ewige Baustelle im Kopf

30.05.2005 um 19:36 Uhr

Training

von: Ynnette

 Nur das nötigste, aber merkwürdigerweise hatte ich Lust auf Gerätetraining.

Also 10 min joggen/gehen – bäh was lief mir die Brühe runter

Gerätetraining und dann 40 Minuten radeln

Und zum krönenden Abschluss Eiskalt duschen, die Betonung liegt wirklich auf eiskalt! Die Duschen werden heute und morgen saniert und so blieb nur eine warme Dusche, die just in dem Moment auf einen kleinen defekt auswies. So duschte ich im Saunabereich eiskalt. Wohlgemerkt mitsamt Shampoo. Ein Gefühl wie im klaren Eisbach auf der Alm. Herrlich – naja der Optimist versuchte es sich schönzureden. Aber wach bin ich nun wieder, sollte ich vielleicht wirklich öfter machen. Zudem sich meine Haare – luftgetrocknet – nun richtig gut anfühlen.

28.05.2005 um 12:32 Uhr

Briefkastennotiz

von: Ynnette

Lieber „Briefträger“

Bitte sichern  Sie zu große Buchsendungen vor Diebstahl nicht mehr in meinem Briefkasten,

indem Sie versuchen die Sendungen in den Schlitz zu implantieren.

Die Sendungen gehen inklusive Inhalt beim Versuch des Herausoperierens kaputt und werden von Ihrem Arbeitgeber (Der Post) nicht ersetzt.

Bitte geben Sie in Zukunft größere Sendungen im Farbenladen ab. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihr Mühe

Mit freundlichen Grüßen Ynnette

        

 

PS: Buchsendung im Wert von 20 Euro am Arsch, könnte kotzen....

28.05.2005 um 10:51 Uhr

Hortolympiade, KUZ und meine geliebte Gringel

von: Ynnette

 Nachdem ich mit Nick am Mittwoch auf einer „Zahnifete“ war, war es nun endlich wieder schön, mal wieder der „KUZ-Familiy“ einen Besuch abzustatten. Zahni bedeutet nicht anderes, als Fachschaft-Zahnmedizin. Am Anfang war es recht nett, aber eine h später war die Tanzfläche dermaßen voll, dass ich um meine Gesundheit bangte. Ein Tritt auf meinen Knöchel ein Ellenbogen im Magen und ein Handkantenschlag auf meinem Kopf ließen meine Tanzlust so weit schmälern, dass ich eigentlich gehen wollte. Unter der Treppe !!! fand ich dann jedoch noch ein Sicheres Plätzchen und wir blieben noch für 2-5 Lieder. Mir fehlte das KUZ tatsächlich und ich freute mich darauf Freitagabend dann mit Gringel wieder hingehen zu können.

Gestern dann hieß es um 6 Uhr aufstehen. Die Nacht war eh für die Katz gewesen. 2 – 3 Monate lang, hatte ich mit den Kindern auf der Arbeit für die Hortolympiade trainiert, motivierungsarbeit geleistet und Briefe geschrieben.

20 Kinder waren angemeldet und 19 kamen auch tatsächlich. Ich war verblüfft und stolz.

Die Hortolympade ist eine städtische  Aktion, die nunmehr zum 21. mal stattfand. 500 Kinder aus fast allen städtischen Kindertagesstätten im Alter von 5-12 treten in Altersgruppen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Beim Ballprellen, Hula-Hoop, Wettlauf, Weitwurf, Mini-Marathon, Seilspringen und Weitsprung zählt der einzig wahre olympische Gedanke: Mitmachen ist alles! Und so stehen die Kinder mehr oder weniger geduldig ewigste an um ihre Leistungen zu bringen und eventuell doch eine Medaille zu bekommen.

Um 17:30 waren wir mit einige ! Medaillen reicher wieder zurück und mir viel ein Stein vom Herzen, alles hatte gut geklappt, keiner verletzt, alle wieder mitgebracht und alle zufrieden und erschöpft. Die Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt und mir viel ein Stein vom Herzen. Gringel und ich hatten uns schon wild auf dem Fest umarmt und uns fürs KUZ verabredet.

 

Zuhause war ich noch so aufgedreht, dass ich nicht abschalten konnte, aber doch versuchte ein bisschen zu dösen.

