... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

30.04.2009 um 11:14 Uhr

Kandidat Nr. 3

von: Wari

Auch ihm stand die Frage "Willst du meine Zweitfrau sein und mich von meinen Problemem daheim erlösen?" merklich ins Gesicht geschrieben, als er mich mit jenem Kompliment überrumpelte, das auch dir vor einiger Zeit so mir nichts, dir nichts über die Lippen kam und mich in Sprachlosigkeit versetzte. Diesmal war es eher ein "nicht schon wieder" was sich in meinem Kopf gummiartig in die Länge dehnte. Das Dumme: ER wäre tatsächlich jemand an den ich gnadenlos mein Herz verlieren könnte, weshalb ich über die Frage "Zweitfrau oder nicht?" gar nicht erst nachdenken werde. Bei ihm gäbe es nur eine Variante - eine Entscheidung für oder gegen. Gegen wen auch immer. Eine Zweigleisigkeit käme so gar nicht in Frage. Für mich.

 

30.04.2009 um 11:08 Uhr

Und manchmal kommt es anders als man denkt.

von: Wari

Na holla die Waldfee, was für eine starke, amüsante Musizierstunde voller Entspannung und Lachen. Und du meinst, dass Deutsche zu wenig lachen, na ich weiß ja nicht. Ich gehöre dann wohl eher zu denen, die selbst im stillen Kämmerlein immer noch was zu lachen haben. Jedenfalls war es mal wieder ausgesprochen nett. Und das Warten auf dich danach sehr entspannt, weil ich mich mit deinem Anhängsel sehr gut unterhalten habe. Ein paar Bröckchen Deutsch, mit ein wenig Spanisch und Englisch gemischt und schon kommen wir auf einen Level, der ein Zusammenfinden doch sehr angenehm macht. Er macht sich gut, dein Großer! Das anschließende Heimfahren erleichterte die frühlingshafte Abschiedzeremonie im Regen doch sehr. Nur den eigentlichen Abschied hattest du dir wohl ein wenig anders vorgstellt, wenn ich an deinen Blick denke, den du aufgesetzt hattest, als meine Anhängsel früher als geplant schon auf mich warteten. Naja mein Liebster, jetzt haben wir zwei Wochen ohne einander verbracht, da kommt es auf ein paar Tage nicht an. Und nach dem Wochenende, wenn wir beide erholt und entspannt in eine neue Woche starten, ist ein Treffen doch dann um so schöner ... unbeschwert, frei mit unendlich viel Zeit. Manchmal kommt es eben anders als man denkt und das ist gar nicht so schlecht.

 

19.04.2009 um 10:37 Uhr

Geliebte

von: Wari

Würde in diesem Wort nicht so unendlich viel Wahrheit stecken, wäre die Geschichte wesentlich einfacher.

 

17.04.2009 um 13:19 Uhr

Ein ganz großartiger Film.

von: Wari

Im Breitbandkino. Mit zwei großartigen Darstellern. Die Filmlänge weitete sich im Gegensatz zu den Kurzfilmen sonst in grandiose Überlänge aus und jeder Augenblick war kostbar. Was in den letzten Wochen immer viel zu kurz kam, fand heute eine unbegrenzte Weite. Gefühle, Emotionen und meisterhafte Stimmung die gesamte Zeit über. Und wenn du, der sonst mehr als sparsam umgeht mit Gefühlen und Komplimenten diesen Satz "du bist eine wunderschöne Frau" in den Raum stellst, dann könnte ich fast einer vergangenen Schwäche erliegen. Fast. Ich suhle mich noch ein wenig in deinen Worten, weil sie mit einer Ernsthaftigkeit ausgesprochen wurden, die ich selten bei dir sehe und die ich mittlerweile sehr gut unterscheiden kann von deinen spaßig eingeworfenen Floskeln. Es scheint fast, als wenn ein wenig Zweisamkeit ohne Zeitdruck beiden Seiten gut tut, wenngleich sie an meiner Haltung dem Wir gegenüber nichts ändern wird. Wir passen einfach nur bedingt zueinander. Punkt. Trotzdem danke für die herrlich entspannten vier Stunden, die trotz Schufterei und vielen geschrubbten Kilometern eine Wohltat waren. Wann hatten wir das letzte Mal so viel Zeit miteinander und wann so viel Spaß in jedweder Form? Heute also mal ganz, ganz großes Kino und eine wahre Wiedergutmachung zum Musizierversagen.

