<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#">
<channel>
<title>    Gedichte,   Kurzgeschichten,   Momentaufnahmen </title>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot</link>
<description>Nachdem ich nun schon mehrere Jahre schreibe, bislang meine Lyrik allerdings immer nur in anderen Tagebuechern zwischendurch mit einbrachte, entschloss ich mich nun, ein Weblog nur mit meinen Gedichten ins Netz zu stellen. Was daraus wird, ich weiss es nicht. Wir werden es sehen... 

&lt;br&gt; &lt;br&gt;

Kritik ist uebrigens erwuenscht, wenn konstruktiv.

&lt;br&gt; &lt;br&gt;

Ex aeterna nocte,     ~*~ Phoenix ~*~

&lt;br&gt; &lt;br&gt;

&lt;img src=&quot;http://community.freenet.de/profilverwaltung/data/8/0/4/2/1322408-large.jpg?1097709748&quot;&gt;

&lt;br&gt; &lt;br&gt;</description>
<language>de</language>
<dc:creator>AngelInChains</dc:creator>
<dc:publisher>AngelInChains</dc:publisher>
<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 21:31:00 +0100</pubDate>
<sy:updatePeriod>daily</sy:updatePeriod>
<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
<item>
<title>Nocturne (31.10.08)</title>
<description> 
 Eine alternative, uebersetzte Variante des Gedichts von Eino Leino. 
 
 
Der Sang der Wachteln liegt in der Luft, 
ueber rauchigen Taelern ein blumiger Duft, 
und ueber dem Roggen ein vollkomm&amp;#39;ner Mond; 
Dies Lied ist&amp;#39;s, das mein Herz bewohnt:
 
 
Ich seufze und ich trau&amp;#39;re nicht; 
Das rote Abenddaemm&amp;#39;rungslicht 
spiegelt im Wasser blaeuliche Schemen, 
und ruhloser Wind streift schlafende Graeben;
 
 
Sommernacht, die neue Hoffnung gebar - 
Sorglos atmen die Schatten des Waldes mir nah
 
 
 cn P  
 
 
&amp;nbsp;
 </description>
<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 21:31:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Nocturne-31.10.08/78/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Nocturne-31.10.08/78/</guid>
</item><item>
<title>Welke Naechte II (15.6.2005)</title>
<description> Ich habe mich entschlossen, mit diesem Gedicht unterm Namen A. Noctulus an einem Wettbewerb teilzunehmen - Anm. Maerz 2009. Wuenscht mir Glueck!  
 
   
 
 
Zum Vergroessern anklicken. 
 
 
cn P 
 </description>
<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 18:40:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Welke-Naechte-II-15.6.2005/77/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Welke-Naechte-II-15.6.2005/77/</guid>
</item><item>
<title>HILFE?</title>
<description> 
Kann mir jemand sagen, wie man den Abstand vom Titel zu den Textfeldern unten verringert?
 
 
cn P 
 </description>
<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 20:36:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/HILFE/76/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/HILFE/76/</guid>
</item><item>
<title>-- Bauarbeiten --</title>
<description> 
Es ist wohl unschwer zu bemerken, dass dieses Blog ein neues Layout bekommen soll, und genau daran wird im Moment gearbeitet. Bis morgen werde ich mir jedoch wohl eine Pause goennen, fuer zwischenzeitliche Betriebsfehler und beissende Farben hafte ich nicht ;)
 
 
cn P 
 </description>
<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 22:54:28 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Bauarbeiten/75/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Bauarbeiten/75/</guid>
</item><item>
<title>Trugbild von Glueck</title>
<description> 
 Die, die in der Dunkelheit leben, sie lieben, sie atmen, und im nebligen Schmerz ihr Dasein endlos spueren, die, die immer nur Schatten sehen, und ernst allem Leben begegnen, sie werden gern hoffnungslos genannt. Und das, obwohl in ihnen oefters ein Feuer lodert.  
 
  
 
 Die hingehen, die heiter durchs Leben gehen, stets nach dem Licht lechzen, die, die immer laechelnd durch die Zeiten tanzen, die vor Bluemchen und Herzlich und Freude fast ersticken, denen das Lachen - so meint man - doch sicher irgendwann im Hals stecken bleibt, sie werden als vorbildlich und ideal betrachtet. Und das, obwohl niemand weiss, ob sie wirklich gluecklich sind. 
 
