For the birds...
...aus Brandenburg - "Amy"... inzwischen 11 Monate alt und schon wesentlich interessanter für Felix als noch zu Ostern, als sie noch ein richtiges Häschen war. Felix steht ja eher auf ältere... am liebsten hat er Damen, die einige Jahre älter sind als er, aber er mag Amy. Sie ist aber auch eine richtig hübsche Dame geworden!
Der Vogel des Jahres 2010 ist der Kormoran - viel geschmäht, aber ganz zu Unrecht, wie man auf der Seite des NaBu nachlesen kann. Alle Tiere und Pflanzen und Landschaften, denen das neue Jahr 2010 gewidmet ist, finden sich auf *dieser Liste*. Durch Anklicken der Tiere oder Pflanzen kann man mehr über sie erfahren.
...Es GIBT Eisvögel bei uns. (Jemand wollte mir das partout nicht glauben.) Ich hatte im Frühjahr FAST einen fotografiert. Er saß direkt vor mir, doch flog den Bruchteil einer Sekunde früher los als ich abdrückte, und so war auf dem Foto nur noch ein Stück der Schwanzfedern zu sehen - *klick hier*, aber deren Farbe ist, denke ich, eindeutig. Und heute flog einer an dem Brachwasser immer ein Stück vor mir her, blieb kurz sitzen, flog weiter... bei dem Wetter und mit meiner Digicam ging kein besseres Foto. Schön ist es also nicht, aber eindeutig zeigt es doch den Eisvogel, den Vogel des Jahres 2009. Als er am Ende des Brachwassers angekommen war, flog er den ganzen Weg in einem zurück, direkt an mir vorbei, wobei ich auch seinen roten Bauch gut sehen konnte. Wunderschöne Vögel sind das!
Aus Wikipedia:
Der Eisvogel lebt an mäßig schnell fließenden oder stehenden, klaren Gewässern mit Kleinfischbestand. Diese sollten von einem ausreichenden Angebot an Sitzwarten und möglichst auch von Gehölzen gesäumt sein. Es werden Flüsse, Bäche, Seen und auch vom Menschen geschaffene Gewässer wie Altwässer, Tümpel, Gräben, Kanäle, Teichanlagen, Talsperren und Abgrabungen genutzt. Außerhalb der Brutzeit kann er sich sogar am Meer aufhalten. Als Brutplätze dienen Steilufer oder große Wurzelteller umgestürzter Bäume mit dicker Erdschicht. Auch vom Menschen geschaffene Hohlwege und Gruben werden genutzt.
Der Eisvogel kommt auch in Sibrien vor... also wird es ihm hier noch einigermaßen warm vorkommen...
...genauer gesagt eine Hündin, und natürlich mit ihrem Herrchen zusammen... Das hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ein Hund gegen wirklich tolle Sänger und andere Künstler "anstinken" kann. Primadonna und ihr Herrchen sind wirklich ein Traum an Harmonie und Spaß, den sie miteinander haben. Felix kann ja sehr sehr viel, aber da können wir im Vergleich wirklich einpacken. Zwei Vorteile hat Primadonna: 1. Sie ist ein Mädchen und somit hat sie nie "Weiber" im Kopf und lässt sich nicht so leicht ablenken. 2. Sie ist klein genug, dass ihr sportliches Herrchen (Respekt!) sie auf seinen Füßen stehen lassen kann, sie auf seinen Arm hüpfen lassen kann, mit ihr Seilspringen kann (das war suuuper!)... Das ginge bei uns leider schon aus Gründen der Größe und des Gewichts nicht... Aber wir sind nicht neidisch, im Gegenteil. Wir haben sogar mal für die beiden angerufen, so aus Spaß, nie glaubend, dass die beiden echt den ersten Platz machen... :)
Einiges, was manche Menschen darunter verstehen, finde ich schon sehr seltsam. Heute trafen wir am Main einen Mann mit zwei Foxterriern, die er schnell anleinte, als er uns von weitem sah. Ich nahm also Felix auch an die Leine und so begegneten wir uns. Die zwei Foxls waren Mädchen, was ich gleich an Felix' Haltung erkennen konnte. Der Mann blieb stehen und grüßte sehr freundlich. Es war als hätte er nur darauf gewartet, jemandem zu begegnen, dem er sein Leid mit diesen beiden Hündinnen erzählen konnte. Er führt sie nämlich nur aus, sie gehören einer betuchten Unternehmersfamilie in der