 

15.04.2009 um 21:29 Uhr

Das war dann wohl nix.

von: Wari

Mit dem entspannten Musizieren. Mal wieder gestresst und abgehetzt und eigentlich völlig unpassend für deinen ach so vollen Terminkalender. Da hätte ich mir gerade heute allemal was Anderes gewünscht. Und die Hiobsbotschaft vom Ausfall der nächsten Entspannungszeremonie. Das ist wohl irgendwie nicht mein Tag gewesen.

Und wenn du mich schon sehen möchtest, dann versteck das doch bitte nicht hinter irgendwelchen Floskeln, bei denen meine zarten Gehirnwindungen schwer arbeiten müssen, um den Sinn dahinter zu verstehen, sondern mach es wie Freitag: er hat seine Wünsche klar und deutlich formuliert. Damit komm ich besser klar, als mit einem Anruf, bei dem ich völlig verdattert bin, weil du meinst, vor meiner Tür zu stehen und verwundert zu sein, weshalb ich nicht da bin, obwohl ich dir erklärte, dass ich unterwegs zu einer Freundin bin. Angesichts der Tatsache, dass du eh dein Anhängsel dabei hattest, wäre ich im Traum nicht auf den Gedanken gekommen, dass wir uns heute noch sehen würden. Thema war also abgehakt und durch. Auch bei Frauen gilt manchmal: klare Ansagen, damit das Gewünschte beim Gegenüber ankommt.

 

15.04.2009 um 15:32 Uhr

oh manchmal

von: Wari

könnt ich dich! Würgen! Und zwar ganz fest! Wenn ich schon die Anmeldung für dieses und jenes koordinieren soll, was einem momentan kostenlosem Managen deiner selbst gleichkommt, dann erwarte ich auch die notwendige Zuarbeit von deiner Seite. Und zwar nicht erst in zwei Wochen, sondern dann, wenn sie notwendig ist. Deine Mentalität ist oft belustigend, geht es aber um berufliche Zusammenarbeit, dann finde ich sie zum Kotzen und du weißt, in diesem Punkt bin ich knallhart, da dulde ich kein: ich hab keine Zeit gehabt oder ich war auf der Baustelle. Letzteres geht mir in so einem Fall ganz gewaltig vorbei. Mittlerweile mein Lieber müsstest du mich in diesem einen Punkt doch sehr genau kennen. Da bin ich überpenibel, zumal es um dein Vorankommen geht. Aber gut, ich werde dich nicht drängen. Du weißt ja: deine Probleme (auch kommende) sind deine Probleme, meine sind meine! Ich hoffe, du machst wenigstens nachher deinen Job gut.

 

