Oranje - Leben in Amsterdam

31.07.2005 um 15:34 Uhr

Regen

von: VicVega

Heute regnet es, wie so oft. Es ist für einen Südwestdeutschen nur sehr schwer zu verstehen, wie es nur so oft regnen kann und überhaupt wo das ganze Wasser herkommt, zumal ich auch den römischen Killersommer nur zu gut kennengelernt habe. In Mannheim gab es Sommer, in denen es über Wochen nicht geregnet hat, bei Temperaturen über 30 Grad. OK, das geht einem auch irgendwannmal auf den Wecker aber immerhin kann man sich bei diesem Wetter in ein Strassencafe setzen und sich abkühlen.
Nun, hier regnet es sehr oft. Auffallend ist, dass die Niederländer es wirklich mit jeder Pore ihres Körpers geniessen, wenn der Himmel blau ist. Sie sitzen im Freien und trinken Kaffee, unterhalten sich mit ihren Freunden und Verwandten, sind für diese vergleichweise niedrigen Temperaturen sehr dünn angezogen (Ich fühle mich immer irgendwie dick eingepackt aber mir ist es nicht warm genug) und haben den Gesichtsausdruck eines Kindes, das über ein Jahr auf Weihnachten gewartet hat, nur um die heiss erwartete neue Playstation zu bekommen.....  OK, das muss kein Kind sein, das könnte auch ich sein. Aber um wieder zurück zum Thema zu kommen, ich denke, wenn ich erstmal ein paar Monate hier bin, werde ich es auch schätzen lernen, wenn es mal an einem Tag nicht regnet. Heute regnet es schon den ganzen Tag, das ist natürlich nicht immer so. Meistens ist es den ganzen Tag nur bewölkt und es regnet mal eben 5 Minuten, das wars. Nur glaube ich kaum, dass es hier sehr oft vorkommt, dass man über einen Monat durchgehend keine einzige Wolke sieht.  Das Wetter heute sorgt dafür, dass ich einen perfekten Abhänger Sonntag erleben darf. Deshalb höre ich jetzt auf zu schreiben und hänge etwas ab, bis dann.

30.07.2005 um 13:29 Uhr

Bilder

von: VicVega

Und endlich habe ich Internet und zu diesem Anlass gibt es ein paar Bilder:


Mein erstes Mal in Amsterdam. Ich hatte noch einen Kater vom Vortag und diese Menschenmassen können einen wirklich fertig machen. Alles viel zu schnell und hektisch für ein Hirn das mit dem Abbauu von Restalkohol beschäftigt ist. Aber egal, das auf dem Foto ist die Centraal Station in Amsterdam. Der wohl schönste Bahnhof den ich je gesehen habe.

Dieses Foto habe ich auf dem Dam geschossen. Wer das Schloss sehen will, kann im Internet bestimmt ganz andere Quellen finden. Ich habe mal ein Foto zum Eingang in die Shopping Meile hier reingestellt, für all diejenigen, die mal in Amsterdam shoppen wollen..... da gehts in die Geldvernichtungsmaschinerie.

Dann gab es den Tag, an dem ich unbedingt nach Edam wollte. Nun, wer nach Edam fahren will, kann einfach die N244 (glaube ich) nehmen und kommt direkt hin. Wer sich verfährt wie ich, der kann durchaus auf einer Strasse landen die genau so aussieht.

Edam selbst ist wunderschön. Ein idyllisches kleines Städtchen mit Grachten und niedlichen kleinen Häusern. Käse habe ich keinen gekauft. Aber entspannend war es bei bestem Wetter.

Das ist der Leuchtturm bei Marken. Auch hier war das Wetter sehr gut. Ich muss zugeben, jetzt, da ich das niederländische Wetter kennengelernt habe, muss man schon sehr viel Glück haben an sovielen Sonntagen am Stück so gutes Wetter zu haben. Meistens regnet es nämlich mindestens einmal am Tag, wenn auch nur kurz, und ist bewölkt.

Und das ist Marken. Was soll ich sagen, niedlich!!! Aber zum wohnen zu langweilig.

Aber ich wohne momentan in Purmerend. Ich hatte ja erwähnt, dass sich hier eine Kneipe an die nächste reiht.Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Kneipen, die sich um diesen Platz reihen. Und am Wochenende geht hier der Punk ab.

