Anfang 40

28.02.2011 um 22:20 Uhr

Der kurze Monat geht zu Ende.

von: aenne

Wenn ich morgen früh aufwache, dann bin ich ein Jahr älter. Und damit das Märzenschaf nun endlich beim Aufwachen und Einschlafen den richtigen Partner an ihrer Seite hat, habe ich mir heute ein kleines, kuscheliges Plüschschaf gekauft. Mäh, Mäh - ich mache mir sozusagen selbst eine (Geburtstags-)Freude. Hach, wie gut das tut. Muß auch mal sein. Und damit nicht nur das Materielle im Vordergrund steht, packe ich noch eine wunderbare Lebensweisheit obendrauf:

"Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt." (Franz Kafka).  

Nun kann das 44. Lebensjahr kommen. Ich bin bereit dafür und sehr gespannt!

27.02.2011 um 21:41 Uhr

Eindruck (2)

von: aenne

Das Leben verwirrt mich immer mehr. Und um so mehr es mich verwirrt, habe ich das Gefühl, langsam das Leben zu begreifen und die menschlichen Bedürfnisse zu verstehen. Ich weiß nicht, wohin das alles führt. Ich kann nur warten.

23.02.2011 um 17:23 Uhr

Eindruck

von: aenne

Manchmal verwirrt mich das Leben. 

21.02.2011 um 20:25 Uhr

Sehnsucht

von: aenne

Ich hatte so gehofft, mal wieder von dir zu hören.

Nur zum Einandervermissen gehören halt auch zwei.

21.02.2011 um 17:15 Uhr

Paßt zu heute!

von: aenne

 

Das Lachen ist die Sonne, die aus dem menschlichen Antlitz den Winter vertreibt. (Viktor Hugo) 

19.02.2011 um 12:51 Uhr

Zwischendurch (2)

von: aenne

Eben hat mein Sohn mein Elfchen "Korrektur gelesen" und meinte, ich muß es ändern, weil es so nicht richtig wäre. Habe ich dann auch gleich getan!

Und nun kommt sein Elfchen.

Blumen

wird wärmer

der frische Wind

es wird alles bunt

Frühblüher

18.02.2011 um 20:42 Uhr

Happy

von: aenne

Ich konnte heute das Fahrrad meiner Freundin ausprobieren und sie würde es mir überlassen. Noch nie hatte ich so ein schönes und leichtes Fahrrad! Mein Herz tanzt. Ich freu mich total. Und ich freue mich über eine Karte für den "Thüringer Bücherfrühling 2011" im März, die ich mir eben gekauft habe. Der Verkäufer meinte: "Der Abend wird garantiert lustig!" Und wenn dann noch eine Freundin mitkommt, dann wird es noch lustiger werden. Denn Lachen ist gesund! Und sich selbst mal eine Freude machen, ist gut für die Seele. 

17.02.2011 um 21:06 Uhr

Schriftlich

von: aenne

Heute kam Post von meinem Anwalt oder besser gesagt vom Familiengericht. Nachdem meine Scheidung fast 5 Jahre zurückliegt, wird nun das Verfahren zum Versorgungsausgleich wieder aufgenommen. Nun, jetzt bin ich wirklich gespannt, wie das ausgeht. Wird mein Ex-Mann mir Rentenpunkte abgeben müssen oder werde ich die Gebende sein?

15.02.2011 um 17:22 Uhr

Hallo (2)

von: aenne

 

Ich

habe dich

vom Fernen gesehen

hätte dich gern umarmt

Wärme

15.02.2011 um 17:20 Uhr

Hallo

von: aenne

 