 
 1. Vielleicht ist alles nur Fassade? 
2. Vielleicht sind sie nur unbesorgt, weil sie zu dumm sind, das Uebel zu bemerken? 
3. Und wie viele der &amp;quot;Gluecklichen&amp;quot; haben einfach nur resigniert? 
 
 
 Es gibt so viele Phrasen dafuer. Es heisst, man wuerde toleranter werden, oder &amp;quot;lockerer&amp;quot; (besonders im Alter). Oder aber, so...</description>
<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 00:40:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Trugbild-von-Glueck/74/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Trugbild-von-Glueck/74/</guid>
</item><item>
<title>Entfremdung (27.6.07)</title>
<description> Immer fremder erscheinen mir Gesellschaft und Menschen. Es ist, als triebe ich in einem Boot ohne Ruder immer weiter aufs Meer hinaus, wuerde aber keine Anstalten machen, zurueck zu schwimmen oder mit den Haenden zu paddeln. Stattdessen lehne ich mich zurueck, geniesse meine Einsamkeit und blicke, manchmal etwas wehmuetig, manchmal doch sehr zufrieden, zurueck ans sich entfernende Ufer. Mittlerweile haben die Menschen, die man dort sehen koennte, die groesse von Ameisen erreicht. Ich hoere sie nicht mehr, ihre Sorgen sind mir fremd. Ich erkenne allerhoechstens noch ihre Schemen und schattenhafte Bewegungen. Bald wird von ihnen nichts mehr zu sehen oder zu hoeren sein, und ich habe die ewige Stille gefunden, die ich so lange suchte. Nicht, dass ich nie gewollt haette, die Menschheit zu verstehen - das tat ich! Ich stellte Fragen, wenn mich an ihnen etwas verwunderte. Aber nun, da sie sich von mir und ich mich von ihnen entferne, bin ich erstmals wirklich zufrieden.
 
 
 
cn P 
 </description>
<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 02:47:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Entfremdung-27.6.07/73/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Entfremdung-27.6.07/73/</guid>
</item><item>
<title>Schlagt die Naegel tiefer</title>
<description> 
 Martert mich zu Tode 
Zerschneidet mir die Wangen 
Doch meine wunde Seele 
Werdet ihr niemals fangen  
 
 
 ...  
 
 
 Meine Erinnerungen verschlingen mich. Ich habe den Eindruck, als sei ich nur noch ein Schatten auf dieser Welt, ein Lufthauch, der ab und zu einen Menschen beruehrt und ihn aus dem Nichts erschaudern laesst, und er weiss gar nicht, woher dieses Gefuehl kommt. Es ist, als sei ich unsichtbar und alles, was ich tue, haette kein Gewicht mehr, manchmal bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob ich noch atme.  
 
 
 Nur meine Lider bluten. Rot im grauen Nebel.  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 01:47:30 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Schlagt-die-Naegel-tiefer/72/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Schlagt-die-Naegel-tiefer/72/</guid>
</item><item>
<title>Bangkapi, Winter 1988</title>
<description> 
 &amp;quot;Das Licht war daemmerig, orange, meine Augenlider wurden immer schwerer. Auch das Atmen war ungewoehnlich anstrengend. Meine Glieder spuerte ich nicht mehr. Ich lag auf einem hoelzernen Bett, mein Koerper war in nasse weisse Tuecher gehuellt. Lange fuehlten sie sich nicht kalt an, binnen weniger Sekunden waren sie wieder lau. Die Naesse verdunstete schnell. Meine Familie, oder das, was ich dafuer hielt, stand um das Bett versammelt und starrte mich an. Meine Mutter und meine Grossmutter weinten. Ich war dem Ausgang dieser Krankheit schon fast gleichgueltig gegenueber gestellt und fuerchtete einen Abschied schon lange nicht mehr.&amp;quot;  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Fri, 16 Mar 2007 01:27:52 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Bangkapi-Winter-1988/71/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Bangkapi-Winter-1988/71/</guid>
</item><item>
<title>Ein kleiner Auszug</title>
<description> 
     
 
 
 Zum Lesen klicken. 
 