Um 22 Uhr holte ich Gringel ab, was eigentlich noch viel zu früh war. Die Tanzfläche war leer und das Licht blinkte einsam vor sich hin. Dafür war es umso voller im Biergarten. So holten wir uns was zu trinken beobachteten die Leute und holten Tagelange Gespräche nach. Einige unserer erwünschten „Familienmitglieder“ trudelten so langsam ein und wir erfreuten uns an ihrem Anblick. :o)

Gegen 2 Uhr machte ich dann doch die Grätsche. Ich war klatschnass durchgeschwitzt. Der Tag in der Sonne machte sich nun restlos bemerkbar und ich konnte gar nicht so viel Trinken, wie ich wieder ausschwitzte. Um es positiv zu sehen: Ich brauchte kein einziges Mal auf Toilette zu gehen.

Später will ich mit Gringel in die Stadt, um noch 2-3 Sachen zu ergattern, der Haushalt ruft erbärmlich kläglich und draußen stehen 7 sonne am Himmel: Yeeeaaaaaahhhhh

 

26.05.2005 um 20:52 Uhr

wehmut...

von: Ynnette

.... hat mich gerade gepackt. auf der suche nach einem lied in den welten des www stöberte ich in einer pfadfinder-link-sammlung  suchte und  immer tiefer in die untiefen bündischer lieder geriet. und siehe da, einige mp3`s sind auch da. sofort lud ich sie mir runter und sang mit. hört ein "fremder" bzw außenstehender diese lieder wird er sich an den kopf greifen.
doch 8 jahre pfadfinder sind im herzen eingebrannt. sosehr ich auf lieder der charts abgehe und tanzen kann , so packt es mich doch ab und zu mein altes liederbuch mit über 100 liedern hervorzukramen und loszusingen.
bestimmt nicht in der richtigne tonlage und nciht für fremde ohren bestimmt, aber ich finde es erstaunlich doch immernoch die einzellnen melodien zu erkennen und auch die texte noch fast auswenig zu können.

die lagerfeuerromantik von damals werde ich niemals wieder erfahren können. vielleicht annähernd nachahmen, aber nicht mehr mit dieser inbrunst und den gleichen emotionen. Die zeit ist lange vorbei und das ist auch gut so, denn die gruppendynamik empfand persönlich ich nicht immer nur als positiv.

doch eins weiß ich genau, wenn ich mal kinder habe habe ich jetzt schon wiegenlieder und einschlafmelodien in meinem herzen die ich ihnen - wenn auch schräg - vorsingen werde...


26.05.2005 um 19:10 Uhr

Training

von: Ynnette

immerhin 1 h laufen (gehen und joggen abwechselnd)
besser als gar nix und nach einem ausgiebigen Balkonientag geanu das richtige, damit ich heute abend zufrieden mit mir und der Welt einschlafen kann

26.05.2005 um 13:42 Uhr

Vom Co-Autoren Tom:

von: Ynnette

Tourbericht: Tanja, Tom and Family @ Burg Rheinfells
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Letzten Sonntag war so schönes Wetter, also dachten wir uns: Nix wie raus !
Tanja und ich waren letztes Jahr schonmal auf der Burg Rheinfells, hatten aber dummerweise keine Taschenlampen dabei. Ohne Taschenlampen macht die Burg aber nur 1/3-soviel Spaß wie mit Lampen. Also heute mal richtig !
Erstmal die Ynnette angerufen, die saß aber dummerweise grade im Kino, und die Vorstellung würde noch "100 Minuten" dauern. Hmmmm, solange wollten wir aber nicht warten.
Schade, dann eben ohne Ynnette. Aber wir haben ja noch mehr Schwestern in der Familie: Also rief Tanja ihre Schwester Katja an, ob sie Lust hätte mit ihrem Sohn Andi mitzukommen.
Na klar hatte sie Lust, und Andi grad erst recht.
Also schnell in Idstein getroffen, Taschenlampen überprüft und eingepackt und los gings



Unterwegs rief Ynnette dann an, und fragte ob wir schon unterwegs wären. Ja sischa dat ! Da Ynnette ja neuerdings stolze Autobesitzerin ist und dadurch ganz neue Freiheiten genießt beschloss sie flux hinterher zu kommen.
Sie muss wirklich ziemlich tief geflogen sein, denn wir kamen fast gleichzeitig an. (Ynnette über die Autobahn, wir über die Käffer und die Rheinfähre)



Für die nicht-Rheingauer:
Die Burg Rheinfells ist die größte Burg am Rhein. Eine riesige Festungsanlage mit vielen unterirdischen Gängen, in die man (fast) alle rein darf und die allesamt zappenduster sind. Natürlich gibts auch "über Tage" einiges zu gucken, aber das wirklich geile sind die dunklen unterirdischen Gänge die teilweise nur eine "Stehhöhe" von einem Meter haben. Man muss also wirklich ein paar Taschenlampen dabei haben wenn man Spaß haben will.



