Zum Jahreswechseel

Gestern bahnte es sich schon im
IKEA an und nachdem ich heute Nacht mal wieder halb am Ersticken war, (Weil ich
verpeile, bei verstopfter Nase durch den Mund zu atmen) is es sicher: Ich habe
mir in der Sauna ne Erkältung zugezogen.
Die Frau im Spiegel heute morgen sah irgendwie anders aus, als ich. Dickere Nase, verschollenere Augen. Hab ich wieder
wen neues, dem ich meine Witze erzählen kann.
- waren wir herrlich lang in der Sauna,
- habe ich legga für O. und Ghosti gekocht
- haben wir nocho nett ausgiebig Rummikub gespielt
- War es richtig schön.
Um 16 Uhr holte Tobi vom Bahnhof ab und wir schauten hier noch den Anfang von „Wellvill“ – die Geschichte der Kelloggs. Um kurz vor 18 Uhr holten wir meine Mutter von zuhause ab und fuhren zum Friedhof um G. eine Kerze hinzustellen. Es war zappenduster und so dauerte es ein Weilchen, bis wir das Grab gefunden hatten.
Bei mir angekommen bewunderte C. mein neues Sofa. Und während Tobi und C. über Politik schwätzten lud ich in der Küche die Teller voll und wir deckten den Tisch. Das Raclette war superköstlich. C. hatte Käse vom Biobauern geholt und er flutschte nur so von den heißen Pfännchen auf die Teller und von da aus in unsere Bäuche.
Wahrlich voll gefressen war der Tisch immer noch gut gefüllt. Doch wir hissten die weiße Fahne und ich machte mich kurz in die Küche um schnell ein wenig zu Spülen.
Noch schnell einen Café für C. gemacht und dann laß ich das Krippenspiel aus „Hilfe die Herdmanns kommen“ vor. Es war so gemütlich und schön, dass ich fast ganz vergessen hatte, dass wir ja auch noch Bescheren wollten. Doch nach der Geschichte passte das richtig gut und wir beschenkten und wirklich richtig schön.
Anschließend laß C. noch eine Weihnachtsgeschichte aus Katersicht vor und wir lachten erneut und freuten uns über die schöne Atmosphäre. Den Gottesdienst und das Gospelkonzert hatten wir längst verpasst und so schwätzten wir noch ein wenig und Tobi und ich fuhren C. heim.
Eben gerade komme ich vom Gansessen bei TRH und Gringel. Sowohl TRH`s , als auch Gringels Mutter waren da, TRH`s Schwester und die Tante und deren Freund von Gringel. TRH und seine Mutter hatten überaus lecker gekocht: Gänsekeulen – äußerst knusprig, Soße, Rotkohl, Rosenkohl und Kartoffeln. Hmmmm.
Gespannt, wie ein Pflitzebogen war ich, als Gringel und TRH ihr Geschenk auspackten. Tagelang war ich in der Holzwerkstatt beschäftigt gewesen, konnte aber über meine Erfolge gar nicht bloggen. Und so war die Siedlerkiste klammheimlich entstandne, nur O. + D. hatten mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Die äußere Kiste ist ein Schubfachmodel vom IKEA, die Spielfigurkisten handgezimmert und die Deckfront selber gemalt. Die beiden freuten sich riesig und TRH hätte am liebsten die Kiste eingeweiht. Wir vertrösteten ihn auf morgen. Am Mittwoch fahren wir zu IKEA , wo ich mir mein Weihnachtgeschenk von beiden (Ein Hackbrett ) aussuchen werde und wir wohl wieder allerlei Blödsinn veranstalten werden. Küchenwecker klingeln so schön und ob die Rutsche unsere Popos noch durchlässt werden wir wohl auch austesten.
Freitag gehen wir endlich in den Harry Potter Film. So wurden die Feiertage verplant und nun genieße ich das Alleinsein.
Hattet ihr auch ein schönes Fest?
Ich möcht` ein bisschen glücklich sein.
Ich möcht` mich mit andern freun.
Ich wünsch` mir, dass mich jemand fragt:
„Wie geht es dir?“ und einfach sagt:
„Ich mag dich und bin gern bei dir!“
Das wünsch` ich mir.
