Trollfutter

14.03.2018 um 13:07 Uhr

Epiktet

Begehre nicht, daß die Sachen in der Welt gehen, wie du es willst, sondern wünsche vielmehr, daß alles was geschieht, so geschehe, wie es geschieht, dann wirst du glücklich sein.

Epiktet
Handbüchlein der Moral 8

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenWolfsgeheul schreibt am 14.03.2018 um 13:13 Uhr:
    Glücklich sind Sklaven niederen Geistes mit ein paar Euros, Brot & Spielen - freiheitsliebende Menschen sind glücklich in ihrem Kampfe für die Freiheit - mögen sie die Freiheit selbst erschauen oder nicht - sie tun oder taten ihre Pflicht!
  2. zitierenGrafKroete schreibt am 14.03.2018 um 14:24 Uhr:Was Sie als Freiheit deklarieren, werter Kommentator, würde ich als unzumutbare Unfreiheit, schlimmer als jede Sklaverei, deklarieren und den Versuch wagen mich mit meinem Gefolge im guten Kampfe davon zu befreien.

    Aber nun ja, noch dürfen Freigeister meiner Art friedlich Leben *g*
  3. zitierenGrafKroete schreibt am 14.03.2018 um 14:38 Uhr:Gläubig einem Kreuz zu folgen ist schlimmer als jede Sklaverei, denn es nimmt einem jegliche Entscheidungsfreiheit, egal ob es einen Haken hat oder nicht.

    Ich? ...... lasse mich lieber vom Licht des Lucifers inspirieren und folge dem "Nein, ich diene nicht!"
  4. zitierenZwischenweltler schreibt am 14.03.2018 um 18:12 Uhr:Wo Religion beginnt, hört die Freiheit auf.
    Und wir wissen ja, wie dehnbar der Begriff Religion sein kann.
  5. zitierenMariaHilf schreibt am 14.03.2018 um 22:46 Uhr:Und....mancher war schon glücklich weil seine Wünsche nicht wahr wurden.....😁
  6. zitierenLyriost schreibt am 15.03.2018 um 10:47 Uhr:So mancher versucht, den Leuten einzureden, sie hätten die Pflicht, für die Freiheitsvorstellungen (und Interessen) anderer zu kämpfen, weil es auch ihre eigenen seien. Welch ein durchsichtiger Versuch der Versklavung. Glück ist vor allem Freiheit von "höherem" Wahn.
  7. zitierenGrafKroete schreibt am 15.03.2018 um 12:22 Uhr:Seh ich auch so, Zwischenweltler. Aber da wir natürlich nicht alles wissen können, müssen wir irgendetwas glauben. Ergo sind wir wohl alle "freiwillig unfrei" *g*

    Tja Mariechen ...... wenn das die Lösung ist, dann will ich sofort mein Problem zurück, war auch schon oft mein Gedanke

    Seh ich ähnlich, werter Lyriost. Allerdings stehe ich mit dem Glücksgedanken seit eh und je auf Kriegsfuß. Glück ist lediglich willkommener Zufall und das auftreten desselben ist nix weiter als eine fehlerhafte Interpretation der Situation. Natürlich kann man den Zufall auch als das, was einem zufällt deklarieren, dies wiederum ist relativ berechenbar.

    "Glückliches Sein" hingegen ist lediglich Akzeptanz, wie nicht nur den Stoikern sondern jedem humorvollen Menschen bekannt sein dürfte.
  8. zitierenZwischenweltler schreibt am 15.03.2018 um 13:00 Uhr:Nein, Herr Graf, ich sprach von Religion, nicht von Glaube.
    Glaube fängt dort an, wo das Wissen endet, also wird wohl jeder einen individuellen Glauben verfolgen. Der Glaube selbst ist frei. Erst die Bündelung ähnlicher Glaubensansätze und die damit verbundene Dogmatisierung in einer Religion hebt die Freiheit wieder auf.

  9. zitierenGrafKroete schreibt am 15.03.2018 um 14:51 Uhr:Oh über "Freiheit" könnten wir lange und vielschichtig diskutieren lieber Zwischenweltler. Als junger Mann brach ich auf um sie zu suchen, genoss lange Zeit meines Lebens alle denkbaren "Freiheiten", also sowohl die Materiellen als auch die der Gedanken und jene, die man Unabhängigkeit nennt sowieso und komme im Alter zu dem Schluss, Freiheit ist letztlich eine objektive Unmöglichkeit, letztlich auch nur eine Religion.
    Das schreibt übrigens Jemand, der so frei ist, dass er keine Meinung mehr ernst nimmt und sich statt dessen der Kalkulation zukünftiger Ereignisse hingibt. Eine Art zu denken die meist mit Opportunismus verwechselt wird. Alles fließt!
  10. zitierenMariaHilf schreibt am 15.03.2018 um 17:41 Uhr:.....gut! Das von dir über Freiheit gelesen zu haben....
  11. zitierenLyriost schreibt am 15.03.2018 um 18:41 Uhr:"Freiheit" ist vor allem eine Leerformel, beliebig mit Inhalt zu füllen. Also nichtssagend.
  12. zitierenGrafKroete schreibt am 16.03.2018 um 09:23 Uhr:PUNKT...... *g*
  13. zitierenZwischenweltler schreibt am 16.03.2018 um 11:28 Uhr:Na na, nicht so schnell Punkte setzen. ;)))
    Sprechen wir von der Freiheit im Handeln oder der Freiheit im Denken?
    (Wobei ich einräume, dass es Menschen gibt, bei denen die Leerformel für beide Bereiche gilt, die aber nicht gewillt sind, auch nur das Geringste aufzufüllen. ;) )
  14. zitierenGrafKroete schreibt am 16.03.2018 um 15:10 Uhr:Menschen, denen die Illusion des DENKENS durch den Kopf spukt, lassen das Denken doch immer dem Handeln vorausgenen, ob in Freiheit oder Knechtschaft, oder ..... ?
  15. zitierenZwischenweltler schreibt am 16.03.2018 um 16:57 Uhr:Wo findet man das denn noch, dass jemand erst denkt und dann handelt? :)))
  16. zitierenmijoni schreibt am 16.03.2018 um 17:48 Uhr:😂😂😂😂 ... Zwischenweltler ... Damit rettet du meinen Tag 😉
    Ist wie "Erst denken, dann reden!" ... klappt auch immer weniger ... 🤔😂😂😂
  17. zitierenLyriost schreibt am 16.03.2018 um 18:57 Uhr:Erst denken, dann schweigen.
  18. zitierenGrafKroete schreibt am 17.03.2018 um 13:42 Uhr:Nachdenken, hinlegen, einschlafen, wohlgelaunt TRÄUMEN
  19. zitierenAmanita schreibt am 28.03.2018 um 00:02 Uhr:Gilgamesch-Epos...

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