Fabs0rs Medien- und Gezuppelwelt

30.11.2005 um 23:46 Uhr

Neues Gekrüssel

von: Fabse

Mahlzeit! Hier schnell die aktuellen Neuigkeiten aus dem Waschbärenboot:

Hier klicken für neue kurze FTB-News

Neu im Bücherregal beim Fabse ist Roland Seims "Ab 18"



Momentan pflege ich auch Kontakt mit dem Autor. Wieso, weshalb und warum, verrate ich euch dann beim nächsten Eintrag

29.11.2005 um 00:37 Uhr

Minima Moralia

von: Fabse


Nach Horst Müllers "Kritik der Kritischen Theorie" stellt Adorno in vielen Aspekten, in denen er über die Totalität schreibt, diese schon als automatisches System dar. Das scheint in der Tat die Absicht Adornos gewesen zu sein, der in der Gesellschaft ein sich selbst regulierendes System sah, aus dem es zu flüchten galt. Es war für ihn existent, aber nicht menschenwürdig, während Müller entschieden bestreitet, dass ein solches System besteht; vielmehr seien nur Einzelfälle derart verblendet.


Ihr sitzt in euren Zimmern und ihr wartet auf das Glück
Und ihr habt schon zwanzigtausend Zigaretten ausgedrückt
Redet nur von den Projekten und von eurem neuen Stück
Manchmal frage ich mich bin ich oder ihr verrückt?

Ich will nicht schlecht über euch reden
Es ist ja doch nur primitiv
Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst

Es gibt eine Herzlichkeit jenseits von Jonglieren
Das ist doch wirklich gar nicht allzu schwierig zu kapieren
Ihr werdet hunderttausendmal Kaffeetrinken gehen
Und werdet hunderttausendmal wieder nichts verstehen

28.11.2005 um 00:03 Uhr

Muss ganz doll heulen

von: Fabse

....und das wegen meiner fürchterlichen Orthographie, die ich oft nach dem Eintragen erblicke.  Was mich da wieder etwas glücklicher macht sind die Leute die sich an meiner lyrischen Diarrhoe erfreuen. Sogar die, die immer über mich und meine Verbrechen an der deutschen Sprache schimpfen hab ich lieb.  Na ja, nicht so wirklich. Sollen die sich halt auch mal über mich  so aufregen wie ich über sie.  Wie ich hörte weinen manche auch wenn sie nicht meiner Meinung sind.  Find ich gut. 

Die Leute aus der ersten Gruppe sind eingeladen sich im GB mal blicken zu lassen  und mir lauwarmes Ejakulat dort zu hinterlassen.

Vertreter der Gruppe zwei  können sich noch mehr ärgern: Ich habe ganz viel Liebe in einen neuen Text zum Thema "Rausch"  einfließen lassen, der demnächst in der Printausgabe der "Persona non Grata" auf euch warten wird.  Solltet ihr euch unbedingt am Bahnhofskiosk kaufen um nachzulesen ob ich wieder böse zu euch war.

26.11.2005 um 10:41 Uhr

Weihnachtsgebäck im Gepäck

von: Fabse

Ganze Deutschelände ist geschneit ein mit die weißen Schaisendreck und darüber bin ich nicht gerade erfreut.  Also backenn wir besser mal Weihnachtsplätzchen.



Mehr Tipps für leckere Backwarendesigns findet man hier!

24.11.2005 um 20:15 Uhr

Neues von unseren türkischen Nachbarn: INTIKAM KADINI

von: Fabse


Da surft man ganz unbedarft auf den Stammseiten im Netz und schon findet man wieder längst verschollene Must-have-Titel. Diesmal hat der österreichische Kollege und Ultratrash-Spezi Günther eine weiter Türkploitation-Perle ausgegraben: INTIKAM KADINI ist eine spezielle Dönerfassung des berüchtigten I spit on your Grave. Hier mal ein paar Pix davon.








22.11.2005 um 07:37 Uhr

Der Blog ist zurück!

von: Fabse

Tja, da habe wohl fiese Gesellen Blogigo für ne Woche lahmgelegt. Die Bloglose Zeit habe ich mir dann hier mit versüßt:



Fazit: Nicht ganz so schön wie Mesmerize aber trotzdem ne lecker Scheibe

16.11.2005 um 23:07 Uhr

Fabse: Ganz schön verdreht

von: Fabse


Gerade eben habe ich den Newsletter der "Drehscheibe" erhalten, in dem auch auf ein Projekt hingewiesen wurde welches ich für die Jugendseite des MZV konzipiert habe. Die "Drehscheibe" ist eine Web und Printpublikation in der sämtliche Journalisten in Lokalredaktionen Anregungen für Themen finden und über interressante Arbeiten von Kollegen informiert werden. Zwar hat die gute Frau, die da mit mir sprach da ein paar Sachen etwas durcheinander gewürfelt, aber weil ich ja ein Fan der eigenen Reputation bin lasse ich euch mal daran Teil Haben.





