ewige Baustelle im Kopf

10.12.2005 um 17:01 Uhr

KUZ

von: Ynnette   Kategorie: KUZ

Zwei absolute Phänomene prallten heute Nacht aufeinander:

Phänomen 1 : Scheinwerfer. Sie sind warm. Die Lichtanlage scheint recht neu zu sein und Gringel und mir fiel die Hitze auf, die die Teile abstrahlten.

Phänomen 2: Wollpullis. Halten war. Sind ja gerade in dieser Jahreszeit auch genau zu diesem Zweck konzipiert.

Aber doch bitte nicht beides zusammen. Wo man sich gestern umschaute tanzten Vorwiegend Männer in grauen Wollpullis. Ok eine Frau und ein Herr in einem dunkelblauen Modeteil waren auch dabei. Um unser Unverständnis noch zu vervollkommnen waren auch 2 Herren in grauen langen Mäntel gekleidet. Und dein, wer glaubt sie standen nur am Rand und schauten zu der irrt. Sie waren mitten unter den Tanzenden. Tanzten selber. *gegen die Stirn patsch

Es muss ja nicht jeder so leicht Hitzegefühle entwickeln wie ich, aber im Wollpulli in der Disco? Man kann sein Modebewußtsein auch übertreiben.

Ansonsten war das Publikum recht jung und von den Stammgästen waren nur sehr wenige da. S. meinte ja, er wäre da gewesen, locker verabredet waren wir ja sowieso, aber gesehen hatten wir ihn nicht, und unsere Hals sind jetzt noch ganz lang vom gucken. Schade

Das nächste mal wieder

08.10.2005 um 11:14 Uhr

KUZ

von: Ynnette   Kategorie: KUZ

Wenn Gringel schon „Aua“ sagt, weil ihr jemand auf die FUßSCHUHKANTE tritt, dann  hat das nicht den Grund, das der/diejenige Verursacherin ihr wirklich wehgetan hat, sondern dass wir uns an diesem Abend die Kuz-Damen-und-Herren mal wieder besonders genau anschauten. Die/Diejenige drehte sich nämlich entschuldigend, aber mit einem Verdutzen Blick noch einmal zu Gringel herum, und Gringel hatte die Möglichkeit nochmal genauer ins Gesicht zu schauen. Tztztzt schlimm die Dame.

So was linkes aber auch. Und trotzdem hätten wir gerne in der KUZ-Halle eine große Louge, vn der wir auf die Tanzenden Herabblicken könnten, so wie die beiden Herren es in der roten Lounge der Muppetshow zu tun pflegen. Tztztztz schlimm wir beide

Das „weibliche Grinsen“ und der „Arzt“ versüßten uns den Beginn und wir schauten amüsiert zu, wie der Arzt, beschäftigt wie er ist, quer über die Tanzfläche lief/tanzte. Gringel und ich bewundern aber auch immer wieder seien muskulösen Oberarme, die er in einem Muskelshirt zu präsentieren weiß. Nebenbei planten wir meinen Paps und Gringel Mama mal mitzunehmen. Und wir werden ihnen zeigen, das ihr Fortgeschrittenes Alter in dieser Veranstaltung nun wirklich kein aufheben machen wird! Jawohl

Da wir ja nicht nur böse Kommentare abgeben, grüßt uns jeden Freitag einer mehr von den Stammgästen. Diesmal war es der „Mützenmann“. (Der Anfang 40er- der nicht im Takt, sondern auf die Beats seine Füße lupft) Gerne hätte ich zu späterer Stunde mit ihm getanzt, aber ein anderes X-Chromosom hatte ihn belegt und ein seeliges Grinsen entlockt.

Sowohl die Männer-WG war wieder da und wir betrachteten amüsiert das Kino für die Augen, wenn die beiden ihre Show roppten. Auch klopfte es irgendwann an meiner Schulter und ein Bonbon plus Hand und Grinsen kam in mein Gesichtsfeld. Diesmal war Gringel so freundlich , dem Brausemann eine Tüte Ahoj in Geschmacksrichtung „Zitrone“ anzubieten. Glücklich tupfte er später seinen Zeigefinger in die geöffnete Tüte und wir lutschten die leckeren Bonbons, die die Kehle bedeuteten. Der Deal klappt immer wieder und erfreut unsere drei Herzen!

