Das Geräusch, das der Wind macht, wenn er durch die Bäume rauscht. Das Geräusch, das das Wasser macht, wenn es auf den Strand trifft. Das Geräusch, das ein Mensch macht, wenn er zum letzten Mal ausatmet.
Ein Seufzen, ein endgültiger Abschiedsgruß, ein "das wars" an die Welt.
So könnte es sein. Wahrscheinlich war es so. Mein "Erzeuger" hat heute Morgen diesen letzten Atemzug gemacht, allein, in einem Krankenhausbett und ist "friedlich eingeschlafen", wie man so sagt.
Das fühlt sich seltsam an, ich spürte ein Ziehen in der Magengegend, jetzt bin ich ganz bewusst und bei mir, sitze hier in Duisburg-Marxloh in einer Hotel-Kneipe, die klischeehafter nicht sein könnte, ich sage nur "Wolfgang Petrys best-of", bin allein und doch nicht allein, möchte allein sein und doch nicht allein, habe mit meiner Süßen telefoniert und würde gerne in ihren Armen weinen, bin mir sicher, da kämen Tränen, aber nicht hier, vielleicht später, im Zimmer, die Tränen, die in mir sind, die raus wollen und doch nicht wollen, nicht raus können und doch raus können, Ausdruck meiner Traurigkeit, die hier vielleicht ihren Ursprung hat, aber nicht ihr Ende finden wird, die du in mich eingepflanzt hast, wie ein Samenkorn, und ja, dieses Samenkorn ist aufgegangen, oh ja, daraus ist eine stolze Pflanze geworden, die mich mein Leben lang begleitet, und danke dafür, danke dafür, dass ich dich trotzdem kennen lernen durfte, dass wir eine Zeit lang ein Stück Weg miteinander, nebeneinander, gegangen sind, dass ich dich, Mensch, gekannt habe!
Ein Seufzen, ein endgültiger Abschiedsgruß, ein "das wars" an die Welt.
cuZooN.