Fabs0rs Medien- und Gezuppelwelt

30.07.2006 um 11:18 Uhr

Songs, wo der Fabse weinen muss weil sentimental er ist-Folge 2

von: Fabse


Gebrauchsanleitung: Alle Regler nach ganz rechts drehen, auf "play" klicken und staunen!

28.07.2006 um 23:52 Uhr

Songs, wo der Fabse weinen muss weil sentimental er ist- Folge 1

von: Fabse


14.07.2006 um 12:22 Uhr

Please stop talking Boll

von: Fabse


12.07.2006 um 12:34 Uhr

Auf Tyson scheißen: Fabse vs. Uwe Boll!?!?!

von: Fabse


Bereits im Juni verkündete Dr. Uwe Boll - seines Zeichens Regisseur von unsäglichen Videospiel-Adaptionen – offiziell gegen seine Kritiker kämpfen zu wollen. Die von ihm unterstützte Fan-Site Boll-Fans.com verkündete daher am 13. Juni:

-----------Es nähert sich ein Ereignis, dass es so in der Geschichte des Films noch nie gab und wahrscheinlich auch nie mehr geben wird. Uwe Boll, meist kritisiertester Regisseur auf der ganzen Welt, will nach dem Dreh von POSTAL im Boxring gegen seine Kritiker kämpfen !!!!! Boll: "Im Internet sind über 500 Leute die permanent Scheisse über mich und meine Filme schreiben. Sie wollen mich töten, grillen, toasten, bestrafen...was auch immer. Und jetzt sollen sie das mal beweisen. Die sollen beweisen das sie tatsächlich gegen mich im realen Leben kämpfen können. Nach dem Dreh von POSTAL im Herbst bin ich bereit in den Ring zu steigen und gegen meine schlimmsten Feinde zu kämpfen. Wer auch immer zwischen 70 und 80 Kilogramm wiegt und beweisen kann das er mindestens seit 2005 konstant Kacke über mich im Internet schreibt, kann sich bewerben." Auch Zeitungsredakteure können sich qualifizieren. Geplant ist auch, dass die Kämpfe später in's Internet gestellt werden und manche davon sogar mit in den Postal-Film kommen sollen.-----------

Als erklärter Boll-Hasser ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, mich um einen Kampf gegen unseren Uwe zu bewerben. Nachdem Uwe dann all die bösen Dinge über ihn und seine Filme in der Medien- und Gezuppelwelt gesichtet hatte, meldete er sich kurz bei mir, um ein Foto und weitere Informationen über mich anzufordern. Von offizieller Seite sind schon zwei US-Journalisten als Kampfpartner von Boll bestätigt worden und da scheinbar auch von Uwes Seite Interesse besteht, gegen mich anzutreten, warte ich jetzt noch auf die Bestätigung, der Dritte im Bunde zu werden. Also Uwe, da ich weiß, dass du das hier liest: „Komm her, wenn du den nötigen Mumm hast dem Waschbärenfetischisten die Stirn zu bieten!“

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Tara Reid erklärt Uwe, dass der Fabse ihm die Seele aus dem Leib prügeln wird.

11.07.2006 um 14:55 Uhr

Teletubbies im Horror-Land of the living Doof

von: Fabse


Die Vöglein zwitschern, die Sonne scheint und den Rudi Carrell hat es auch dahingerafft. Solcherlei Kombinationen lassen manche Tage irgendwie zartbitter erscheinen und der von der Hitze geplagte Mensch verkommt ab und an in schwarzen Löchern, was die Motivationskurve angeht. Haut man sich jetzt einfach in die Sonne und genießt die Vorzüge des Ozonloches, oder verfällt man in Arbeitswut um sich selbst anzuspornen? Im Idealfall verbringt man natürlich einen tollen Tag mit der Herzallerliebsten. Und wenn die leider keine Zeit hat? Was könnte da wohl einen Tag noch retten? Der multimedial Verseuchte begibt sich in solchen Situation oftmals ins WWW und schaut sich nach abstrusem Blödsinn um, der seine Lachmuskeln massieren könnte. Absurde Videos, die mit gesangsunbegabten Protagonisten das Zwerchfell verwöhnen, oder eben Aufnahmen von Haustieren beim Pinkeln in den Teich fallen finden sich in Massen um den gepeinigten Geist mit seiner Umwelt zu versöhnen. Doch im Vergleich zu einem gewissen Internetphänomen fallen doofe Homevideos von Rex, Hasso oder Kater Rübezahl dann doch stark ab: Die Rede ist von, na sagen wir mal „geistig anders befähigten“ jungen Menschen, die eines Tages ( Es könnte der Morgen nach der ersten nächtlichen Ejakulation sein), eine göttliche Erscheinung haben.