Ich hab mir ja anfangs ein bischen Sorgen gemacht, wie das mit dem Hund werden wird. Ob er sich in den dunklen, engen Gängen fürchtet und deshalb immer einer mit ihm draussen bleiben muss. War aber überhaupt kein Problem:
Gismo übernahm sofort und spontan die Rolle des Fährtensuchers und hatte Spaß für zehn.



So krochen wir also zu fünft plus Hund durch ziemlich dunkle und enge Gänge (teilweise recht gebückt) und erforschten die Burg.





Nun, im dunkeln kann man sich auch schon mal verlieren - grade wenn noch weitere dunkle Gänge nach links und rechts abgehen. Irgendwann war ich mit Gismo plötzlich alleine und der Rest im Dunkel verschwunden. Kein Grund sich zu fürchten. Gismo wird den Weg nach draussen schon wieder finden. Dummerweise hat so ein Hund "Allradantrieb" und der unzulängliche 1.97m-Mensch nur 2 langsame unbewegliche Stelzen. Es ging dem Hund wohl nicht schnell genug - jedenfalls war ich plötzlich alleine. Als ich wieder ans Tageslicht kam, saß da eine Familie mit 3 Kindern beim Picknick im Gras. "Tschuldigung, haben sie meinen Hund gesehen ?"
"Ist das so ein hübscher mit nem roten Halstuch ?"
*Lach* "Ja, stimmt"
"Der ist in das Loch da drüben...."
*na herrlich*

Und da kam dann auch der Rest unserer Gruppe wieder raus.



Diese Familie haben wir dann noch ein paar mal getroffen.
Bevorzugt tief unter der Erde. Die Jungs dieser Familie hatten keine Lampen mit und haben sich einfach so nach vorne getastet. Sehr mutig ! Also ich wäre nicht im stockdunkeln ohne Lampe 100 m in die Erde gekrochen !

Irgendwann hörten wir in einem 1 m hohen Gang den wir schon so circa 50 m nach vorne gekrochen waren von vorne Stimmen. Gismo drängelte sich gleich nach vorne und ich dachte ich warne die unbekannten da vorne mal vor - nicht das die sich erschrecken wenn im Dunkeln plötzlich ein "Höhlenhund" auftaucht. "Achtung ! Hund kommt, nicht erschrecken !"
Antwort zurück "Ist das der Gismo ?"
"Äh ja...."
"Dann ist ja gut"
"????"
Und wen hatte unser Hund plötzlich im Schlepptau ?
Die Jungs von vorhin......





Gebückt kriechen macht durstig - und Pause musste auch mal sein:









Nach der Pause ging es dann weiter. Zur Abwechslung mal die "offiziellen" Pfade:















Sehr urig auch die Besuchertoiletten: Eine Guillotine über dem Pissoir macht ein etwas mulmiges Gefühl wenn man davor steht.



...und zum Händewaschen muss man erstmal "schwengeln":


Abends waren wir noch in Erbach bei Öttingers essen und hatten so einen wirklich tollen, sonnigen Tag.

Schee wars !

Der Tom

24.05.2005 um 17:57 Uhr

nicht nur zum Lachen

von: Ynnette

Die Uno macht eine Umfrage unter Kindern aus aller Welt. Das Thema: Sagt
bitte eure eigene Meinung zum Mangel an Lebensmitteln in anderen Ländern.
Als erste Gruppe melden sich die afrikanischen Kinder, sie wollen sich
aktiv beteiligen, haben aber ein Verständnisproblem: "Wir würden gerne
unsere Meinung sagen - aber was sind 'Lebensmittel'?"
Als zweite Gruppe sind die Amerikaner an der Reihe. Sie finden es nicht gut, dass sich die afrikanischen Kinder zuerst gemeldet haben. Sie wollen unbedingt auch ihre Meinung äußern, haben aber noch eine Frage: "Was genau sind andere Länder?"
Als die europäischen Kinder an der Reihe sind, verstehen sie den
Begriff "Mangel" nicht, die südamerikanischen Kinder scheitern am Wort
"Bitte".
Als letzte Gruppe melden sich die Chinesen. Sie sind
zurückhaltend, aber durchaus bereit, mitzuwirken. Bleibt nur noch eine
Frage zu klären: "Was sind eigene Meinungen?" --


