Zettel An Meiner Wand

15.10.2014 um 15:17 Uhr

Die Nacht gibt es, der Morgen nimmt es

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

DAS hat ja mal gut funktioniert. Nicht. :D

Also schon irgendwie. Schließlich habe ich mich nicht mehr so auf meine Beziehung konzentriert. Im Gegenteil: Ein neuer Mann ist in mein Leben getreten. Es war auch Alkohol im Spiel, aber ich fand ihn schon Samstag ziemlich klasse. Wirklich was gelaufen ist natürlich nicht. Ein bisschen Händchenhalten und Spazierengehen. Doch von vorn.

Wie es eben nun mal so ist. Ich war weg mit meinem Freunden, mein Freund konnte leider nicht, er war krank. Das fand ich schade, aber ich kann auch mit meinen Freunden viel Spaß haben. Und so tranken wir recht viel und tanzten noch viel mehr. Und ich habe mich mit verschiedenen Leuten unterhalten, die ich nicht kannte. Natürlich auch mit Männern und dann auch mit ihm. Er hat mir Komplimente gemacht, aber irgendwann habe ich ihm gesagt, dass mich Komplimente nicht beeindrucken, sondern Menschen. Wir haben etwas geflirtet und ich konnte mich nicht mehr von ihm losreißen. Außer mir war nur noch ein Freund von mir da und ein Freund von ihm, der dann aber bald gegangen ist. Wir sind dann um 5 Uhr morgens (ja, ich hätte einfach die Bahn nach Hause nehmen sollen...) noch zu dritt durch die halbe Stadt gelaufen und er hat meine Hand gehalten. Ich wollte ihm mehrmals sagen, dass ich vergeben bin. Aber das hätte den Moment kaputtgemacht und er wäre wahrscheinlich gegangen und das war für mich in der Situation eine blöde Vorstellung. Ich wollte den Moment einfach weiter genießen.

Wir sind wirklich noch zwei Stunden lang rumgelaufen und zweimal hat er versucht mich zu küssen, was ich natürlich nicht zugelassen habe. Aber es schien für ihn okay zu sein und er schien sich für mich zu interessieren, vielleicht gerade weil ich es gern bei dem belassen wollte, was wir hatten. Er liebt den Winter und die Berge und wäre am liebsten ein Adler. Er spricht nicht viel, aber was er gesagt hat, hatte Tiefgang. Er hat irgendwann gemerkt, dass er mich nicht beeindrucken braucht, nicht bei mir punkten muss mit irgendetwas. Er hat mir einfach gut gefallen. Manchmal sind wir stehengeblieben und er hat meine beide Hände genommen und ich habe mich etwas an ihn gelehnt. Und ja, ich habe natürlich an seinem Hals geschnuppert. Ich MUSSTE. :D Als er mich schließlich nach Hause gebracht hat, haben wir Nummern getauscht und uns lange umarmt. Mein Kopf lag an seiner Schulter und er hat mir übers Haar gestreichelt. Das war sehr schön, denn seine Berührung war ganz zart und sanft, richtig vorsichtig. Wir haben uns kurz auf die Wange geküsst zur Verabschiedung.

 

Nach einem kurzen SMS-Kontakt haben wir uns gestern auch einen Kaffee getroffen. Ich war so unglaublich nervös, ich hätte mich fühlen können wie 13, wenn ich damals so gewesen wäre. *lach Mit 13 war ich viel cooler bei sowas. Ich hatte Sorge, ob ich ihn überhaupt erkenne. Eigentlich ist er ja ein ganz normaler Typ. Groß, sehr schlank, Dreitagebart, kurze schwarze, leicht lockige Haare und hellblaue Augen. Nicht so strahlend blau. Mehr so eisblau. Der Kontrast ist der Wahnsinn. Aber als er da war, hab ich ihn natürlich erkannt und hab mich gar nicht getraut ihn anzusehen.^^ Zur Begrüßung haben wir uns umarmt und er hat einen Kuss auf die Wange angedeutet. Ich nicht, ich war aber auch nicht vorbereitet. Und dann hat er mir einen Tee gekauft, mir sämtliche Türen aufgehalten und wir sind spazieren gegangen. Dieses Mal nüchtern und etwas hell war es sogar auch noch. ;) Er hat mir immer noch gut gefallen. Aber jetzt kommt es: Es ist nicht eine Annäherung passiert, weder von ihm, noch von mir. Und auch keine flirtenden Blicke oder irgendwelche persönlicheren Gespräche. Wir haben uns einfach nur oberflächlich unterhalten. Er hat noch weniger geredet als Samstag Nacht. Kann jemand wirklich so schüchtern sein? Nun gut, von mir kam ja auch nicht so viel. Sollte und dürfte es ja auch nicht. Aber das kann er ja nicht wissen. Ich wollte ihm eigentlich sagen, dass ich vergeben bin. Aber das Gespräch war so Smalltalk-lastig, das ging gar nicht. Ich kann ja nicht sagen „Achja, klettern gehen würde ich auch mal gern. Ich hab übrigens einen Freund." oder gar „Das Kürbisrezept klingt ja lecker. Ich bin übrigens vergeben." Ich hab echt zwischendrin darüber nachgedacht, aber irgendwie... ich hatte Angst, ich würde mich zum Affen machen.