In einem Wachtraum, der wohl für die restliche Familie vorerst unbemerkt bleibt, erscheint dem post-pubertären Filius ein verstorbener Regisseur, der nach dem Ableben weiterhin Vergnügen an bösen Späßen empfindet. Sich seiner bitterbösen Mission bewusst, greift sich der humorbegabte Engel einen naiven Dorftrottel heraus, dessen Hauptschulkarriere beim lieben Gott in der Akte mit Überschrift „Kriegt jeden Tag was auf’s Maul“ im Aktenschrank liegt. Nun haucht der gemeine Geist dem Jüngling ein „Du zeigst es jetzt der Welt, und schreibst Filmkritiken“ ins Ohr. Das lässt sich unser Burschi natürlich nicht zweimal sagen, denn wer den Kunstblutverlust jedes Darstellers in „Freitag der 13te“ runterbeten kann und auch sonst mit unnützen Wissen, sowie starkem Mitteilungsbedürfnis glänzt, wirft sein „No Angels“-Fanshirt über um sich sodann auf den Kreuzzug zu begeben. Wo könnte wohl die geistige Diarrhö besser Verbreitung finden als im Web? Nirgendwo sonst lassen sich Menschen so mit abgelassenen Hirnblähungen foltern, wie dort! Eine der Sammelstellen für diese Art von modernem Rittertum schimpft sich Horror-Page und lockt unbedarfte Besucher unter der Tarnkappe eines „Online-Filmmagazines“ in die Abgründe menschlichen Outputs. Was sich dort unter der Bezeichnung „Filmberichte“ so verbirgt, reicht aus um normal intelligente Menschen in den Wahnsinn zu stürzen.

Aber schauen wir uns doch mal näher an, was diese Attentäter leisten, um sämtliche Schließmuskeln des Lesers erschlaffen zu lassen. Exemplarisch habe ich mir dazu die „Kritik“ zu John Carpenters The „Thing“-Remake herausgesucht, deren Brillanz ich des Weiteren auch mal kommentieren möchte. Man lege sich schon einmal saubere Unterwäsche bereit, da ich keine Garantie dafür übernehme, dass die gerade getragenen Schlüpper der Medien- undGezuppelwelt-Leserschaft nicht nach Genuss des Original-Textes Urindurchtränkt in die Waschmaschine wandern werden. Here we go!


Der Film spielt 1982 gegen November in der Antarktis. Das heißt überall Schnee.

- Überall Schnee in der Antarktis? Und das auch noch im November? Junge, Junge, hier werden ja Erkenntnisse gewonnen, die manche Leute schockieren könnten. Was das jetzt genau mit dem November zu tun hat entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich feiert man ja in anderen Monaten Beach-Parties in der Antarktis.-

Der Film fängt damit an, dass ein norwegischer Hubschrauber einen Hund jagt. Und zwar mit Gewehren und Granaten. Aus irgendeinem Grund wollen sie den Hund um jeden Preis töten.

- Vielleicht möchte man ja auch Hunde, die man mit Gewehren und Granaten aus einem Hubschrauber heraus jagt nur zum fröhlichen Frolic-Mampfen einladen? –

Der Hund entkommt ihnen und flüchtet zur amerikanischen Forschungsstation, die ca. 2 KM von der norwegischen entfernt ist.

- 2 km also! Da hat jemand gut nachgemessen! –

Einer der Norweger dreht durch und ballert wie wild in Richtung Hund, der jetzt bei den Amerikanern ist. Einer der Männer erschießt den Norweger um das Theater zu beenden, da der Norweger auch einem der Amis ins Bein geschossen hat. Jetzt fragen sich alle warum die zwei Norweger unbedingt den Hund töten wollen.