 
 cn P  
 </description>
<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 16:49:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Ein-kleiner-Auszug/70/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Ein-kleiner-Auszug/70/</guid>
</item><item>
<title>Abschied (16.1.07)</title>
<description> 
 Schwarzes Abbild verronnener Zeit 
Jedes Wort ist eine Perle 
Giftig gruen und kostbar, wie Gold 
Weiss tanzt ein Schleier ueber den Wogen 
Stumm verschluckt der Sturm 
Eine taenzelnd&amp;#39; Libelle -  
 
 
 Das Seelenfunkeln erstickt 
Das Leuchten unter Schlamm begraben 
Die Fischer ziehen die Netze ein 
 
 
 Vor unseren Fuessen tost die See 
Glitschig ruht meine Hand in deiner 
Erstarrt in kalter Umklammerung 
Der Angstschweiss brennt in deinen Wunden 
Still verschluckt das Meer 
Eine eisern&amp;#39; Libelle - 
 
 
 Das Plaetschern verklingt 
Der Sturm loest sich auf 
Leer ziehen die Fischer die Netze ein 
 </description>
<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 16:09:54 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Abschied-16.1.07/69/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Abschied-16.1.07/69/</guid>
</item><item>
<title>Morgen (27.6.2006)</title>
<description> 
 Das erste Tageslicht erhellt 
Schon die Felder, nebelgrau 
Wie begossen scheint die Welt 
Von traenenreinem Morgentau  
 
 
 Und ins dunkle Zimmer scheint 
Regnerisch das fahle Licht 
Waehrend sie den Tag verneint 
Und beendet ein Gedicht 
 
 
 Stundenlang hat sie gewacht 
Und war&amp;#39;n auch die Lider schwer 
Schrieb sie an gegen die Nacht 
Fast entschwebend, mued und leer 
 
 
 Nun zerreisst schon Tageslaerm 
Rabenkraechzen, Vogelsang 
Reden, Rauschen, nah und fern 
Ueberall verstoern&amp;#39;der Klang 
 
 
 Den Traum, in dem ihr Herz versank 
In Sehnsuchts Ewigkeit 
Die Trauer, die sie naechtens trank 
In dunkler Einsamkeit 
 
 
  (Liebe... Zum Schreiben. So habe ich also letzten Sommer jede Nacht gearbeitet)  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 01:42:03 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Morgen-27.6.2006/68/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Morgen-27.6.2006/68/</guid>
</item><item>
<title>Gegen alle ausgeprochen</title>
<description> 
 &amp;quot;Mein Leben und Lieben ist in erster Linie Melancholie. Auch die verborgenen, schoenen Seiten des Schmerzes zu erkennen - Auf Friedhoefen sehe ich weniger Traenen, als Grabesrosen. Und ist eine Rose weniger schoen, als ob sie in einer Vase bei Tische stuende, nur, weil sie auf einem Grabe liegt?&amp;quot;  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 01:38:43 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Gegen-alle-ausgeprochen/67/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Gegen-alle-ausgeprochen/67/</guid>
</item><item>
<title>Sinful Daylight&#039;s Illusion</title>
<description> 
 Es war muehsam, sich ein Lachen zu verkneifen... Wir zwangen uns, die Fassung zu behalten, kicherten nur leise - Bis nichts mehr half, und lautes Gelaechter durch die gesamte Nachbarschaft schallte. Wie lange kannten wir uns schon? Waren es Monate, Jahre? In diesen Momenten glaubten wir, es haette sich um Jahrzehnte gehandelt. An diesem Fruehlingsmittag verband uns etwas, was mittlerweile schon seit Langem zur Vergangenheit geworden ist. Sie wird nie wiederkehren.  
 