Die Verabschiedung nach knapp zwei Stunden war noch weniger spannend. Wir haben uns einfach umarmt, wie man das mit Freunden macht zur Verabschiedung. Jetzt frage ich mich: Will er gar nichts von mir? Findet er mich plötzlich doof/hässlich/fett/langweilig? Hab ich ihm Ablehnung signalisiert, sodass er sich nicht getraut hat oder hat er von mir Offensivität erwartet? Aber die hat er ja auch nicht an den Tag gelegt. Ich bin gestern aus dem Treffen rausgegangen mit dem Gefühl: Okay, das hat sich erledigt, er ist aber ein netter Kerl, also kann man sich ja nochmal wiedersehen. Ende im Gelände. Aber seitdem kann ich an kaum etwas anderes denken. Ich sehe sein Gesicht vor mir und dann hab ich soviel an ihn gedacht irgendwann, dass ich nicht mehr weiß, wie er aussieht. Das passiert mir IMMER. :D

Also die Wahrheit ist: Ich finde ihn echt heiß, durchschaue ihn aber nicht. Am Samstag hat er irgendwann zu mir gesagt, meine Augen würden ihn so intensiv ansehen, dass er das Gefühl habe, sie schauen durch ihn durch und würden alles erkennen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich raffe NICHTS. Er ist auch per SMS so einsilbig, aber sowohl vor als auch nach dem Treffen. Er ist auch einfach so, glaube ich. Aber komisch ist es trotzdem. Ich werde nicht aus ihm schlau. Ich kann besser mit offenen Leuten umgehen, ich brauche Ansagen. Vielleicht fasziniert mich gerade bei ihm, dass er mich herausfordert.

 

Gestern Abend hat er mir nochmal geantwortet, aber dann nichts mehr geschrieben, nachdem ich seine Frage, wie mein Sport war, beantwortet habe. Ich muss jetzt warten, bis er sich meldet, das hat er bisher noch nicht von selbst getan. Ich laufe den ganzen Tag wie ein Zombie durch die Uni und habe Angst, ihm irgendwo zu begegnen.

 

Was das Ganze für meine Beziehung bedeutet? Nichts. So einfach ist das.

06.10.2014 um 02:07 Uhr

Der Blätterteig der Vergangenheit

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

... holt mich immer wieder ein. Es dauert lange Zeit, bis man etwas verarbeitet hat. Wochen und Monate denkt man nicht so sehr daran und zack! kommt es plötzlich wieder und man merkt, dass man noch eigentlich gar nichts überwunden hat. Immer und immer wieder hinterfragt man Entscheidungen und bewertet neu, weint, ist wütend und kommt am Ende immer auf das gleiche Ergebnis: So ist es scheiße. Wie es war, wird es nie wieder sein. Also muss ich die Scheiße aushalten. 

Ich bin nicht glücklich. Ich war in meiner letzten Beziehung insgesamt viel ausgeglichener und ja, auch glücklicher. Ich war fröhlicher. Ich mochte mein Leben. Jetzt bin ich nachdenklich, hadere viel, bin manchmal depressiv, trete auf der Stelle und bin ängstlich. Ich habe lange den Fehler gemacht (eigentlich immer bisher), das Problem ausschließlich in der Beziehung zu suchen und nicht bei mir selbst. Aber jetzt ist es offensichtlich. Ich war mit dem letzten Mann nicht glücklicher als mit dem aktuellen. Ich war damals einfach insgesamt glücklicher, weil ich anders war. Manches möchte ich an mir zurück, manches lieber nicht. 

Letztens hat ein Freund mir einen Artikel gezeigt, da ging es um Liebe als Ersatzreligion. Alles dreht sich nur darum, die große Liebe zu finden. Alles andere ist nebensächlich. Man identifiziert sich fast ausschließlich darüber, was für eine Beziehung man führt. Es gibt diesen lustigen Buchtitel "Liebe dich selbst, dann ist es egal, wen du heiratest". Keine Ahnung, was in dem Buch drin steht. Wahr ist der Titel sicherlich irgendwie. Zumindest insofern, dass es eigentlich erstmal egal sein sollte ob man Single ist oder in einer Beziehung, solange diese nicht von Grund auf schädlich ist. Aber mein Glück muss ich doch auch so oder so finden können. Beziehung darf nicht über allem stehen, das ist zuviel Verantwortung. Die Liebe ist vor allem in mir, nicht in der Partnerschaft. 