- Falsch! Irgendwie fragen sich dann doch eher „alle“, ob der Autor seine rhetorischen Fähigkeiten auf einer Bahnhofstoilette erworben hat. -

Also fliegt MacReady (Gespielt von Kurt Russel) und ein anderer Mann mit dem Hubschrauber zu den Norwegern rüber um nach dem rechten zu sehen. Die Beiden müssen aber entsetzt feststellen, dass die Norwegische Station total zerstört ist und alle Norweger tot sind. Und nicht nur das! Die Toten sind alle irgendwie mutiert, dass heißt denen überall Tentakeln und so Zeug aus den Körpern gewachsen sind.

- Schlimmer noch: Langenscheidt und Duden mutierten beim Verfassen dieser Zumutungen! –

MacReady entdeckt auch noch ein komisches mutiertes, hässliches totes Monster. Er nimmt es mit, damit es Dr. Blair untersuchen kann. Die Crew findet herraus das es ein außerirdischer Organismus ist. Das alles wird auch noch bestätigt auf einem Video von den Norwegern, wie sie ein Raumschiff ausgraben, dass schon 100.000 Jahre unterm Eis lag.

- Der Leser findet heraus, dass nicht jeder mit Word auf dem Rechner befähigt ist, dieses auch vernünftig zu nutzen. -

Auf einmal passiert etwas merkwürdiges!

- Merkwürdiger als diese Inhaltsangabe? Kaum zu fassen! –

Der Hund, der am Anfang von den Norwegern floh, mutiert auf einmal und zwar platzt er auf und man kann richtig mit ansehen, wie er zu einem total widerlichen Biest wird. Als die Crew das Biest entdeckt fackeln sie es sofort ab, aber es hat die Hunde angegriffen und zudem ein paar Männer. Dr. Blair findet heraus, dass der Hund mit einem außerirdischen Virus infiziert war, der alle Formen annehmen kann. So ist es passiert, dass der Hund mutierte und auch alle Leute auf der norwegischen Station. Es reicht nur, dass ein kleiner Teil des Virus in den Körper gelangt woraufhin man mutiert und früher oder später grausam stirbt. Das Ergebnis nach jeder Mutation: Ein widerliches Biest, dass total blutrünstig ist.

- Die scheinbare Lieblingsvokabel „widerlich“ kann als einziges Adjektiv in unserer Sprache angesehen werden, die die Verwandlung, die man übrigens „richtig mit ansehen kann“, sofern keine Sehschwäche oder Blindheit vorliegt, zu umschreiben. –

Dr. Blair zerstört alle Funkgeräte und den Hubschrauber, damit niemand mehr fliehen kann.

- Echt? Eigentlich dachte ich bis jetzt immer, dass Dr. Blair das tut, da er eine starke Abneigung gegen Funkgeräte und Hubschrauber hat. –

Der Grund: Wenn das Virus auf die Weltbevölkerung losgelassen würde, wäre das der Untergang der Menschheit! Plötzlich mutiert ein Mann aus der Crew ! MacReady bringt den Betroffenen aber noch rechtzeitig um. Jetzt sind die 11 Leute aus der Crew an einem heiklen Punkt angekommen!

- Genau! Und der heikle Punkt des Films ist, dass er ungestraft Rezensionen wie diese über sich ergehen lassen muss. -

Niemand kann dem anderen mehr trauen, denn jeder könnte infiziert sein und sich früher oder später verwandeln, was natürlich auch passiert. Jeder kann infiziert sein und sich plötzlich in ein widerliches Monster verwandeln und dann den anderen in den Rücken fallen.

- Ach, hatten wir „widerlich“ noch nicht oft genug eingebracht? -

Ich glaube jetzt hab ich genau soviel gesagt um euch Lust auf den Film zu machen und ohne zu viel zu verraten!

- Eigentlich hätten „wir“ jetzt mehr Lust darauf den Verfasser dieses Schwachsinns zu vermöbeln. Natürlich ist es nicht zu viel des Guten, wenn eine kurze Inhaltsangabe jegliche Grammatik in die Tonne kloppt und angereichert mit nutzlosen Umschreibungen von Nebensächlichkeiten, sowie um subjektive Anmerkungen berotzt, etwa 70 Minuten des Films erfasst. -

Jetzt will ich den Film mal analysieren!

