Umzug
Wie auch "Serenas Augenblicke" so zieht auch der Tierblog um. Annabel statt Serena kümmert sich um ihn, und er heißt jetzt
Wie auch "Serenas Augenblicke" so zieht auch der Tierblog um. Annabel statt Serena kümmert sich um ihn, und er heißt jetzt
...ist es, dass jetzt das gesamte Gebiet von der Bundeswehr für die Menschen zur Naherholung freigegeben wurde. Zwar mit einer wichtigen und nötigen Einschränkung und auf eigene Gefahr, aber damit kann man gut leben. Sie üben ja nur alle heilige Zeit mal.
Früher sind wir, wenn wir trotzdem da gelaufen sind, ab und zu von so einer Patroullie (wie schreibt man das bloß, hab keine Lust nachzuschauen) angehalten worden, die einem dann sagte, es wäre gefährlich da zu laufen, man selbst oder die Hunde könnten sich an Munition verletzen. Was Quatsch ist, weil sie nicht mit scharfer Munition üben. Nun sind sie in sich gegangen und haben nach dem vorderen Teil nun das gesamte Gebiet freigegeben. Sehr cool. So kann man nun ganz entspannt und offiziell dort laufen. Und den Hund in der Schafscheiße wälzen lassen... denn eine Schafherde hält das Gras auf dem ganzen Gelände kurz, und je nachdem wo sie gerade waren, ist die Wiese eben voll... Und mitten drin wälzte sich mein lieber Hund vorhin... Als ich schreiend auf ihn zurannte, stand er ganz ruhig auf und sah mich fast grinsend an... zu spät... ;)
An einem der sehr warmen Tage letzte Woche liefen wir über eine große Wiese mit wenig Schatten. Da ich dem Wassermann etwas Wichtiges mitteilen musste sagte ich beiläufig zu Felix: "Jetzt müssen wir ein bisschen Schatten suchen und Pause machen, Frauchen muss telefonieren." Er hatte aufmerksam mit gestellten Ohren zugehört, und dann rannte er los, suchte und fand ein schattiges Plätzchen - siehe Foto - und wartete dort auf mich. Es klingt wie gelernt, aber sowas hab ich ihm nicht beigebracht. Ich war selber total baff. Er ist unglaublich!
Plötzlich lag er im Gras und kaute auf etwas herum, sein Ball lag dabei neben ihm. Er hatte diesen ollen, nackigen, zerbissenen gefunden und der war dann natürlich viiiiel schöner. Er bot ihn mir zum Spielen an, aber ich weigerte mich. Ich wollte mit seinem heilen Ball spielen. Aber damit wollte er nicht. Da trottete er mit einem beleidigten Seitenblick auf mich mit dem schäbigen Ding im Maul weiter und beachtete mich nicht mehr. Er hat das hässliche Dingens bis zum Auto geschleppt, wo er es allerdings draußen liegen ließ... hihi...
