... und vergiss nicht, meine Seele zu küssen ...

30.07.2011 um 06:58 Uhr

Herzensschönheit.

von: Wari

Liebe.

Wunderbare Liebe.

 

28.07.2011 um 08:14 Uhr

Erwähnte ich eigentlich schon mal

von: Wari

dass ich weltbeste Kinder habe?

Den Großen plagte das Heimweh, weil der Herr Papa lieber irgendwelche Dinge im Haushalt macht, als sich mit seinen Jungs zu beschäftigen, womit das altbekannte Thema "Urlaub auf Balkonien" wieder auftauchte. Ich hab es schon damals heiß und innig mit ihm diskutiert, weil ich weiß, dass man in einem solchen Fall eben doch viel zu viel macht, was sonst einfach liegen bleibt und man letztenendes keine Erholung und kein Abschalten im eigentlichen Sinne hat, sondern nur einen Alltag, in dem man eben einfach nicht arbeiten geht. Das spüren die Jungs jetzt ganz gewaltig und sie sind gelangweilt, genervt und Heimweh geplagt. Also musste ich als Aufbaupräparat mal wieder erste Hilfe leisten und dem Großen einen Anschubser geben, die Situation allein retten zu können. Ich schob ihm kleine Anregungen rüber und machte ihm Mut, diese Situation mit seinem Dad zu besprechen. (Was frau nicht alles der Kinder zuliebe macht. *seufz*)

Der Kleine testete der derweil die zwangsweise dazugewonnene Tochter der Neuen auf ihre Zuneigung zu mir, indem er sie einfach fragte, wen sie lieber mag. Mich oder seinen Kindesvater. Sehr süß. Da mich die Kleine nur von dreimaligen Treffen vor einigen Jahren kannte und dann noch zwei Mal zur WC-Benutzung unsere Wohnung betrat, kam ich natürlich verständlicherweise nicht sonderlich gut weg. Woraufhin beim Kleinen der Löweninstinkt ansprang und er seine Mama auf´s ihm Bestmöglichste verteidigte. Und clever wie er ist, zählte er nun tausend Dinge auf, die ich irgendwann mal für sie getan hatte. So lange, bis er sie überzeugt hatte. Er tat mir leid. Denn es wäre mir lieber gewesen, er hätte nicht das Gefühl, sich entscheiden zu müssen. Andererseits ist jetzt einfach das eingetreten, was ich zu einem späteren Zeitpunkt erwartet hatte: Dass die Kinder einfach spüren, dass Geld nicht alles ist. Dass der große Fernseher, den sie in ihr Zimmer bekamen, nicht die Zeit für sie ersetzt. Dass das hundertste Legoauto das Miteinander auch nicht mehr fördert, als das neunundneunzigste. Dass man mit viel Liebe, Geduld, Zuneigung und Zeit für ihre Sorgen, Nöte, für ihre Freuden und ihr Lachen ein Vielfaches an Vertrauen schaffen kann, als mit all den teuren Geschenken und dem Ansammeln von Geld.

Wenn ich mir all das vor Augen führe, dann durchströmt mich eine Welle von Emotionen, die wohltuend sind. Es wird mir klar, dass all das, was ich mir immer mal wieder schön geredet habe, wenn die finanziellen Sorgen wie ein zu kleiner Schuh massiv gedrückt haben, keine wirren Gedanken sind, sondern das Leben schlechthin. Dass es genau SO funktioniert, dass Zeit und Aufmerksamkeit den Kindern gegenüber immer noch erste Priorität haben, auch wenn dies manchmal bedeutet, das eigene Ego zurückzustellen. Nicht immer leicht, aber machbar. Dankbar bin ich vielen, vielen Menschen, die mich dabei unterstützen, am dankbarsten aber für die Kinder, die gelernt haben, mit dem Herzen zu sehen.

 

23.07.2011 um 05:33 Uhr

Ein Zuviel ist eins zu viel

von: Wari

Sieben Stunden lang mit fiesester Migräne zu arbeiten ist scheiße. Punkt. Sich danach heimzumanövrieren und dem Straßenverkehr nur mystisch folgen zu können, um sich daheim die Seele aus dem Leib zu bröseln (und das ist jetzt nett formuliert) ist zu viel. Ein Zuviel zu viel. Da half nur, alles abzustellen, was abzustellen ging. Kopf, Schmerzen, Kopfschmerzen. Schlafen wollt ich nur noch, damit dieses Hämmern im Schädel aufhört. Und alles andere ausblenden. Manch einer wird das nicht verstehen, weil ich eigentlich am gestrigen Abend auf einer Geburtstagsfeier sein sollte. Aber ich konnt noch nicht mal Bescheid geben, was los war. Man, man, man, das hatte ich lange nicht mehr. Wieder hat sich gezeigt, dass ich mehrere Tage mit Vormitternachtsschlafverzicht einfach nicht mehr gebacken bekomme.

 

19.07.2011 um 07:59 Uhr

Vom falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein.

von: Wari

Manchmal ist ein Wir kein Wir, sondern ein Ich. Da hilft auch kein Versuch, einen anderen Missetäter zu suchen.

 

17.07.2011 um 21:08 Uhr

Trotzdem ich alle Hände voll zu tun habe.

von: Wari

Vermisse ich euer Lachen, eure Küsse, eure Fragen, eure Krümel auf dem Fußboden und in den Betten.

Jetzt würd ich sonst was drum geben, alle StarWars-Helden gezeigt zu bekommen!

Und muss doch noch vierzehn Mal alleine aufwachen ...

 

(Extra für euch - und versprochen: eines Tages sind wir dort !)