Ich bin als Single nicht so gut. Ich brauche immer einen an meiner Seite. Ich genüge mir selbst nicht. Ich muss anfangen, für mein Glück selbst zu sorgen. Die Erwartungen, die ich habe, kann doch keine Partnerschaft erfüllen. Dabei will ich eigentlich frei sein, unabhängig und selbstverantwortlich. Ich will mit mir glücklich sein und alles andere ist Bonus. 

Ich versuche das. Wir werden sehen. 

26.09.2014 um 15:18 Uhr

Ach Sternenschein...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Ein ehrlicher Brief an dich.
Ich denke dieser Tage wieder so viel an dich. Über ein Jahr bist du nun fort, aber du bist immer noch bei mir.

Jetzt fängt der Herbst an, meine Lieblingsjahreszeit.

Ich liebe den Wind, den Sturm, die klare Luft, ich liebe das Vergehen und neu Entstehen und jetzt denke ich, vielleicht bist auch du ein Teil davon. Vielleicht entstehst du neu, vielleicht bist du es schon längst. Du hast daran geglaubt, dass wir uns wiedersehen. Vielleicht lerne ich dich noch einmal kennen und dieses Mal bist du der Jungspunt. *g* Das würde dir gefallen, nehme ich an. Ich würde dir sagen: Was bedeutet die Zeit, wenn zwei Seelen sich gefunden haben? Und du würdest lachen, hättest vielleicht ein Deja-vu. Vielleicht könnte ich dir einen Liebesrat geben, wie du ihn mir und anderen so oft gegeben hast. Ich könnte dir sagen: Sei nicht traurig, hab keine Angst, du wirst dich wieder neu verlieben, denn du trägst die Liebe in dir.

Ich wünschte, ich hätte jedes Wort aufgehoben, tausendmal gesichert, das du mir in den ganzen 9 Jahren jemals geschrieben hast. Leider wurden unsere frühen Briefe alle gelöscht, aber mir bleiben immerhin die, die du hier auf blogigo geschrieben hast und auch dein Blog und deine zahlreichen Kommentare bei mir oder anderen. Und mir bleibt dein Abschiedsbrief, der so... so alles beschreibt, was uns verbunden hat. Ich wünsche mir heute fast jeden Tag, ich wäre damals sofort in den Zug gestiegen, hätte dich kennengelernt, wie wir schon oft geträumt haben. Ich dachte, uns bliebe noch Zeit. Ich weiß nicht, ob du gewollt hättest, dass ich dich so sehe. Manchmal denke ich, es war dir so lieber.

Dein letzter Rat war wahrscheinlich der wichtigste für mich: Wann hörst du endlich auf, dich mit Menschen zu umgeben, die dir schaden? Selbst in den letzten Wochen deines Lebens hast du dich noch so sehr um andere gekümmert. Aber du hast am Ende zu Menschen zurückgefunden, die dich lieben. Du hast die Liebe gesehen und gefühlt und das macht mich so unglaublich glücklich. 

Komm zu mir Sternenschein, am Orion halb links, da warte ich. Und du wirst mich schon von weit her singen hören. 

15.02.2014 um 22:35 Uhr

Mein erster Eintrag

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Pain of Salvation - Hallelujah

... seit ich weiß, dass du nicht mehr liest, was ich schreibe. Deinetwegen bin ich hier und bin immer wiedergekommen. Was für einen Sinn hat es, zu schreiben und du kommentierst nicht? In meinem Herzen kommentierst du alles, worüber ich grüble. Was würde sternenschein dazu sagen? Ich kann einfach nicht loslassen. Du warst so lange ein wichtiger Teil meines Lebens, ob wir nun 5 Emails am Tag schrieben oder nur alle paar Wochen beieinander die Blogeinträge kommentiert haben. Du hast soviel Entwicklung bei mir gesehen und beeinflusst. Aber ich sehe auch bei dir eine Entwicklung, eine Veränderung. Immer wenn ich an dich denke, verkrampft mein Magen sich, kämpfe ich mit den Tränen. Ich suche den Orion am Himmel, trinke ein Glas Wein im Mondschein und singe Amazing Grace in jeder Kirche, die mir über den Weg läuft. Dinge, die wir irgendwann zusammen tun wollten, irgendwann - denn wir hatten noch soviel Zeit, dachte ich. Was bedeuten Zeit und Raum, wenn die Seelen zweier Menschen miteinander verbunden sind? Was bedeutet der Tod, wenn wir uns im nächsten Leben wiederfinden? Du hast an das alles geglaubt und das hat auf mich abgefärbt. Wir sehen uns im nächsten Leben, mein Freund. Bis dahin will ich so leben, wie du es dir für mich gewünscht hast. 