 
 cn P 
 
 
  (Im Moment angetan von sinnlosen englischsprachigen Titeln.)   
 </description>
<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 01:17:29 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Sinful-Daylight-s-Illusion/66/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Sinful-Daylight-s-Illusion/66/</guid>
</item><item>
<title>Am Morgen des 18. Mai 2003</title>
<description> 
 Verstoert klammerte sie sich fest, als ob sie drohte, hinunter zu stuerzen. Ein Maedchen von knapp 16 Jahren, bleich und dunkel gekleidet, hing verkrampft am Tisch des feinen Speisesaals, und wirkte so gedankenversunken, als habe sie diese Welt noch niemals klar gesehen. Der Kellner bewegte sich auf sie zu. Sie hatte den Kopf in den Nacken gelegt und sah an die Decke. Nachdem sie die fremde Person neben ihr bemerkt hatte, sah sie sie mit grossen Augen und noch immer schweigend, an. &amp;quot;Moechten Sie ein wenig Obst?&amp;quot;, hoerte sie den Bediensteten fragen. Sie bemuehte sich, ihm zu antworten, aber statt einem Wort brachte sie nur ein Kopfschuetteln hervor. &amp;quot;Kein Wunder, ist ja auch viel zu gesund.&amp;quot; - Der Kellner entfernte sich, scheinbar leicht aergerlich, wieder vom Tisch. Wie haette er auch wissen sollen, dass es Gruende gab, wieso das Maedchen fuer den Morgen nicht ansprechbar war. (...)  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Sat, 03 Feb 2007 01:12:55 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Am-Morgen-des-18.-Mai-2003/65/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Am-Morgen-des-18.-Mai-2003/65/</guid>
</item><item>
<title>Nur ein Moment am 19. September 2000</title>
<description> 
 Ich oeffnete langsam die Augen. Schwer drueckte sich mein Koerper auf den steinigen Untergrund. Ich muss auf dem Ruecken gelegen haben, denn das erste, was ich sah, war ein hellblauer Himmel mit weissen Schaefchenwolken und grelles, sommerliches Sonnenlicht. Ich lebte noch? Muehsam versuchte ich, mich zu erheben. Da stand ich und blickte an mir herab. Blut, ueberall Blut. Aber ich lebte doch noch, trotz allem?  
 
 
 cn P 
 </description>
<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 01:39:02 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Nur-ein-Moment-am-19.-September-2000/64/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Nur-ein-Moment-am-19.-September-2000/64/</guid>
</item><item>
<title>Briefe ueber Vergangenes, Verborgenes und Verstoerendes (1.2.07)</title>
<description> 
  An A.:  
 
 
 Wieso weinst du nun, wo ich meine Hand, die ich dir ueber Jahre reichte, zurueck zog, nachdem du sie niemals ergriffst - sondern schmaehtest, in falschem Stolz? Was erwartest du - Dass ich sie dir weiter, bis an mein Lebensende, entgegen strecke, und mich laecherlich mache, meine Ressourcen verschwende? Die Hand wird von anderen Menschen benoetigt, von solchen, die sie zu schaetzen wissen. Nun hast du, und es ist ja nicht so, dass ich dich nie zuvor warnte, deine Chance verloren. Damit musst du leben, wie ich damit leben muss, nun wieder &amp;quot;Einzelkind&amp;quot; zu sein. Ich werde, sicher wird es auch bei dir so sein, wieder neue Menschen finden, vielleicht auch wieder solche, mit denen ich wirklich viel teilen kann. Aber das hier wird mit Sicherheit nichts mehr, liebe A. 
 
 
 ~*~ 
 
 
  An M.:  
 
 
 Spuerst du das Sehnen, das im Nebel deines Herzens umher wandert, ziellos, wie ein Wanderer, der sich in der dunklen Nacht verirrte? Fuehlst du, wie diese Gedanken an deiner...</description>
<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 01:03:41 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Briefe-ueber-Vergangenes-Verborgenes-und-Verstoerendes/63/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Briefe-ueber-Vergangenes-Verborgenes-und-Verstoerendes/63/</guid>
</item><item>
<title>Zwei Hirngespinste (27.1.07)</title>
<description> 
 &amp;quot;Sie schloss die Augen. Der Wind, der ihr Gesicht und ihr Haar striff, fuehlte sich angenehm frisch an, an diesem warmen Fruehlingstag. Die Sonne schien grell. Einige Voegel zwitscherten und dazwischen vernahm sie das Geraeusch, das Klimpern, das einzelne Windboen in den hin und her schwingenden Metallketten verursachten, die die Ruine absperrten. Sie sah die eingestuerzten Waende vor sich. Darueber die hohe Betonkonstruktion, mostroes, monumental. Sie sah hinauf. Wie klein kam sie sich darunter vor. Das Geraeusch des Windes verunsicherte sie ein wenig. Sie glaubte, die Betonkloetze ueber ihr wuerden im Sturm schwingen. Sie wurde unruhig. Wenn diese tonnenschweren Platten auf sie stuerzen wuerden... Dieses Gebilde... Das schon ueber 50 Jahre dort stand. Der Grund, auf dem ihr Gewicht lag... Wie viele Menschen waren hier schon umgekommen? Sie konnte ihr leises Fluestern unter ihren Fuessen hoeren. Schnell kehrte sie diesem Ort ihren Ruecken.&amp;quot;  
 
