniger cliffhangerbelastet gewünscht. Am besten, man schaltet zehn Minuten vor Schluß einfach ab - dann ist alles in Butter (und man sieht einmal mehr in einer der besten Szenen, was heutzutage technisch möglich ist).

Die Erklärungen bezüglich der Hauptstory dürften jetzt immer nur noch verworrener werden, das tue ich mir nicht an.

Fazit: "Orphan Black" ist ein meisterhaft geplantes und ausgeführtes Kunststück, das man bewundern muß wegen seiner Technik, das aber nicht jedermanns Geschmack trifft.

gezogen von eonline.com (Teil eines Posters von BBC America)