17.08.2013 um 20:37 Uhr

Manchmal...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

... muss man den Vergleich haben um zu verstehen, was man verloren hat. Mein Farbensammler, alles war so intensiv mit dir. Du hast meine Hand in deine genommen und hast mein Herz berührt. Alles war so natürlich mit dir. Als wäre es immer schon so gewesen. 

Ich habe so viel verloren. Zwei Menschen, die zu den wichtigsten in meinem Leben gehörten. Zwei Menschen zu lieben kann auch heißen, beide zu verlieren. Kann auch heißen am Ende allein dazustehen.

Ich vermisse euch beide. 
 

02.08.2013 um 02:14 Uhr

Oh God...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Jamie Cullum - Oh God

Mein Farbensammler,
wenige Tage ohne dich. Aber du fehlst mir so. Was ich schon wieder erlebt habe... Aber du hast dich in meinem Herzen festgesetzt und bist immer da. Je näher ich anderen Männern komme, desto mehr vermisse ich dich. 

Ich denke an dich, mein Herz. 

30.07.2013 um 23:55 Uhr

A thousand years

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Christina Perri - A thousand years

Lieber Farbensammler,

es scheint als seien wir wirklich end-lich. Es war einfach zu früh für uns. Ich habe zuviel, was ich verarbeiten muss. Viel zu viel, mit dem ich dich nicht belasten will. Und ich muss zu mir selbst finden und dabei Dinge tun, die dich verletzen würden. Ich brauche das, so krank es auch sein mag. Ich brauche das einmal im Leben. Und vorher kann es kein UNS geben. Und wenn diese Phase vorbei ist, dann werde ich für uns bereit sein. 
Vielleicht du dann nicht mehr. Das wäre zu erwarten, wir haben dieses Glück immer. Vielleicht ist das unser Schicksal.

Du bist so zerbrechlich innerlich, so stark du auch nach außen bist. Alles reißt dich sofort zu Boden. In der Nacht, in der du zitternd in meinen Armen lagst, weil ich versucht habe, mit dir über meine Gefühle zu sprechen, dir zu sagen, dass das alles sehr schwer ist für mich... du hast geweint, nicht ich. Ich habe dich getröstet, nicht du mich. Du bist nicht stark genug und ich muss dich schützen, du hättest es selbst viel zu spät getan. Deswegen stoße ich dich weg, weiß, wann du anfängst dich zu schützen und sage genau das. Ich kenne dich so gut. Du hast gesagt, wenn, dann willst du ganz für mich da sein und das geht im Moment nicht, weil wir das beide nicht schaffen. 

Lass mich erst klarkommen, erst wieder zu mir zurückfinden oder zu einem neuen Ich. Lass mir meine Freiheit, lass mir alles, was ich brauche. Damit ich dir irgendwann die Sicherheit geben kann, die du in einer Beziehung brauchst. Du hast mich gefragt, was wir starken Frauen eigentlich immer denken. Du glaubst, ich bin zu stark für dich? Im Gegenteil, ich bin zu schwach für dich im Moment. 

Ich schätze alles an dir und ich weiß, dass ich die Frau sein kann, die dich glücklich macht. Du sagst sogar, das hätte ich für diese kurze Zeit. Ich habe alles für dich aufgegeben und jetzt will ich dich doch nicht. So muss es für dich aussehen, aber das stimmt nicht. Ich will dich so sehr, so sehr, dass ich nicht riskieren kann, dass es jetzt nicht funktioniert. 

Lass uns warten, bis wir beide besser zurechtkommen. Und lass uns dann noch einmal starten. 

I have died everyday waiting for you.
Darling, don't be afraid,
I have loved you for a thousand years.
I'll love you for a thousand more.

14.07.2013 um 14:22 Uhr

Herzensfarben

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Du malst Farben in mein Herz. Wo soll das bloß enden?

08.07.2013 um 05:02 Uhr

Lieber Farbensammler...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Danke für die wunderschöne Zeit mit dir. Es wird schon alles gut werden. :) 

02.07.2013 um 01:25 Uhr

Die erste Nacht...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

... als Single steht mir bevor. Ich bin stark, ich schaffe das. Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich danke euch allen, die ihr das lest (oder auch nicht), dass ihr mir eure ehrliche Meinung gesagt oder geschrieben habt. Es hat mir sehr geholfen. 

Es wird schwer werden, teilweise sehr schwer. Aber ich werde das schaffen. Ich bin frei und habe die Chance auf ein glückliches Leben. 

