Soulsick & Skindeep

29.01.2009 um 22:46 Uhr

Nothing left to say

von: skindeep   Kategorie: insomniac

Into the blue. Deeper. Slightly the worlds collide.

Over. and done.

Wenn und aber und vielleicht. Nicht mehr und viel zu viel. Ich brauche ein ganz oder gar nicht. Sing mich in den Schlaf. Ich bin müde, ausgelaugt. Ich hab' es satt. Richte mich auf und werfe mich nieder, Spielkind. Start again, start again. Nichts mehr zu verlieren. Nothing left to loose, nothing left to say.

21.01.2009 um 23:59 Uhr

Nur...

von: skindeep   Kategorie: Where the gods go

~ This is the end, beautiful friend                                                                 This the end, my only friend, the end

It hurts to set you free                                                                                  But you'll never follow me                                                                           The end of laughter and soft lies                                                                   The end of nights we tried to die ~

 

Nur ein Lied... eine Stimme...                                                                                                    Nur ein Wort. Und endlose Nächte. Gedankenverloren, vollendet. Insane, but soft. To the limit.

20.01.2009 um 00:53 Uhr

For better or worse

von: skindeep   Kategorie: Where the gods go

For better or worse. Better worse. Ever thought about it?

Excess.                                                                                                     Heaven shall burn.                                                                                        Gotta start it now. Keep living. Start again, start a fire. Live until it burns.

Or what else remains?

Fail again. Better again. Or better worse. Fail worse again. Still worse again.Till sick for good.                                                                         Auburn hair. Head sunk on dirty hands. Dim light. Worn-out beauty.       Say a mind. Where none. But never so failed. Nothing else ever.

(Kursivtext aus Worstward Ho von Samuel Beckett)

14.01.2009 um 01:44 Uhr

Rot II

von: skindeep   Kategorie: Alice / Soma

Du bist taub, meine Worte hallen ins Leere. Du stehst mit dem Rücken zu mir, reglos, das Foto zerknittert in der Hand. In manchen leisen Momenten blitzt es in deinen Augen und ich glaube, dich zu erreichen. Deine Worte sind kaum ein Flüstern. Ich kann dich nicht verstehen, der Raum zwischen uns ist zu groß. Ich würde gern dein Gesicht sehen, doch meine Augen sind lichtlos nun.

Du kannst nicht hören. Ein Ohr. Ein Ohr liegt auf einem seidenen Tuch zu meinen Füßen. Es kam in einem kleinen Packet. Ich öffnete es und wunderte mich nicht. Es schrie Abschied in mein Geschicht. Der Schrei prallt zusammen mit meinem Herz an der grauen Wand ab. Ich lächle verzerrt, denke an die Karte, die mich zu dir führte. Die Karte mit den karmesinroten Buchstaben. Damals lagen keine Welten zwischen uns. Ungefüllte Zwischenräume.

Du hast keine Ohren, du hast sie dir abgeschnitten. Ich sehe dich vor dem kleinen verschneiten Dachfenster stehen, ein Messer in der Hand. Kein Zittern, kein Zögern. Du bist es leid, meine Schreie, meine Worte an kalten Wänden. Sie hallen so laut. Dein Ohr. Dein Ohr liegt auf einem seidenen Tuch zu meinen Füßen. Es schreit Abschied, so laut wie du nie warst. Ich weine blind. Um meine taube Heimat. Es sind nicht mehr nur die Lettern, die leise leuchten. Es ist die ganze Karte, karmesingetränkt.

05.01.2009 um 00:34 Uhr

But I will run...

von: skindeep   Kategorie: Home

 Will you tell me when the lines are fading?
'Cos I can't see
I can't see no more

Will you tell me when the song stops playing?
'Cos I can't hear
I can't hear no more


Zwischen den Jahren war ich ruhelos, war einen Tag hier und einen dort und saß lange im Zug, starrte aus dem Fenster, saß im Auto, starrte auf die Straße. Es war toll. Schnee fiel, ich saß vor der Heizung, lauschte dem Meeresrauschen und schaute auf den eingefrorenen Flusslauf. Alles leuchtete irgendwie weißlich in der Wintersonne. Ich hatte Zeit... Zeit zu reflektieren, für mich zu sein ohne allein zu sein. Erst jetzt bin ich hier, zuhause. Ohne zu wissen, wie es eigentlich weitergeht.
Es war ein gutes Jahr, ein Jahr erfüllt von Freundschaft, enger werdender und neu erblühender Freundschaft. Ein Jahr voll Musik, voll neuer Länder. Es war einsam, an kalten Abenden. Im Frühling, vor allem im Frühling. Es spielte keine Rolle mehr, dann, ich habe mich trotzdem ins Leben gestürzt, ohne allzu oft zu stolpern. Im Sommer war die Welt schlaflos, und ich mit ihr. Ich bin durch die Nächte gestreunt und hatte Energie und Leidenschaft für zwei. Der Herbst war wieder Sturm, ich saß fest, tue es immer noch. Im Winter kamen stille Bekenntnisse. Lächeln, das von Freundschaft zeugt, der Anker ist geworfen und das Fernrohr liegt kalt in der Hand; die Pläne sind da, die Wünsche und Vorsätze. Ich habe angst, sie in die Tat umzusetzen, angst ich könnte scheitern. 
Ich drehe mich um meinen eigenen Wendepunkt, laufe fort, kehre zurück.
Ich habe gewonnen und zugleich verloren, das Herz ist ein wenig leerer und viel voller jetzt. Ich muss aufstehen, manchmal blind. Rot, violett. Ein kleines Haus im Mohnfeld bauen und dann weiterziehen, die Welt erobern und Augen.blicke im Stundenglas einfangen. Und blau.
 
Ich danke euch... für Halt, dafür, dass ihr Anker seid. Ihr wisst schon.
Für Nächte im warmen Sand und unter klarem Sternenhimmel. Für Nostalgie bei Zeraphine, für Aachen. Für tolles Essen bei Houdini und ein ganz bestimmtes Autogramm. Für Wein, am Abend und zum Frühstück. Für Nächte voll schöner Musik und tanzen mit Feuerschritten. Für einen betörenden Vampir, Schokolade mit Trauben, lange Autofahrten. Für anstrengende Fastentage und eine glorreiche Tomatensuppe. Für einen Spaziergang durch die Eiswelt. Für das kleinste Zimmer der Welt, mit der schiefen Lampe, für ein Stück Kuchen in einer schweren Zeit. Für eine Schneeballschlacht, eine Begegnung mit Bauchschmerzen, warmen Tee und noch wärmere Worte. Für Erinnerungen.
 
" But then they danced down the streets like dingledodies, and I shambled after as I've been doing all my life after people who interest me, because the only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous roman candles exploding like spiders across the stars and in the middle you see the blue centrelight pop and everybody goes "Awww!". "
(Aus: On the road von Jack Kerouac)
 
But I will run until my feet no longer run no more
And I will kiss until my lips no longer feel no more
...
(Amy MacDonald - Run)
 
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