22.05.2005 um 22:17 Uhr

Film: The Rhytm is it

von: Ynnette


Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys Le Sacre du Printemps, choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste große Education-Projekt des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

RHYTHM IS IT! begleitet drei jugendliche Protagonisten während der dreimonatigen Probenzeit. Marie, die noch um ihren Hauptschulabschluss bangt; Olayinka, erst vor kurzem als Kriegswaise aus Nigeria nach Deutschland gekommen; und Martin, der mit seinen eigenen inneren Barrieren zu kämpfen hat. Hartnäckig und mit großer Liebe leiten Royston Maldoom und sein Team die ersten Tanzschritte der Kinder und Jugendlichen an, von denen die meisten keine Erfahrung mit klassischer Musik haben. Im Verlauf der Proben lernen sie alle Höhen und Tiefen kennen, Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Zweifel und Begeisterung: Eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeiten.

Geschickt verweben die Regisseure Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch die Workshops mit den Proben der Berliner Philharmoniker – ein einmaliger, mitreißender Einblick in die Arbeit des Orchesters während eines historischen Moments. Die erste Saison mit Sir Simon Rattle markiert den Aufbruch in eine neue Ära, in der die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit selbstbewußt in die gesellschaftlichen Räume außerhalb des Konzertsaals tragen.

Fast beiläufig zeichnen die Regisseure die packenden Porträts von Simon Rattle und Royston Maldoom, der seit 30 Jahren Tanzprojekte an sozialen Brennpunkten realisiert. In den Schlüsselpunkten ihrer Künstlerbiographien spannt sich mit einem Mal der Bogen zu den Turnhallen und Probenräumen, in denen die jungen Tänzerinnen und Tänzer voller Leidenschaft und Widersprüchen an Le Sacre du Printemps arbeiten.

RHYTHM IS IT! ist eine hinreißende Liebeserklärung an die tanzenden Teenager und ihre Mentoren, ein Film über die Faszination der Musik, ein Kinoerlebnis voller Leidenschaft, Respekt und Lebensfreude.

In dem Film geht es nicht nur um Tanzen und Musik, es geht um das Individuum, was die Gruppe erst zu dem macht, was sie ist. Es geht um seine Träume und Ziele im Leben, um Erfahrungen und deren Verarbeitung.

Wunderschön uns superinteressant wie ich finde. Unsere Praktikantin aus der Einrichtung gab mir den Tipp mir diesen Film mal anzusehen und ich gebe den Tipp nun an Euch weiter.

Ein sagenhaftes Projekt, was da umgesetzt und per Kamera festgehaltne wurde.

Was ich sehr schade finde, ist das gerade die Aufführung, auf der Film ja die ganze Zeit hinarbeitet nur ca. 3 Minuten gezeigt wird. Insgesamt dauert der Tanz wohl 35 Minuten und ich hätte sie gerne im vollen Maße gesehn. Doch der Film möchte wohl etwas anderes verdeutlichen: der Weg ist das Ziel!

Trailer: http://www.rhythmisit.com/de/php/index_flash.php?HM=1&SM=2

22.05.2005 um 22:07 Uhr

Als Single "großwerden"

von: Ynnette

Wenn mir früher was unangenehm war, dann sagte mein Bruder öfter mal „Das gehört zu Erwachen-werden dazu“

So wächst mal wohl in einige Dinge hinein oder muss sie langsam lernen. So auch beim Single sein. Wieso sich diese Zeit nicht schön machen. Das erste Mal alleine Weggehen, das erste Mal alleine in die Disco, naja heute war halt

„Das erste Mal alleine ins Kino“ dran

Toll! Vom Film erzähle ich später, erst mag ich vom Tag erzählen. Ich verkrümelte mich fast in die letzte Reihe, war auch ok so. Ich hatte nur wieder Angst, da ich den Film nur vom hörensagen her kannte, das ich wieder so emotional regiere. Aber glück gehabt. Ein paar Freudentränchen waren dabei, waren aber kein Problem J

Noch bevor der Film losging rief mich mein Bruder auf dem Handy an und fragte, ob ich Lust hätte mitzukommen. Sie würden zur Burg Rheinstein fahren…..