27.06.2013 um 03:57 Uhr

Email

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Ich habe sie abgeschickt. Die Email, die sagt, dass ich mich von dir trenne. Es ist unfair, so unfair. Ich weiß. Aber ich habe Angst. Du kannst nicht herkommen. Am Telefon hättest du mich nicht ausreden lassen, du hättest nur gebrüllt. Du musst erst lesen, morgen früh, wenn du aufwachst und denkst, es sei alles ok. Du wirst aufwachen und dich auf das Wochenende freuen und dann wirst du die Email lesen und deine Welt wird zusammenbrechen. Es tut mir so unendlich Leid. Es tut mir so Leid. 

Dann werden wir telefonieren, stundenlang, du wirst zu mir kommen wollen, aber ich will das nicht. Kann dich noch nicht sehen. Aber wir können reden, können über alles reden, das konnten wir doch immer. Ich bin so ein schrecklicher Mensch. 

27.06.2013 um 02:30 Uhr

Gewalt

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Wo fängt sie an? Psychische Gewalt kenne ich noch gut genug. Aber körperliche habe ich bisher noch nie in dieser Art erfahren. Wie konntest du so etwas machen? Ich weiß, ich habe mich dir gegenüber mehrfach falsch verhalten. Aber du hast diese Grenzen überschritten. Nicht zum ersten Mal. Was ist mit mir los? Ich bin wie zweigeteilt. Ich möchte das zurückhaben, was wir hatten. Ich möchte es so gern wiederhaben. :( Aber es geht nicht. Wir beide haben Fehler gemacht, unverzeihliche vielleicht? Wir haben uns beide sehr stark verletzt.

Wenn ich Fotos von dir sehe, sehe ich soviel. Ich sehe deine Liebe, dass du immer für mich da bist. Ich sehe unsere gemeinsame Zukunft, die so schön hätte sein können. Du solltest der Mann sein, mit dem ich Kinder großziehen kann. Wir teilen soviel, ich liebe dein Lächeln, ich liebe dich. Ich fühlte mich immer wohl in deinem Arm. Ich hab es immer als den besten Ort der Welt bezeichnet und das war es auch.

Dann habe ich richtig Scheiße gebaut, so richtig. Verzeihlich oder nicht, das musstest du entscheiden. Und du hast auch Scheiße gebaut. Und hier geht es nicht nur ums Verzeihen, hier geht es um Verantwortung. Ich habe dein Vertrauen in mich verletzt, ich bin fremdgegangen. Das verzeihe ich mir auch nicht. Du hast mein Vertrauen in dich verletzt, nämlich, dass du auf mich aufpasst, dass du mich nie hart anfasst, dass du mir nicht wehtust. Aber das hast du.

Man kann diese Dinge nicht gegeneinander aufrechnen, das geht nicht. Und ich verspreche dir, ich werde dich nicht als "den Bösen" im Freundeskreis darstellen. Wir haben beide Fehler gemacht und ich fühle mich selbst schlecht damit. Aber ich könnte mir nie sicher sein, dass es nicht nochmal passiert oder Schlimmeres. 

Es tut mir unglaublich Leid, ich wünschte ich könnte alles rückgängig machen. Aber ich kann und will keine Beziehung mit einem Mann haben, der mir gegenüber aggressiv und gewalttätig ist. Ich kann die Verantwortung nicht tragen. Wir wollten doch Kinder haben. :(

26.06.2013 um 23:11 Uhr

Mein Farbensammler...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Yiruma - River flows in you

... du fehlst mir. Jeden Tag, jede Stunde. Ich habe versucht es zu konstruieren. Wie konnte das passieren? Noch vor 4 Wochen hätte man uns nackt nebeneinander ins Bett legen können und es wäre nichts passiert. Wie oft lag ich schon in deinem Bett! Wie oft hast du mich getröstet, meinen Arm gestreichelt, warst mir ganz nah. Wir gingen schon Hand in Hand durch die Straßen. Wir küssten uns manchmal auf die Wange, umarmten uns lange. Da war nie was zwischen uns. Natürlich, vor 5 Jahren war da mal ein Fünklein. Aber in den letzten 4 Jahren... klar, ich habe immer gesagt, dass ich dich mal küssen will, bevor ich sterbe. :D Aber vom Gefühl war das einfach so sehr freundschaftlich, so sehr. Du warst mir zu... unmännlich, zu sensibel. 

Und vor 3 Wochen plötzlich. Wieviele Takte haben wir miteinander getanzt? Es war vielleicht eine knappe Minute, allerhöchstens. Und trotzdem war da diese unglaubliche Anziehungskraft. Ok, wir waren sehr betrunken. Dann am Treffen danach, da tranken wir nur wenig, aber trotzdem sind wir uns schon zu nah gekommen. Und dann schließlich in dieser verhängnisvollen Nacht, da waren wir sehr betrunken, ich zumindest. Ich könnte das alles abtun, ich könnte sagen: Okay, wir waren betrunken, da ist was passiert, sowas passiert halt, aber die Freundschaft ist trotzdem stärker, Schwamm drüber.

