Soulsick & Skindeep

14.06.2009 um 22:54 Uhr

Oh very young

von: skindeep   Kategorie: Daily

Musik: Yusuf Islam - Oh very young

Wie sind wir nur so groß geworden? Was ist passiert in dem riesigen Raum zwischen vorgestern und heute? Und wieso hält uns niemand auf? Wir spielten in kurzen Hosen, geblümten Kleidern und bunten Schuhen auf dem Schulhof, liefen und liefen und bauten uns eine Welt zwischen Betonmauern und grünen Bäumen. Heute müssen wir bei der Arbeit ordentliche Sachen tragen, und bald werden auch bunte Haare und Piercings um der Seriösität willen weichen müssen und wir werden im Einheitsgrau untergehen, sind es vielleicht Stückweise bereits. Es macht mir nichts aus; was ich mache, mache ich gern, auch wenn es noch so seriös und so wenig natürlich ist.

Es ging bloß zu schnell, viel zu schnell. Früher haben wir nebeneinander im Bus gesessen, gekichert und du hast in der Bravo geblättert. Ich musste fast jeden Morgen zur Haltestelle rennen, weil ich immer ein wenig zu sehr trödelte und auf meiner Schultasche waren große Seifenblasen. Heute sitze ich allein dort, halte die Welt durch Musik oder ein Buch von mir fern und schaue nur manchmal noch lächelnd aus dem Fenster. Die meiste Zeit aber bin ich die Menschen leid, sie sind zu laut und stinken oft und eigentlich will ich nur ankommen. Manchmal sehen wir uns auf dem Weg, aber es ist nicht wie früher. Das Lachen ist weniger authentisch und wir reden um nicht schweigen zu müssen. Wir teilen uns keine gemischte Tüte mehr auf dem Rückweg und ich mache meine Hausaufgaben nicht mehr im Bus. Ich weiß nichtmal mehr, welche Band ihr gern hört, während wir früher aus dem Schwärmen nicht herauskamen und die Poster über dem Bett Bände sprachen.

Was ist passiert auf dem Weg? Scheinbar nichts, so schleichend und dann bist du mit dem Schnipsen zweier Finger erwachsen. Große Dinge werden von dir erwartet, Verantwortung, Fleiß, Stärke und Leistung, während es früher völlig ausreichte, wenn du pünktlich zum Abendessen zuhause warst.
In meinem Bett liegt noch immer dasselbe Plüschtier wie zu Kindertagen und wenn ich nicht einschlafen kann, höre ich manchmal Hörspiele. Ich weiß noch, wie ihr damals ward, verletzlich und verträumt, verspielt und lebendig. Es ist nicht ganz verschwunden, natürlich nicht, aber es ist jetzt unter so vielen vermeindlich wichtigeren Dingen verborgen, dass man es nur sehr selten sieht. Wir sind jetzt groß, sorgen für uns selbst und sind die meiste Zeit egoistisch, konkurrierend und diszipliniert. Es gibt sie nicht mehr, die Ausraster, Lachanfälle, Heulkrämpfe, geballte Angst bei Prüfungen oder auch nur einem gruseligen Film, die zusammen durchgestanden werden. Es ist flach und eigentümlich grau und ich kann und will es nicht mehr sehen. Aber ich stecke genau dort drin, kann nicht weg und was mir am meisten Angst einjagt, ich finde es nicht einmal schlimm. Ich habe Pläne und ich bereue nicht. Etwas muss man immer aufgeben, und wenn es die eigene Jugend und Freiheit ist, ist das zwar schwer und auch ein wenig beschissen, aber nur normal. Leben ist so. Und ich bin mir sicher, wir werden etwas Gutes daraus machen.


And the goodbye makes the journey harder still.