Ich möcht` ein bisschen glücklich sein.
Ein Anruf würde mich schon freun.
„Hallo! Wie geht`s? Mach`s gut!“ und dann:
„Rufst du mich morgen auch mal an?“
„Ja, ganz bestimmt! So gegen vier!“
Das wünsch` ich mir.
Ich möcht` ein bisschen glücklich sein.
Käme doch einer mal herein
und sagt: „Ich hab` an dich gedacht.
Und dir mich selbst heut` mitgebracht.
Ich bleib` so lang du willst, bei dir!“
Das wünsch` ich mir.
Ich möcht` ein bisschen glücklich sein.
Ein Brief, ein Zettel winzig klein.
Ein Händedruck, ein nettes Wort,
ein Lächeln… und ich spür` sofort:
Mir geht es ebenso wie dir!
Das wünsch` ich mir!
Danke! Eure Ynnette

Es ist DA!!!
Es steht in meinem Wohnzimmer und macht sich prächtig dort.
Ich bin seelig!
Gestern noch ein längerer Besuch in Wicker bei S. um das Sofa abzuholen. Nebenbei ergab sich noch eine eventuelle Stelle für O. Ich fände es superklasse, wenn das klappt.
Für das zurückhalten des Sofas bedankte ich mich noch mit einer Flasche Wein.
Es ist Momente, da bereue ich ein
wenig in den 3. ten Stock gezogen zu sein. Die Arme brannten, doch irgendwann
waren auch die 3 Sofateil drin.
Ich freue mich wie ein
kleines Kind. Es ist etwas fertiges, ich muß es nciht mehr zusammenbauen. Ich
habe es mit meinem Geld erarbeitet und es ist wirklich ein kleiner Traum, ein
Sofa in dieser Größe in meinem Zimmer zu haben.
Nun schaut es hier noch ein wenig improvisiert
aus, da ich einiges Umstellen muß. Wäre ja gelacht für die Zimmerzigeunerin. Da werde ich mich heute Abend drum kümmern.
Gott ich versinke im Erdboden, ich
wünsche mir eine Erdspalte. Ist das peinlich, wenn man eine Emailadresse hat,
den Besitzer derselben mit jmd. komplett anderen verwechselt und derjenige
einem zum Narren hält und dann noch nicht mal sagt, wer er ist, und seine
Überlegenheit genießt.
Zudem man mitdemjenigen wohl auch ein Date hatte. Warum ist TRH auchein Allerweltsnick?
Ach menno
Mein Körper schmerzt, nach nur 4-5 h nicht-erholsamen –Schlaf wieder wach und megastolz auf mich.
Wir trafen uns um 14:30 am Studio. Alle bestellten noch einen Cafe und um 15 Uhr ging es los. Ich kam mir reichlich deplaziert im Reisebus vor. Wußte nicht, wo ich sitzen sollte, kam in kein Gespräch so richtig rein. spürte, das ich noch ganz neu bin, fühle mich klein und unbeholfen.
Das Gesprächthema war ziemlich oberflächlich und ich hatte eigentlich auch kein Interesse da mitzumischen. Ich suchte etwas später mir weiter vorne einen anderen Sitzplatz und fand angenehme Gesprächsbegleitung. Direkt nach dem Losfahren knallten die Sektkorken und nach und nach Platzten neue Korken aus ihren Verankerungen. Zum Anstoßen trank ich einen Schluck mit, aber das wars dann auch. Vorne frotzelte jmd. „Wenn Alkohol getrunken wird, dann kehrt man zu seinen primitivsten Wurzeln zurück. Oja, das Lachen und der Gesang hob an und wurde immer lauter. Wir vorne hatten Schwierigkeiten und uns zu unterhaltne und waren leicht entnervt. Zwischenzeitlich hatte ich gefragt, wer sich denn um uns Anfänger kümmern würde. Es würde sich schon wer finden, hieß es. Na dann, ich hatte da so meine Zweifel, dachte mir aber es wird schon gutgehn und ich möchte doch Hauptsache Spaß haben.