Aber warum fühle ich jetzt so, wie ich fühle? Wir haben uns gestreichelt und geküsst, mehrmals, lange. Ich finde deinen Körper faszinierend, deine Haut ist so makellos, so schön. Du bist so sanft, allein wenn du meine Hand streichelst, löst das in mir soviel aus. Du machst nichts einfach so, du machst alles so bewusst. Du küsst so wundervoll. Ja, du hast Recht: Du küsst so, wie du tanzt. :D Ich will mehr davon, einfach mehr. Nicht viel weiter gehen, ich will nur das. Ich glaube, wir könnten stundenlang auf dem Bett liegen und uns ansehen, uns berühren und erforschen. Vorsichtig, zerbrechlich. Was, wenn wir nur das hätten? 

Aber du kannst es nicht, du kannst nichtmal meine Nähe oder den Kontakt zu mir ertragen. Dir tut es zu sehr weh, wofür ich mich entschieden habe. Dass du trotz allem die schlechtere Alternative bist. Aber glaub mir, das bist du nicht. Du bist meine Rettung. Aber ich will nicht gerettet werden. Damals nicht und jetzt erst recht nicht. Ich muss diese Erfahrung für mich machen, dann muss ich eine Zeit mal ganz allein für mich sein, darf mich nicht so sehr auf andere stützen. Und dann haben wir eine Chance.

Ich weiß, warum es jetzt passiert ist, genau jetzt. Wir haben es ohne es zu begreifen schon selbst gesagt. Du magst dich so, wie du jetzt bist, endlich nach langer Zeit bist du mit dir zufrieden, du kommst mit dir klar und du willst so bleiben. Du hast soviel Neues an dir entdeckt. Und ich habe mich auch verändert, weiterentwickelt, ich mag mich, wie ich bin. Und genau dann, als wir das festgestellt haben, haben wir UNS entdeckt. Wir können nur zusammen sein, wenn sich jeder von uns selbst liebt. Der Zeitpunkt war jetzt da, aber es gibt Schwierigkeiten, es war nicht der perfekte Zeitpunkt. Wir brauchen noch Zeit, jeder für sich.

Mit dir wäre der Plan vom Leben mit Zusammenziehen und Kindern gar nicht möglich. Du bist anders, mit dir wäre alles anders. Wer bin ich? Was ist richtig? Das, wonach ich mich sehne, wonach ich mich fühle? oder was die Vernunft mir sagt? Wir leben vielleicht nur einmal, manche Dinge kann man nicht rückgängig machen. Für manche ist es bald schon zu spät. Aber ich fühle mich lebendig, ich weiß, was ich will. Aber ich weiß nicht, was ich tun muss.

Wenn ich in deine Augen sehe, dann scheint alles so einfach.
 

22.06.2013 um 23:08 Uhr

Ohne dich...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Ross Coppermann - Holding on and letting go

... kann ich nicht. Bleib doch einfach. Das geht doch, das ging immer. Wir haben es immer irgendwie hinbekommen. Aber jetzt waren wir zu mutig. Oder nicht mutig genug. Ein Blick in deine Augen und ich weiß genau, was du willst. Doch du sagst anderes. Seit dieser Nacht hat sich alles verändert. Ich habe mich verändert. Aber ich muss stark sein. Ich muss meine jetzige Beziehung weiterführen, ich bin das schuldig. Jedem von uns. Du hast es verdient, dass du nicht nur die bessere, die sanftere Alternative bist. Vielleicht haben wir nur eine einzige Chance. Und die muss unabhängig von allem anderen sein. Ich muss unabhängig sein. Mal sehen, wie gut ich schauspielern kann.

22.06.2013 um 20:02 Uhr

Du hast es versprochen.

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Musik: Philipp Poisel - Mit jedem deiner Fehler

Du hast versprochen, dass wir füreinander da sind, dass du mich immer anrufen wirst, wenn es dir schlecht geht. Noch vor drei Wochen hast du gesagt, es wird nie passieren, dass wir uns verlieren. Und jetzt ist alles kaputt, wir haben alles kaputt gemacht und können uns nur noch darauf konzentrieren uns selbst zu schützen. Du hast mich heute sehr verletzt, auch wenn ich dich verstehe. Es tut weh und ich fühle umso mehr für dich. Wir dachten, wir haben uns gefunden, endlich.

 

Dabei haben wir uns verloren, irgendwo zwischen da und jetzt. Irgendwo zwischen dir und mir und mir und ihm. Irgendwo zwischen Muse und Adele. Zwischen Tanz und Kuss. Zwischen uns war alles, jetzt ist da nichts mehr. Vielleicht müssen wir da durch. Aber wer werden wir sein, wenn wir angekommen sind? Werden wir noch wir sein? Gibt es dann noch dieses "uns"?

