Wolfsgeheul

02.01.2018 um 15:33 Uhr

Amboß als gemeinsames Feindbild oder Brückenpfeiler in einer starken Gemeinschaft

von: Wolfsgeheul   Stichwörter: Amboß, Stählung

Stimmung: lustig
Musik: keine


Amboß zu sein, bedeutet Ideen zu haben, die keine Fraktion gutheißt - warum ist das so?! Sie stecken in ihren althergebrachten, verkrusteten Ideen fest und deswegen schlagen sie mit aller Heftigkeit auf Personen ein, die andere Dinge ihr Eigen nennen, die Wege suchen, die weder die eine noch die andere Seite versteht, weil sie zu sehr auf ihren ideologischen Befindlichkeiten beharren.

Man sollte sich das Gute von allen Dingen herauslösen, man sollte ehrlich sein - wenn auch die Linken, die Sozialdemokraten, die Liberalen, die Zentrumszugehörigen und die Rechten auf einen eindreschen - egal, denn sie sind Kinder ihrer Zeit - sie haben das Recht dazu kritisch zu sein, jedoch haben sie auch die Pflicht, neue Ideen anzuerkennen!

Das System der Parteien ist ein trennendes System, das der Mehrheitsfindung zuwiderläuft! Leider sind die meisten Menschen parteiisch - schade für die Nationen, denn sie werden sich immer am Zankapfel der Parteien orientieren müssen und immer erkennen: "Wir Bürger des Volkes, um das sie sich streiten, wir werden vergessen!"

Die Altvorderen meinen, ich sei ein Volksverräter, da ich Ideen habe, die bereits ihr Urvorbild als richtig befand - mir scheint, dies muß am Altersstarrsinn liegen! Die anderen sagen, ich sei ein Nazi, ich solle mich als Privatperson bei den Opfern der damaligen Zeit entschuldigen! Ich sage, ich suche den Weg der Vernunft, der lautet: ein Europa der gewachsenen Vaterländer, der Erhaltung der kulturellen Vielfalt und des Friedens in Europa, zu messen an gegenseitiger Akzeptanz - auch gegenüber Rußland.

So schlagen die einen von LINKS, die anderen von RECHTS und wieder andere aus dem ZENTRUM - anstatt zu erkennen, daß unserer aller Zukunft von uns allen gemeinsam abhängt! Haß erzeugt Gegenhaß - gegenseitiges Interesse sorgt für wachsendes Verständnis und Friede. Das größte Manko ist, die Individualität zu vergessen, die dafür sorgt, daß unsere Gesellschaft in der Waage bleibt. Alle politischen Richtungen haben Elemente, die einesteils kämpferisch, jedoch andererseits ausgleichend sind. Es gibt in jeder Partei unterschiedliche Strömungen, die sich gegenseitig nicht grün sein mögen, jedoch gebietet es die Vernunft, das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Man darf nie seine Wurzeln, die Geschichte aus den Augen verlieren - ihr Auftrag treibt uns an! Einesteils sollte man gute Traditionen bewahren, jedoch auch aus den Fehlern der Vergangenheit lernen! Es gibt viele neue Erkenntnisse, die uns die Möglichkeiten eröffnen, Dinge besser zu machen, als vorhergehende Generationen, deren Leistung und Opfer in der Vergangenheit es jedoch zu ehren gilt! Geschichte ist das, was unsere Gemeinschaft zusammengeschweißt hat, was uns zu jenen machte, die wir heutzutage sind! Alte Wunden haben das Recht auszuheilen und alte Gräben sollten in unserer aller Interesse geschlossen werden. Dies gilt im Kleinen zwischen Menschen unterschiedlicher Meinung, als auch im Großen zwischen Völkern, die gute und schlechte Erinnerungen in ihrer, auf Gegenseitigkeit beruhenden wechselhaften Geschichte! Das größte Ziel der Zukunft ist der Frieden in Europa - Europa kann im Ganzen, ohne Ausgrenzung Rußlands oder Ungarns, seinen Nutzen mehren und Märkte eröffnen, die die Wirtschaft stabilisieren und neue Arbeitsplätze schaffen!

Laßt uns im offenen Gespräch unsere Meinungen abwägen und uns auf die Suche nach Gemeinsamkeiten machen, über die Gegensätze diskutieren und anhand einer gemeinsamen Ideensuche bessere Alternativen für die Zukunft entwickeln!

Gute Nacht!

Wolfsgeheul



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