Lautes Gegröle als wir in Neuss angekommen waren. Es war so was um die 18:30. Einige wenige gingen direkt an die Bar, weil sie nicht mitfahren konnten / wollten, die anderen gingen zum Skiverleih und in die Umkleiden zum Umziehen. Das Vermessen meiner Füße, der Körpergröße und des Gewichts ging flott, die Skier wurden dementsprechend ausgesucht und angepasst.
In der Umkleide erinnerte ich mich an meine Tauchgänge. Das Schlüpfen in den Neoprenanzug war ähnlich mühsam wie in die Skischuhe zu kommen. Doch irgendwann wart auch ich komplett eingepackt und verzichtete glücklicherweise auf auf noch einen Pulli.
Unbeholfen stampfte ich zur Piste. E. und A. waren genauso blutige Anfänger, warteten aber wohl noch ein paar Minuten. Ich wollte nun endlich los, wollte Skifahren lernen. R. zeigte mir die Anfängerpiste, ein Hügel von vielleicht 50 Metern mit einem Laufband nach oben. Weg war er. J. zeigte einer anderen Kollegin die ersten versuche zum Snowborden. Gab mir aber erst mal den Tipp den Schneeflug zu üben. OK, ich hatte zwar erst mal keien Hilfe, aber irgendwie wollte ich darüber auch nicht Enttäuscht sein, wollte einfach nur loslegen und mein Glück probieren, dann eben alleine.
2-3 Bahnen Schneepflug, dann erbat ich von J. weitere Schritte und er erklärte mir knapp was von den Kurven, meinte aber, er könne mir nicht helfen, er sei doch Snowborder. Nun gut 1-2 mal so was ähnliches wie Kurven fahren, dann wurde es mir langweilig und ich suchte am Lift jemanden zum Weiterhelfen. (Ich weiß nur, das vor ein paar Jahren ich die Skistöcke und Skier enttäuscht in die ecke geworfen hätte, weil keiner für mich dagewesen wäre. Ich war dankbar für meine Selbstständige und Optimistische Einstellung.)
Am Lift traf ich S. und bat sie mir zu helfen. Sie zeigte mir, wie ich den Lift nach oben kommen würde, was auch gut klappte. Als ich oben stand kam mir der Hand abartig steil vor, wir waren fast ganz oben und es ging einfach nur steil bergab. Angst kroch in mir hoch. S. erklärte mir was der jeweilige Talski sei und wie und wann ich ihn belasten müsste.

Erster Versuch, rums ich landete im Schnee, kam relativ schnell wieder huch. 2ter Versuch, huch ist das schnell, die Knie wackeln immer mehr, Angst kriecht höher. Ich teile meine Angst S. mit, sie hat Verständnis und unermüdliche Geduld. Ich will hier oben nicht stehen bleiben, S. möchte doch auch fahren und mir nicht nur zuschauen. Also gebe ich mir einen Ruck und rums liege ich wieder. Wieder aufstehen und weiter geht es. Im riesengroßen Zickzack schlittere ich unbeholfen den Hang hinab, versuche mich von meiner Angst zu befreien und es klappt.
Nach einigen Zickzackschwüngen jeweils von einer in die andere Ecke der Piste , versuche ich direkt zu drehen ohne anzuhalten und auch das klappt. S. lobt mich ich bin stolz auf mich, habe ich doch in den Ohren, dass die ersten 2-3 tage schrecklich sein sollen. Ich will aber heute Spaß haben , will mit einem Erfolgserlebnis nach Hause fahren.
Und so komme ich den Berg runter und will
weiter, weiter , weiter. Sandra fährt nochmal mit mir hoch, schaut dann aber
nach E. der sich auch langsam an den Hang traut. Ich weiß das ich irgendwie
runter komme, will üben, fahren und mein Angst über Bord werfen. Ein paar
Abfahrten später gibt mir F. einen Tipp. Ich würde ständig in alle Richtungen
gucken, hätte keinen Chance richtig Gleichgewicht zu haben du bögen zu fahren.