Ich schrieb schnell ne  SMS., da sich noch im Kino bin.

Der Film fing später an als geplant und so beobachtete ich die Leute, die noch eilig einen Platz suchten, oder sich umsetzten. Die stimme des einen Mannes kam mir bekannt vor und ich stand noch mal auf um ihn anzusprechen. Tatsächlich, es war mein alter Englischlehrer mit seiner Frau. Ich versprach nach dem Film zu ihm zu kommen um sich kurz austauschen zu können. Erinnerungen und Momente aus der Schulzeit schossen mir in den Kopf.

Später ging ich zu ihm und erzählte kurz was ich so machte und was ich noch von meinen Klassenkameraden weiß. Es war interessant ihn nach über 12 Jahren wieder zu sehen und ihm nun als Erwachsenen gegenüber zu stehen.

Außerhalb vom Kino rief ich schnell bei Tom und wir machten aus, dass ich nachkommen würde. Husch also mit dem Roller heim, schnell nen Kohlrabi geschält und Taschenlampe eingepackt und schon ging es nach St. Goar zur Burg Rheinstein. Die Burg ist auf den ersten Blick nicht mehr allzu gut erhalten. Das besondere an den alten Gemäuern sind aber die vielen unterirdischen Gänge, Minenschächte und Wege. Zu 5. + Gizmo durchstöberten wir die teils stockdunklen Gänge mit den Taschenlampen, suchten Pfade und Gehmöglichkeiten und gerade Tom und ich mussten manchmal in der Hocke laufen, da die Gänge sooo niedrig waren. Einmal stieß ich mir ziemlich den Kopf und ab da war ich dann noch vorsichtiger. Ziemlich geschwitzt verschnauften wir auf eine paar Stufen und erklommen, dann die Aussichtsplattform. Als Kind war ich schon mal auf der Burg und sie hat an Reiz für mich nichts verloren. Wir bewunderten den Mut 3er Jungs die sich ohne Taschenlampen in die dunklen Höhlen begaben und sich den Weg ertasteten.

Im Juli fahren meine Kollegin und ich mit ein paar Schulkindern zur Burg und übernachten in der Jugendherberge. Ich freu mich da echt riesig drauf!

Der Magen brummte und so fuhren wir mit den Autos wieder Richtung Wiesbaden und kehrten beim „Öttinger„ ein.

Da ich noch versprochen hatte meine bestellten Hörbücher bei Freunden abzuholen führ ich direkt nach dem Essen los.

Eigentlich wollte ich bei J. , L. und T. nur die Cd`s abholen und heimfahren. Doch nachdem mir die beiden ihr frisch gebautes Haus gezeigt hatten kamen wir in ein interessantes Gespräch und ich blieb noch bis eben. Zwischenzeitlich wachte L. (3 Jahre) noch mal auf und kuschelte sich zu Mama und Papa dazu.

 

Ein wirklich schöner Tag!

21.05.2005 um 14:17 Uhr

Training

von: Ynnette   Kategorie: Training

mit Y. ging ich den Plan nochmal kurz durch und er setzte ein paa rKilo runter und motivierte ncoh ein bisserl.
Nach 15 Joggen tat mir wieder das Knie weh. Da aber gerade "Willi wills wissen" im 1 lief und ich das nicht verpassen wollte lief ich normal meine 30 Minuten weiter.
Beim gerätetraining sind die Muskeln ordentlich am zittern, denke aber nicht, das ich weiter mit Schmerzen rechnen muß.

Hinterher noch 55 Minuten radeln (Hab das Buch fertig gelesen)

20.05.2005 um 19:45 Uhr

Akku leer

von: Ynnette

Gestern bis 21:30 Uhr arbeiten , heute 18:30 Uhr
Akku ist leer. auf Sauna hätte ich noch Lust, aber wirklich aufraffen kann ich mich nicht und dann auch alleine . Nöö
Verkrümel mich mit meinen neu erworbenen Buch "Der Zementgarten" ins Bett.