Die Skater, die an der Halfpipe um die Ecke abhängen, haben den Ausschlag gegeben: Die „Pinnwand“ hat eine neue Serie. Thema: lokale Jugendszenen. „Ich bin...“ heißt die Serie, einmal in der Woche wird sie in Zukunft im Blatt sein. „Hip-Hopper, Gothic-Fans, Punks – alle kommen dran“, erzählt Susanne Fischer-Bolz, die betreuende Redakteurin der Lüdenscheider Jugendseite. Die Idee sei ihnen spontan gekommen, ungefähr siebzehn Folgen seien geplant. „Wir wollen den lokalen Bezug der Szene aufzeigen“, sagt Fabian Paffendorf, ein freier Mitarbeiter, der die Serie mit betreut und den Serienauftakt geschrieben hat – über „Magic-Fans“. „Eigentlich wollten wir ja mit einem Text über Skateboarder anfangen. Aber der, den ich angesprochen habe, erzählte, dass er diese Spiele macht – da bin ich gleich mal mitgegangen.“ Ob über Magic-Spieler oder Skateboarder: Die Serie folgt einem klaren Schema. Als Aufmacher ein Text über die örtliche Verankerung der Szene, über die Geschichte und andere Jugend- und Kulturströmungen, die damit zusammenhängen. Dazu gehört immer ein Interview mit einem Vertreter der lokalen Szene, dieses Mal mit dem Organisator der Magic-Treffen in Lüdenscheid. „Alle bekommen den gleichen Fragekatalog“, erläutert Fischer-Bolz das Konzept. „Wie definierst du dich und die Szene, wie bewertest du die kommerzielle Ausbeutung der Bewegung, inwiefern stößt deine Szene auf Ablehnung oder Zuspruch?“ Vielleicht könne man ja auf diese Weise bei den Jugendlichen Verständnis für die jeweils anderen Szenen erwecken, meint Fabian Paffendorf. „Dann sieht ein House-Fan hoffentlich auch nicht nur die Baggy-Pants, wenn er einen Hip-Hoper auf der Straße trifft.“

15.11.2005 um 00:16 Uhr

Neu im Fotoalbum

von: Fabse




13.11.2005 um 23:25 Uhr

Warum der Kübel gerade etwas böckt.......

von: Fabse

Gerade mal wenige Stunden bevor der zaubernde Daniel meinen Weg kreuzt erstatte ich euch mal kurz Bericht, was denn in letzter Zeit so los war und beantworte auch die Frage, warum ich in den letzten Tagen nicht gerade vermehrt online war. Als erstes schicke ich vorweg,  was so im Zeichen der Berichterstattung in der letzten Zeit auf mich nieder prasselte. Da wären gewesen: Konzerte von The Coalfield, Der Automat, Maria Solheim,The Heartbreak Motel ,  In Devils Kitchen,  Arson,  Pistis i.h.a, Los Santanos ,  diverse House-Parties, ein Treffen mit der Fotografin Kati Faber, die Eröffnung einer UNICEF-Ausstellung, eine Fachtagaung der Psychiater, Hausbesuch bei Ehepaaren mit goldener Hochzeit und das Erschrecken von Kindern mit kaputten Stofftieren (sic!).  Die wenige Zeit, die da im Moment über bleibt hab ich damit genutzt Filme zu schauen ( Exorzist: The Begining, Groundhog Day und Football Factory kommen bald ins Filmtagebuch!), Recherche zu betreiben für eine zehnteilige Beitragsserie über Jugendszenen ( ab sofort jeden Freitag in sechs Publikationenen des MZV zu begutachten),  Krämpfe in den Händen zu kriegen bei "Tony Hawks  Underground 2"  ( Mir schmerzen echt die Pfoten!),  Zeit mit meiner Freundin zu verbringen (das Schönste was gibt!), zu Lesen und meinen ersten Text für das Persona Non Grata Magazin vorzubereiten.  Tja, und morgen geht's zum Küblböck.  Für euch hier noch nen schönes Bild von "The Heartbreak Motel"