Im Beginn einer Depeche-Mode-Liedgut-Phase verkrümelten sich Gringel und ich an die Theke und ich trank einen Federweißer. FEHLER Ich hatte Durst, kippte also nicht minder gebremst die Flüssigkeit herunter und bemerkte dann erst den Gärungsgrad. Wo ich zu spät erkannt hatte, handelten meine Eingeweide umso reaktionsschneller. Die drehten sich einmal im Kreise herum und ich bekam arge Bauchweh. (Will das jemand wissen?)

Auch wurde mir ziemlich warm und ich spürte binnen weniger Minuten einen kleinen Schwips. Beschwippt von einem ¾ Glas Federweißer. Das kann auch nur mir passieren.

Ein paar Minuten an der frischen Luft verhalfen zu Besserung, dann stürzten wir uns wieder ins Getümmel. Es war wirklich rappelvoll. Wo kamen die denn alle her? Zeitweise war kaum Platz zum tanzen, so daß Gringel und ich einen kleinen Lustdurchhänger hatten.

S., M., L. und der Durracel-Hase waren auch da. (Gerade fällt mir die Konfektionsgrößenbetitelung der 3 auf) Diesmal stummte ich den Hasen nicht an. Mein Takt, der in meinem Körper entstand war nicht für den Paartanz zu gebrauchen. Überhaupt konnte ich später nicht meinen Körper kontrollieren. Es tanzte mich mal wieder. Schlimmer als mit den Schuhen des kleinen Mucks zappelte ich umher und machte dem „Mützenmann“ ernsthaft Konkurrenz. Die mitgebrachten Damen von S. , M. und L. erschraken entweder und blieben deshalb wie angewurzelt stehen , oder der Duracel-Hase hatte sie angesteckt.

Mir sollte es recht sein, bewegten sich in der Masse ein paar Weniger und wir hatten dafür 10 cm mehr Bewegungsfreiheit.

11.09.2005 um 13:21 Uhr

KUZ-Abend

von: Ynnette   Kategorie: KUZ

Nein, so leer der Geldbeutel auch sein mag, meine Abende mit Gringel im KUZ lasse ich mir nicht nehmen. Nix da kommt gar nicht in die Tüte!

Letzte Woche musste ich zwar nicht auf Gringel , aber auf das zappeln-gehen verzichten und freute mich nun um so mehr auf unseren Abend.

Die Musik war von Anfang an Richtig gelungen, und meine Füße begannen recht früh sich in der-kleine-Muck-manier selbstständig zu bewegen.
Um mal vorweg zu greifen: Mein Körper meinte ebenfalls Nachholbedarf zu verspüren und schwitzte gleich für 2 Abende! Bäh bäh bäh

O. kam auch mit. Er stand die meiste Zeit mehr am Rand, das höchste der Gefühle war ein leichtes wiegen der Hüften, was mich an meine ersten zaghaften  Discoabende erinnerteTrotzdem amüsierte er sich an seienm Bierglas festhaltend königlich. Denn wie liesen es uns nicht nehmen  ihm nach und nach die „Familie KUZ“ vorzustellen. Sie waren nämlich fast alle da:

„Der Arzt“ – der mit großen Schritten, die komplette Tanzfläche einnahm, ohne auch nur einen anderen zu berühren;

seine Partnerin „das glückseelige Grinsen“ – heute mal wieder im Tigerlook;

„Das Pony“ – heute mal wieder schöner denn jeh *Fußnägel wieder runterroll;

„Der Trippler“ – diesmal mit weniger Biergläsern als sonst  in der Hand. Ich war richtig gehend überrascht. Zähle ich seinen Alkoholkonsum doch so gerne mit;

„Die Männer-WG“- zogen mal wieder eine herrliche Show für`s Auge ab. Tanzten eng umschlungen, nahmen hier und da eine auserwählte oder einen auserwählten in die Mitte und versprühten ihren Spaß in die Zuschauerrunde.