19.05.2005 um 22:23 Uhr

Kindermund

von: Ynnette

Ein 8 jähriger Schüler bat mich heute mit völlig unschuldiger Miene nach meinem "Tittenkiller"

Der dachte tatsächlich, naiv wie er ncoh ist,  das heist wirklich so,
genauso wie ein 9 jähriger glaubte es heißt "blauwarm" und nicht "lauwarm"

Gute Nacht zusammen

Habe bis 21:30 Uhr gearbeitet und suche meinen Feierabend. Bis jetzt noch nicht gefunden, da ich schon ins bett muß. *daswasvomTageübrigblieb

19.05.2005 um 17:46 Uhr

Schleichwerbung

von: Ynnette

Hallo ihr 2 beide,
mir wurde erzählt einer von euch beiden schaut immer abwechselnd hier rein, da muß ich doch direkt nochmal Werbung machen und Euch zuwinken
Und ich dachte Merlin sei mein treuster Anhänger....



Und für die anderen: Nein ich schäme mich nicht dafür, ich bin dankbar, für die Hilfe der Beiden. Oder anders ausgedrückt: "Das ham se sich verdient"

18.05.2005 um 20:35 Uhr

süchtigmachendes (Kurz)spiel

von: Ynnette

http://de.games.yahoo.com/d/zbook.html

5 Level = Buchwart mit 49.410 Punkten

Wenn man nix besseres zu tun hat :-)

18.05.2005 um 17:18 Uhr

Unmotiviert

von: Ynnette

Boah hat der Becher gestern in der Wanne  geknallt. Beschwipst war ich und lang hab ich es gar nich ausgehalten im Wasser. Dem Arm geht es nicht so dolle. Zeitweise kann ich ihn mal wieder durchstrecken, dann bin ich wieder eingeschränkt.

Bin total unmotviert fürs Fitesstudio. Haderte schon die ganze Heimfahrt und beim Aufschließen der Wohnungstür kam dann ein ganz deutliches "Nein".
Bin heute ziemlcih überfressen. Zum Mittagessen gab es Tricolore-Tortellini mit einer sauleckeren Käse-Sahnesoße und Nachmmittags dann Möhrenkuchen und Geburtstagskuchen von einem Kind.
Eine Sünde nach dem anderen. *schäm
 Hätte einfach nur Lust mich mit einem Buch ins Bett zur Verkrümeln, kein Telefon und schon gar keine Bewegung. Naja Sauna wäre noch ok.
Das neue Buch ist noch nicht angekommen.
Sporteln werd ich erst wieder ab Samstag könen, da ich morgen und Freitag lange arbeite. Hoffe dann hab ich wieder Motivation und der Schweinhund ist gnädig. Heute geb ich ihm nach. Aber das schlechte Gewissen dabei ist total doof. *frustschieb

Will ja gar nicht das ich sowas bei mir einschleicht.....

17.05.2005 um 21:22 Uhr

Badewannenbesäufnis

von: Ynnette

Werde mich nun mit einem großen Becher Cola + Ponche Cabalerro in die kokusnußbeduftete Wanne legen und auf das herrlich beduselte Gefühl des Schwippses warten . Jeahhh

17.05.2005 um 18:52 Uhr

Pfingstsonntag

von: Ynnette

Mein Arm schmerzte schon beim Aufwachen. Muskelkater in den Unterarmen? Sowas hab ich ja noch nie gehabt. Dementsprechend blöd fühlt es sich an. Im Po, in den Beinen, im Rücken im Bauch, alles schon dagewesen, alles schon erlebt, aber in den Unterarmen?

Spätestens beim Anziehen merkte ich, das ich meinen rechten Arm nicht richtig durchstrecken kann. Ein paar Zentimeter vorher geht es einfach nicht weiter, es tut zu sehr weh.

Ach blöd! Ich hoffe es ist wirklich nur Muskelkater.


Ich rollte meine üblichen Datteln in Speckmantel,  erfragte kurz die Fahrbeschreibung nach Koblenz und machte mich auch schon auf den Weg. Eine Freundin, und ihr zukünftiger Mann wohnen dort in einem schnuckeligen Vorort in einem schnuckeligen Häuschen mit Terrasse und Grün vor der Tür. So hatten die Spezi-Fische mal wieder die Gelegenheit sich fast komplett zu treffen und das neuste Auszutauschen.
Schon merkwürdig, beim Verabschieden merkte ich, das ich die einzige war ohne Partner und /oder Kind. Nicht das ich frustriert wäre deswegen, aber nachdenken mußte ich schon mal kurz drüber.