10.11.2005 um 20:57 Uhr

Gipfeltreffen auf der Insel

von: Fabse


Genau zehn Konzerte lang geben sich zwei großartige Bands im United Kingdom die Ehre, wie ich gerade erfahren habe: THE POGUES ( schon beim heruntertippen des Namens läuft mir der Sabber aus den Mundwinkeln!!) feiern ihre Re-Union Tour in der originalen Besetzung und haben für alle Konzerte die grandiosen Bostoner von DROPKICK MURPHY'S als Support dabei. Göttliche Gigs bekommt man an folgenden Orten zu den angegebenen Terminen zu bestaunen:


# Monday 12 December Cardiff Indoor Arena # Tuesday 13 December Glasgow Academy # Wednesday 14 December Glasgow Academy # Friday 16 December Newcastle Arena # Saturday 17 December Manchester MEN Arena # Sunday 18 December Birmingham NIA # Tuesday 20 December Brixton Academy # Wednesday 21 December Brixton Academy # Thursday 22 December Brixton Academy # Friday 23 December Dublin, The Point

Merke:

und

= Das wofür man immer schon gebetet hat!

09.11.2005 um 20:36 Uhr

Was der Fabse gerade so liest

von: Fabse

Nach dem vergnüglichen Lesespaß mit Helmut  Korte  steht schon das nächste Werk zum Thema Filmanalysen und Medientheorie im Bücherregal.



Diesmal ist wieder der Drehli Robnik  in der Autorenriege des Buches vertreten, dessen Texte ich bereits schon in  der Essay-Sammlung "Splatter Movies" recht lesenswert fand.

07.11.2005 um 23:43 Uhr

Filmtagebuch-News: Saw 2 (2005)

von: Fabse



Gerade mal ein Jahr hat es gedauert bis dem mittlerweile schon zum kleinen Kultfilm avancierten ersten Teil von Saw die Fortsetzung hinterher geschoben wurde. Was zuvor im nur 1 Millionen Dollar teueren Erstling als überaus atmosphärisches Kammerspiel verläuft diesmal noch ein wenig anders:

Dem Cop Eric Matthews gelingt es während der Ermittlungen an einem Mordfall, den berüchtigten Jigsaw-Killer zu stellen. Doch der Versuchs mit Hilfe eines Sondereinsatzkommandos den berüchtigten Mörder festzunehmen gestaltet sich weniger einfach als erwartet, da dieser sich schon vor dem drohenden Zugriff bestens abgesichert hat: Irgendwo in der Stadt befindet sich Erics Sohn mit sieben weiteren Leuten in einem mit Fallen gespickten Haus und es bleiben drei Stunden Zeit bis das tödliche Nervengas, das stetig hereingepumpt wird alle tötet.

Wer jetzt einen einfachen Abklatsch des ersten Teils erwartet, der wird sich wundern wie das Autorengespann Bousman & Whannell hier Vollgas gibt und die vorangegangenen Geschehnisse des Prequels weit in den Schatten stellt: Elemente aus „Cube“ und „Se7en“ gesellen sich hier zu wahrhaft sadistischen Explosionen im Saw-Universum. Neben einem Psycho-Duell in der Rahmenhandlung gesellt sich hier die Parallelhandlung um die Personen im Haus, die sich durch ein großflächiges Gefängnis kämpfen müssen in dessen finalen Raum eine weitere Überraschung auf den saw-erfahrenen Zuschauer wartet, die sich wirklich sehen lassen kann. Neben dem Wiedersehen mit Ex-Junkie Amanda, erwarten einem hier Fallen und Prüfungen für die Gefangenen, die gemeiner kaum sein könnten. Mein persönlicher Liebling ist da der Schlüssel für einen Raum, der sich unter hunderten von gebrauchten Spritzen in einer Grube befindet. Klar, dass auch noch extremer Zeitdruck die Suche „verschönert“.
Gemeinheiten wie diese feiern in Saw 2 ihr Stelldichein und sind auf der Skala der Menschenverachtung ganz oben anzusiedeln. Auch optisch herrscht hier wieder der bereits etablierte , unterkühlte Stil und man gibt sich wieder vollends den schon bekannten und beliebten Stakkato-Schnittorgien-Gefilde hin , die ihre Verwandtschaft mit MTV-Clips berüchtigter Metal-Combos wohl kaum leugnen können. Hatte ich bereits bei Teil 1 darauf hingewiesen, wie anhand des räumlichen Verwirrspiels der Zuschauer geschickt hinters Licht geführt wird , so zieht man im Sequel alle Register und führt dieser Methode der Suspense-Erzeugung noch eine weitere Ebene hinzu, die hier mit Mitteln der Montage bewerkstelligt wird. Zwar kann man sich wieder an den vielen Logiklöchern ebenso aufhängen wie schon beim Vorgänger aber trotzdem erwartet einen hier erneut ein recht kompromissloser und dreckiger Mainsream-Horrorfilm, der glücklich sein lässt.
8 von 10 Augen-OPs

