Schatten sind viele

25.01.2018 um 21:08 Uhr

Nacht dich zu missen

von: Alcide

Nacht -
dich zu
missen
 
so viele
Sterne
wie Tränen
schwer
 
wandelnd
am Rand
purpurner
Heiterkeit
 
trauerschöne
Nacht
 
im Dunkel
blutet dein
Schweigen
 
noch
einmal
an deinen
Wurzeln
atme ich
still den
Mond

25.01.2018 um 20:25 Uhr

Prosaische Lockung

von: Alcide

Prosaisch
vernünftige
Lockung

apollinische Höhe -
zentriert
berechtigt

Raum
bürgerlicher
Lebenssicherung


Zähmst du
das chaotisch
Rauschhafte?

Ist Geist nur
den Entwurzelten
Heimat?

Lächelnd
zu funktionieren,
wenn die Sonne
sinkt

Wie rette
ich mein
Träumen
durch die
Dürre der
Existenz?

 
Daenerys
reitet auf
Drachen

ich nehme
die U-Bahn …

25.01.2018 um 20:25 Uhr

Prosaische Lockung

von: Alcide

Prosaisch
vernünftige
Lockung

apollinische Höhe -
zentriert
berechtigt

Raum
bürgerlicher
Lebenssicherung


Zähmst du
das chaotisch
Rauschhafte?

Ist Geist nur
den Entwurzelten
Heimat?

Lächelnd
zu funktionieren,
wenn die Sonne
sinkt

Wie rette
ich mein
Träumen
durch die
Dürre der
Existenz?

 
Daenerys
reitet auf
Drachen

ich nehme
die U-Bahn …

04.01.2018 um 00:57 Uhr

Das Gewicht der Dinge

von: Alcide

„Worunter wir leiden, ist das Gewicht der Dinge in der Leere.“

(Raoul Vaneigem)

04.01.2018 um 00:53 Uhr

Raumklang

von: Alcide

Noch immer in Raum und Zeit… vielleicht die einzige Möglichkeit nicht von Raum verschluckt zu werden, ist selbst Raum zu werden… eins zu sein… selber Raumklang zu werden… in Synchronizität mit der ganzen, wirren, kaputten Welt und dem gezüchteten Frohsinn einer zum Untergang verdammten Konsumidiotie… so müde die Oberflächenphänomene zu beäugen…

Ich asphaltiere mein Leben mit unnützer Tätigkeit… immer im Bewusstsein, dass ich nicht wirken kann und will in dieser Welt… mit dem großen Graben zwischen Ich und Du… den Begriffsnebeln ohne Substanz… Klingen: mit der Welt in Resonanz kommen… in Balance leben… langfristig habe ich das wahrscheinlich das letzte Mal in der Kindheit erlebt… irgendwann hieß es aber: nicht mehr das Eigene tun, um würdevoll überleben zu können… Anpassung ist immer auch der Tod der eigenen Götter… ich tausche meine Götter gegen die Möglichkeit auf zugewiesenem Raum würdevoll und unbelästigt leben zu können… ich will nicht seelenlos und stumpfsinniger Tätigkeit frönen müssen, um berechtigt zu sein… Nischen suchen, Nischen wieder verlassen müssen, neue Nischen suchen…