28.07.2005 um 19:21 Uhr

Filme in Kino und Fernsehen.

von: VicVega

Ein Fernsehabend in Holland sieht so aus, dass man entweder hollaendisch oder in den meisten Faellen englisch koennen muss. Filme und Serien aus dem Ausland (von hier aus ist auch Deutschland Ausland) werden nicht wie in Deutschland synchronisiert sondern einfach mit Untertiteln versehen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand..... man lernt so relativ gut hollaendisch bzw. englisch. Vor kurzem habe ich mir das erste Mal in meinem Leben Alarm fuer Cobra 11 angeschaut. Ich muss schon sagen, das ist ja ein fast unertraeglicher Haufen zusammengequirlte Scheisse. Aber hey, die Sprache war deutsch mit hollaendischen Untertiteln und so habe ich versucht den ein oder anderen Brocken hollaendisch aufzuschnappen. Es gibt sehr viele Worte die genauso sind wie im deutschen, viele die genauso ausgesprochen werden aber anders geschrieben werden als im deutschen und der Rest ist komplett anders. Immer wenn ich ein Wort gesehen habe, das im Deutschen genauso geschrieben wird wie im hollaendischen habe ich mir gedacht, das merkst Du Dir jetzt. Das Problem dabei ist, sich spaeter wieder daran zu erinnern, da es eines von Millionen Worten ist, die es im deutschen gibt. Das ist der Nachteil einer Sprache die der Muttersprache sehr aehnlich ist.

Weiter faellt bei einem gemuetlichen Fernsehabend auf, dass dieser je unterbrochen werden kann, nicht nur von Werbung, sondern auch von Nachrichten. Das ist sehr stoerend, da 10 Minuten Werbung gefolgt von 20 Minuten Nachrichten eine halbe Stunde sind in der man die Handlung des Filmes vergessen kann.

Etwas anderes was mich aus dem Sitz, und zwar den Kinositz, gerissen hat war die Tatsache, das Kinofilme unterbrochen werden. Man sitzt da und schaut zu , wie Hercule Poirot in Mitten einer Menge Menschen, von denen jeder Einzelne der Moerder sein koennte, auf einem einsamen Eiland steht und dabei ist den Fall zu rekonstruieren. Er deutet auf den ersten moeglichen Moerder der erschrocken zusammenzuckt. Erklaert aber das er es nicht sein kann, da der Moerder....... Unterbrechung. Wow! Was nun? Wer ist der Moerder? Pinkeln muss ich auch nicht! Was macht man dann? Man kauft sich ein leckeres Getraenk. Wenn die Pause endlich zu Ende ist, schaut man sich den Rest des Filmes an. Natuerlich konnte Hercule Poirot so frueh den Fall noch nicht loesen, deshalb laeuft der Film noch eine ganze Stunde. Es wird eine Stunde, in denen sich das leckere Getraenk auf den Weg in die Blase macht, unaufhaltsam. Der Drang aufs Klo zu gehen wird immer groesser und es gibt nur zwei Moeglichkeiten, man geht aufs Klo und verpasst den Schluss oder man haelt in unertraeglichen Schmerzen aus bis zum Ende Hercule Poirot schlussfolgert, dass die Menge Menschen auf dem Eiland in einer konspirativen Aktion das Opfer gemeinsam umgebracht haben.

25.07.2005 um 19:37 Uhr

Leuchtturm

von: VicVega

Ich habe mir am Sonntag mal die Landkarte angeschaut. Auf einmal sah ich es, das Piktogramm eines Leuchtturms bei Marken. Marken ist eigentlich eine Insel, die aber durch eine Strassenverbindung an das Festland angeschlossen ist. Also, habe ich mir gedacht, kommt man da ja recht gemuetlich hin. Ich bin ins Auto gestiegen und losgefahren, durch Monnickendam hindurch, immer schoen die Landstrasse entlang, ueber die Verbindung nach Marken und dann, Monsterparkplatz!!! Mit dem Auto kam man nicht mehr weiter als hier oder nach Marken selbst, den Leuchtturm musste man zu Fuss erreichen. Na denn, stelle ich mal mein Auto ab, habe ich mir gedacht. Nachdem ich der Parkplatz Frau satte 2,90 Euro in die Hand gedrueckt habe, habe ich mein Auto geparkt und bin mit meinem Rucksack auf dem Ruecken losgelaufen auf der Suche nach dem Leuchtturm. An Marken vorbei in Richtung Weide mit Kuehen, Weide mit Schafen und Weide mit Bienenkaesten. Meine Fuesse fingen an in meinen halbwegs neuen und etwas zu grossen Schuhen weh zu tun. Dann endlich habe ich ihn gesehen, ein kleiner Punkt am Horizont, der Leuchtturm. Nachdem ich schon so lange gelaufen bin, und ich nicht vor den Kuehen und Schafen als Looser dastehen wollte, bin ich nicht umgekehrt sondern weiter gelaufen, an Kuehen und Schafen vorbei. Es war, trotz der Fussschmerzen, ein schoener Tag.