10.04.2009 um 20:51 Uhr

lindo

von: Wari

Nach unserem Ausflug noch auf einen Kurzbesuch auf der Baustelle vorbei zu schauen, war wohl eine Freude auf beiden Seiten. Es tat gut dich zu sehen und zu merken, dass wir wieder einen normalen Umgang haben können. Dass du mich zu deinen Baustellenproblemen befragst und meine Meinung hören wolltest, ist ein gutes Zeichen, nachdem du im Streit meintest, du würdest mir nie wieder von deinen Problemen erzählen. Aber du weißt ja, in gewisser Weise können wir beide nicht von einander lassen und das betrifft wohl auch unsere Probleme, Entscheidungen, etc. - eben all das, was man in einer Freundschaft bespricht. In diesem Punkt bin ich ehrlich gesagt froh, dass wir beide ein Kurzzeitgedächtnis haben und nicht nachtragend sind. Dein Anhängsel war heute gut gelaunt und direkt mal gesprächig, ganz so schlimm, wie ich annahm, ist es wohl doch nicht. Und nachdem wir euch gleich noch ein deftiges Mittagessen zum Abendbrot aus unserem Lieblingsladen mitbrachten, war das letzte Eis gebrochen. Manchmal hab ich einen guten Riecher und meine Intuition funktioniert noch einwandfrei. Und übrigens: er ist dir so was von ähnlich in seiner Art, das ist wirklich faszinierend.

Mit all den anderen Erlebnissen ein wunderschöner Tag.

 

08.04.2009 um 20:21 Uhr

modo de relaxar

von: Wari

Entspannung sieht anders aus mein Lieber, ganz anders, aber so ist das, wenn man neue Kundschaft aufnimmt in einen eingeschworenen Kreis. Trotzdem ist es dir mal wieder gelungen, für viel Spaß und Freude zu sorgen. Sehr nett der heutige Nachmittag. Und dein Anhängsel scheint seine mir gegenüber auftretenden negativen Assoziationen fallen zu lassen. Immerhin hat er es heute mal geschafft zu lächeln, wenn sich unsere Blicke begegneten. Alles andere fühlte sich so nett wie immer an, nur dein verspäteter Aprilscherz, dass du nächste Woche nicht zum Musizieren kommen könntest, war irgendwie mächtig gewaltig daneben. Du weißt doch, in diesem Punkt dulde ich kein einfaches "ich bin nicht da.". Und wie ich sehe, hilft ab und an ein kleines Machtwort der Managerin, den Schützling wieder auf den rechten Weg zu bringen und ihn an seine Pflichten zu erinnern. Du hättest das doch vorher wissen sollen, dass ich mich so einfach nicht abspeisen lasse.

Btw.: Am Samstag traf ich Freitag. Mit Familienanhang. Er ließ es sich nicht nehmen, mich an seine Sympathie für mich zu erinnern, mir zu verkünden, dass er mich anrufen werde, woraufhin mir nur ein "Ja, mach das" entfuhr. Immerhin hatte ich vor Wochen versprochen, dass ich mich melde, um einiges zu klären. Es hat sich bis jetzt nichts geändert an meiner Haltung ihm gegenüber, wenngleich ich verstehe, dass er sich eine Zweitfrau suchen will. Nur eben nicht mehr mit mir. Wir können gerne so etwas wie Freundschaft haben, ohne den leidigen Spaßfaktor, der immer mit im Spiel sein muss.

 

06.04.2009 um 21:04 Uhr

distração

von: Wari

Heute, mein Lieber, hast du mal wieder alles getoppt, was irgendwie auch nur zu toppen geht. Ich bin verblüfft, verdattert, leicht irritiert, positiv überrascht und überhaupt. Es geschehen noch Wunder und Zeichen und heute kam mal wieder alles zusammen in einem Überraschungspäckchen an. Mal wieder konnten wir herzlich miteinander lachen und selbst jetzt noch ist die ganze Geschichte so witzig schön, dass es einem kopfschüttelnd Tränen in die Augen treiben könnte. Du scheinst mächtig unter den nichtvorhandenen Treffen zu leiden oder darunter, dass ich das wir auf eine völlig andere Ebene verschoben habe, die vielleicht nicht ganz deinen Vorstellungen und Wünschen entspricht, jedoch eigentlich ganz in deinem Sinne sein müsste. Aber es ist wie immer - wie man´s macht, ist´s verkehrt. Und dein selbstbestelltes Anhängsel ist für unsere gemeinsame Zweisamkeit eben nicht gerade förderlich - selbst schuld mein Lieber, da kann ich dir auch nicht helfen. Aber nichts desto trotz ... nett dass du da warst und danke für dieses große kleine Amüsement am heutigen Tage.