22.04.2009 um 22:42 Uhr

Karmesinpurpurfeuer

von: skindeep   Kategorie: Daily

Steppin' on the trail of Ultimate
I would never choose to die
So give me the rest of all the secrets
Give me new culture of life
(Gogol Bordello - Ultimate)

Ich bin mir nicht sicher, was ich denken, fühlen, tun soll. Die Gedanken fließen gleichzeitig, in bunten Farben, ein jeder in eine andere Richtung und ich kriege sie nicht zu fassen, jage ihnen hinterher und stolpere auf dem Weg. Mein Kopf tut weh und lässt mich nur unruhig schlafen. Freude, Aufregung, Übermut, Einsamkeit, Unsicherheit, Angst, Sehnsucht, Wissensdurst. Zu viel, und alles zugleich. Überwältigt, überfordert - Reizüberflutet.
Ich bräuchte einen Plan. Einen Zeit- und Lernplan für das Semester. Einen Reiseplan für die Zeit danach. Etwas mit Struktur, etwas was gut funktioniert. Ordnung und einen roten Faden, an den ich mich klammern kann. Natürlich habe ich nichts davon. Nur einen vollen Kopf und tausendundeine Idee, mit denen ich nicht umgehen kann. Vielleicht falle ich ordentlich auf die Schnauze, aber wenn nicht... 

Heute erzählte sie mir von ihrer Reise nach Mexiko, sie und der Reiseführer, der Sand und Berge und Wind nur mehr schlecht als recht überstanden hat. Ihr dagegen geht es prächtig. Ich sehe mich jetzt schon mit genauso einem Reiseführer, wenn auch mit dem Namen eines anderen Landes auf dem Umschlag, am Ende der Welt sitzen. Auf einem Stein zwischen staubigen Straßen, knorrigen Bäumen und buntgekleideten Menschen. Leid und Lebensfreude. Ein wenig Endlosigkeit und kein Zeitgefühl. Ein wenig Verlorenheit und karmsinpurpurfeuer:rot. Vielleicht allein und zweifelnd. Vielleicht übermütig unaufhaltsam. Oder beides.

Halt mich, damit ich nicht auseinanderbreche. Ich bin zu wohlbehütet, mit dem Kopf in den Wolken. Wenn ich vergesse, zu atmen... in kleine Stücke zerfalle. Ich will und kann nicht und kann und will es doch nicht nehmen, es liegt dort willig und bereit, sich selbst aufzugeben. Versteh' doch, ich muss meine Seele zusammenhalten. Und das ist gar nicht so leicht.

22.03.2009 um 22:16 Uhr

Ein Herz und eine Hand voll Asche

von: skindeep   Kategorie: Daily

...Und wenn der Regen aufhört
Ist alles was noch übrig ist
Ein Herz und eine Hand voll Asche
Licht das sich in Scherben bricht...
(Samsas Traum - Ein Herz und eine Hand voll Asche)

Manchmal vergesse ich, was es bedeuted, zu leben. Lebendig zu sein. Manchmal rauscht es einfach nur vorbei und alles sieht immerzu gleich aus. Straßen, Häuser, Asphaltwelt. Manchmal habe ich das Gefühl, ganze Tage zu verschlafen. Manchmal will ich diesen Einheitsbrei übergehen, die Regentage ausblenden. Das Starren gegen die Wand birgt keine Antworten und diejenigen, die am nächsten sein sollten sind plötzlich so unerreichbar weit weg. Dann will ich alles hinschmeissen und mir am anderen Ende der Welt mit anderen Menschen oder auch ganz allein ein anderes Leben suchen. Eins in einem kleinen Haus an einer Steilküste oder eins auf hoher See, an Bord eines Schiffs mit weißen oder schwarzen Segeln und einem verschrobenen Kapitän.

Es bleibt nicht viel, wenn ich mein Leben auf die Tage reduzieren, die sich gelohnt haben, in jeder Sekunde. Tage, an denen ich nicht geschlafen und nicht gegessen habe oder vielleicht auch nichts anderes getan habe. Tage an denen die Sonne so verdammt schnell untergeht, dass man sich fragt, wo die letzten Stunden geblieben sind. Dann sind die Schatten nicht lang und die Lippen nie rot genug. Dann ist alles nichtig und Angst löst sich auf in Tränen, im Wind. Ich brauche Wände in Neonfarben und eine einzige lange Nacht, die mich um meinen Verstand bringt.