- Das ist mein favorisierter Satz dieses Geschreibsels! Bei so einer grandiosen Einleitung erwartet man jetzt natürlich tiefgründige Analysen vor denen Metz, Bordwell und Foucault niederknien. -

Als erstes muss ich gleich sagen, dass der Film von Starregisseur John Carpenter ist. Carpenter kennen wir schon alle, weil er uns andere sehr bekannte Filme präsentiert hat, wie Halloween, Die Klapperschlange, Fürsten der Dunkelheit, The Fog oder Vampire.

- Wir „alle“ kennen den? Falsch! Ich habe 100 Leute im örtlichen Aldi mal gefragt und keine Sau kannte den. Nebenbei präsentierte Carpenter uns da auch nichts, sondern führte Regie und schrieb am Drehbuch mit ! -

Ich persönlich finde John Carpenter ist einer der Besten Regisseure, die ich kenne!!

- Ich persönliche kaufe mir gerne mal eine Tüte Deutsch. Dass der Autor John Carpenter kennt, halte ich auch für ein Gerücht. -

Alle Filme von ihm sind meistens verdammt gut!

- Aha, da fällt mir aber eine nette Liste mit Filmen ein, die der gute Mr. Carpenter auch ziemlich versaut hat. -

Aber mit „The Thing“ hat er sein absolutes Meisterwerk gemacht! Ja ich finde „The Thing“ ist sein bester Film!

- Und ich finde, der Autor gehört in eine gute Nervenheilanstalt! -

Aber was ist an dem Film so gut? Erstens mal die Story!

- Außerirdische, die böse sind, gibt’s ja nicht gerade oft in Filmen! -

Aber die hat nicht Carpenter selber gemacht. Den Film „The Thing“ gab’s 1951 schon mal in schwarzweiß, mit einer Länge von ungefähr 80 Minuten. Ich hab den Film nie gesehen und kann deshalb nichts dazu sagen!

- Die hat Carpenter nicht selbst gemacht? Lyncht die Sau! Da drängt sich mir aber noch die Frage auf, warum der Verfasser was zum Original sagt, wenn er nichts dazu sagen kann. -

1982 machte dann John Carpenter ein Remake! Natürlich sind die Effekte jetzt besser und der Film hat mehr Tempo, aber ob er besser ist kann ich jetzt nicht sagen!

- Sehr interessant, dass man wieder was sagt, was man ja eigentlich gar nicht sagen kann. -

Aber die meisten sagen Carpenters Version sei besser als das Original und ich glaube, da muss schon was dran sein!

- Die meisten Leser dieser Zeilen sagen auch, dass der Verfasser Käse im Hirn hat und ich glaube, dass da was dran sein muss. -

Der Ort konnte auch nicht besser gewählt werden! Die Antarktis (Südpool). Hier ist es sehr kalt und ewiges Eis, soweit das Auge reicht! Also keine Fluchtmöglichkeit! Dann hat die Forschungsstation der Amis auch noch lauter enge Gänge und überall sind Kisten und Rohre.

- Meine Fresse, jetzt geht’s ab! Wie ich hörte wurden sogar einige Szenen im Studio gedreht und das passiert ja auch nur bei den meisten Filmen, weil die Studio-Bosse so eiskalt sind, dass der Zuschauer nachher ihre Eisigkeit spüren kann. Und vor Kisten und Rohren hat eh jeder Angst, der schon mal den Heizungsinstallateur zu Besuch hatte. -

Dann ist da noch diese totale Hochspannung!

- Wie jetzt? Doch der Starkstromelektriker an der Heizung zu Gange? -

Am Anfang des Films wo der Hund gejagt wird, fragt man sich gleich was soll das!

- Zu Beginn dieser „Kritik“ fragte ich mich das auch. -

Aber ab da wo MacReady zu den Norwegern rübergeht beginnt die Spannung.

- Und da wo damals die Deutschen nach Polen rüber gegangen sind begann sogar ein Krieg! -

Als man dann noch die mutierten Toten sieht, kann man sich schon denken, dass mit dem Hund was nicht stimmt. Ab da wo der Hund zu diesem widerlichen Ding mutiert, ist man dann entgültig in den Sessel gefesselt.

- Ich sehe gerade mal wieder „widerlich“ und hab endgültig in den Sessel gefurzt!-

Der Film wird richtig interessant und sauspannend! Man weiß ja nie, ob plötzlich der, der neben einem steht mutiert!