Die Fahrer über mir würden mich schon sehen , ich solle Schwünge fahren und
nicht immer anhalten. Das wäre schwerer einzuschätzen. Ich wettere zuerst dagegen,
habe Angst das mir wer reinfährt. Er belehrt mich eines besseren und zeigt mir
, wie er es macht. Dann fährt er hinter mir ruft mir zu und ich vertraue ihm.
Es geht gut und ich wachse um Zentimeter.
Dann motivieren wir A. mit nach oben
zu kommen. Sie sei 3 mal aus dem Lift geplumpst, habe Angst. Mit dem Sessellift
fahren wir nach ganz oben.

Von oben ist es scheiße Steil. Ich bekomme Angst,
weiß aber da sich da runter will. Langsam hangele ich mich hinunter, F. kämpft
mit A, die- wie F. nachher sagt- Angst vor der Angst hat. Ich fahre nicht mehr
mit dem Sessellift, aber mit dem großen Sessellift 3 oder 4 mal hoch , bis auch
A: heil unten angekommen ist. Ich weiß vor ein paar Jahren hätte ich genau die
gleiche Angst gehabt, kann sie so gut verstehen. Ich denke an den Satz meines
ersten Freundes „Du hast Angst vor der Welt“ Der Satz motiviert mich, ich will
mir etwas anderes zeigen, weiß das ich lerne mit meiner Angst umzugehen.
Es macht Spaß richtigen Spaß, während die andere alle zwischenzeitlich was Essen und Trinken gehe probiere ich mich aus, werde immer lockerer und fahre unermüdlich eine Abfahrt nach der anderen. Im Lift fällt vor mir jmd, und ich falle in in rein. Beim Versuch aufzustehen merke ich erst wie kaputt ich bin, kome nicht mehr hoch, muß die Skier abschnallen , um aufstehn zu können. Viele Abfahrten kann ich nicht mehr fahren, denke ich im stillen, doch jedes Mal, wenn ich gerade unten bin bringen mich die Skier automatisch zum Lift und wieder geht es hoch. Die Muskeln brennen, ich Wechsel im Lift von einem Bein aufs andere, fahre hoch ohne mich festzuhalten, um meine Hände zu lockern, die wahnsinnig verkrampft sind.
Krämpfe kündigen sich an , aber ich fahre immer weiter. Um kurz vor zehn genieße ich eine Abfahrt in der ich merke, wie ich mit den Knien immer mehr arbeite und lockere engere Schwünge fahre. Ich höre auf, genieße meinen Erfolg und freue mich wahnsinnig.
In er Kabine plumpse ich auf die Bank, ein hochroter Kopf , ein fleckiges Gesicht und eine Unterzuckerung bahnt sich an. Es dauert ewig bis ich aus den Schuhe und meinen Klamotten draußen bin. Es ist kurz vor 22 Uhr, ich habe um 13.30 Uhr das letzte gegessen und so gut wie nichts getrunken. Qualvoll bemerke ich meinen ausgebrannten Körper, ahne den Muskelkater in den folgenden Tage. Oben gebe ich meinen Skipaß ab, und hole mir eine Cola die ich auf EX austrinke. Der Herr an der Bar schaut mich grinsend und an und gibt mir noch eine Cola.
Der Zucker der Cola lässt nicht lange auf sich warten und ich geselle mich wieder zu den anderen. Die 2 h bis zur Abreise tanzen wir ein wenig auf der Stelle. Ich bin aufgedreht und glücklich. Ich komme wieder ins Gespräch, erfahre wer mit wem zusammen ist, wer gerade anbändelt, wer mal was mit wem hatte.
Im Bus unterhalte ich mich nur kurz. Lege mich zu F. nach hinten, wo es ruhiger wird. Vorne werden für kurze Zeit die Lieder immer schmutziger, das Niveau schlägt im Untergeschoß auf. Mir soll es egal sein, ich bin zufrieden.
Um kurz vor 5 kommen wir in Wiesbaden an
und ich mummelte mich Wärmesicher in Schlafanzug, Socken! Und 2 Decken ein und falle
in einen Traumgefüllten oberflächigen Schlaf.
Zum virtuellen Rundgang in der Halle
Gott bin ich aufgeregt.
Muß man gut aussehen auf der Piste?