Doch die Realität sieht anders aus. Ich bin nicht unglücklich, doch ich gebe mich nicht zufrieden. Vielleicht an einem anderen Tag...

Fuckin' protected world.

14.12.2008 um 23:34 Uhr

Bebend

von: skindeep   Kategorie: Daily

I
Es ist kalt. Ich zittere. Und ich dachte, ich dachte, dass... Werd' erwachsen flucht es laut in mir.
Sollte ich es nicht allein können, ohne Hilfe?
Ich kann es nicht und merke es erst jetzt. Habe mir nur etwas vorgemacht. Es hat sich doch nichts geändert. Ich bin zu klein, zu schwach, zu hilflos. Die kleinen Unsicherheiten bleiben. Ich möchte mich verstecken, irgendwo unter einer warmen Decke, in beschützenden Armen. Warum stürzt die Welt nicht auf mich nieder? Dann würde das Beben in mir zumindest einen Sinn ergeben. Ich wanke, es reisst mir die Beine unter meinem Körper weg. Wohin nur? Kein ersehnter Fall in ungeahnte Tiefen, kein leichter Ausweg, keine Endzeitstimmung. Alles geht seinen gewohnten Weg, nur ich strauchle. Aller Mut ist mit einem Windhauch fort. Ich muss mitgehen; warten und hoffen hat doch keinen Zweck. Ebenso wenig wie verstecken. Ich muss, muss, muss. Wie an Fäden. Groß werden. Allein laufen, wie sehr auch alles aus den Fugen gerät. Was soll schon passieren, ausser einem Sturz, einem kleinen Niederschlag? Es ist nur das Gefühl, was mich hindert, es kümmert nicht.
Warum ist es so kalt? Niemand braucht mich, wenn er stattdessen dich haben kann. Das habe ich jetzt begriffen. Ich hasse dich, ich hasse dich.
Aus.
 
.
II
Das Beben ist vorüber und ich stehe noch, tanze gar. Ha. Ich kann allein. Vielleicht ist es weniger sicher, weniger schön und weniger vertraut, aber es fühlt sich keineswegs schlecht an. Das wankende Herz triumphiert leise, pocht und pocht lauter. Du kannst jetzt gehen. Ich brauche dich nicht. Die kleinen Unsicherheiten dürfen bleiben, denn sie zerren kaum am großen Ganzen.
Endgültig.

25.09.2008 um 22:58 Uhr

Nur Mut

von: skindeep   Kategorie: Daily

Stimmung: irgendwo unten

Alles fließt. Ich weiß nur noch nicht genau wohin.
Ich stecke fest, das Schreiben gelingt nicht, das Englisch stockt und die Wörterbücher helfen nicht mehr. Ich hoffe, ich tue das Richtige für mich. Ich hoffe, ich habe genug Kraft für all das. Der Herr Dozent sagt, ich würde mir zuviel vornehmen. Zweifel kommen auf, Zweifel an mir und meinen Fähigkeiten, meiner Belastbarkeit. Ich habe heute schon meine halbe Familie zur Sau gemacht, relativ grundlos, niemand darf mich ansprechen, weil meine Nerven zum Zerreissen gespannt sind und damit ich nicht laut losheulen muss. Tagsüber ist da zuviel Ablenkung. Und Abends bin ich dann totmüde, die Buchstaben verschwimmen vor meinen Augen. Ohne Druck kann ich nicht arbeiten. Und mit bin ich absolut überfordert. Na toll. Ich glaube ich muss platzen.
Dabei ist da doch soviel wodrauf ich mich freuen kann, danach. Bloß ein paar Tage noch. Dienstag. Dann ist alles überstanden. Der Schweinehund dreimal umgebracht, der Kloß, der sich mittlerweile nicht mehr nur über den Hals und die Brust erstreckt, fort und es liegen hoffentlich etwas mehr als 50 wunderschön schwarz bedruckte Seiten vor mir.
Kaffee geholt. Noch einmal tief durchatmen. Und an die Arbeit. Alles fließt.

