Will you tell me when the lines are fading?
'Cos I can't see
I can't see no more
Will you tell me when the song stops playing?
'Cos I can't hear
I can't hear no more
Zwischen den Jahren war ich ruhelos, war einen Tag hier und einen dort und saß lange im Zug, starrte aus dem Fenster, saß im Auto, starrte auf die Straße. Es war toll. Schnee fiel, ich saß vor der Heizung, lauschte dem Meeresrauschen und schaute auf den eingefrorenen Flusslauf. Alles leuchtete irgendwie weißlich in der Wintersonne. Ich hatte Zeit... Zeit zu reflektieren, für mich zu sein ohne allein zu sein. Erst jetzt bin ich hier, zuhause. Ohne zu wissen, wie es eigentlich weitergeht.
Es war ein gutes Jahr, ein Jahr erfüllt von Freundschaft, enger werdender und neu erblühender Freundschaft. Ein Jahr voll Musik, voll neuer Länder. Es war einsam, an kalten Abenden. Im Frühling, vor allem im Frühling. Es spielte keine Rolle mehr, dann, ich habe mich trotzdem ins Leben gestürzt, ohne allzu oft zu stolpern. Im Sommer war die Welt schlaflos, und ich mit ihr. Ich bin durch die Nächte gestreunt und hatte Energie und Leidenschaft für zwei. Der Herbst war wieder Sturm, ich saß fest, tue es immer noch. Im Winter kamen stille Bekenntnisse. Lächeln, das von Freundschaft zeugt, der Anker ist geworfen und das Fernrohr liegt kalt in der Hand; die Pläne sind da, die Wünsche und Vorsätze. Ich habe angst, sie in die Tat umzusetzen, angst ich könnte scheitern.
Ich drehe mich um meinen eigenen Wendepunkt, laufe fort, kehre zurück.
Ich habe gewonnen und zugleich verloren, das Herz ist ein wenig leerer und viel voller jetzt. Ich muss aufstehen, manchmal blind. Rot, violett. Ein kleines Haus im Mohnfeld bauen und dann weiterziehen, die Welt erobern und Augen.blicke im Stundenglas einfangen. Und blau.
Ich danke euch... für Halt, dafür, dass ihr Anker seid. Ihr wisst schon.
Für Nächte im warmen Sand und unter klarem Sternenhimmel. Für Nostalgie bei Zeraphine, für Aachen. Für tolles Essen bei Houdini und ein ganz bestimmtes Autogramm. Für Wein, am Abend und zum Frühstück. Für Nächte voll schöner Musik und tanzen mit Feuerschritten. Für einen betörenden Vampir, Schokolade mit Trauben, lange Autofahrten. Für anstrengende Fastentage und eine glorreiche Tomatensuppe. Für einen Spaziergang durch die Eiswelt. Für das kleinste Zimmer der Welt, mit der schiefen Lampe, für ein Stück Kuchen in einer schweren Zeit. Für eine Schneeballschlacht, eine Begegnung mit Bauchschmerzen, warmen Tee und noch wärmere Worte. Für Erinnerungen.
" But then they danced down the streets like dingledodies, and I shambled after as I've been doing all my life after people who interest me, because the only people for me are the mad ones, the ones who are mad to live, mad to talk, mad to be saved, desirous of everything at the same time, the ones who never yawn or say a commonplace thing, but burn, burn, burn like fabulous roman candles exploding like spiders across the stars and in the middle you see the blue centrelight pop and everybody goes "Awww!". "
(Aus: On the road von Jack Kerouac)