 

02.04.2009 um 21:32 Uhr

Sinnlich

von: Wari

allemal unser Zusammentreffen heute. Sinnlich die Sinnlichkeit im Herzschlag unserer Zeit. Ansteckend deine Fröhlichkeit, dein Lachen, deine Herzlichkeit. Ich könnte behaupten, es sei schön wie immer. Aber es ist besser, weil es sich ohne Angst fühlen lässt. Hinweggehaucht all das Suchen meiner selbst in dir. Umso schöner, einfach dich zu finden und zu sehen, dass wir beide im Stande sind zu lieben. Das Geben ist anders geworden, bedingungsloser, Hoffnungen, die mehr ein Festhalten, ein Klammern waren, haben sich verflüchtig und machten Platz für ein Stück Liebe, die sich nicht weniger schön anfühlt. Unbekannt vielleicht, unerwartet auf jeden Fall. Das Nehmen gleichfalls anders, weil es nichts mehr erwartend einfach genießen kann. Auf einen Fall in die Tiefe erfolgt eine sanfte Landung für ein Leben im Jetzt und Hier, ohne Plan, ohne Zwänge. Und das fühlt sich richtig gut an. Vielleicht hätten wir dies auch anders und schon viel eher haben können. Aber ich bin mir sicher, dass wir genau diesen Weg brauchten, um ein Stück über uns zu lernen, um uns selbst - auch jeder für sich - zu finden.

 

01.04.2009 um 21:01 Uhr

Deine Augen schön wie´s Meer

von: Wari

Sie haben so recht, wenn sie dies singen und dein Lachen ist einmalig, wenn es wie heute in vertrauter Runde mir gilt. Es ist und bleibt besonders und die Liebe ist wie immer noch da. Auf beiden Seiten. Sie hat nur eines dazu gewonnen - sie will nicht mehr besitzen. Natürlich gibt es Tage, an denen ich dich vermisse, Tage an denen du mich vermisst, aber sie sind nicht mehr voller Traurigkeit, voller Schwermut und Wehmut. Wir sind wohl erwachsener geworden und haben eines erreicht: uns den notwendigen Respekt in einer Freundschaft zu zollen. Wir sind so viele Schritte aufeinander zu gegangen. Manchmal laut, manchmal leise, flüsternd fast, unmerklich für andere, spürbar für uns allemal. Aus den ehemals sinnlosen Spielen, in denen Arroganz, Eifersucht und einander Übertrumpfen scheinbar zur Tagesordnung gehörten, sind liebevolle Gesten geworden, die den Umgang miteinander zärtlich erwärmen. Was eindeutig im Moment fehlt, ist Zeit füreinander. Nur gibt es Dinge, die nicht über´s Knie gebrochen werden sollten und wir werden uns irgendwann wiederfinden inmitten unseres momentan herrschenden Chaos der Lebensführung. Deine Seele heute mal wieder berührt zu sehen und die meine gestreichelt zu bekommen, war der Glanzpunkt seit geraumer Zeit und ich freu mich einfach auf dich, in der Hoffnung, es bleiben ein paar Minuten nur für uns, zum Reden, Seelenschmeicheln und innigen Zueinanderfinden, wenngleich Letzteres langsam in den Hintergrund verschwindet. Ich glaube, du schaffst es, mich auch an dieser Stelle wieder gnadenlos in Erstaunen zu versetzen, weil Dinge zwischen uns möglich werden, an die ich nie geglaubt hätte. Ganz im Gegenteil, ich war mir sicher, daran würde auch der letzte Hauch einer Freundschaft erliegen. Immer wieder neu, immer wieder schön und nichts, aber auch gar nichts völlig ausgeschlossen. Das Heute mit dir erntet mal ein ganz großes Hach!