Ich habe heute mein Katzenshirt an. Als ich es zum Anziehen nach dem Duschen aufs Bett legte sagte ich zu Felix: "Schau mal, hier ist die Katze!" Er war wie elektrisiert, sprang auf das T-Shirt, schnappte es und wollte daran zerren... Das ist etwas, was er sonst niemals tut, nicht einmal als Baby hat er unsere Sachen kaputtgemacht. Und nicht etwa, dass wir ihn je auf Katzen gehetzt hätten... ;) Ich war ganz schön baff. Naja, er hat es rechtzeitig wieder losgelassen, es ist heil geblieben... :)
Er hat heute wahrhaftig verschlafen... Ich dachte, sowas gibt's bei Hunden nicht. Normalerweise weckt er immer Herrchen, der ihn dann auf sein Balkon-Wohnzimmer lässt. Aber heute stand Herrchen auf, und Flixi schlief tief und fest weiter und kriegte nicht mal das Foto mit... Dann hockte sich Herrchen an den PC, und nach einer Weile kam dann von unten her eine Pfote auf seinen Schoß.... muss sehr süß gewesen sein... :)
Wir sind am Fluss, da kommt jemand entgegen. Eine Frau mit zwei Hunden. Bevor wir sie sehen hören wir sie. Sie schreit mit den Hunden herum und bläst in eine Trillerpfeife. Felix bleibt wie angewurzelt stehen und schaut in die Richtung, dann mich an. Ich sage: "Komm Felix, wir kratzen mal die Kurve." Er ist sofort dabei. Wir überqueren Felix' Mäusewiese (MW5), um dort abzuwarten bis die plärrende Frau vorüber gegangen ist. Während Felix halbherzig mäuselt (er lauscht andauernd nach dem Lärm, er kann Gebrülle ebenso wenig leiden wie sein Frauchen) fotografiere ich den Draht mit den vielen Tropfen, der ein paar hübsche Blumen schützt. Das ist der rückwärtige Teil des Gartens der netten Leute, deren Enkelsohn auch Felix heißt. Das Schreien und Trillern wird lauter. Von unserer Wiese aus, die nach hinten etwas abfällt sehen wir nur den Kopf der Frau, und wie sie mit den Armen wilde Bewegungen macht, und immer wieder auf die Hunde einplärrt und ab und zu in die doofe Pfeife bläst. Felix hat sich neben mich gesetzt und schaut mich an. Am liebsten hätte ich diesen Gesichtsausdruck von ihm fotografiert, aber in dem Moment, wo ich es versucht hätte, hätte er wieder anders geschaut... is immer so. Sein Blick war so eine Mischung aus Erstaunen und ... Mitleid... oder besser: Traurigkeit. So wirkte es. Und so ging's mir ja eigentlich auch, angesichts dieses Theaters. Arme Hunde. Ich sage: "Felix, manchmal kannste echt froh sein, dass du mich hast!" Er steht auf und wedelt, als ob er es bestätigen wollte... ;) ... Endlich ist die schreiende Trillerpfeife verschwunden und wir setzen unseren Weg fort.
Gestern sahen wir diesen Ballon... und jeder Ballon erinnert mich an eins der allerliebsten Tiere, die es je gab, nämlich an Tim-Schatz. Sobald er schon von weitem einen Ballon erkannte bellte er total entrüstet und anhaltend. Er machte das nicht schon immer, sondern...
...hat sich das von einer Doggendame abgeschaut, die wir vor Jahren einmal an der Havel trafen. Wir unterhielten uns mit ihrem Herrchen und als dann plötzlich ein Ballon am Himmel auftauchte, fing die Dogge an zu kläffen. Tim schaute sich das ganz erstaunt an, wie sie nach oben bellte, und dann machte er mit. Und seither tat er das immer.,,
Das war nämlich so: Gestern krabbelte diese doch recht große Spinne an der Wand hoch. Ich sagte ihr, dass sie für unsere Wohnung einfach zu groß ist, nachdem ich sie fotografiert hatte, und dass ich sie raussetzen werde. Woraufhin sie bis zur Decke hochkrabbelte. Es war spät abends und ich ließ die Aktion bleiben, verschob sie auf den nächsten Tag, also heute. Und was seh ich heute morgen? Der hier schon länger lebende Weberknecht hat doch tatsächlich fette Beute gemacht... C'est la vie...
Ameisenbisse tun schweineweh... :( Hab mich blöderweise in ne Ameisenstraße gekniet, als ich eine Blume fotografierte... Das war doch keine Absicht, Leute... Boah, die sind gnadenlos...