06.11.2005 um 01:16 Uhr

Ähmmm,...ja...

von: Fabse

05.11.2005 um 01:08 Uhr

Filmtagebuch-News: Doom (2005)

von: Fabse



Lange Zeit war die Verfilmung von i.D.-Softwares Kult-Shooter-Game im Gespräch und nun hat uns endgültig die Zelluloid-Version erreicht. Kommen wir gleich mal auf die Story zu sprechen, sofern man diese überhaupt als solche bezeichnen kann:

Schlimme Wissenschaftler haben diesmal auf dem Mars mit Genen rumgepfuscht( Originell!!) Nach einem fatalen Zwischenfall ( noch origineller!) auf der Forschungsstation wird ein Rudel Space Marines ( unglaublich innovativ!!) abkommandiert um alles zu töten was da noch so rumhüpft ( ach nee,..).

„Doom“ ist der wundervolle Beweis dafür, dass auch ein auf zwei Schmierzetteln verfasstes Script verkauft werden kann und auch noch verfilmt wird. Fangen wir mal gleich mit dem Karussell der grenzenlosen Stupidität an und steigen damit ein, dass sämtliches Volk seine Bestandsaufnahme tätigt, dem die Game-Serie bekannt ist. Da hätten wir also einen First-Person-Shooter, in dem der Spieler auf einer Mars-Station durch schier endlose Gänge wandelt und neben dem Einsammeln von Schlüsselkarten reihenweise Monster und Mutanten weg ballert. Was fällt uns da als brachial kreativen Drehbuch-Autoren zu ein? Da brauchste erstmal ne Horde Pseudo-Schauspieler, die jeden Dreck mit ihrem schamlosen Agieren verschlimmbessern und während du an die denkst, kritzelst du sämtliche Drinks die du am Vorabend gesoffen hast auf einen zerknitterten Zettel. Das geschändete Papier überbrinst du dann dem Produzenten und sagst es wäre die Adaption eines Top-selling Videogames. Nachdem du dann dem Herrn Sponsor erklärt hast, wen du dir am Besten in den unnützen Rollen der Protagonisten vorstellst, hüpft dieser rum und freut sich schon die sicheren Scheinchen in die Taschen. Damit die potenziellen Konsumenten ( im Folgendem „Nerds“ genannt) des Geniestreichs aus der Bahnhofstoilette nicht allzu aufmucken, packt man halt noch eine „Big Fucking Gun“ und eine Ego-Sequenz mit in das Flickwerk. Ja, es ist wahr: Doom ist die absolut genialste Game-Adaption seit „House of the Dead“! Beide Streifen sind so grenzwertig asozial, dass sich der Zuschauer, der nicht gerade eine Pulle Wodka auf Ex runter gesoffen hat, genauso gut unterhalten fühlt wie ein Penner im Stadtpark, der jeden Tag aufs Neue merkst, dass er sich in die Hosen geschissen hat. Selbst die Spannung, die vorherrscht wenn man gespannt schnuppert ob der gelassene Furz den vom Schwager in Fragen des Gestanks toppt ist da aufregender. Auch für No-Brainer-Verhältnisse ist „Doom“ ein ziemlich peinliches Produkt. Lediglich die Inszenierung ist da recht sauber gelungen. Überraschungen bietet der Stinker, der nach schlappen 50 Minuten etwas an Drive entwickelt, wohl nur für ein Publikum, dass nach 1930 nichts mehr an Filmschaffen wahrgenommen hat. Hält man sich das Game mal im Verhältnis zum Script und zum fertigen Film vor Augen, findet man schnell das Fazit heraus, dass jeder einzelne Frame einem vermitteln möchte: „Meine Mutti war eine fröhliche Junkie-Hure und ihr habt bestimmt Spaß daran mich als ihr geistig stark minderbemitteltes Kind auf die Schnauze fallen zu sehen.“ Recht nah an der Vorlage zu sein, muss nicht zwangsläufig gut sein. Da hat man gut Geld gespart wenn man einfach jemandem beim Doom-Zocken zuschaut. Essenziel ist das sogar noch spannender.

