Gedanken

06.02.2008 um 10:42 Uhr

Erinnerungen XII

20.12.05

 

Unsere Armreifen kamen gerade an einem Tag an als ich in NRW wegen eines Termins beim Psycho war, eine SMS von dir,  „ da ist nen Packerl für dich gekommen“,  ich wusste was es war und du konntest es nicht annehmen da der Vermerk persönlich angebracht war.

Es musste halt warten.

Am 21 war ich am Nachmittag wieder daheim, die Begrüßung etwas kühl jedoch herzlich, schlechte Tage hat jeder mal, also am 22 dann zur Post und es abgeholt.

Du und neugierig, schmunzel, nein nie nicht, und wie, eben halt Kind.

Daheim lag das Packerl noch eine Weile rum, deine Blicke darauf und in meine Richtung ohne das du es aussprachst sagten alles, irgendwann setzte ich mich und öffnete es langsam, holte diese beiden kleinen blauen Kastl heraus und reichte dir einen.

Kinderaugos groß, glücklich und liebevoll als du den Armreif heraus nahmst und ihn anschautest, Begutachtest.

 

Ja der Verschluss, unsichtbar und nur mit einem speziellen Schlüssel zu öffnen, du öffnet es und legtest ihn dir um das linke Handgelenk.

Einige Versuche später, von welcher Seite aus man den kleinen Verschluss am wenigsten wahrnahm stand es dann fest, Verschluss nach oben, grinsel, du und deine experimentier Freudigkeit.

 

Es war kein Weihnachtsgeschenk es war der Tag unserer Verbindung der Tag der alles beschloss was uns anging, für immer WIR.

 

Nun gut, du hattest deines um legtest mir meines an, in deinem Eifer entfernte ich 2 Schlüssel, geliefert wurden 4 was du nicht ahntest.

Der Nachmittag verlief nicht so besonders du fingst aus nicht bekannten gründen an zu Triggern, ich schlug  danach vor das wir zur Rott fahren und jede den Schlüssel der anderen versenkt, wir fuhren los, stellten den Wagen ab und gingen zur Brücke, du warst sehr still.

Wir warfen die Schlüssel gleichzeitig ins Wasser, deine Stille betrübte mich ein wenig und wir fuhren ohne große Unterhaltung wieder heim.

Du schautest dir oft den Armreif an, ein stilles lächeln immer wieder und doch warst du zu still.

Daheim, es war mittlerweile etwas später machten wir uns bett fertig und du schliefst schnell und nah an mich gekuschelt ein.

Tags drauf, die Welt war in Ordnung, wie jeden morgen, meist zumindest, du warst ausgeglichen und schienst glücklich, oft schautest du auf unsere Handgelenke ohne ein Wort zu sagen.

An diesem Abend entstand das Bild, unsere Hände, die Armreifen, die Geste dass ich dich halte.

Nach einigen Bearbeitungsversuchen fandest du die rechten Einstellungen, Schriftauswahl und es war fertig, du lächeltest und schlugst vor es bei beiden Profilen auf besagter Community einzustellen, ich war einverstanden.

Die Bilder, 2 mal das gleich, machten sich gut, es hatte Aussage, WIR gehören zusammen, die Kommentare die in den folgenden Tagen kamen waren positiv und bestätigend, es baute dich wie es mir schien sehr auf.

 

Wir waren beieinander – endlich - verbunden.

 

02.02.2008 um 19:47 Uhr

Über mich

Es interessiert mich nicht...
...wie Du aussiehst...
...ich will wissen...
...was Dein inneres Denken...
...Deine innere Wärme...
...Dein Herz...
...Dir für eine Schönheit schenkt...
Es interessiert mich nicht...
...wie du Dein Geld verdienst...
...ich will wissen...
...wonach du Dich sehnst und ob du es wagst, davon zu träumen!
...der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen...
Es interessiert mich nicht
...wie alt Du bist...
...ich will wissen...
...ob du es riskierst, Dich für die Liebe lächerlich zu machen!
...für Deine Träume...für das Abenteuer...lebendig zu sein....
Es interessiert mich nicht...
...ob die Geschichte, die du mir erzählst, wahr ist...
...ich will wissen...
...ob Du einen anderen enttäuschen kannst...
...um Dir selber treu zu bleiben...
...ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst...
...ich will wissen...
...ob du treu sein kannst und darum vertrauenswürdig....
...ich will wissen...
...ob Du Schönheit sehen kannst...auch wenn es nicht jeden Tag schön ist...
...und ob du Dein Leben aus sich selbst heraus entspringen lassen kannst...
...ich will wissen...
...ob Du mit Versagen leben kannst...
...Deinem und meinem...
...und trotzdem am Ende eines See´s stehen kannst...um zum silbernen Vollmond zu rufen "Ja!".
Es interessiert mich nicht...
...zu wissen...wo Du lebst...und wie viel Geld du hast...
...ich will wissen...
...ob Du nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst...
...müde und zerschlagen...um Dich um andere zu kümmern...
...ich will wissen...
...ob Du Deine Probleme zurückstellen kannst...
...um wiederum anderen bei ihren zu helfen...

Es interessiert mich nicht...
...wer Du bist und wie es kommt...dass Du hier bist...
...ich will wissen...
...ob Du in der Mitte des Feuers mit mir stehst.. ohne zurückzuweichen...
Es interessiert mich nicht...
...wo oder was oder mit wem Du studiert hast...
...ich will wissen...
...was Dich von innen trägt...
...wenn alles andere wegfällt...

...ich will wissen...
...ob Du alleine mit Dir sein kannst...
...und ob Du Deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich selber magst...

...nur so...kann ich wissen...
...wer DU bist...


 

02.02.2008 um 00:19 Uhr

was nun los?

wollte etwas schreiben und ein bild welches mir etwas bedeutet einstellen, mhh, geht nedde, komisch.

29.01.2008 um 18:52 Uhr

es wäre schade...

...wenn dies hier zuende ginge, ich raffte mich auf und schrieb uber dinge welche mich begleiteten und mich beschäftigen, ich hoffe blogigo bleibt uns erhalten.

29.01.2008 um 15:40 Uhr

Gedankenfetzen – Gehversuche

 

Lange her, die Sonne schien und du turntest auf den Rasenkantensteinen herum, wieder aus dem Gleichgewicht gekommen, lächelt, und erneut.

Ich reichte dir meine Hände und sagte leise „Schließ deine Augen“, du machtest sie zu, und hörtest nur auf meine Stimme, kleine vorsichtige Schritte, du bücktest dich wenn ich dir sagte da ist ein Ast, hieltest dich, am Ende kurz vor dem Zaun wurdest du unsicher, ein kurzer Druck meiner Hand „Dreh dich, langsam, den linken Fuß noch etwas…“, ein Tasten und du hattest deinen Weg wieder gefunden.

Ebenso wie dies was wir erlebten ist das Leben ein Weg, einer den man aus den Augen verlieren kann, den man jedoch auch wieder finden kann, Straucheln und die Hand die hält, beides ist Leben.