Schatten sind viele

31.12.2012 um 20:00 Uhr

Literatur 2012: Personal Best

von: Alcide

1. Haruki Murakami: 1Q84
2. Adalbert Stifter: Der Nachsommer
3. Charles Dickens: Große Erwartungen
4. Franz Werfel: Der Abituriententag
5. Thomas Mann: Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
6. Michail J. Lermontov: Ein Held unserer Zeit
7. Ivan S. Turgenjev: Väter und Söhne
8. Milan Kundera: L’insostenibile leggerezza dell’essere
9. Hermann Broch: Die Verzauberung
10. Suzanne Collins: Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele

31.12.2012 um 19:00 Uhr

Musik 2012: Personal Best

von: Alcide

1. Nataliya Gudziy: Itsumo nando demo
2. The Divine Comedy: Tonight we fly (live)
3. Sean Spillane: Distracted
4. Russian Red: I hate you, but i love you (acoustic)
5. Band of Horses: The funeral
6. Keane: Somewhere only we know
7. Pink: Try
8. Russian Red:  Fantasia
9. Kim Taylor: Build me up
10. Crosby, Stills, Nash & Young: Our house

31.12.2012 um 18:45 Uhr

Filme 2012: Personal Best

von: Alcide

1. The woman
2. Sin city
3. Das weiße Band
4. Happy-go-lucky
5. Caterina va in città
6. Prestige – Meister der Magie
7. Shutter island
8. Apocalypto
9. Fluch der Karibik 4
10. Hangover 2

31.12.2012 um 18:30 Uhr

Serien 2012: Personal Best

von: Alcide

1. Dexter IV
2. Taras Welten III
3. Taras Welten II
4. Big bang theory IV
5. Big bang theory III
6. Dr. House VIII
7. Desperate housewives VIII
8. How I met your mother VI
9. Revenge I
10. Royal pains II

31.12.2012 um 18:00 Uhr

Kochen 2012: Personal Best

von: Alcide

1. Tagliatelle mit Zucchini-Sahnesoße
2. Pakoras
3. Gemüse-Cannelloni
4. Gemüse-Enchiladas
5. Dhal-Karottensuppe
6. Gegrilltes Gemüse mit Kräuter-Käse-Soße
7. Grillkartoffeln mit Limettenmayonnaise
8. Bhajis mit Joghurtsauce
9. Gemüse-Samosas
10. Avocado-Gemüsesuppe

25.12.2012 um 22:39 Uhr

Jenseits des Glücks

von: Alcide

Ich lausche deinem Verstummen… du, goldene Welt aus Überfülle und Verheißung… hauche dich aus in einen neuen Tag... und lege die Leere verhinderten Aufbruchs  mir ins verzagende Herz… was verbürgt nun noch Sinn? Was treibt noch voran, hier… jenseits des Glücks verwandelter Sehnsucht…?

21.12.2012 um 11:46 Uhr

Entrückung unterm Weihnachtsbaum

von: Alcide

Aus aktuellem Anlass an dieser Stelle noch einmal mein Weltuntergangsgedicht. Ich habe mich bewogen gefühlt das Opus noch mit drei weiteren Strophen anzureichern. Fürs neue Jahr kündige ich schon mal einen Nachfolgezyklus an, der den Titel tragen wird „Welt…? Da war doch mal was…“:

Doch wenn dereinst Posaunen tönen,
und Schatten auf die Erde fällt,
wenn tausend Sonnen qualvoll stöhnen,
dann wars das wohl mit unserer Welt…
 
Nun öffnen sich die Lichtportale,
Zeitensprung im Flammenmeer,
die Menschheit steht im großen Saale,
ja endlich steppt hier mal der Bär.
 
So stirbts sich nun in großer Masse,
und schnell erblüht ein neuer Traum,
so heiter, dass ichs gar nicht fasse,
Entrückung unterm Weihnachtsbaum.
 