10.09.2008 um 12:18 Uhr

Studentenleben

von: skindeep   Kategorie: Daily

Stimmung: herbst-lich
Musik: Grossstadtgeflüster - Ich muss gar nix

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Da hinter den Bäumen ist die Fakultät versteckt. Ein Jahr nun schon, der anfängliche Motivationsrausch ist verflogen, momentan dümpelt alles vor sich hin, die Begeisterung nicht.
Es ist das Leben wie ich es haben wollte.
Spätsommerlich. Es wird Herbst. Mit Kastaniensammeln und Blätterrascheln, mit Kapuzenpulli, Morgennebel und Himmelgrau und allem was dazugehört...

04.07.2008 um 20:54 Uhr

Die verfluchte Schlampe...

von: skindeep   Kategorie: Daily

Musik: Sex Pistols - Anarchy in the UK

...namens Statistik.
Wer hat sie bloß aus dem mathematischen Zahlen- und Graphensumpf hervorgeholt und behauptet, sie sei so wichtig für empirische Forschung?
Jaja, ich weiß, jeder Mathematiker würde mir sagen, dass Statistik eine Leichtigkeit ist. Mag sein, Herr Mathematiker. Aber der Herr Mathematiker hat sich auch nicht mit einer freudlosen 4- durch die Schule schlagen müssen und danach so vollständig damit abgeschlossen, dass er quasi von Null anfangen und den Taschenrechner hinterm Schrank hervorholen musste.

Ich schwimme mittlerweile in einem Berg von karierten Blättern, Vorlesungsunterlagen und bunten Graphiken. Auf meinem Bett wuchern Zettel zwischen Taschenrechner, Lineal und Kopfkissen. Meine Gedanken bestehen zu 90% aus kleinen griechischen Buchstaben und monströsen Varianztafeln. Die restlichen 10% sind Panik, ein schlechtes Gewissen und anderweitige Nichtigkeiten. Ich verstehe weder den theoretischen Zusammenhang noch die praktische Anwendung von Abweichungsquadratsummen oder Effektstärken. Oder sonst irgendetwas.

Aber ertrinken werde ich nicht. Nein, nein. Nein. Es wird gut. Es muss gut werden, weil ich mich nicht ein weiteres Semester damit rumschlagen will. Ich hoffe einfach darauf, dass sich Ende der Woche ein Tuch über meine Gedanken legt, auf dem steht: Herzlichen Glückwunsch, sie haben den größeren Zusammenhang begriffen!
Ich will im nächsten Jahr einfach einen Haufen Zahlen nehmen können, den Computer damit füttern und die ausgespuckten Ergebnisse schlau interpretieren. Dann darf ich meine Balkendiagramme mit pinkem Leopardenmuster (Ja, was SPSS nicht alles an tollen Schwachsinnigkeiten hergibt...!) unterlegen und darüber lachen. Weil ich dann nämlich nicht nur wissen werde, warum es riesiger Schwachsinn ist große Stichproben zu nehmen und großspurig von Signifikanz zu sprechen, sondern es auch noch erklären kann. Weil eigentlich ist es ja toll, dass mit der empirischen Forschung. Wenn man es denn versteht.

Anderthalb Wochen to go. Dann wird die Schlampe hoffentlich vor mir niederknieen und ergeben zu mir aufsehen. Oder so. Ich komme, ihr verfluchten Signifikanztests!

08.04.2008 um 01:04 Uhr

Geschwisterliebe

von: skindeep   Kategorie: Daily

Musik: Placebo - Twenty Years

Wir streiten uns, viel und eigentlich andauernd immer, werfen uns Schimpfwörter an den Kopf. Geprügelt haben wir uns selten, du warst zu klein. Dafür musste ich für allen Unsinn einstecken, den du gemacht hast. Acht Jahre sind ein großer Altersunterschied, zu groß um sich ganz nah zu sein, dennoch zu klein um einander nicht verstehen zu können.