- Ich habe auch ständig Angst, dass Leute neben mir mutieren. -

Wenn es dann soweit ist, dass sich ein Mann verwandelt, kommt erst ein Schockeffekt und dann kann man beobachten, wie er mutiert. Das wird auch immer in sehr überzeugenden Bildern gezeigt.

- Merke: Erst der Schockeffekt und dann Beobachtungen anstellen! -

Neben der Spannung und den Splattereffekten hat Carpenter noch eine superdüstere Atmosphäre geschaffen, die den Film entgültig zu Meisterwerk abstempelt!

- Ja, natürlich! Wie konnte ich nur vergessen, dass Carpenter auch FX-Spezialist ist? Und sogar einen Stempel hat der dabei! Wenn er den mal Uwe Boll leiht, bekommt dessen nächster Film sogar den Oscar. -

Die Musik passt auch sehr gut zum Film und verstärkt die Spannung noch! Auch noch zu erwähnen ist, dass Kurt Russel in diesem Film mitspielt, wie in vielen anderen Carpenterfilmen auch!

- Qualitätssiegel Kurt Russel konnte aber leider auch die Klapperschlangen-Fortsetzung nicht retten. -

Kurt Russel war vorher bekannt als Snake in „Die Klapperschlange“ und übernimmt hier die Rolle von MacReady! Er spielt seine Roller supergut! Man könnte auch grad meinen, dass er die Rolle von Snake fortsetzt! Von den anderen ist mir dann nur noch Blair richtig aufgefallen! Der Verräter, der aber die Menschheit im eigentlichen Sinnen vor dem Ding schützt. Er wirkt auch sehr überzeugend! Er wird gespielt von A. Wilford Brimley. Die anderen spielen auch sehr überzeugend, aber sind nicht weiter großartig zu erwähnen!

- Aha, alle spielen sehr überzeugend aber sind nicht weiter zu erwähnen. -

Wenn ihr gerne Horrorfilme anschaut habt ihr jetzt sicher richtig Lust bekommen, oder?

- Ja, sehr sogar! Nebenbei habe ich auch jetzt richtig Lust meinen Rechner an die Wand zu hauen, wenn ich so tolle Sachen lesen darf. -

Wenn ja dann kann ich euch den Film nur dringend weiterempfehlen, da er im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur noch genial ist!

- Was man von diesem „Review“ ja nicht gerade behaupten kann. -

Mit anderen Worten ein richtiger Horrorfilm, wie sie halt nur früher rausgekommen sind! Heutzutage kommt in Sachen Horror eh nichts mehr gescheites heraus!

- Das ist ja wie mit der Geburtenstation im Krankenhaus. Da kommt ja heute eh nichts Gescheites mehr raus. -

Wenn ihr den Film aber anschaut, dann nehmt die Uncutfassung ab 18! Die 16ner Fassung ist um 10 Minuten verstümmelt, so dass der Film unanschaubar ist! Glaubt mir, denn ich habe beide Versionen gesehen!

- Dir glaube ich mal nichts! -

In der 16ner Fassung sieht man das Ding gar nie!

- Aha, das ist ja wie bei gekürzten Pornofilmen! -

Ach so Entschuldigung! Am Ende sieht man 2 Sekunden lang 2 Fühler und einen Schatten, hinter dem der Kopf ist. In der Originalfassung kann man bei jeder Mutation immer 1 bis 2 Minuten die Splattereffekte bewundern! Die 16ner Fassung hat ca. 40 Schnitte (nicht übertrieben)!!!

- Wie jetzt? Man sieht es doch?-

Das Ding aus einer anderen Welt ist vielleicht nicht so bekannt wie Halloween oder Vampire, aber dass liegt nur daran, weil der Film indiziert ist und es keine 18ner Fassungen in deutsch mehr gibt!

- So ein Schwachsinn! Wahrscheinlich wollte nur niemand dem Kind so einen Film zumuten. -

Er ist aber der Beste von Carpenter und einer der Besten im Horrorgenre allgemein!

- Wissen wir schon. -

Ich sag euch: Schaut ihn euch an! Ihr werdet ihn nicht so schnell vergessen, glaubt mir! So eine hohe Spannung, gute Splatterszenen, düstere Atmosphäre und überzeugende Schauspieler in einer super Story hab ich selten erlebt!

- Du hast wahrscheinlich auch selten eine Lehranstalt von innen gesehen. -

Der Film zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen!