1 von 10 bestens bekannten Brüdern

03.11.2005 um 21:16 Uhr

Filmtagebuh-News The Hithhiker's Guide to the Galaxy (2005))

von: Fabse



Just wenige Minuten bevor sein Haus zu Gunsten einer neuen Schnellstraße abgerissen werden soll, erfährt Arthur Dent von seinem Freund Ford, dass dieser ein außerirdischer Schreiberling für einen interstellaren Reiseführer ist. Zu allem Überfluss sprengt da auch noch die Vogonische Bauflotte die Erde. Noch bevor Arthur überhaupt einen klaren Gedanken fassen kann, befindet er sich als Anhalter auf einem Tripp durch die Galaxie. Neben alten Bekannten, unwirtlichen Planeten und absurden Aliens, erwartet Arthur auch recht schnell eine Odyssee durch den Hyperraum , an deren Ende eigentlich die große Frage mit der Antwort „42“ stehen soll.

Hier mal wider ein wunderbares Beispiel dafür, wie im Vorfeld einer Roman-Verfilmung das Geschrei der eingefleischten Fan-Schar sich unüberhörbar veräußerte. Wie schon bei Peter Jacksons epischer Adaption von J.R.R Tolkins Herr der Ringe formierten sich die auf geschreckten Anhänger von Douglas Adams Kultbuch, als dessen abendfüllende Verfilmung in den Startlöchern stand. Gruselte es einem noch nach der damaligen TV-Version der BBC gewaltig, so schien sich der Mob zu beruhigen als man ihnen versichte, dass der Autor selbst das Drehbuch verfassen würde. Leider verstarb Adams aber noch vor Beendigung des Scripts und verschiedene Autoren brachten das Werk noch nachträglich in Form. Das fertige Buch, das die Hinterbliebenen absegneten wirkt zwar teils stark gestrafft, doch auch einige Mainstream- Zugeständnisse reichern das Gesamtwerk an. Insgesamt gesehen ist dabei dann ein recht witziger Film bei rumgekommen, dem man allerdings auch teilweise sein recht geringes Budget ansieht.
Ich gebe ja zu, dass meine Berührungen mit dem Roman gut und gerne schon über zehn Jahre zurück liegen und dass einzige was mir von Douglas Adams Gesamtsujet wirklich im Kopf haften blieb ein Aktenschrank voller Pinguine war. Was jetzt die Kintoppfassung angeht, so war der Eindruck dann doch überaus positiv und manche Gags funktionieren im Film wirklich fantastisch. Neben dem Wiedersehen mit dem alten Marvin aus der BBC-Fassung, gibt’s auch noch unser aller Leprechaun Warwick Davis als aktuell manisch-depressives Roboter-Modell. Alles in allem recht kurzweilig und im Anbetracht, dass es erheblich schlechter hätte ausfallen können, hat auch die Vorlage nicht wirklich Schande auf sich geladen.
6 von 42

01.11.2005 um 23:37 Uhr

David Copperfield würde den November lieben

von: Fabse

Just in der Sekunde, in der unser Freund namens Oktober sein schnittiges Dasein mit dem Glockenschlag für dieses Jahr beendete, schreckte ich auf und sprach einen Fluch auf den Monat aus, der uns jetzt empfing. Was in diesem Schicksals-Kalender nun für November eingetragen sein, fragt man sich nun. Hier die kurze Stellungnahme, was da kommen wird:
Stellt euch vor, am 14ten jenes elften Blattes, das von der Wand grinst sei ein Zauber angekündigt. Größer noch als das sei der Besuch eines Magiers mit in diesem Paket enthalten, der euch das Fürchten lehren könnte.  Zwei Wochen noch und dieser morbide Geselle bittet mich zu einer Audienz, auf dass ich euch näher berichten mag was er der Welt an Hexerei noch zufüge mag. Seine  Präsenz fügte schon in jüngster Zukunft vielen Menschen Schaden zu und nun hat er es auf den Waschbären abgesehen. Einst ließ er aller Menschen Ohre bluten, Milchprodukte verfluchen, hexte Kinos Menschenleer und tötete harmlose Insekten durch seine furchtbare Aura. Den einzigen Dienst, den er der Menschheit erwies war einen alten Spinner für immer aus Deutschland zu zaubern, den schon Herrn Fassbinder derbe nervte. Nun sitz ich hier und zittere schon, doch der schwarze Hexenmeister wartet schon freudig auf meinen  Besuch.