Ich habe früher die Älteren und Erwachsenen innerlich nur belächelt, wenn sie mir ihre Weisheiten vorhielten. Ich wusste doch alles besser. Das war gut so, nur so konnte ich mir ein eigenes Bild machen. Eigene Erinnerungen sammeln. Die Welt kennenlernen. Und nicht alle Ansichten haben sich verändert seit ich so alt war, wie du es jetzt bist. Älter sein heisst nicht unbedingt auch intelligenter sein.

Aber es hat seine 20 Jahre gedauert, um zu sein, wer ich heute bin und zu wissen, was ich heute weiß. Ich bin nicht perfekt, geschweige denn besonders weise, aber eben doch um ein paar entscheidende Jahre voraus. Ich würde euch gern meine Erfahrungen mitgeben, euch vorbereiten auf das, was kommt. Ein wenig die Angst und Aufregung nehmen und stattdessen Gelassenheit geben. Das kann ich nicht, natürlich nicht. Ihr müsst eure eigenen Erfahrungen machen, euch selbst durchs Leben kämpfen. Und auch Angst hat ihr Gutes beizeiten.

Ich könnte dir sagen, dass du es dir schwerer machst als es ist. Das Respekt so wichtig ist. Oder das manche Gelegenheiten nie wiederkommen und es viel mehr schmerzt, zu bereuen, etwas nicht getan zu haben, als es falsch gemacht zu haben. Ich weiß, du würdest innerlich genauso lächeln wie ich früher und nicht wissen, wovon ich spreche. Das macht nichts. Du bist jung. Und du musst es eigenständig wollen und machen um daraus zu lernen und stolz darauf zu sein. Dein erstes Besäufnis. Der erste Urlaub allein. Die erste Freundin. Dich finden. Und bestimmt wirst du vieles besser machen als ich. Ich kann nur versuchen, da zu sein. An deiner Seite, irgendwo. Manchmal bin ich gern große Schwester.

There are twenty years to go
a golden age I know
but all will pass
will end too fast, you know

(Placebo)

14.03.2008 um 21:04 Uhr

Almost nothing

von: skindeep   Kategorie: Daily

Ich habe. Ich habe doch nichts getan. Oder? Das dumme Radio betäubt die Gedanken fast noch mehr als der Baldrian. Kleine weiße Pillen. Betäuben sanft, aber nicht ausreichend. Ich verteufle meine Anlage. Ich will eine neue, eine die meine CDs nicht verschluckt statt sie abzuspielen. Ich will wieder "normale" Musik hören, laute Musik, kein nervtötendes Gedudel. Ausserdem will ich wieder schreiben können, ohne von Menschen bespannt zu werden, die vorgeben nie dagewesen zu sein. Ich hasse den Abgrund. So sehr wie ich ihn liebe. Ich habe große Lust sie zu zerstören. Die Anlage, denn Abgründe lassen sich nur schwer zerstören. Aus dem Fenster werfen vielleicht. Aber die Stille ist nur schlimmer. So verdammt leise. Mal sehen was der Laptop hergibt. Besser, trotz Rauschen. Laut, vor allem laut.
Ich könnte rausgehen, frische Luft und so. Ich könnte...dies und das und jenes. Keine Lust. Draußen ist es kalt. Ich hätte eher große Lust mich zu betrinken. Oder irgendein Fenster einzuschlagen. Eigentlich habe ich keine Ahnung was ich will. Irgendetwas, hauptsache anders. Hauptsache keine Erinnerung.
.
Alles oder alles. Ich möchte weniger denken. Einfach Weniger. Ich hoffe der Sommer ist bald da.
.
"Alles oder alles!
Wie schnell kann ein Herz pulsieren
das nur, die Maxime aufgestellt
feixend durch Extreme fällt?"
(Samsas Traum)