- Da wäre ich jetzt nie drauf gekommen. Aber wenn man etwa 100 Scheißfilme kennt und einen IQ besitzt, der vom Wert her der Außentemperatur in der Antarktis gleicht, ist das schon möglich. -

Wenn es auch schwer wird ihn uncut zu bekommen, versucht es! Wenn es aber nur die 16ner Fassung gibt verzichtet lieber, da ihr sonst ein sehr schlechtes Bild von diesem Meisterwerk bekommt!

- Auch das Bild der 18er DVD soll ja mal nicht so meisterlich sein, oder? -

08.07.2006 um 01:08 Uhr

Die besten Rocksongs aller Zeiten

von: Fabse

Was das Brainstorming mit Hannes Amon  zum Thema geleistet hat erfährt man hier

06.07.2006 um 22:19 Uhr

FTB-News: X-Men 3 (2006)

von: Fabse


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Die mutierten Marvel-Helden gehen in die dritte Runde: Die Schüler von Professor trauern nach wie vor um Jean Grey, die bekanntlich das letzte Abenteuer nicht überlebte. Doch schon steht neuer Ärger ins Haus: Ein Serum, dass Mutanten in gewöhnliche Menschen verwandeln kann ruft Magneto und seine Gefolgsleute auf den Plan, die sich zum finalen Widerstand formieren. Just zur selben Zeit erhebt sich „Phoenix“: Jean Greys zweites Ich, das sich die totale Vernichtung auf die Fahnen geschrieben hat.

Heiß erwartet und am Ende doch nur lauwarm. So und nicht anders lässt sich X-Men: The last Stand beschreiben. Nachdem Bryan Singer, der den ersten beiden Filmen ihre Form verlieh, sich zu Gunsten des neuen Superman-Projekts vom Regiestuhl verabschiedete, sprang der verschriene Rush Hour-Regisseur Brett Ratner kurzerhand ein. Die einzige Frage, die sich stellte als der Regie-Wechsel bekannt wurde lautete daher: „Wie haushoch wird Ratner diesen Film in den Sand setzen?“ Zwar erwartet einen bei der dritten und abschließenden X-Men Auflage bei Leibe kein großer Wurf, wie bei den Vorgänger, doch trotz gewaltiger Schwächen lässt sich der finalen Mutantenhatz doch noch genügend Positives abgewinnen um nicht fluchend die Trilogie in ihrer Gesamtheit zu verachten. Wie bereits beim Vorgänger angeschnitten erwartet uns ein Versatzstück der Phoenix-Saga, die bei den Kennern der Comic-Vorlage seit je her hoch im Kurs steht. Schon Vorab in Trailern konnte der geneigte Fan sich davon überzeugen, dass die Mutantenriege im neuen Film um weitere Lieblinge der Printvorlage ausgebaut werden würde und mit Beast, Angel und Juggernaut stoßen weitere beliebte Charakter zu den etablierten Helden. Selbst die heiß ersehnten Sentinels kommen in einem Kurzauftritt zur längst überfälligen Leinwandehre. Angereichert mit einem gewaltigen Action-Overkill erschöpfen sich allerdings schon weit reichend die Qualitäten des Films. Zwar ist die bekannte X-Men Belegschaft von Jackman über Steward bis hin zu McKellen wieder in der gewohnten Form zu bestaunen und es knallt CGI-unterstützt aus allen Ecken und Enden, doch das Skript von Zak Penn und Simon Kinberg wirkt diesmal arg zusammen geklebt.

Möglichst vieles an Versatzstücken der Comics in 100 Minuten Laufzeit gepackt und die Charakterzeichnungen der Vorgänger über Board geworfen, präsentiert sich hier eine Marvel-Adaption, die auch nach dem Abspann-Gag ein unausgegorenes Gefühl beim Zuschauer zurück lässt. Hier wird teils gestorben und gekämpft, dass es unweigerlich egal wird, ob man nun irgendwen in den Prequels lieb gewonnen hat. Irgendwo erreicht man den Matrix-Effekt: Alles was man vorher mochte und für den Ausgang der Geschichte von Nöten hielt, wird in fünf Minuten weggeworfen und ehemalige Sympathieträger beißen fix ins Gras oder büßen ihre Fähigkeiten ein. Beinahe lässt sich bei X-Men 3 jede Straffung des Drehbuchs auf der Leinwand nachempfinden. Letzten Endes bekommt man einen ordentlichen Popcorn-Film geboten, in dem natürlich auch Stan Lees obligatorischer Kurzauftritt nicht fehlen darf. Kurzweilig auf jeden Fall, doch durch und durch überladen. Mal sehen, was die angekündigten Spin-Offs leisten können.