Als ich endlich am Leuchtturm angekommen war, habe ich mich auf eine Bank gesetzt und mich entspannt. Touristen gab es hier nicht soviele. Die Autoflut auf dem Parkplatz in Marken wurde verursacht durch Leute, die nach Marken selbst wollten. Trotzdem hat ein Einheimischer eine Marktluecke gefunden. Er hat einfach hinter seinen Rasenmaeher (so einer, auf dem man sitzt, siehe Forrest Gump, an den ich unweigerlich denken musste) einen Eiswagen hergezogen und ist damit zum Leuchtturm gefahren um den Leuten dort Eis zu verkaufen. Dummerweise sind meine letzten 3 Euro an die Parkplatzfrau gegangen. Aber wer braucht schon Eis, wenn er eine ganze Packung Muesliriegel im Rucksack hat.

Irgendwann bin ich dann wieder zurueckgelaufen und nach Marken rein. Schliesslich wollte ich wissen was soviele Menschen an einem solch gottverlassenen Dorf finden. Die Erklaerung ist einfach, es ist ein sehr niedliches kleines Dorf, das zum Teil noch genauso aussieht wie vor 100 Jahren. Ein Museum gibt es dort auch, aber wie ich schon bemerkt habe, meine letzten 3 Euro gingen an die Parkplatzfrau. Aber um ehrlich zu sein wollte ich sowieso nicht mehr ins Museum. Meine Fuesse taten weh und ich hatte Hunger. Also ging es zurueck zum Auto und nach Hause.

In etwas mehr als einem Monaten kommt meine Freundin hier her, endlich, dann bin ich nicht so oft alleine unterwegs. Amsterdam, Edam und Co sind mit der Herzallerliebsten bestimmt doppelt so schoen.

Und jetzt habe ich Feierabend und gehe zur Bank! Bis zum naechsten mal.

18.07.2005 um 20:53 Uhr

Vla, Verkehr und Massaker

von: VicVega

OK, Niederlaender wissen eindeutig wie man feiert, soviel steht fest. Letztes Wochenende glich wieder eher einem kollektiven Suizid durch Alkohol als einem gemuetlichen Wochenende. Mehr habe ich zum letzten Wochenende nicht zu sagen.

Wer weiss was Vla ist? Das ist hollaendischer Pudding. Sehr lecker. Den gibt es in ein Liter Flaschen, extra fuer Leute wie mich, die einen ganzen Tag nur von Pudding leben koennen. Der Supermarkt hier ist nicht weit weg, so kann man gemuetlich mal Vla einkaufen fahren.

Strassenverkehr in Holland bedeutet uebrigens staendige Wachsamkeit. Wer glaubt, er koenne sich mal eben die Landschaft anschauen der spielt mit seinem, in aller erster Hinsicht aber mit dem Leben von ploetzlich aus dem Nichts auftauchenden Fahradfahrern. Erst vor kurzem haette ich fast einen wahrscheinlich liebenden Ehemann zum Witwer gemacht und was weiss ich wieviele Kinder zu Halbwaisen. Ich fahre nichts ahnend die Van Ijsendijkstraat herab als ploetzlich zwischen zwei Hausern aus einer Gasse eine Frau mit ihrem Fahrrad hervorschiesst, der Lenker mit Taschen bepackt vom Einkauf im naheliegenden Supermarkt und vom Gewicht ihres Einkaufs stetig nach vorne getrieben, ihr wisst schon, Traegheit der Masse. Ohne zu schauen, einfach ueber die Strasse. Gefaehrlich, ehrlich gefaehrlich. Hatte sie etwa keine Bremsen? Nein, sie hatte Bremsen, die Leute fahren hier nur so.