 
  Wirklich auf diese Weise erlebt.  
 ...</description>
<pubDate>Sat, 27 Jan 2007 02:03:04 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Zwei-Hirngespinste-27.1.07/62/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Zwei-Hirngespinste-27.1.07/62/</guid>
</item><item>
<title>Gedanken zur Vergaenglichkeit (25.1.07)</title>
<description> 
 Bald war die blutige Glut erloschen, schwarze Nebel hatten sich ueber die purpurroten Seidenbaender gelegt, die ueber das Firmament ausgebreitet waren. Vergaenglichkeit machte sich in der engen unwissenden Menschenbrust breit, ein Seufzen, ein hastiger Atemzug, ein erstaunter Blick.  
 
 
 Vanitas! Wieso musste alles Schoene vergehen? Wieso musste das, was eben noch bluehte, schon wieder zu Staub zerfallen?  
 
 
 Das Herz des unschuldigen Menschenkindes schnuerte sich zu. Wieso war es so schwer, zu verlieren, wo doch jeder Verlust auch die Entstehung einer neuen Schoenheit bedeutete? Doch es faellt dem Wesen des Menschen nicht leicht, dies zu begreifen. Der Geist mag es begreifen, Wissenschaftler schreiben von Kreislaeufen, von Logik, von gleichwertigen Energien, doch die Seele - Sie versteht oder verkraftet so vieles nicht.  
 
 
 Im Anblick des Zerfalls dessen, was soeben noch existierte, beginnt das menschliche Kind, in Traenen auszubrechen. Es kann sich nicht dagegen wehren. Wie grausam...</description>
<pubDate>Thu, 25 Jan 2007 01:34:32 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Gedanken-zur-Vergaenglichkeit-25.1.07/61/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Gedanken-zur-Vergaenglichkeit-25.1.07/61/</guid>
</item><item>
<title>An Hoffmanns Grab</title>
<description> 
 Waehrend der Wind zart die herbstfarbenen Blaetter striff, und die noch warme Mittagssonne hinunter auf die Mauern des Friedhofs und auf die alten Graeber und Gruften herab schien, schritt ich unter dem dichten Geaest der knorrigen Eichen hinueber zu Hoffmanns Grab. Der Weg war noch vom letzten Gewitter und damit einher gegangenen starken Regenfaellen durchnaesst, moderig-matschig, und meine Schritte klangen demnach, wie auf sumpfigem Grund ueblich, stapfend und schwer. Hoffmanns Grab lag fruehlingshaft vor mir, einige Blumen bluehten aus dem Grund, andere standen abgeschnitten, abgetoetet, in dunkelgruenen, in den Boden gesteckten Vasen. Die Inschrift im Stein war beschaedigt, der gravierte Teil durch den Lauf der Zeit verwittert, die golden-metallenen Lettern, die den Namen bildeten, die oberflaechlich angebracht waren, waren auch nicht mehr vollstaendig.  
 
 
 Ich legte einige Hyazinthenblueten auf die steinerne Platte, etwas entfernt von den anderen Blumen. Ploetzlich hoerte ich eine Stimme...</description>
<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 01:43:32 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/An-Hoffmanns-Grab/60/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/An-Hoffmanns-Grab/60/</guid>
</item><item>
<title>Narren (12.1.07)</title>
<description> 
 Manchmal woellt ich Narren schimpfen 
Euch alle, die ihr vor mir steht 
Tief bis zum Hals in Nebelsuempfen 
Und nichts mehr von der Wahrheit seht  
 
  
 
 Was nicht in eure Lehren fuegt 
Sich, sondern frei sei Leben waehlt 
Was nicht sein ganzes Dasein luegt 
Wird von euch schnell zum Wahn gezaehlt 
 
 
 Doch sollt als Suender buessen ich 
Ich lacht euch eitel aus 
Von Menschen, die nur blenden sich 
Geht keine Wahrheit aus 
 
 
  (Ueberarbeitungsvorschlaege sind immer gerne gesehen)  
 
 
  cn P  
 </description>
<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 15:56:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Seelentot/Narren-12.1.07/59/</link>
<guid isPermaLink="true">http://www.blogigo.de/Seelentot/Narren-12.1.07/59/</guid>
</item></channel>	
</rss>