5 von 10 Schachspielen

06.07.2006 um 12:00 Uhr

FTB-News: THE DESCENT (2005)

von: Fabse


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Extremsportlerin Sarah verliert bei einem Autounfall ihre Familie. Just ein Jahr nach dem tragischen Zwischenfall laden ihre ebenfalls adrenalinbegeisterten Freundinnen die immer noch stark traumatisierte Frau zu einem Abenteuertrip in die Appalachen ein, dessen Höhepunkt der Abstieg und die Erkundung einer unterirdischen Höhle markieren soll. Nach einer durchzechten Nacht in einer Berghütte macht sich die Gruppe auf, um ihr Wochenende mit der Survival-Tour zu beschließen. Bereits kurze Zeit nach der Ankunft in der Höhle stürzt der Eingangstunnel zusammen und der einzige Ausweg aus dem Bergmassiv scheint die Flucht nach vorn darzustellen. Zu spät entdecken die Frauen, dass sie nicht allein im Stollen sind: Eine Schar von kannibalistischen Maulwurfskreaturen hat sich an ihre Fersen geheftet.

Der Brite Neil Marshall, der vor einigen Jahren mit seinem soliden Debütwerk „Dog Soldiers“ bereits die Horror-Fans angenehm überraschte und auf internationalen Fantastik-Festivals Preise für den Erstling einheimste, sprengt –jedenfalls in der ersten Hälfte des Films- sämtliche Erwartungen, die der geneigte Zuschauer am Horrorfilm der Postmoderne hegt: Selten war das Genre-Kino der letzten Jahre klaustrophobischer, spannender und so fesselnd wie der Abstieg der Frauen in das unterirdische Labyrinth. Technisch und optisch ganz klar in der Oberliga angesiedelt, drückt The Descent seinen Betrachter tief in den Sessel und schafft es, im Gegensatz zur ausgelutschten Horror-Massenware, die Bedrohung über den Screen heraus zu katapultieren. Atmosphärisch und überaus beklemmend wirft Marshalls Inszenierung ein Lasso in Richtung Publikum, das einen den Atem raubt und jeder Schockeffekt sitzt selbst beim abgebrühtesten Grusel-Konsumenten. Marshalls Zeichnungen seiner Charaktere, die um ihr Überleben kämpfen trifft genau die Kerbe, die nötig ist um seine ganze empathische Wirkung bei der Rezeption zu entfalten. Dunkle Gänge, raffinierte Settings sowie Spannungen und Misstrauen innerhalb der Gruppe genügen um sämtliche Urängste anzusprechen, die einen großen Vertreter des Genre-Kinos ausmachen könnten. Leider hält The Descent nach seinem furiosen Auftakt seine Spannungskurve nicht konstant hoch und mit dem Auftauchen der Maulwurfsmenschen, die in Hundertschaften die Höhle bevölkern, bricht das hervorragende Konstrukt in sich zusammen.

Sarahs kathartischer Abstieg in die Abgründe ihres Traumas verkommt in der zweiten Hälfte zum blutdurchtränkten Schlachtfest, das einem feuchten Traum der Gore-und Splatterfraktion entsprungen sein könnte. Da wird erbarmungslos gematscht, gemeuchelt und ausgeweidet, dass es nur so knallt. Zwar fällt die Inszenierung nicht in das Loch, das die inhaltliche Bruchlandung ebnet, doch der ausgefeilte psychologische Horror-Trip, mit dem The Descent eröffnet weicht einem schier endlos erscheinenden Latexgematsche. Am Ende lässt Marshall den Zuschauer mit einer interpretationswürdigen Einstellung zurück. Leider ist das „Erlebnis“ The Descent dort aber schon 40 Minuten vorüber. Zurück bleibt ein Horror-Flick, dessen anfängliche Brillanz die Sichtung allerdings rechtfertigt.

Mit Abzügen in der B-Note reicht’s aber noch für 7 von 10 Crawlers.