Schatten sind viele

08.10.2005 um 17:32 Uhr

Warten auf den neuen Tag

von: Alcide

Ich bin mal wieder am Samstag in der Arbeit. Eigentlich traurig - die Alternative wäre gewesen mit L. Rennrad zu fahren, aber wenn es auf den Herbst zugeht verlässt mich wirklich jegliche Motivation etwas für meine Kondition zu tun. Und so sagte ich ihm ab... Irgendwie freue ich mich aber auch auf November, wenn ich dann wieder beginnen kann (oder könnte) mit neuer Motivation für die neue Saison zu trainieren, aber jetzt will ich nicht, obwohl ich wüsste, dass es mir gut täte...

Die Woche war recht anstrengend für mich. Musste beruflich ziemlich Einsatz bringen, so dass ich abends so kaputt war, dass es nur mehr für Badewanne und TV gereicht hat. Fühle mich im Moment ausgebrannt und wie abgeschnitten von meinem inneren Zentrum. Komme auch nicht zum Lernen und die Aussicht auf Prüfungen und Präsenzseminare macht mir Angst. Andererseits habe ich schon längst aufgegeben, Dinge in Phasen gedrückter Stimmung beurteilen oder bewerten zu wollen, geschweige denn, dass mich Krisen einer Antwort näher brächten... ich hab' die Auf und Abs so satt, sehe mein Ich weder hier noch dort, und lebe in der Hoffnung auf Momente der Stille, auf Momente, in denen es nicht mehr schreit in mir, in denen mein Ich zugedeckt ist und ich seine Last in Gleichmut ertragen kann...


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