Inzwischen habe ich auch schon einen Punkt ausgemacht, der mir nicht so gefaellt. Meine allmorgendliche Sportstunde mit Mosquitos. Diese Bastarde lauern in den Kanaelen die hier ueberall sind, sie lauern auf einen Spalt, der sich zwischen Fenster und Fensterrahmen aufmacht um zu ihrem Opfer zu gelangen. Meistens warten sie bis um 3-4 Uhr morgens, damit es das Opfer am unerwartetsten trifft und zu einen Zeitpunkt, wenn das Opfer wirklich auf alles Bock hat, nur nicht Bock aufzustehen und Schnaken zwischen einer Schuhsohle und der Wand zu zerquetschen. Meistens haben sie schon von der verbotenen Frucht, naemlich mir, gekostet und hinterlassen dann an der Wand einen schoenen fetten roten Blutfleck. Wenn das so weitergeht, dann sieht meine Tapete so aus wie Tapeten in den 70ern. Aber das ist ja wieder modern..... aber muss das Muster aus meinem Blut sein?

Momentan schreibe ich von meinem Arbeitsplatz aus, ihr wisst schon, der fehlende Internetanschluss. Nicht mehr lange und ich kann wieder von zu Hause aus surfen. So lange bleibe ich nach meinem Feierabend an meinem Arbeitsplatz um zu surfen.

12.07.2005 um 19:35 Uhr

Ein Tag am Meer.

von: VicVega

Am Sonntag war ich in Castricum. Ein wunderschoener Sandstrand und das Wetter war genauso wie es an einem Tag am Meer sein muss. Eigentlich wollte ich schon Samstag dorthin, wurde aber wie schon erwaehnt durch dauerhaftes Schaedelbrummen davon abgehalten. So war es dann doch besser einen Tag spaeter zu gehen.

Der Strand war brechend voll. Wenn ich daran denke wie der Strand in Rom, wo ich auch eine lange Zeit verbringen durfte, teilweise menschenleer ein wahres Vergnuegen war, da man die freie Auswahl sich irgendwo niederzulegen hatte. Castricum dagegen war ein einziger Haufen spaerlich bekleideter Menschen, die sich in der Sonne braten liessen, ein wahrer Teppich aus Sonnenanbetern. Nichts desto trotz sehr schoen und wenn naechstes Wochenende die Sonne wieder scheint, dann werde ich dort bestimmt auch wieder hinfahren.

Ausserdem war ich in Edam, richtig, das ist da wo der Kaese herkommt. Ein schoenes kleines Staedtchen mit niedlichen kleinen Haeusern an niedlichen kleinen Kanaelen. Ich wuerde so gerne Bilder hier reinstellen aber das muss leider noch etwas warten..... ihr wisst schon, der fehlende Internet Zugang zu Hause.

Das wars auch schon fuer heute, bis dann......

09.07.2005 um 13:19 Uhr

Wunderschoenes Amsterdam.

von: VicVega

Erstmal sorry fuer die Verspaetung. In dem Haus in dem ich momentan und auch nur diesen Monat lebe, gibt es keinen Internetanschluss und, kein Witz, kein Telefon. In ein paar Wochen ziehe ich in ein anderes Haus, wo es dann hoffentlich alle Vorzuege der modernen Kommunikation gibt. Ich sitze gerade in einem Internetcafe. Ich wuerde auch gerne ein paar Bilder praesentieren, aber leider ist dies momentan auch nicht moeglich. Ich werde aber die erste Gelegenheit nutzen und ein paar schoene Aufnahmen der Umgebung hier reinstellen.

Die Firma in der ich arbeite ist wirklich cool. Die Leute sind sehr nett und insgesamt ist es eine sehr junge Firma, in der man sich mit dem Vornamen anspricht. Die Leute mit denen  ich momentan in einem Haus wohne sind sehr sympathisch und gestern sind wir auch nach einer, sagen wir Upper Class Kneipentour, nach Hause getorkelt. Heute ist mir daher auch etwas schummerig.

Holland ist ein wirklich schoenes Land. Der Ort in dem ich lebe, Purmerend, hat ein schoenes Stadtzentrum mit einem zentralen Platz, um den sich Kneipen reihen. Die Fussgaengerzonen in Purmerend und Amsterdam unterscheiden sich von denen in Deutschland insofern, als dass in Deutschland ueber die Jahre hinweg sich soetwas wie eine Normfussgaengerzone entwickelt hat. Die Norm ist ein H&M, ein C&A, ein Body Shop, etc. Hier ist die Auswahl viel groesser. Es gibt zwar auch die grossen Ketten, aber der Grossteil der Laeden ist individuell. Das macht eine Innenstadt sehr viel interessanter.