Nachts

bin aufgewacht

denke an Leben

wie es wohl wäre

allein

13.02.2011 um 09:45 Uhr

14. Februar

von: aenne

..... jedes Jahr wieder -Valentinstag-, Tag der Verliebten und Liebenden. So jedenfalls wird es uns mit viel Kommerz suggeriert. Nur braucht man wirklich so einen Tag, um sich an die Menschen, die wir lieben, zu erinnern? Ich denke nicht! Das wäre eigentlich nur traurig und beschämend. Denn es sind doch gerade die kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten, die uns im täglichen Einerlei daran erinnern, dass es Menschen in unserem Leben gibt, die wir achten, schätzen und lieben. Dazu braucht es keinen besonderen Tag. Wenn ich an "früher" zurück denke, also an die DDR, da gab es den Valentinstag nicht - a) weil kein sozialistischer Gedenktag und b) aus Ermangelung von Schnittblumen im Winter (den Schnittblumenmangel gab es aber auch im Frühling, Sommer und Herbst) überhaupt nicht durchführbar. Wir hatten andere Gedenktage, wie z.B. Tag der NVA (1.3.), Internationaler Frauentag (8.3.) -da gab es in den Betrieben immer wunderschöne Feiern für die werktätigen Frauen, der Alkohol floß übig, weil keine Mangelware-, Internationaler Kindertag (1.6.) - diesen Tag feiere ich heute noch mit meinen Kindern, an diesem Tag beschenke ich sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit und wir machen etwas Schönes zusammen-, Tag des Lehrers (war im Juni, bin mir aber nicht mehr so sicher) - da schenkten wir unserer Klasenlehrerin immer gern einen Strauß Blumen, das Geld dafür haben wir Kinder vorher gesammelt-, Weltfriedenstag (1.9.) - jährlicher Beginn des neuen Schuljahres nach 8 Wochen herrlichen Sommerferien, außer wenn dieser Tag auf einen Samstag oder Sonntag fiel- und Tag des Gesundheitswesens (war im Dezember, am 10?) - an diesem Tag wurden wir immer im Rahmen einer Feier für unsere schwere Arbeit am Krankenbett mit lecker Essen und Trinken geehrt. Natürlich gab es noch viele andere Gedenktage, jeder Berufszweig hatte einen! Diese Tage waren immer sehr willkommen für geselliges Beisammensein, denn gefeiert wurde immer gern in der DDR. Und ich erinnere mich an Himmelfahrt zu DDR-Zeiten. Damals kein offizieller Feiertag, aber viele nutzten diesen Tag als Urlaubstag und vorallem die Männern gingen auf Wanderschaft. Einmal, weiß ich noch, da schipperten an Himmelfahrt Flosse auf dem Fluß meiner Heimatstadt, voll beladen mit fröhlichen Männern. Komisch, dass ich gerade jetzt daran denke. Vielleicht, weil gerade in dem Miteinanderverbundensein die Freude am Feiern und Schenken liegt, nicht weil die Werbung uns das sagt.   

12.02.2011 um 17:50 Uhr

Glaube

von: aenne

Manchmal trage ich eine Halskette, die aus einer grünen Kordel und einem kleine, dicken Kreuz besteht. Ich habe sie schon viele Jahre und heute wunderte sich meine Tochter das Erstemal darüber und fragte, warum ich dieses Kreuz tragen würde, ich wäre doch nicht gläubig. Ich antwortet, weil sie mir gefällt und weil ich auch kleinen Kreuze als Ohrstecker trage. Und außerdem bedeutet Glaube nicht nur der Glaube an Gott. Jedenfalls für mich. Glaube bedeutet auch, an mich selbst glauben, an meine Kinder zu glauben und an die Liebe zu glauben. Und ist nicht all dieser Glauben, auch ein Teil vom Glauben an Gott? Ich denke, ja. 

12.02.2011 um 17:31 Uhr

Der Winter kehrt zurück

von: aenne

Seit einer halben Stunde dichter Flockenwirbel, alles ist schon weiß überzuckert. Auch die winterlichen Temperaturen sind zurück und das Reinkuscheln in meinen dicken Schal macht auf einmal wieder richtig Spaß. 