"Dass du bescheuert bist und nichts verstehst.
Dass wir nicht füreinander bestimmt sind." 

 

21.06.2013 um 23:58 Uhr

Oh Mann...

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Alles immer überall erinnert mich an dich. 

18.06.2013 um 02:19 Uhr

An meinen Farbensammler

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Mein lieber Farbensammler,

ich schreibe dir hier einen Brief, den du nie lesen wirst. Vor 5 Jahren hast du hier auch einen Blog eröffnet und über deine Gefühle zu mir geschrieben. Sternenschein hat dir damals geraten, um mich zu kämpfen. Das habe ich alles erst viel später erfahren, aber es hätte auch nichts genützt. Damals haben wir die Chance nicht ergriffen, weil ich zu feige war. Die letzten Jahre dann waren wir nie gleichzeitig Single, wirklich nie. Wir hatten keine Chance mehr. Was ist nun passiert? Ich war glücklich in meiner Beziehung, es war der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für uns.

Aber trotzdem... erst der Tanz, ein paar Tage später kamen wir uns schon so nah und dann letzte Woche, als wir uns endlich, ENDLICH geküsst haben. Du wolltest mich noch aufhalten, aber du konntest nicht. Ich habe dir schon öfter gesagt, dass ich dich auf jeden Fall irgendwann einmal küssen will. Aber ich habe lange gedacht, dass es damit dann gut sei.

Aber nichts ist gut, ich habe dich gebeten mir zu zeigen, wie es sein könnte. Für eine gewisse Zeit - ich hatte kein Zeitgefühl mehr - hast du mir deine Welt gezeigt, unsere Zukunft, die wir haben könnten. Jede Berührung, jeder Kuss, einfach alles hatte eine Bedeutung. Du hast mir deine Gefühle, deine Hoffnungen in allen Facetten gezeigt. In dem Moment war ich glücklich. Es war richtig, es war alles genau richtig so wie es war. Ich will mehr davon, ich will mehr von dir. 

Du hast gesagt, du willst nichts überstürzen. Du willst mich einfach nur daten. Du und ich in dieser schönen Stadt, in diesem Sommer, wir könnten alles haben. Wir könnten unsere Leben führen, jeder für sich und doch miteinander. Du bist so sanft, deine Küsse so bewusst und doch leidenschaftlich. Deine Hand in meiner, das ist einfach richtig. 

Aber ich war wieder mal feige. Ich habe dein Herz aufs Äußerste herausgefordert, ich habe dir alles abverlangt. Und dann habe ich mich nicht für dich entschieden. Mehrmals habe ich dir Hoffnungen gemacht und sie immer wieder zerstört. Warum? Weil ich meinen Partner liebe, weil ich Angst habe alles zu zerstören, weil ich Angst um uns beide habe. Mit wem könnte ich über Männer reden, wenn du der Redestoff bist? Wer baut mich wieder auf, wenn es mir deinetwegen schlecht geht? Es ist soviel, das wir schon haben. Das kommt als Risiko noch hinzu. Soviel Risiko - das bin ich nicht. 

Was könntest du mir bieten? Vieles. Anderes. Fast alles, würde ich behaupten. Aber die Frage ist doch auch, was ich dir jetzt bieten könnte. Und das ist eine zerrüttete Seele, ein gebrochenes Herz und Chaos im Kopf. Vermutlich viel weniger als du dir wünschst und noch viel weniger als du verdient hast. Wir haben mehr verdient.

Ich kenne uns. Wir werden diesen Punkt überwinden. Wir werden es schaffen wieder eine Art Freundschaft aufzubauen, ein letztes Mal. Und irgendwann ergibt sich noch eine Chance und, bei Gott, ich werde sie ergreifen, ungeachtet der Konsequenzen. Jetzt noch bin ich schwach und feige. Um zusammen zu sein, müssen wir beide stärker werden. Vielleicht werden wir das sein. Bald. Oder irgendwann. Ich freue mich darauf. :) 

Was soll ich zum Schluss schreiben? Was ich fühle, weißt du. 

13.06.2013 um 00:15 Uhr

Farben sammeln

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Du sammelst Farben. Ich sammle im Moment vor allem deine Farben. 

"Der Moment ist nun leider vorbei, in dem ich dir sagen könnte, wie es für mich war dich zu küssen."

"Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll. Was ich fühle, weißt du."

"So bist du nicht, das passt nicht zu dir."

"Ich habe nicht dich verloren, sondern die Beziehung zu dir, zwischen uns, die hätte sein können."

"Ich habe alle Karten auf den Tisch gelegt, habe alle Gefühle offen gelegt, habe dir gezeigt wie es sein könnte zwischen uns und trotzdem hat es nicht gereicht."

"... und irgendwann werden wir wissen, dass die Frage nicht mehr das OB ist, sondern nur noch das WIE."