Offensichtlich gibt es in Holland fuer Mofas und Motorroller keine Helmpflicht. Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube ich habe bisher noch keinen Mofafahrer mit Helm gesehen. In Holland ist man insgesamt einfach lockerer drauf. Man noetigt den Menschen nicht fuer jede nur moegliche Lebenssituation ein Gesetz auf um dann irgendwannmal, da man festgestellt hat, dass dieses Gesetz irgendeinen Seiteneffekt nach sich zog, ein weiteres Gesetz zu erlassen..... nur um sicher zu gehen. Man traut in Holland den Menschen einfach zu selber Entscheidungen zu treffen die fuer sie selbst am Besten sind. So hat mir ein Mitarbeiter in der Firma erzaehlt, dass er schonmal in Deutschland gewohnt hat und was ihn dort am meisten verwundert hat, war die Tatsache, dass man an diesem einen religioesen Feiertag, ich weiss nicht welcher, ich bin nicht religioes, (zumindest in den suedlichen Bundeslaendern, ich weiss nicht ob es in den anderen Bundeslaendern auch so ist) nicht in Kneipen oder Discos tanzen darf. In Holland wuerde es soetwas niemals geben. Soll doch jeder selbst entscheiden was er mit diesem Tag anfaengt.

Nun, ich bin in Holland angekommen und mir gefaellt es bis auf die Tatsache, dass ich weder Internet noch Telefon habe wirklich sehr gut und wenn der Alkohol von gestern nicht so an meiner Substanz zehren wuerde, dann wuerde ich wahrscheinlich mit Dauergrinsen hinter dem Bildschirm sitzen......

.....und jetzt schaue ich mir erstmal die Kommentare an.

03.07.2005 um 12:27 Uhr

Reise von Mannheim nach Belgien.

von: VicVega

Das Auto ist voll, es kann losgehen.

Gleich zwischen Frankenthal und Worms der erste Stau, noch nicht mal 20 km nachdem ich gestartet bin.

Der Grund....... Baustelle. Davon sollten mir während meiner Fahrt noch 11 weitere begegnen. Scheint so als zahle sich die Autobahn Maut aus.

Die belgischen Autobahnen mit Beleuchtung. Der belgische Staat muss eine Stromrechnung haben, die sich gewaschen hat.

02.07.2005 um 11:02 Uhr

Die erste Etappe.

von: VicVega

Heute geht es los. So gegen 15:00 Uhr fahre ich los. Davor werde ich packen und in meiner Wohnung möglichst viele Stecker ziehen, da ich nicht unnötig Strom bezahlen will. Der Kühlschrank bleibt erstmal eingeschaltet. Mit ein wenig Glück gibt es heute abend schon die ersten Bilder.... dann aber nur von Belgien, Holland gibts dann morgen, sofern ich in Holland in meinem Zimmer ins Internet komme.

02.07.2005 um 02:10 Uhr

Langer Tag.

von: VicVega

Heute morgen um 10:00 Uhr ging es langsam aber sicher los. Das Handy eines meiner beiden Freunde, mit denen ich regelmässig die Fussball Weltmeisterschaft auf der Playstation 2 gewinne, hat uns drei auf brutalste Art und Weise wachgeklingelt. Wir haben die Nacht durchgezockt und nur Mr. Handybesitzer ist um Mitternacht schon ins Land der Träume entschwunden. Nach dem Gewinn der WM war noch etwas Autofahren mit GT3 angesagt und um 4:30 morgens gingen selbst bei uns verbliebenen zwei die Rolladen runter..... bis eben um 10:00 Uhr. Das war nicht viel Schlaf, mal abgesehen von Mr. Handybesitzer, aber damit habe ich sowieso gerechnet. In Zukunft werden diese Sessions wohl nicht so häufig stattfinden.
Danach ging es zu meinen Eltern, zu denen ich meine Pflanzen brachte. Meine Schwester war samt Freund und Kind auch dort. Jetzt werde ich wohl der Onkel aus den Niederlanden werden, der nur dann und wann mal auftaucht.
Später, zurück in meiner Wohnung habe ich noch eine gute Freundin verabschiedet. Wenn der Abschied nicht wäre, könnte es so einfach sein. Ich denke es ist eine reine Gewöhnungssache. Wenn ich dort erstmal klarkomme und meine Freunde und Famillie regelmässig dieses Weblog lesen, dann ist alles nur noch halb so schlimm.