Gringel frischt alte Erinnerungen auf und sprach einen Klassenkameraden an, und lies mich für die nächsten schon-fast-sorgenergreifenden-Minuten mit O. alleine *g

„M“ und „T“ waren überraschender Weise auch da, suchten sogar den Kontakt zu uns und tanzten mit uns. „M“ bemerkte das ich schwitzte, wobei es ihm ja auch nicht gerade besser erging. *g
Gringel kommentierte 3 Schweißperlen ihrerseits damit, das es heute aber auch wirklich heiß sei, während ich  aufpassen musste in meiner Lache nicht auszurutschen.

Selbst der „Major“ war wieder da, wenn auch leider ohne den Iren“

Ein Hallo schenkte ich dem „Brause-Mann“. Er sah mich ungläubig an, es ratterte in seinem Hirnkasten.

„Kenne wir uns?“ „Ich habe meine Brause mit dir geteilt“ Ein erleuchtetes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Sofort kramte er hektisch in seiner Hosentasche. Ich wußte was er suchte und bot ihm erneut eine echte Ahojbrause an. Er reichte mir das Bonbon im Tausch gegen die auf der Zunge schäumende Geschmacksrichtung Zitrone.
Um sein Vergessen wieder gut zu machen schenkte er mir sein Lächeln und meinte: „Jetzt werde ich dich nie wieder vergessen, das war letztes Mal die erste Brause seit 20 Jahren!“. Ich glaubte ihm und lächelte zurück.

So gegen halb 3 baute ich wirklich ab. Der Flüssigkeitsmangel in meinem Körper und der Flüssigkeitsniederschlag auf meinen Klamotten machten sich bemerkbar. Wir traten sie Heimreise an.

Doch nicht bevor wir noch ein Bild beobachten konnten, was O. und mir besser erspart geblieen wäre. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich ungern und nur überaus selten über übergewichtige Personen lästere. Zudem ich mich ja selber nicht gerade zur Bikinifraktion zählen kann.

Doch diese beiden Damen schrien danach belustigend beäugt zu werden: Nr. 1 Wasserstoffblond – wohlgemerkt aggressiv blond, darunter fast nackte Haut, hineingezwängt in ein weißes Top Marke „Presswurst“. Sie schien aus Wiesbaden zu kommen, die beheimateten 2 Ringe waren deutlich zu sehen. (Insider für Wiesbadner)
Die Freundin fiel weniger durch blondierte Haare als durch der der Schwerkraft zugetanen Oberweite auf. Gegen Körbchengröße „D“ ist bestimmt nichts einzuwenden. Aber muß sie sich denn gleich so trappiert werden, dass sie sich  der Erdanziehungkraft zuwendet und fast aus dem ebenfalls „Marke Presswurst-Top-in-schlankmachenden-längsstreifenbraunt" zu fallen droht?

Mir fiel nach luftringend nur der katholische-BH-Witz ein: „Wenn man ihn hinten öffnet, fallen vorne 2 auf die Knie“

Hach was war ich böse. Der liebe Gott mag es mir verzeihen. Dafür trage ich mich mit dem schweren Los herum, ihm KUZ wohl nie jdm. näher kennen zu lernen, da ich definitiv zu schweißtreibend tanze…….

Mir kann es (fast) egal sein, solange ich mit Gringel weiterhin so viel Spaß habe.

 

15.07.2005 um 21:05 Uhr

KUZ Vorfreude

von: Ynnette   Kategorie: KUZ

Ich lausche den Helden, hüpfe vor dem Monitor ungeduldig hin und her, tanze durch die Wohnung und freue mich so dolle gleich aufs KUZ. Es wäre erste Sahne, wenn die „Bierflaschensänger„ wieder da wären. Die beiden  machen riesigen Spaß und ich will auch wieder in die Bierflasche singen