Ich habe mich für Plan A entschieden, weil es die richtige Entscheidung war. Wie es mir damit gehen wird, weiß ich nicht. Immer kann ich mich nicht für Plan A entscheiden. Du hast Sorge, mir könnte etwas Ähnliches passieren wie damals. Wie damals, als du ein Jahr lang auf mich eingeredet hast, damit ich diese Beziehung beende. Dabei weißt du erst jetzt, wie wenig gereicht hätte, dass ich alles aufgegeben hätte um bei dir zu sein. Aber jetzt hat es nicht gereicht, weil es mir zu gut geht. Wir haben keine Zeit, nie. Es ist immer der falsche Zeitpunkt. Vielleicht verpassen wir den richtigen Zeitpunkt auch, weil wir es nicht versauen wollen. Vielleicht gibt es für uns nur eine Chance und ich traue mich nicht sie zu ergreifen.

Du hast mir gezeigt, wie es sein könnte und ich wollte es nicht. Es tut mir so unglaublich Leid, mehr als alles andere. Ich verspreche dir, beim nächsten Mal (von dem ich hoffe, dass es das gibt), werde ich mich nicht entscheiden müssen, da wird es keinen anderen geben, sondern nur dich und mich. Da komme ich dir entgegengelaufen und bleibe, bleibe für immer. 

12.06.2013 um 00:54 Uhr

Entscheidungen und Fehler

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Woran merkt man, dass es ein Fehler ist? Wenn es sich in dem Moment so gut anfühlt, kann es falsch sein? Kann es sein, dass zwei Herzen in meiner Brust schlagen? Eines für den einen, das andere für den anderen? Bin ich vielleicht unstet oder egoistisch? Was ist richtig, wenn sich beides richtig anfühlt - nur eben nicht in Kombination? 
Vielmehr... wer bin ich? Welche Art von Sterntalermädchen will ich sein? Plan A oder B oder C bis Z. Ich glaube nicht an ewige Liebe mit genau einem Menschen. Aber ich glaube an perfekte Momente und die perfekte Zeit mit einem bestimmten Menschen. Und für verschiedene Menschen gibt es verschiedene Zeiten. Aber wann ist die Zeit für etwas Neues gekommen? Kann das überhaupt jemals enden? Wird es immer wieder so sein?

Gestern habe ich eine Entscheidung getroffen, für den Moment, für das Gefühl, für die schon länger mal mehr, mal weniger gehegte Sehnsucht. Es war absolut richtig, es musste so sein. Aber heute, heute habe ich mich dagegen entschieden herauszufinden, wo das hinführen kann. Denn ich bin im Moment in Sicherheit, in schöner Sicherheit. Ich weiß nicht, ob ich schon Gegebenes erhalten kann oder ob mich mein Gewissen auffrisst. Es gibt zwei Möglichkeiten, beide sind gleichermaßen gut und erstrebens- und erhaltenswert. Aber ich weiß nicht, was ich will, was ich vom Leben, was ich von MIR will. Ich dachte, ich wusste es. Aber dann kam das Chaos und es blieb. Ich habe Angst, dass es noch länger bleibt. 

Die eine Liebe gegen die andere - das kann es doch nicht geben.

Feste, starke, sichere Liebe gegen sanfte, zärtliche, empfindliche Liebe.

Plan A gegen die absolute Planlosigkeit. 

Unglaubliche Nähe trotz großer Entfernung gegen notwendige Distanz trotz 15 Min. Fußweg.

Starke Verbundenheit gegen Verbundensein in Freiheit.

Wurzeln gegen Flügel. 

Ich gegen mich. 


06.01.2013 um 23:43 Uhr

Neues Jahr - neues Glück?

von: Sterntalermaedchen   Kategorie: Persönliches

Vielleicht wird das Jahr 2013 ein besseres als 2012. Ich hoffe das sehr. Ich bin viel zu selten hier gewesen im letzten Jahr. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich oft nicht weiß, was ich schreiben soll. Ich habe mich verändert und das ist ok. Ich lebe mehr draußen als drinnen. Seit letztem Oktober hat sich auch meine Einstellung zu einigen Dingen verändert. Ich habe kein Verständnis mehr für Menschen, die sich das Leben gegenseitig schwer machen. Natürlich - zu jeder Art von Beziehung gehört Streit und Diskussion und auch mal eisiges Schweigen. Aber Menschen hassen sich aus absolut nichtigen Gründen und haben nicht einmal selbst einen Vorteil davon. Sie machen sich selbst und anderen das Leben schwer. Dazu habe ich keine Kraft mehr und auch keine Lust. Ich bin vorsichtiger geworden, viel selbstkritischer.

 

Ich lebe ab jetzt "Vegan @ Home" und werde dazu noch einen zusätzlichen Blog erstellen. :)