Nähe. Die zwei Ladys stammen aus Tschechien... direkt dort abgeholt, viel Geld bezahlt, keine Papiere... Mitleid. Nicht, dass es zwei sind, die man nicht hätte trennen sollen, die zwei tolerieren sich lediglich und manchmal fällt die eine aus Neid über die andere her. Erst vor einigen Monaten so geschehen, wie er sagte, so dass sie Unterlegene "geflickt" werden musste. Wenn die zwei alleine zuhause bleiben müssen, dann werden sie weit entfernt von einander in der Küche angeleint, so dass sie sich nichts tun. In andere Räume dürfen sie anscheinend nicht. Gehorchen tun sie nicht. Ich warf ein, dass man dafür allerdings etwas tun müsste. Typisch fränkisch seine Reaktion... wir Franken sind bekannt dafür, eher weniger als zuviele Worte zu machen. Er schaffte es, nur mit einem Wort und einer Geste, dazu die passende Mimik, mindestens einen kompletten Satz zu sagen, wenn nicht mehr. Er hob die Schultern genau wie die Augenbrauen und sagte nur "Guck!" Was heißen sollte: "Siehst Du, genau das meine ich auch!" Und dann lobte er Felix. Er hätte uns schon öfter gesehen und er kenne diese "Sorte"... haha... also Border Collies. Die würden gut lernen. Stimmt ja. Ich wollte Felix aber nicht ganz so im hellscheinendem Licht seines eben von diesem Mann verliehenen Heiligenscheins neben den beiden geschmähten Foxterrier-Damen stehen lassen und sagte, dass er nicht so brav sei, wenn da konkurrenzfähige unkastrierte Rüden wären... Aber er winkte nur ab, das sei doch normal. Aber DAS hier... und er deutete auf die beiden - meinte aber vor allem deren Besitzer, das war klar... sei eben nicht normal. Naja, er führt sie trotzdem aus. So sehr er schimpft, so gutmütig ist er eben auch.
...sie dürfen auch aus Stein sein... und obwohl sie ihn dummerweise gar nicht streicheln... ;)
Felix weiß, wie man genießt... einfach nur den Rücken am Erdboden scheuern... :)
...zur Stadt hin genießen die beiden, dachte ich zuerst. Es sah jedenfalls so aus. Bis ich merkte, dass ihr Besitzer auf der unteren Koppel saubermacht... und da mussten sie natürlich zusehen...
Felix ist manchmal wirklich unglaublich. Dass er sich an die geschlossene Balkontüre stellt, um so an Leckerli zu kommen, hatte ich schon mal erzählt... Dass er so tut als hätte er Durchfall, obwohl er wegen einer HÜNDIN hinaus möchte... das war erst kürzlich, hab ich noch nicht erzählt. Das Allerneueste ereignete sich gestern: Wie alle wissen, die über Felix mitlesen, ist er ein sehr eifriger Mäusesucher und -buddler. Er macht das in den Weinbergen besonders exzessiv. Gestern waren wir dort also wieder unterwegs. Von ganz unten bis ganz oben hatte er nur Mäuse im Kopf und dachte gar nicht daran, Häufchen zu machen, was ja schließlich auch ein Zweck des Spaziergangs ist und nicht unwichtig. Ich sagte ihm zweimal, dass er Häufchen machen soll... Er beachtete mich nicht und suchte weiter seine Mäuse. Als wir dann schon fast oben an der Obermäusewiese waren (diejenige, von der man ihn kaum noch wegbekommt, weil dort Mauseloch an Mauseloch ist), sagte ich versuchsweise streng zu ihm: "Felix, MACH JETZT BITTE Dein Häufchen!!!" Er, schräg vor mir, mit dem Rücken zu mir stehend, schaute sich zu mir um... und dann, ich glaubte es kaum, tippelte sich in die Hocke, ließ ein Häufchen auf die Erde gleiten, während er weiterhin in der Luft herumschnüffelte und die Wiese mit den Augen absuchte... stand wieder auf, drehte sich nochmal nach mir um... der Blick hätte heißen können: "Jetzt zufrieden?!" und kümmerte sich weiter um seine "Arbeit"... Ich fass es nicht... Wir fragen uns ja schon seit längerem, wann er anfängt zu sprechen... es kann nicht mehr lange dauern...
...Ich hätte allerdings ein Stativ ganz gut brauchen können... Unglaublich, dieses Tier...