20.3.2005
Im scharlachroten Saum der nahenden Finsternis
Eine Beruehrung von purpurnen Lippen
Windeshauch wie Amselgesang die Haut streift
Zeugnis von Schlafes grauschwarzem Bruder
Wenn in der Kuehle des heranschwebenden Abends
Der Tau wie Traenenwasser von den Baeumen rinnt
Worin schwarze Voegel in Scharen kraechzen
Und die Nachtigall schweigt im Holundergebuesch
Ein letztes Seufzen entflieht der versiegelten Brust
Nebelschwaden huellen die Seele nun ein
Die Augen der Liebenden vom Schleier bedeckt
Ein ersterbendes Funkeln von der Sintflut verschlungen
Die Last, die das Feuer hat mit Begierde gefressen
Von den Ranken des Efeus trank man das Gift
Die erblassenden Haende zum Gebete gefaltet
Doch die purpurnen Lippen, sie bleiben verschlossen
Eine Beruehrung von purpurnen Lippen
Windeshauch wie Amselgesang die Haut streift
Zeugnis von Schlafes grauschwarzem Bruder
Wenn in der Kuehle des heranschwebenden Abends
Der Tau wie Traenenwasser von den Baeumen rinnt
Worin schwarze Voegel in Scharen kraechzen
Und die Nachtigall schweigt im Holundergebuesch
Ein letztes Seufzen entflieht der versiegelten Brust
Nebelschwaden huellen die Seele nun ein
Die Augen der Liebenden vom Schleier bedeckt
Ein ersterbendes Funkeln von der Sintflut verschlungen
Die Last, die das Feuer hat mit Begierde gefressen
Von den Ranken des Efeus trank man das Gift
Die erblassenden Haende zum Gebete gefaltet
Doch die purpurnen Lippen, sie bleiben verschlossen