12.02.2011 um 09:45 Uhr

Aufgewacht

von: aenne

 

Wind

streichelt mich

denke an dich

nur bist du es nicht

Sehnsucht

11.02.2011 um 17:42 Uhr

Für mich und euch - das erste Jahr.

von: aenne

Vor einem Jahr führten mich mehrere Gründe zu blogigo. Und während des vergangenen Jahres habe ich auch manchmal darüber nachgedacht, mit dem Schreiben wieder aufzuhören. Und trotzdem blieb ich, denn ich hatte auch Gründe an meinem Blog festzuhalten. Im Januar fragte ich mich, ob "Anfang 40" noch zu mir paßt, denn mit jedem Tag rücke ich mehr auf die "Mitte" zu. Aber schließlich hielt ich auch daran fest. Mein Blog ist mir lieb und wichtig geworden, so wie all die Leser und Leserinnen, die mich über die letzten Monate mit ihren Kommentaren und Mails begleitet haben. -An dieser Stelle, ganz lieb danke an Peter und Mike, ich vermisse euch hier.- Ich habe mich über liebenswerte Kommentare gefreut, war auch enttäuscht, wenn es keine Lesermeinung gab, zeigte mich berührt, wenn Nachdenkliches oder Kritisches zurück gemeldet wurde und strahlte, wenn mich so manches Wort zum Schmunzeln brachte. Nun möchte ich mich auf das kommende blogigo-Jahr freuen und mir etwas wünschen. Ich wünsche mir selbst Einträge, die meine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen, die von mir Erlebtes -Alltäglichkeiten und Besonderheiten- festhalten, die andere Menschen lesenswert finden, die von Kommentaren bereichert werden und die einen ehrlichen sowie respektvollen Gedankenaustausch ermöglichen. In diesem Sinne "Happy Blogday" und "Prost" an alle, die mit mir anstoßen möchten.  

08.02.2011 um 21:53 Uhr

Stimmung mies

von: aenne

Ich habe gestern und heute überlegt, -eigentlich schon Sonntagabend- ob ich meinen letzten Eintrag löschen soll. Irgendwie klingt er abgehoben, weltfremd, nicht gerade nach mir. Andererseits habe ich ihn aus einem bestimmten Grund geschrieben. Ich erlebte an diesem Vormittag Freude und Traurigkeit zugleich. Und welches Gefühl ich davon festhalten würde, lag ganz bei mir. Ich war weder glücklich, noch unglücklich. Es war ein eigenartiger Zustand, mit den verschiedensten Simmungen: aufgeregt, fröhlich, nachdenklich, depressiv, sensibel, mitfühlend, ironisch, neidisch. Zurück geblieben ist die Freude bzw. das Positive in meinem Denken - so dann jedenfalls mein Eintrag, aber auch nicht viel mehr. Denn heute sieht alles ganz anders aus - sehr, sehr bescheiden! Mir fehlt der Mann an meiner Seite und ich bekenne mich zu dieser, meiner Sehnsucht. Es gibt eben nicht nur Momente, die ich genieße und Augenblicke, die mich glücklich machen. Es gibt auch Zeiten, wo ich schlecht gelaunt bin, in denen ich weglaufen möchte, in denen ich Halt brauche. Ich fühle mich nicht zerrissen, aber doch fehlplaziert. Ich weiß nicht, wie alles weitergeht. Wo ist das Schöne, das Kribbeln im Bauch und die Lust am Leben? Ich fühl mich allein. Ich möchte auch mal beschützt werden. Nicht immer nur taff sein, auch mal schwach. Ist die Suche mein Lebensweg? Diese Frage stelle ich mir jetzt - im Moment des Schreibens. 

06.02.2011 um 13:42 Uhr

Lebensweg

von: aenne

Das Leben, mein Leben besteht aus Augenblicken, die ich genieße, aus Momenten, die mich glücklich machen und Phasen, die mich prägen. Mit den Jahren bin ich offen geworden für die Menschen, die mir begegnen. Ich spüre, wie alles in Bewegung bleibt und erlebe, wie nah Freude und Traurigkeit bei einander liegen können. Und gerade dann, wenn es mich persönlich betrifft, liegt es an mir selbst, ob ich der Traurigkeit oder der Freude die Oberhand gewähre. Diese Nachdenklichkeit darüber berührt mich, weil ich das Gefühl habe, es geschieht nicht ohne Grund. Es ist nicht nur eine Lebenserfahrung schlecht hin, ich denke auch, diese Erkenntnis ist ein Teil meines Weges.  