Wie sieht man gut aus? Wenn man
ausschaut wie ein Michelinmännchen sieht man nicht gut aus, oder? Habe starke bedenken,
und komme mir gerade vor wie die Frau in „Schokolade zum Frühstück“. Apropos
Schokolade, das war definitiv zu viel in den letzten Tagen.
A. vom
Team meinte ich solle vorher einen Glühwein trinken um lockerer zu werden.
Glaube das werde ich dringend nötig haben, habe jetzt schon bammel. Bammel
zu versagen. Was brauche ich fürs Apreski? Schminke? Haarbürste?
Ja
scheine doch eine Frau zu sein. Eindeutig. Männer machen sich nicht solche
Gedanken auch nicht vorm ersten mal Skifahren, oder?
Bräuchte noch nen Kaffe, aber dafür wird keine Zeit mehr sein. Werde mir im studio so ein komisches babbisch süßes Getränk holen, wo Koffein drin ist. Sollte ich mir auch Schmerztabletten mitnehmen. Ach hät ich doch morgen nur frei und könnte mich meinem Muskelkater hingerben.
Wer wird mich wohl anleiten?
Hilfe ich muß los.
Draußen
schneit es. Wie schön! Und dazu Musik von Enya
Mist muß los
Ach bin ich aufgeregt. In 3 h geht es los nach Neuss in die Skihalle. Die Entscheidung, ob ich am Betriebsausflug vom Fitnessstudio teilnehme, habe ich mir ja nicht leicht fallen lasen, doch da es schon lange mein Wunsch ist, mal Ski zu fahren will ich heut mal nicht so aufs Geld gucken und einen kleinen Traum wahr werden lassen.
Wer sich meiner Annehmen wird , um
mir ein paar verkorkste Skifahrversuche bei zubringen weiß ich noch nicht. Ich
lasse mich überraschen und stärke mich gerade noch mit ein paar chinesischen
Nudeln und frischem Obstsaft vom Bahnhof.
von außen:

von innen zeig ich sie euch dann beim nächstne Blogeintrag, wenn die Knochen noch heil sind.
Es gibt dinge, die sind so eklig,
aber haben dennoch eine Faszination. Ich konnte es nach langer Zeit mal wieder nicht
lassen und schaute auf der Seite von rotten vorbei. (Gebe hier mit Absicht
keinen Link an) Es ist grausam, was da zu finden ist: Tödliche Unfälle, Morde,
bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte
Menschen.
Habe mit Vulli eine kleine Bildershow veranstaltet, ihm ist kurioser
Weise nicht übel geworden. Mich interessiert die medizinische Seite immer
dabei, aber ich glaube mein Wunsch mal in der Gerichtsmedizin zu arbeiten habe
ich heute Abend letztendlich zu Grabe getragen
Bäh bäh bäh
...50 Euro zu finden, ist doch definitiv ein Grund öfter mal aufzuräumen
Wenn dieser Satz nachts tönt, kann ich ihn auch schon direkt aus dem Tiefschlaf zuordnen. Die weibliche Stimme klingt noch dominant und bittet um eine Korrektur des Problems. Stunden später kommt in immer kürzeren Abständen ein erneutes missfallen der Dame, dafür in der Stimme aber immer gequälter. Das weiß ich und muss ich mir nicht antun.
So stand ich auch heute Nacht um 5:06 Uhr auf, taperte schlaftrunken, geblendet vom Licht zu meinem Melder und steckte ihn wieder in eine neue Steckdose. Hatte ich doch glatt nach dem aufstellen der neuen Anlage vergessen und durfte dafür heute Nacht büßen.
Viel blöder wäre es, wenn der Alarmton aufgehen würde. Dann würde ich hochschießen, aus dem Bett wanken. Meinen Bruder anrufen und während ich ihm schlaftrunken verkünde „Der Melder ist aufgegangen“ würde auch ich erst kapieren das gerade was Schlimmes in Wiesbaden passiert ist und unsere Hilfe von der DRK-SEG benötigt wird. Dann würde ich mich immer wacher werden anziehen und das Haus Richtung Wache verlassen.
Was ist dagegen also ein „Batterie schwach“, wenn man wieder ins warme Bett krabbeln kann?