Man muss sich nicht wegen einer Libelle zum Affen machen, aber man kann doch, nicht? Zumal wenn zum ersten Mal eine direkt auf mir landet... auf meinem Arm, während ich gerade eine Kreuzspinne fotografierte. Ich schielte hin und sah das rote Libellenmännchen und freute mich... und dann wollte ich es natürlich fotografieren. War nicht ganz einfach.... Erstmal kamen irgendwelche Gartenleute im Auto vorbei und dann noch zwei Fahrräder, ich musste Felix herrufen und warten bis sie vorbei waren... und das in dieser Position, mit dem starr hoch oben gehaltenen Arm... muss bescheuert ausgesehen haben. Es wird ganz sicher keiner den Grund dafür gesehen haben. Ich stand außerdem wegen der Kreuzspinne mitten in den Brennnesseln... wagte aber keinen Schritt weg. Einhändig - mit links (es war aber nicht so einfach wie das klingt) - stellte ich die Kamera so ein, wie ich dachte dass die Libelle scharf sein würde, richtete sie aus und drückte ab. Naja erst war es unscharf, dann war nur die Hälfte drauf, und nachdem sie dann aufgeflogen und sich nochmal gesetzt hatte, gelang noch ein scharfes... Ich glaube Pink gefällt ihr...
Am Sonntag hatten Felix und ich eine interessante Begegnung. Ich sah von weitem, wie am Parkplatz am Wald ein Mann seinen schwarz-weißen Hund einsteigen ließ, vermutlich ein Border Collie. Der Mann sah uns kommen und wartete. Klar, er erkannte in Felix auch den Border und wollte ihn sehen. Er strahlte uns an und ich fragte: "Sie haben da auch nen Border oder?" Er nickte. Dann sah ich ihn auch hinter den Gitterstäben (das war zum Glück nicht so eine kleine Box sondern eine, die den ganzen Kofferraum einnahm, ich finde die kleinen schrecklich). Ein WUNDERSCHÖNER Border Collie. Er war genauso bärig wie Felix, hatte aber ein schwärzeres Gesicht, und einen sehr selbstbewussten Gesichtsausdruck. Sein Herrchen meinte, die Leute meinten immer, er sdei zu dick - genau wie es uns öfters mal mit Felix geht - dabei ist das alles wirklich nur Fell. Man sieht es ja, wenn er im Wasser war. Der schöne Kerl zeigte mittlerweile knurrend seinen Unmut, weil sein Herrchen unverschämterweise nichts besseres zu tun hatte, als Felix zu streicheln. Es war auch ein Rüde und sein Herrchen meinte lachend: "Der will immer oben auf sein!" O ja, das kennen wir, Felix ja auch. "Ist er kastriert?" Er nickte, winkte aber sofort ab. "Hat nichts gebracht, der ist genau wie vorher." Ach ja, und er ist 10 Jahre alt, und noch genauso wie mit fünf oder sechs. Immer noch 100 Prozent Border, eine Rakete... Na, das sind ja gute Aussichten... :)
Habs heute Felix nachgemacht und bin auch in den Fluss gesprungen... oder besser gesagt: geklettert. Da liegen unbequeme große Steine herum, und bis man endlich im Wasser ist, macht man nicht so eine tolle Figur. Was aber egal ist, wenn überhaupt haben's nur ein paar Vögel gesehen... und Felix. Welcher am Ufer warten musste, weil ich keine Lust auf zerkratzte Oberschenkel habe... er ist nämlich der Ansicht, dass ich im Wasser so jämmerlich aussehe, dass man mich retten muss. Also schwimmt er auf mich zu, japst aufgeregt und zerkratzt mir dabei die Beine... Diesmal nicht! Habe ihn am Ufer gnadenlos festgebunden... Ich hätte ein Foto von ihm machen sollen: Er saß hochaufgerichtet da, mit weggespreizten Ohren und einem unglaublichen Blick, der eine Mischung aus Besorgnis und Empörung war... oder jedenfalls so aussah. Das Wasser war gar nicht erfrischend... richtig warm... aber es macht trotzdem Spaß. Als ich wieder an Land kam wurden ausgiebig meine Beine abgeschleckt und dann wollte er selber wieder schwimmen... :)