Wie vorher locker vereinbart fuhr ich anschließend noch nach Lahnstein, um endlich die 30-Kilometer-Grenze zu durchbrechen und Merlin kennenzulernen. Merlin mein treuster Blogleser. Nein nicht mein Kater – er hat nur den gleichen Nicknamen.

Wir kennen uns aus dem Netz schon seit mehreren Monaten doch immer scheiterte es noch zu Roller-Zeiten am Kennenlernen auf Grund der Entfernung.


Nun da ich das Auto habe genieße ich es Freunde und Bekannte nun endlich live treffen zu dürfen und ihnen live ins Gesicht schauen zu dürfen. Bis dato blieb der Kontakt auf das Internet beschränkt. Und ich finde es schön, gerade über das Internet Menschcen kennenzulernen, die ich sonst nicht treffen würde. Für mich ist das Auto einfach etwas besonderes und ich genieße das Fahren! So möchte ich irgendwann auch noch nach Berlin und München :o) um 2 mir wichtige Menschen endlich treffen zu dürfen.


Mein Arm tut echt blöd weh, ob ich mal genießerisch ein Bad in der Wanne nehmen sollte mit einem Wellnesset vom Lidl in Kokusnußduft?

15.05.2005 um 15:22 Uhr

Training

von: Ynnette   Kategorie: Training

Resumee: bisserl zugenommen, aber an Fett verloren, das is noch ok. Die Schokolade der letzten Tage mußte sich ja irgendwo bemerkbar machen.

M. fragte mich, wie es mir gehe und ich antwortete "Prima" - "Noch!" meinte er und spielte wohl auf den neuen Plan an, den er in den folgeneden Minuten mit mir durchgehen wollte. Bis Dato hatte ich das Gefühl fitter geworden zu sein und ganz gut meinen Geräteplan durchgehen zu können. Pustekuchen, wie ein absoluter Finessnoob kam ich mir vor. . Selten hatten meine Muskeln so gebrannt. Der neue Plan ist echt übel und das
Joggen, was ich zeittechnisch auf später verlegte war ein Reinfall. 16 Minuten und mein Körper streikte. Den Rest der Zeit lief ich.
M. riet mir es von 2 mal die Woche wirklich auf 3 mal zu schaffen. Ja ich weiß, ich , ach bevor mein innerer Schweinhund weitere Reden schwingt,n (würde ja gerne, arbeit und ko, usw. ..) verkneife ich mir eine Rechtfertigung.

Zum Schluß danke ich noch Bellissima und sage:
"Nichts schmeckt so gut, wie das Gefühl zu spüren meinem Wunschgewicht näher zu kommen!"

15.05.2005 um 10:17 Uhr

Blick nach draußen

von: Ynnette

Was sehen denn meine Augen da draußen? Der Gammawert scheint bisserl höher zu sein, als die Tage zuvor. Fein!
Euch allen einen schönen Pfingstsonnentag!

14.05.2005 um 20:45 Uhr

Kurzurlaub beim Pißwetter

von: Ynnette

Was soll man bei diesem blöden Wetter schon machen. Es regnet nur einmal. Morgens fängt es an und abend hört es auf. Ab in die Sauna und zwar richtig. Ab zur Taunus-Therme nach Bad Homburg. Klar bisserl Fahrtstrecke isses schon, aber ich bereuhe es nicht, und das letzte Mal war ich da bestimmt nicht.

Über eine Brücke schreitet man Symbolisch in eine Auszeit aus dem Alltag. Viel Deko und Grünpflanzen beherrschen die Athomsphäire. Bad Brückenau (im Dorinth-Hotel - kann die Therme nicht schlagen, aber an den Preis reicht sie auch nicht herran :o))

3 Mal 100 Gradsauna, einmal Kräutersauna (Kamillie), Pigmentdusche und Solarium. Abkühlen unter zig verschiedenen Wasserduschen, ein kleiner Spaziergang im Außenbereich und kühles Schwimmen im 21 Grad kalten Außenbecken. Der Regen tut gut auf der heißen Haut und ich gewinne dem Wetter etwas positives ab.Gerne hätte ich noch den Honigaufguß mitgemacht, aber das hatten sich auch zig andere Saunagäste gedacht und so war kein Platz mehr. Nächstes Mal! Mein kleiner Pfingsturlaub hat sich gelohnt!