05.02.2011 um 14:36 Uhr

Zufällig

von: aenne

...oder auch nicht. Vielleicht auch ein Zeichen. 

Gestern holte ich mir noch drei DVD`s in der Bibliothek. Nicht wahllos, aber ich war auch nicht auf bestimmte Filme bedacht. Filme, die mich in der kurzen Zeit vom Inhalt her ansprachen, schließlich war ich erst wenige Minuten vor Schließung in die Bibliothek reingeschneit. Und heute über mittag habe ich mir eine DVD davon angesehen. Noch gefangen von meiner Melancholie und dem Grau da draußen, hockte ich mich auf die Couch und war gespannt, was mich wohl erwartete. Ich glaube, noch nie in meinem Leben hat mich ein Film jemals so berührt, jemals so an mein Herz und meine Seele geklopft und all das wieder gegeben, was ich in meinen Einträgen über die Liebe versucht habe, in Worte und Sätze zu fassen. "Wie im Himmel" ein schwedischer Film mit Tiefgang, der mich zu Tränen und Seligkeit rührte.  

05.02.2011 um 10:03 Uhr

Wieder mal das Thema "Liebe".

von: aenne

"Liebe" - ein Wort, ein Zustand, eine Bedeutung, ein Gefühl?

Mein Kommentar bei Sternenschein zu ihrem Eintrag "Vergessen wie man wirklich liebt" kam aus dem Herzen, ganz spontan, weil von mir so gefühlt.

Das Gefühl der Liebe kann man wohl nicht wirklich definieren. Nur denke ich, wir wissen oder besser gesagt, wir spüren, wenn sie da ist. Tiefe, bedingungslose Zuneigung, unendliche Wärme, die uns erfüllt, so würde ich "Liebe" erklären. So erlebe ich das Gefühl, was ich "Liebe" nennen würde.

Für mich ist "Liebe" ein Gefühl, ein sehr bedeutsames Gefühl, welches sich allein mit drei Worten auf so wunderbare Weise beschreiben läßt: "Ich liebe dich.". Manchmal zeigt sich dieses Gefühl verhalten und still, und manchmal tritt es überschwenglich und freudig auf. Aber es ist immer ehrlich und bleibt in uns, von dem Tag an, an dem wir es ganz bewußt wahrgenommen haben. "Liebe" ist viel mehr als nur ein Wort, "Liebe" ist bedeutsam für den Zustand "Leben". Denn wenn wir lieben, fühlen wir uns lebendig, wir spüren, dass das Leben schön ist. Liebe gibt uns Kraft die Unwegbarkeiten des Lebens zu ertragen und zu meistern. Mit Liebe schenken wir Geborgenheit und bekommen Wärme zurück. Mit Liebe im Herzen können wir verstehen und respektieren. Und besonders die Liebe zu uns selbst, erinnert uns an die eigenen Grenzen, dass lieben nicht gleichzeitig bedingungsloses Verständnis bedeutet. (An dieser Stelle "Danke" an Yaimm. Ihr Eintrag "Helft mir" inspirierte mich ebenso für diesen Eintrag.) Möglicherweise klingt es zu banal und weit hergeholt, aber manchmal liegt ja gerade im Einfachen die Lösung (und jetzt denke ich an meinen Eintrag "Ein Gespräch"), und so glaube ich, führen die Oberflächlichkeiten der Gefühle, also das Desinteresse am Menschen selbst (Das Interesse am Materiellen ist ja ungebrochen.) zu einer unsozialen Gesellschaft. 

05.02.2011 um 09:10 Uhr

Elfchenmorgen

von: aenne

 

Februar

alles grau

wie im November

meine Gefühle sind ebenso

Melancholie