So machs denn gut, du schnöde Welt,
nur lass‘ mir doch mein Weihnachtsgeld…

17.12.2012 um 02:57 Uhr

Der Wind, die Stadt und die Blumen...

von: Alcide

 

Aus der Tiefe meines Herzens ruft mich eine Stimme,
Möge ich immer träumen, die Träume, die mein Herz ersehnt

So viele Tränen der Trauer, so zahlreich, dass zu einem Fluss sie angeschwollen sind,
Ich weiß, am anderen Ufer dieses Flusses werde ich dich wieder finden

Wenn wir auch fallen, so schauen wir am Boden liegend doch stets zum blauen Himmel empor,
Sein reines Blau
erquickt uns stets aufs Neue, als wenn wir ihn zum ersten Mal erblicken würden

Auch wenn die Straße lang und einsam und ihr Ende außer Sicht ist,
Mit meinen Armen werde ich nach dem Licht greifen und es umfassen

Wenn ich Abschied nehme bleibt das Herz mir stehen,
verfallend in Wehmut,
Beginnt mein stiller, darbender Körper die Wirklichkeit zu fühlen

Das Wunder des Lebens, das Wunder des Todes,
Der Wind, die Stadt und die Blumen, wir alle tanzen miteinander und nicht für uns allein

Diese flüsternde Stimme, hüte und vergesse sie nie,
Lass dich immer leiten von ihr, in den vergehenden Momenten

Ein zerbrochener Spiegel, seine Splitter am Boden verstreut,
Reflektiert die Zeichen neuer Hoffnung gleich tausendfach

Zeit des Anfangs und der Ruhe, du Licht der Morgenröte,
Nähre meinen stillen, darbenden Körper un
d lass mich wiedergeboren werden

Kein Grund in der Ferne zu suchen, zu segeln über das weite Meer,
Denn genau hier, scheinend in mir, ist was ich suche,

Habe ich ein Licht gefunden, es ist immer bei mir

(Nataliya Gudziy: Itsumo dando demo. Dt. Übersetzung weitgehend nach: http://www.tobecool.de/?tag=noten)

11.12.2012 um 21:24 Uhr

Musik

von: Alcide

Der Zauber von Musik: vielleicht rührt er daher, dass wir im Außen etwas erfahren, dass eigentlich unser Innerstes ist… die Freude darüber, dass da etwas im selben Rhythmus schwingt und klingt wie unsere Seele… ein vorübergehender Urlaub im Inselparadies der Harmonie, bevor der Alltag mit seinen Dissonanzen uns wieder zu zermalmen droht…

07.12.2012 um 01:20 Uhr

Komm du nun, sanfter Schlummer...

von: Alcide

Das größte Ärgernis des Tages ist das Einschlafenmüssen: Bewusstseinsschlacken, die sich nur widerwillig im grauen Tümpel der Trostlosigkeit ertränken lassen… wie junge Hunde tanzen sie vor einem herum, springen auf und ab, mit dem Stöckchen im Mund, wollen, dass man mit ihnen spielt… und ich spiele…. Ich spiele mit ihnen bis zur Erschöpfung, weil mir die Alternative noch viel furchtbarer erscheint: Loslassen und fallen… dabei schlafe ich wohlgemerkt sehr gerne… aber dieser Schwellenzustand, ich ertrage ihn nicht... in dem die Müdigkeit einen noch nicht bezwungen hat… dieses peinvolle Warten auf das Hinübergleitende... dass es sich einstellt, das Eingesogenwerden in die Dunkelheit... ein Verschlungenwerden in Ohnmacht und Einsamkeit… die Vorstufe einer Panik, der ich mich nicht aussetzen will... das Licht bleibt an... und der morgige Tag, so unerreichbar fern… liegt jenseits des Königreichs der Entgrenzung, zu dem mir der Zugang verwehrt ist...

03.12.2012 um 20:03 Uhr

Wege, die sich trennten

von: Alcide

Ich denke an die Zurückgelassenen… an alle, die einmal meine Wege gekreuzt haben und fort sind… verblassende emotionale Spuren im Herzen… Erinnerung an volltönende Sommer… wo Äußerung noch Ankunft und Verheißung war... Überschwang der Empfindung, die noch vermeinte die Reinheit der Begegnung verbürge Ewigkeit...

02.12.2012 um 15:12 Uhr

Torso

von: Alcide

In einem Traum war mir als würde mir die Hand kalt und leblos… sie hing herunter wie ein leerer Handschuh… und aus meinem Arm formte sich ein anderer Arm, ein geistiger, der die kalte Hand berührte und an ihr entlangfuhr und ich schrak zurück vor mir selbst… das könnte Glaube sein: nicht ein Verlangen nach Transzendenz und Jenseitigkeit, sondern ein Bewusstsein für Immanenz… das Wissen um ein Immer-schon-Durchdrungensein mit Heiligkeit… der Körper ist nur die umgestülpte Seite eines immer dich bergenden Anderen… dieses Andere als Teil des eigenen Selbst zu begreifen… es beendete die fatale Trennung von sakral und profan…